Ursachen und Folgen des Klimawandels mit Blick auf die Klimakonferenz 2013 in Warschau


Referat / Aufsatz (Schule), 2014
5 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Der Klimawandel

Im folgenden Bericht befasse ich mich mit dem Thema Klimawandel und gehe dabei näher auf die Ursachen bzw. den Verursacher, seine Folgen, sowie auf die Klimakonferenz von 2013 in Warschau ein, bringe aber auch einige Lösungsvorschläge und ein persönliches Fazit.

Es ist kein Problem, womit wir uns zukünftig befassen müssen, sondern er findet jetzt statt und das dieser Wandel schon vor längerer Zeit festgestellt wurde ist nur zu erklären durch menschliche Eingriffe. Aber was genau passiert beim Klimawandel? Durch kurzwellige Lichtstrahlung der Sonne, die auf die Erde trifft werden langwellige Wärmestrahlung wieder abgegeben und in der Atmosphäre von Spurengasen, Wasserdampf und Staubpartikeln zu großen Teilen absorbiert. Insbesondere das Kohlendioxid sorgt dafür, dass die Wärmestrahlung nur teilweise zurück ins All geschickt wird. Das heißt, dass die restliche Wärmestrahlung auf der Erde bleibt und somit die durchschnittliche Temperatur auf der Erde erhöht. Dadurch kommt es zum Schmelzen der Polare und einem Anstieg des Meeresspiegels. Durch den Anstieg des Meeresspiegels sind Lebensräume der Tiere, aber auch die des Menschen gefährdet, durch den Gebietsverlust an den Küstenregionen. Dies setzt das Klimasystem der Erde auch unter Druck und kann zu einer Veränderung des durchschnittlichen Wetters und somit des Klimas führen. Während der letzten einhundertdreißig Jahre ist die durchschnittliche Lufttemperatur um ca. 0,8 Grad Celsius angestiegen. Dieser Anstieg verlief jedoch weder zeitlich noch regional gleichmäßig. Bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gab es eine frühe Erwärmungsphase, die sich einen kurzen Anstieg bis in die 1970er Jahre anschloss. Seither gibt es einen neuen ungebrochenen Erwärmungsanstieg. Die ersten zehn Jahre des 21ten Jahrhunderts waren bisher die wärmsten weltweit. Zu den bisherigen Auswirkungen des Klimawandels zählt der weltweite Rückzug der Gebirgsgletscher. Er begann im 19. Jahrhundert und hat sich seitdem drastisch beschleunigt. Gletscher sind sehr empfindlich gegenüber Temperaturen. Auch gibt es deutliche Anzeichen für das Aufweichen von Frostböden in Teilen der Polarund Subpolarregionen. Zusammengefasst schrumpfen die Gletscher mittlerweile viermal so schnell wie noch vor dreißig Jahren in den Anden und Alaska ebenso wie im Himalaya und in den Alpen. Während die Alpengletscher zwischen 1975 und 2000 noch ein Prozent an Volumen pro Jahr verlor, hat sich der Verlust zu Beginn des 21. Jahrhunderts fast verdreifacht. Gletscher sind für viele Regionen eine wichtige Trinkwasserquelle, da sie im Winter Süßwasser in Form von Schnee und Eis speichern und dieses im Sommer in Form von Schmelzwasser an die Flüsse abgeben.

Der Rückzug der Eismassen betrifft dabei insbesondere zahlreiche Städte im Einzugsbereich des Himalaya, wo das Wasser der Gletscher große Flüsse Asiens versorgt und so die Wasserversorgung vieler Menschen sichert. Aber auch das Meereis der Arktis schmilzt. Besonders dramatisch an dem derzeitigen Schmelzen ist, dass sie sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat und selbst computerliche Schätzungen überschritten wurden. Von den damals rund 8 Millionen km² Eisfläche aus dem Jahr 1979 wurden im September 2009 nur noch knapp 4 Millionen km² gemessen, dies entspricht einen Verlust von etwa 50 Prozent. Auch in den folgenden Jahren wurde eine ähnlich kleine Ausdehnung auf dem Nordmeer gemessen. Kontinentale Eisschilde sind ebenfalls betroffen. Sie existieren lediglich in der Antarktis und auf Grönland. Würden sie abschmelzen, entspräche dies einem gesamten Meeresspiegelanstieg von etwa siebzig Metern. Bis vor einigen Jahren nahmen Wissenschaftler an, die Eisschilde würden auf Klimaveränderungen nur sehr langsam und meist über Jahrtausende reagieren, jedoch sieht es heute immer dramatischer aus. Neueste Erkenntnisse zeigen beide Eisschilde schmelzen und das mit hohem Tempo. Ein großer Teil des Eisverlustes geht dabei jedoch auf das Konto der Ausdünnung des Eises in den tieferen Lagen. Als eine der wichtigsten Folgen des Klimawandels ist der Anstieg des Meeresspiegels. Im zwanzigsten Jahrhundert ist der Meeresspiegel weltweit durchschnittlich zwischen zwölf und zweiundzwanzig Zentimeter angestiegen. Aktuelle Werte zeigen, dass er sich gegenwärtig um 3,3 Millimeter pro Jahr erhöht. Dies hat im Grunde zwei Ursachen. Zum einen tragen die veränderten Abflussregime der Gebirgsgletscher, sowie die beiden Festlandeisschilde auf Grönland und der Antarktis zur Erhöhung des Meeresspiegels bei. Zum anderen dehnt sich der Wasserkörper durch die Erwärmung der Ozeane auch stärker aus. Rund 1,8 Millimeter sind auf diese thermische Ausdehnung zurück zu führen. Der gegenwärtige Anstieg des Meeresspiegels ist zurzeit noch harmlos, aber die Anstiegsrate wird vermutlich steigen. Vielmehr kann man damit rechnen, dass sie umso schneller ansteigen wird, je schneller die Temperaturen die Eismassen zum Schmelzen bringen. Ein Anstieg der globalen Temperaturen fürht auch zu einer Zunahme wetterbedingter Ereignisse in bestimmten Regionen der Welt. Während wetterunabhängige Ereignisse wie Erdbeben oder Orkane sich im Grunde nicht verändert haben, kommen starke Niederschläge, heftige Stürme, Hochwasser, Dürren und außergewöhnliche Hitzewellen weltweit immer häufiger vor, jedoch kann man einen genauen Zusammenhang zwischen den Wetterereignissen nicht feststellen. Bei einer allgemeinen Temperaturerhöhung verschiebt sich auch die Häufigkeit des Auftretens von Hitzewellen.

Dies kann sehr gefährlich sein, da eine Hitzewelle unter anderem in den Entwicklungsländern eventuell Menschenleben kosten und sich auch negativ auf die Bereiche der Landwirtschaft und des Waldwuchses auswirken kann. Eine weitere Art extremer Wetterereignisse, die denke ich während der letzten Jahre an Zerstörungskraft gewonnen hat, sind starke Tropenund Winterstürme, wie beispielsweise der Hurrikan in den USA vor einigen Jahren oder wie der Sturm Kyrill in Deutschland. Ihre Stärke war vor allem bedingt durch höhere Temperaturen, aber auch aufgrund natürlicher Schwankungen. Der menschliche Einfluss auf die Klimaentwicklung bezieht sich auf die Faktoren „Treibhausgasemissionen” und „Emissionen von Sulfataerosolen”. Die Integration beider Faktoren stellt eine größere Annäherung an die Entwicklung dar. Allerdings schließt dies nicht die Möglichkeit aus, dass noch weitere Faktoren eine Rolle für den Temperaturanstieg gespielt haben könnten. Die Auswirkungen des Klimawandels fallen zudem regional unterschiedlich aus. Obwohl die Industrieländer gegenwärtig für den größten Anteil der Erderwärmung verantwortlich sind, sind es die ärmsten Länder der Welt, die die Auswirkungen des Klimawandels als erstes und am stärksten spüren und bald noch mehr darunter leiden werden. Rund 1,5 Milliarden Menschen beziehungsweise zweiundzwanzig Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Stattdessen leiden sie schon heute erheblich unter Dürren, Überschwemmungen, heftigeren Stürmen und Trinkwasserknappheit, denn die Klimawandelfolgen sind in der Nähe des Äquators, wo viele Entwicklungsländer liegen, stärker. Da sie zudem nur sehr begrenzte Mittel haben, um sich an diese klimatischen Veränderungen anzupassen, trifft sie der Klimawandel um ein Vielfaches stärker als die Industriestaaten. So können sich die Niederlande beispielsweise bis zu einem gewissen Grad an den Anstieg des Meeresspiegels anpassen durch die weltbekannten Delta-Werke. In Bangladesch sind hierzu jedoch die nötigen finanziellen und technologischen Mittel wesentlichen knapper. Dieses umgekehrte Verhältnis von Verantwortung für den Klimawandel und Gefährdung durch dessen Folgen bringt mir Fragen angesichts der sozialen Gerechtigkeit und Menschenrechte. Viele Ökosysteme sind durch menschliche Einflüsse, zum Beispiel Landnutzungsänderungen, Verschmutzung und Übernutzung natürlicher Ressourcen ohnehin schon stark beschädigt. Durch die einmalige Kombination dieser Stressfaktoren mit Klimaveränderungen ist eine Verschärfung der Situation und hat somit eine Überlastung vieler Ökosysteme zur Folge. Die Auswirkungen auf die Organismen der Ökosysteme sowie deren Reaktionen werden allerdings unterschiedlich sein. Einige Pflanzen und Tiere werden anpassen können.

Für viele Lebensgemeinschaften jedoch laufen die Veränderungen durch den Klimawandel zu schnell ab, um sich beispielsweise durch Abwanderung in Richtung der Pole oder in höhere Lagen anzupassen, sodass Arten getrennt und Gesellschaften unterbrochen werden. Als besonders stark bedroht gelten polare und alpine Ökosysteme, boreale und tropische Wälder, sowie Korallen. Eine Temperaturerhöhung über dem industriellen Niveau wird die Anpassungsfähigkeit vieler Lebewesen übersteigen und zu Veränderungen führen. Einige Pflanzen können dem Tempo der Veränderungen nicht folgen und wären von einem erhöhten Risiko aus zu sterben bedroht, jedoch können Lebewesen aus anderen Regionen sich unter den veränderten Bedingungen auch stärker ausbreiten. Die fortschreitende Versauerung der Ozeane könnte in Verbindung mit der Erwärmung erhebliche negative Folgen für viele Wasserlebewesen haben. Sollten die Meerestemperaturen ansteigen und gleichzeitig die Versauerung der Ozeane zunehmen, werden vermutlich viele Wasserlebewesen, besonders Korallen aussterben. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Diese Situation wird sich durch den Klimawandel verschlimmern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich in Gebieten wo Wassermangel schon heute ein großes Problem ist, die Lage noch verschlechtern. Hier werden sich steigende Temperaturen besonders auf die Niederschlagsverhältnisse auswirken. Höhere Temperaturen erhöhen auch gesundheitliche Risiken. Zwar könnte eine gewisse Erwärmung vor allem in kalten Regionen einige Vorteile für die Gesundheit mit sich bringen, durch den Rückgang der Kältetodesfälle während der Wintermonate. Im Großen und Ganzen kann man mit einer erheblichen Beeinträchtigung des Gesundheitszustands der Menschen rechnen. Besonders betroffen wären dann Rentner und Kinder die sich nur schwer vor Krankheiten schützen können, vor allem Arme und Hungernde in den Entwicklungsländern. Um einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden, bedarf es daher nicht nur einzelner Klimaschutzmaßnahmen, sondern auch einer industriellen Veränderung. Es muss in Zukunft eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden. Ich denke die von den Folgen des Klimawandels am meisten betroffenen Länder ist es wichtig deren Überleben zu sichern und hier die Industriestaaten mehr kooperieren sollten schließlich ist dies auch eine Frage der Gerechtigkeit, wie schon erwähnt. Ein wichtiger Grund dafür, dass bisher erforderliche Maßnahmen trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse nur zögerlich vorankommen, ist denke ich die mangelnde Übernahme von Verantwortung der Politiker und Bürger, denn sie schieben diese gerne in jeweils andere Bereiche oder gar auf andere Länder ab. Jeder sollte sich auch damit befassen da jeder sie nutzt, wie stark er sie jedoch verschmutzt ist fragwürdig.

Man sollte vorsorglich Handeln um einen weiteren Anstieg zu vermeiden. Die internationale Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen gerecht werden. Zum einen geht es darum, möglichst verursachergerecht zu handeln. Zum anderen sollten Gelder, vor allem, soweit es um Gelder für den Klimaschutz geht, für Rahmenbedingungen und Infrastruktur eingesetzt werden. Die Industriestaaten, als Hauptverursacher, tragen demnach auch die größte Verantwortung. Sie stehen nach dem Verursacherprinzip somit in der Pflicht, die besonders betroffenen Länder und Bevölkerungsgruppen bei Klimaschutzund Anpassungsmaßnahmen technisch sowie finanziell zu unterstützten. Es reicht auch nicht, wenn Politiker nur die Rahmenbedingungen für Klimaschutz schaffen. Sie müssen den Bürgern gegenüber gut vertreten nämlich, dass Klimaschutzmaßnahmen Investitionen in zukunftsfähige Lebensbedingungen sind. Am effektivsten wäre es, wenn die Politik und die einzelnen Politiker selbst sozusagen zu Vorbildern werden. Jeder Bürger dieser Erde hat es selbst in der Hand und wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt kriegen wir auch dieses so aussichtsloses Problem in den Griff. Denn der Käufer bestimmt schließlich das Angebot und die Nachfrage und davon sind die Industriestaaten abhängig. Die Klimakonferenz in Warschau fand im Zeitraum vom elften bis dreiundzwanzigsten November statt und war somit auch die neunzehnte Klimakonferenz. Mit 194 teilnehmenden Staaten wurden in diesem Zeitraum vorübergehend auch wieder Grenzkontrollen eingeführt. Speziell ging es dabei um die Verhandlungen für einen Welt-Klimavertrag. Man sprach auch über den Taifun auf den Philippinen im Vergangenen November der auch dafür angeführt wurde das sich die Lage um das Klima der Erde verschlechtert. In der ersten Woche in der sich die Konferenz abspielte hat Japan sein Ziel Kohlendioxidausstoß, um einen Viertel des Wertes von 1990 zu senken für nicht verwirklichbar erklärt, aufgrund der Nuklearkatastrophe von Fukushima. Weiterhin wird auch das Ziel verfolgt den Anteil der Treibhausgase an der Atmosphäre bis 2050, um achtzig Prozent zu senken. Gerechter Weise beantragten Brasilien und China das die großen Treibhausgasmengen den Industriestaaten anzurechnen sind. Im Teilbeschluss „Loss and Damage“ werden Finanzierungen für Verluste und Folgen des Klimawandels erwartet, besonders von den „Small Island Developing States“. In der zweiten Beratungswoche fanden durch Umweltschützer organisierte Proteste statt. Zudem löste Maciej Grabowski den bis dahin eingestellten Umweltminister Polens Marcin Korolec ab. Deutschlands Umweltminister Peter Altmaier forderte in einer Rede von den Entwicklungsländern, selbst mehr in die Hand zu nehmen, zudem gab er bekannt zusätzlich dreißig Millionen Euro Hilfe für die UN-Anpassungsfonds.

Er machte sich auch für die Ziele Deutschlands stark und zwar vierzig Prozent weniger Treibhausgas auszustoßen bis 2020, fünfundfünfzig Prozent bis 2030, sowie achtzig bis fünfundneunzig Prozent bis 2050. Man will bis zur folgenden Konferenz 2014 in Lima auf die Regierungen Druck ausüben, um bessere Ergebnisse zu erreichen. Man musste die Konferenz verlängern da noch ausstand wie der Zeitplan bis zum Klimagipfel aussieht.

Ich denke der Klimawandel ist ein sehr großes und wichtiges Problem mit dem sich die Menschen hätten früher befassen müssen, jedoch war man sich vorher noch nicht über die Ausmaße klar. Es ist wichtig das sich die Staaten zusammenschließen und miteinander dagegen ankämpfen, da auch alle davon betroffen sind und wenn wir weiterhin tatkräftig unsere Ziele versuchen zu verwirklichen bin ich guter Dinge das die Menschheit das in Griff bekommt. Die Welt ist eigentlich noch so unentdeckt, allein der heutige technische Fortschritt ist kaum zu glauben der in den letzten Jahrzehnten seinen Wachstum fand und wenn die Menschen weiterhin so kreativ in der Lösung von Problemen sind, dann können wir die Welt wieder hinbiegen.

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Ende der Leseprobe aus 5 Seiten

Details

Titel
Ursachen und Folgen des Klimawandels mit Blick auf die Klimakonferenz 2013 in Warschau
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
5
Katalognummer
V313518
ISBN (eBook)
9783668289697
Dateigröße
433 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ursachen, folgen, klimawandels, blick, klimakonferenz, warschau
Arbeit zitieren
Marc-Philippe Seiffert (Autor), 2014, Ursachen und Folgen des Klimawandels mit Blick auf die Klimakonferenz 2013 in Warschau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313518

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