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Der Qualitätszirkel. Theorie, Beschreibung und Durchführung an der Otto-von-Guericke Universität

Title: Der Qualitätszirkel. Theorie, Beschreibung und Durchführung an der Otto-von-Guericke Universität

Term Paper , 2015 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lea Müller (Author)

Pedagogy - Higher Education
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Im Rahmen des Seminars „Aufgaben der Personalentwicklung“ des Studiengangs „Bildungswissenschaft“ der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (OvGU), welches im Sommersemester 2015 von Nathalie Weisenburger mit vielfältigen Schwerpunkten wie Instrumenten der Personalbildung und –förderung, Planung und Ergebnissicherung der Personalförderung und den Instrumenten der Arbeitsstrukturierung gehalten wurde, wird sich die vorliegende Arbeit mit dem Themengebiet der Strukturierung durch Arbeitszeitmodelle befassen. Mittels eines Referats befasste sich eine Kleingruppe mit den Bereichen Versetzung und Beförderung, Arbeitszeitmodellen anhand der Beispiele Job-Sharing und modulare Arbeitszeiten und dem Qualitätszirkel. Da die theoretischen Grundlagen durch Interaktivität mit dem Plenum gefestigt werden sollten, fiel die Entscheidung einen Qualitätszirkel im kleinen Rahmen mit den Seminarteilnehmern durchzuführen. Diese Methode wurde fokussiert, da sie seit ihren Anfängen mittlerweile in zahlreichen Unternehmen und Institutionen eingesetzt wird, um die verstärkt flexibilitätsfordernde und teamorientierten Herausforderungen einer globalisierten Marktwirtschafts angehen zu können (vgl. Strasmann 2008, S. 529).

Die vorliegende Arbeit soll einerseits die theoretischen Grundlagen der Methode Qualitätszirkel sowie die Durchführung im kleinen Rahmen im genannten Seminar darlegen, sowie hauptsächlich ergründen, ob ein Qualitätszirkel an der OvGU zur Findung von Lösungsstrategien der aktuellen Kürzungsdebatte, welche im weiteren Verlauf kurz erläutert wird, ein geeignetes Instrument zur Problemlösung darstellen könnte. Anschließend wird die gewählte Methode reflektiert und kritisiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zentrale Fragestellung

2. Theorie des Qualitätszirkels

3. Warum ein Qualitätszirkel an der Otto-von-Guericke Universität?

4. Beschreibung einer möglichen Durchführung des Qualitätszirkels an der Fakultät für Humanwissenschaften

5. Vergleichendes Fazit & Beantwortung der Fragestellung

6. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Qualitätszirkel-Methode als Instrument zur Bewältigung struktureller Herausforderungen und Lösungsfindung an der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg im Kontext aktueller Sparmaßnahmen.

  • Grundlagen und Definition der Methode Qualitätszirkel
  • Erfolgsfaktoren und organisatorischer Aufbau von Qualitätszirkeln
  • Analyse der Auswirkungen von Sparmaßnahmen auf die Universität
  • Entwurf eines hypothetischen Qualitätszirkels an der Fakultät für Humanwissenschaften
  • Kontrastierender Vergleich mit existierenden Qualitätszirkel-Konzepten (Universität Bremen)

Auszug aus dem Buch

Pro- und Contra-Argumente und Auswirkungen des Qualitätszirkels

Die Auswirkungen des QZ’s werden als überwiegend positiv beschrieben, wobei die Auswirkungen für das Unternehmen überwiegend scheinen. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass der Mitarbeiter bei diesem Konzept keine Vorteile daraus ziehen kann, da die Arbeitnehmer von verbesserten Abläufen im Unternehmen sowie gelösten Problemen oder verbesserten Verhältnissen zwischen Kollegen und den Vorgesetzten profitieren. (vgl. Strasmann 2006, S. 540) Nachfolgend werden somit tabellarisch die Auswirkungen für die Mitarbeiter und das Unternehmen gegenüber gestellt.

Nach Strasmann (2006) seien die Nachteile bzw. negativen Auswirkungen eines QZ’s kaum aufgeführt, da Unternehmen häufig nur positive Erfolge berichten und QZ einem Misslingen vermutlich eher umgehend gestoppt werden (vgl. Strasmann 2006, S. 540). Rischar/Titze (2002) geben allerdings als mögliche Nachteile eines QZ’s an, dass die Teilnehmer nicht den gleichen Wissensstand hätten, was zuerst behoben werden muss. Weiterhin sei die Arbeit in der Gruppe wesentlich zeitintensiver als Einzelarbeit, denn die Abstimmung der Termine erschwert sich je höher die Teilnehmeranzahl ist. Die als Vorteil deklarierte erhöhte Zusammenarbeit mit Vorgesetzten kann in der Hinsicht ebenso als Nachteil gesehen werden, als dass sich die Eigeninitiative hin zu unerwünschter und unangebrachter Eigenmächtigkeit als Folge der veränderten Rollenverhältnisse ergebe. Der vielleicht wichtigste Faktor ist die Einhaltung der einzelnen im organisatorischen Ablauf beschriebenen Schritte, was sich bei Nichtbefolgung als großer Nachteil erweisen kann, da bspw. zu frühe Lösungsvorschläge oder gar –durchführungen zu Demotivation und Misserfolg führen können. (vgl. Rischar/Titze 2002, S. 58f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Personalentwicklung ein und begründet die Auswahl der Qualitätszirkel-Methode im Kontext von Arbeitszeitmodellen und Sparmaßnahmen.

1.1 Zentrale Fragestellung: In diesem Unterkapitel wird die Forschungsfrage formuliert, inwiefern ein Qualitätszirkel an der Otto-von-Guericke Universität zur Entwicklung lösungsorientierter Strategien gegen Sparmaßnahmen beitragen kann.

2. Theorie des Qualitätszirkels: Das Kapitel erläutert den historischen Ursprung, die Definition sowie den organisatorischen Aufbau und die Erfolgsfaktoren von Qualitätszirkeln.

3. Warum ein Qualitätszirkel an der Otto-von-Guericke Universität?: Hier werden die Hintergründe der Sparmaßnahmen an der Universität und deren negative Auswirkungen auf Personal und Studierende dargelegt.

4. Beschreibung einer möglichen Durchführung des Qualitätszirkels an der Fakultät für Humanwissenschaften: Dieses Kapitel skizziert einen hypothetischen Ablauf eines Qualitätszirkels, inklusive Rollenverteilung und Zielsetzung für die betroffene Fakultät.

5. Vergleichendes Fazit & Beantwortung der Fragestellung: Das Kapitel zieht ein Fazit durch einen Vergleich mit dem erfolgreichen Modell der Universität Bremen und beantwortet die eingangs aufgeworfene Forschungsfrage.

6. Quellen: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete Literatur und Internetquellen auf, die zur Erstellung der Arbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Qualitätszirkel, Personalentwicklung, Otto-von-Guericke Universität, Arbeitsstrukturierung, Sparmaßnahmen, Hochschulstrukturplan, Bildungswissenschaft, Lösungsstrategien, Arbeitszeitmodelle, Fakultät für Humanwissenschaften, Qualitätsentwicklung, Organisationsprozesse, Mitarbeiterpartizipation, Studienplätze, Betreuungsschlüssel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie die Methode des Qualitätszirkels als Managementinstrument genutzt werden kann, um Herausforderungen durch Sparmaßnahmen an einer Universität zu bewältigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Theorie der Qualitätszirkel, die spezifische finanzielle und personelle Situation der Fakultät für Humanwissenschaften an der Otto-von-Guericke Universität sowie die praktische Anwendbarkeit partizipativer Problemlösungsmethoden im Hochschulkontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Untersuchung und hypothetische Konstruktion eines Qualitätszirkels, um lösungsorientierte Strategien für die Folgen der staatlichen Sparmaßnahmen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten theoretischen Herleitung, die durch die Konstruktion eines hypothetischen Anwendungsszenarios und einen Vergleich mit existierenden Praxisbeispielen (Universität Bremen) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Qualitätszirkels dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Sparmaßnahmen an der Universität und dem Entwurf eines konkret auf die Fakultät für Humanwissenschaften zugeschnittenen Qualitätszirkel-Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Qualitätszirkel, Personalentwicklung, Sparmaßnahmen, Hochschulstrukturplan, Partizipation und Lösungsstrategien.

Welche Rolle spielt der Moderator in dem beschriebenen Konzept?

Der Moderator nimmt eine Schlüsselrolle ein, da er die Gruppe strukturiert, das Engagement erhält und als Vermittler zwischen den verschiedenen Hierarchieebenen innerhalb der Universität fungiert.

Warum wird die Universität Bremen als Vergleich herangezogen?

Die Universität Bremen dient als Referenzmodell, da sie die Qualitätszirkel-Methode bereits erfolgreich implementiert hat und somit als Beleg für die theoretisch diskutierten Potenziale der Methode dient.

Was ist das zentrale Problem der betroffenen Fakultät?

Das Kernproblem sind die durch Sparmaßnahmen verursachten Kürzungen bei Personalstellen und Studienplätzen, die zu massiven Überbuchungen von Seminaren und einer Verschlechterung des Betreuungsschlüssels führen.

Wie werden die Teilnehmer für den hypothetischen Qualitätszirkel ausgewählt?

Der Vorschlag beinhaltet eine Mischung der Hierarchieebenen, bestehend aus Studierenden, Vertretern der Professorenschaft, Mitarbeitern der Verwaltung und Fakultätsleitung, um eine breite Akzeptanz und Legitimation zu sichern.

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Details

Title
Der Qualitätszirkel. Theorie, Beschreibung und Durchführung an der Otto-von-Guericke Universität
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Grade
1,3
Author
Lea Müller (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V313558
ISBN (eBook)
9783668125520
ISBN (Book)
9783668125537
Language
German
Tags
qualitätszirkel theorie beschreibung durchführung otto-von-guericke universität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Müller (Author), 2015, Der Qualitätszirkel. Theorie, Beschreibung und Durchführung an der Otto-von-Guericke Universität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313558
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