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Stress am Arbeitsplatz. Einflussfaktoren bei deutschen Arbeitnehmern

Titel: Stress am Arbeitsplatz. Einflussfaktoren bei deutschen Arbeitnehmern

Forschungsarbeit , 2015 , 69 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria Löpke (Autor:in), Anna Huber (Autor:in)

Arbeitswissenschaft / Ergonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Stress ist heutzutage allgegenwertig. Es scheint normal zu sein, Stress zu empfinden, aber eine differenzierte Betrachtung des Begriffs findet kaum Beachtung. Durch die Normalität, die Stress in unserer heutigen Gesellschaft angenommen hat, besteht zu wenig Bewusstsein über die große Problematik, die mit diesem, so leichtfertig verwendetem Begriff einhergehen kann.

Mittlerweile stimmen Psychologie und Medizin überein, dass Stress oft der Auslöser für die Entstehung von körperlichen und psychischen Erkrankungen ist (vgl. Allenspach/Brechbühler, 2005: 14). Zudem betrachtet auch die Weltgesundheitsorganisation Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken in unserer modernen Zeit (vgl. Litzcke/Schuh, 2010: 2). Die heutige Leistungsgesellschaft ist geprägt von wachsenden Anforderungen und Veränderungen. Insbesondere bezogen auf die Arbeitswelt bedeutet dies anpassungsfähig und flexibel zu sein, um somit stetig auf neue Anforderungen reagieren zu können. (Eppel, 2007: 27) Das Ergebnis der Studie der Techniker Krankenkasse von 2013 belegt, dass der Job ein maßgeblicher Auslöser für Stress ist. Demnach sind 70 Prozent der deutschen zumindest manchmal oder häufig im stress. (Techniker Krankenkasse, 2013: 6)

Dennoch ist anzumerken, dass Stress nicht gleich krank macht, sondern es im Gegenteil durchaus Stress gibt, der sich positiv auf den Menschen auswirkt, ihn fordert und dessen Leistungspotenzial zum Ausdruck bringt. (vgl. Litzcke/Schuh, 2010: 2 f.)

In der vorliegenden Arbeit soll es jedoch um den negativen Einfluss von Stress am Arbeitsplatz gehen. Ziel ist es, anhand der Ergebnisse des erstellten Fragebogens und der Einbeziehung ausgewählter Fachliteratur der Forschungsfrage nachzugehen, welche Faktoren das Stressverhalten deutscher Arbeitnehmer beeinflussen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 DEFINITION VON STRESS

2.2 THEORETISCHE KONZEPTE DER BELASTUNGS- UND STRESSFORSCHUNG

2.3 THEORETISCHE MODELLE ZU STRESS AM ARBEITSPLATZ

2.4 URSACHEN VON STRESS AM ARBEITSPLATZ

2.5 FOLGEN VON STRESS AM ARBEITSPLATZ

3 ZIELE UND FRAGESTELLUNG

4 HYPOTHESEN

5 METHODE

5.1 RAHMENBEDINGUNGEN

5.1.1 Stichprobe

5.1.2 Fragebogen und Untersuchungsdesgin

5.1.3 Übersicht der Variablen

5.1.4 Vorgehensweise bei der Befragung

5.2 METHODISCHES VORGEHEN

5.2.1 Messinstrumente der Datenerhebung

5.3 DATENANALYSE

6 ERGEBNISSE

6.1 GESAMTSTICHPROBE N = 40

6.2 ERGEBNISSE DIFFERENZIERT NACH GESCHLECHT

6.2.1 Ergebnisse der weiblichen Teilnehmer

6.2.2 Ergebnisse der männlichen Teilnehmer

6.3 ERGEBNISSE DIFFERENZIERT NACH ALTER

6.3.1 Altersklasse 21-27 Jahre

6.3.2 Altersklasse 28-38 Jahre

6.3.3 Altersklasse 39 - 52 Jahre

7 DISKUSSION UND INTERPRETATION

7.1 GESAMTSTICHPROBE N = 40

7.2 VERGLEICH DER WEIBLICHEN UND MÄNNLICHEN PROBANDEN

7.3 VERGLEICH DER ALTERSKLASSEN

8 ABSCHLIEßENDE REFLEXION UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen belastenden Faktoren (Stressoren) am Arbeitsplatz und dem Stressempfinden deutscher Arbeitnehmer. Dabei wird analysiert, welche spezifischen Arbeitsbedingungen, Aufgabenmerkmale und sozialen Faktoren das Stresslevel beeinflussen und wie sich diese Belastungen geschlechts- und altersdifferenziert darstellen.

  • Theoretische Grundlagen der Belastungs- und Stressforschung
  • Anwendung des transaktionalen Stressmodells und der Handlungsregulationstheorie
  • Empirische quantitative Analyse mittels Online-Fragebogen (Stichprobe N=40)
  • Untersuchung von Rollenstress, Arbeitsorganisation und Umgebungsbedingungen
  • Vergleich von Stressbelastungen zwischen verschiedenen Altersgruppen und Geschlechtern

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition von Stress

Die Sprachgeschichte des Wortes „Stress“ sagt aus, dass es aus dem Englischen entstammt und seine Bedeutung ursprünglich in der Erforschung von Metallen oder Glas auf ihre Robustheit besitzt. (Litzcke/Schuh 2007: 6) „Stress“ ist in diesem Sinne die Belastung oder Spannung, welche im Stande ist, einen Körper zu verformen. (Kompier/Levi 1994: 13) Im Lateinischen gibt es das wortähnliche Verb „stringere“, welches im Allgemeinen 'zusammendrücken' oder 'zusammenziehen' bedeutet. (vgl. Litzcke/Schuh 2007: 6) Laut endokrinologischer Untersuchungen des Biochemikers Hans Selye im Jahr 1936 wurde festgestellt, dass durch belastende Reize aus der Umwelt, wie zum Beispiel Nässe und Kälte, der menschliche Organismus mit unspezifischen Signalen reagiert, welche alarmierend warnen sollen. Im weiteren Untersuchungsverlauf erkannten die Forscher, dass diese Reaktionen nicht nur durch Umweltreize, sondern ebenso durch verschiedene andere belastende Ereignisse hervorgerufen werden können. Diese Belastungsfaktoren werden auch „Stressoren“ genannt, welche im Kapitel 2.4 näher erläutert werden. Selye geht somit davon aus, dass Stress dann besteht, wenn der eigene Körper mit einem unspezifischen Verhalten auf eine Aufgabe mit hohem Anspruch reagiert. Diese Reiz-Aktivierungsreaktion ist nicht nur auf negative Ereignisse (Distress) zu beziehen, sondern ebenso bei positiven Erlebnissen (Eustress) möglich. (vgl. Litzcke/Schuh 2007: 6) Die Stressdefinition von Selye wird ebenso in der medizinischen Begriffsbestimmung verwendet, welchen Kompier und Levi aufgreifen. Demnach hat unser Körper eine Strategie, mit welcher er sich durch Anpassung an verschiedene Anforderungen, Einflüsse und Lebenswandel schützt. Beispiele am Arbeitsplatz dazu sind die unangemessene Behandlung durch den Vorgesetzten, die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Überforderung durch eine Arbeitsaufgabe mit sehr hohem Anspruch. Der Körper steht immer dann unter Stress, wenn ein bestimmtes Maß, welches man sich selbst gesetzt hat, stark über- oder unterschritten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Allgegenwärtigkeit von Stress in der heutigen Leistungsgesellschaft und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Einflussfaktoren auf das Stressbefinden deutscher Arbeitnehmer.

2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Definition des Stressbegriffs und Darstellung wissenschaftlicher Modelle wie des transaktionalen Stressmodells und der Handlungsregulationstheorie.

3 ZIELE UND FRAGESTELLUNG: Festlegung des Untersuchungsziels, einen Zusammenhang zwischen Stressoren am Arbeitsplatz und dem individuellen Stressbefinden herzustellen.

4 HYPOTHESEN: Formulierung von Annahmen bezüglich des Zusammenhangs von Arbeitsbedingungen, Alter, Geschlecht und dem resultierenden Stresslevel.

5 METHODE: Beschreibung der quantitativen Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens an 40 Arbeitnehmern sowie der statistischen Auswertungsmethodik.

6 ERGEBNISSE: Detaillierte deskriptive Darstellung der Daten, unterteilt in die Gesamtstichprobe sowie nach Geschlechts- und Altersgruppen.

7 DISKUSSION UND INTERPRETATION: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der theoretischen Modelle und Vergleich mit bestehenden Studien.

8 ABSCHLIEßENDE REFLEXION UND AUSBLICK: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Vorschläge zur methodischen Verbesserung für zukünftige Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Stress, Arbeitsplatz, Stressoren, Belastung, Beanspruchung, Stressbefinden, Arbeitsmerkmale, Arbeitsatmosphäre, quantitative Forschung, empirische Sozialforschung, berufliche Anforderungen, Gesundheitsrisiken, Arbeitsorganisation, psychische Belastung, Stressbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den negativen Einflüssen von Stress am Arbeitsplatz und untersucht empirisch, welche Faktoren bei deutschen Arbeitnehmern zu Stress führen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit umfasst theoretische Modelle zu Stress, die Identifikation von Stressoren (z.B. Arbeitsmerkmale, Umgebungsbedingungen, soziales Klima) und die Analyse von Stressreaktionen auf verschiedenen Ebenen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Zusammenhang zwischen belastenden Arbeitsbedingungen und dem subjektiven Stressempfinden herzustellen und zu prüfen, ob theoretische Stressmodelle praktisch auf den Arbeitsplatz anwendbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Methode in Form eines Online-Fragebogens gewählt, um eine Querschnittsstudie mit 40 Teilnehmern durchzuführen und die Daten deskriptiv auszuwerten.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die detaillierte Präsentation der Studienergebnisse nach Altersgruppen und Geschlechtern sowie die anschließende Diskussion.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Arbeitsstress, Stressoren, Arbeitsbelastung, quantitative Befragung, berufliche Überforderung und Handlungsregulation.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Studienergebnissen?

Die Studie zeigt, dass weibliche Probanden im Durchschnitt ein höheres Stressempfinden in den verschiedenen Kategorien aufweisen als männliche Teilnehmer.

Welche Altersgruppe empfindet laut der Untersuchung den meisten Stress?

Die mittlere Altersklasse der 28- bis 38-jährigen Arbeitnehmer zeigt ein höheres Stresslevel, was unter anderem auf die Doppelbelastung durch Beruf und Familie zurückgeführt wird.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress am Arbeitsplatz. Einflussfaktoren bei deutschen Arbeitnehmern
Hochschule
Fachhochschule der Wirtschaft Dresden  (Fachhochschule)
Note
1,0
Autoren
Maria Löpke (Autor:in), Anna Huber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
69
Katalognummer
V313517
ISBN (eBook)
9783668123588
ISBN (Buch)
9783668123595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stress arbeitsplatz einflussfaktoren arbeitnehmern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Löpke (Autor:in), Anna Huber (Autor:in), 2015, Stress am Arbeitsplatz. Einflussfaktoren bei deutschen Arbeitnehmern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313517
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Leseprobe aus  69  Seiten
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