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"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen" von Rainer Maria Rilke. Deutungsansatz und Konzept zur Verfilmung des Gedichts

Titel: "Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen" von Rainer Maria Rilke. Deutungsansatz und Konzept zur Verfilmung des Gedichts

Hausarbeit , 2014 , 10 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Constanze Böck (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Immer häufiger werden in der Praxis des Deutschunterrichts bei der Interpretation von poetischen Texten neue Wege und Verfahren angewendet.

So werden besonders in den höheren Klassen der Mittelstufe oder in der Kursphase der Gymnasien poetische Texte in Form von Kurzfilmen aufgearbeitet und interpretiert. Mit dieser neuen Art der Herangehensweise können die Schüler aus einer anderen Sichtweise die Gedichte betrachten, bearbeiten und auch eine „Brücke“ in die Vergangenheit schlagen.

Gedichtverfilmungen bieten die Möglichkeit zu motivieren und mögliche Widerstände zu reduzieren. So können auch ältere Texte, in Verknüpfung mit neuen Ideen, interpretiert und erarbeitet werden, sodass vielleicht auch eine ganz neue Interpretation zu Tage kommt und auch das Verständnis der Gedichte wird für die Schüler erleichtert. Die Literaturdidaktik erhält durch diese neue Herangehensweise eine neue Herausforderung und erweitert den Deutschunterricht in seiner Vielfalt der Unterrichtsverfahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deutungshypothese- Vorstellung des Gedichts und Deutung

3. Verfilmungskonzept

4. Schlussbemerkung

5. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen konkreten Deutungsansatz sowie ein visuelles Konzept für die Verfilmung des Gedichts „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ von Rainer Maria Rilke zu entwickeln, um poetische Texte im Deutschunterricht durch moderne Medien zugänglicher zu machen.

  • Didaktischer Mehrwert von Gedichtverfilmungen im Unterricht
  • Literarische Analyse des „Stundenbuchs“ von Rainer Maria Rilke
  • Kategorisierung und Qualitätskriterien für Lyrik-Verfilmungen
  • Entwicklung eines detaillierten Drehbuchs mit Kameraeinstellungen
  • Transfer der zentralen Motive auf moderne Lebenswelten

Auszug aus dem Buch

3. Verfilmungskonzept für das Gedicht

Für eine Gedichtverfilmung müssen jedoch auch Qualitätskriterien erfüllt sein. Dementsprechend muss der Zusammenhang zwischen Ausgangstext und Gedichtverfilmung deutlich erkennbar sein, beispielsweise Wort-Bild-Bezüge. Zudem sollte die Deutung des Gedichtes gut umsetzbar sein und die filmischen Mittel dementsprechend richtig verwendet werden. Die Deutung an sich, sollte außerdem für den Rezipienten gut nachvollziehbar sein, sodass keine Leerstellen bzgl. des Hintergedankens entstehen. Zudem muss die Vieldeutigkeit der literarischen Texte berücksichtigt werde und das Verständnis dafür vorhanden sein.

Der Deutungsansatz eines Gedichtes kann jedoch unterschiedlicher Natur sein. So gibt es unterschiedlich weit fortgeschrittene Entwicklungsstufen, in denen sich eine Gedichtverfilmung befinden kann. Diese bieten dann dementsprechend einen größeren oder kleineren Interpretationsspielraum für die Rezipienten. Anhand dieser Erkenntnisse lassen sich Gedichtverfilmungen in unterschiedliche Kategorien einteilen. Dies ist zum einen die Kategorie der Rezitation (Kategorie 1), bei der besonders die Atmosphäre betont wird, die Kategorie der Inszenierung von Einzelbildern (Kategorie 2) deren Schwerpunkt auf der Betonung der Person liegt, sowie die komplexe Kontextualisierung, bei der die Handlung im Mittelpunkt steht (Kategorie 3). Es ist jedoch wichtig, die Kategorien angemessen zu erwählen, da dies ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium für die Verfilmung von Lyrik ist und da jede Kategorie eine andere Funktion und Wirkung hat.

Das „Drehbuch“ zu dem von mir erwählten Gedicht von Rainer Maria Rilke, befindet sich in eher in der 3. Kategorie, der komplexen Kontextualisierung. Das Gesamtbild ist in einer Art Kurzfilm verwirklicht und der Text ist einen analogen Handlungsrahmen eingebettet. Die Situation sowie die Handlung sind betont. Dennoch wird ab und an auch ein einzelnes Bild länger betont, sodass dadurch die Atmosphäre, welche in Kategorie 2 beschrieben wird, auch zum Tragen kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den didaktischen Nutzen von Gedichtverfilmungen im Deutschunterricht als Brücke zur Vergangenheit und Methode zur Motivationssteigerung.

2. Deutungshypothese- Vorstellung des Gedichts und Deutung: Dieses Kapitel gibt einen literaturhistorischen Kontext zu Rainer Maria Rilke und analysiert die thematischen Schwerpunkte seines „Stundenbuchs“ sowie die Symbolik des gewählten Gedichts.

3. Verfilmungskonzept: Hier werden Qualitätskriterien definiert und das konkrete Drehbuch vorgestellt, welches durch eine komplexe Kontextualisierung die Suche des „Ichs“ visuell umsetzt.

4. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Chancen und Risiken der literarischen Verfilmung und betont die Bedeutung individueller Gedanken beim Umgang mit komplexen Texten.

5. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur-, Online- und Musikquellen.

Schlüsselwörter

Rainer Maria Rilke, Stundenbuch, Literaturdidaktik, Gedichtverfilmung, Filmanalyse, Deutschunterricht, Lyrik, Deutungsansatz, Inszenierung, Filmkategorien, Kameraeinstellungen, Interpretation, Kontextualisierung, Symbolik, Medien im Unterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Umsetzung einer Gedichtverfilmung im Rahmen des Deutschunterrichts, am Beispiel von Rilkes „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen Literaturwissenschaft, fachdidaktische Ansätze zur Lyrik, filmtechnische Konzeptionen und die Verbindung zwischen klassischer Literatur und moderner Lebenswelt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen deutbaren, methodisch begründeten Entwurf für einen Kurzfilm zu erstellen, der das Gedicht Rilkes für Schüler durch eine konkrete Handlungsgeschichte erfahrbar macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse mit einem medienpädagogischen Ansatz kombiniert, wobei filmdidaktische Kategorien zur Strukturierung der Verfilmung herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Gedichtinterpretation und die anschließende Entwicklung eines detaillierten Drehbuchs inklusive Kameraführung und musikalischer Begleitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Literaturdidaktik, Rilke, Verfilmungskonzept, Gedichtinterpretation und Filmanalyse.

Warum wird das Stundenbuch von Rilke als Ausgangspunkt gewählt?

Das Stundenbuch dient als bedeutendes Werk, das sich intensiv mit religiösen und existentiellen Lebensfragen auseinandersetzt, was eine zeitlose Interpretation ermöglicht.

Wie werden die verschiedenen "Kategorien der Verfilmung" unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen Rezitation, Inszenierung von Einzelbildern und der komplexen Kontextualisierung, wobei der Fokus jeweils von Atmosphäre über Personenzeichnung bis hin zur Handlung reicht.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen" von Rainer Maria Rilke. Deutungsansatz und Konzept zur Verfilmung des Gedichts
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Gedichte im Deutschunterricht
Note
2.0
Autor
Constanze Böck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
10
Katalognummer
V313466
ISBN (eBook)
9783668129627
ISBN (Buch)
9783668129634
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verfilmung literarische Verfilmung Rainer Maria Rilke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Constanze Böck (Autor:in), 2014, "Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen" von Rainer Maria Rilke. Deutungsansatz und Konzept zur Verfilmung des Gedichts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313466
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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