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Die Post im Wandel der Zeit. Wie entwickelt sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte?

Title: Die Post im Wandel der Zeit. Wie entwickelt sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte?

Seminar Paper , 2010 , 18 Pages

Autor:in: B.A. Nadine Mallmann (Author)

German Studies - Modern German Literature
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In dieser Forschungsarbeit wird die Veränderung der Briefkultur untersucht.
Hierbei liegt der Fokus auf der Forschungsfrage „Die Post im Wandel der Zeit: Wie entwickelt sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte?“. Diese Arbeit führt Sie etappenweise durch die postalische Entwicklung und zeigt auf wie die Formen der Nachrichtenübermittlung in der Post entsprungen sind, sich weiterentwickelten und wie sich dadurch das Verständnis der Briefkultur veränderte.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Historie: Anfänge der Post

2.1 Das Telegramm als Vorbote des Fax

III. Systematik: Erste Anfänge der Briefkultur

3.1 Liebesheirat entfacht postierte Liebe

3.2 Die Post als Wegbereiter für den literarischen Goethe

3.3 Vom einsamen Provinzschreiber zum ruhmsüchtigen Verfasser

IV. Briefkultur in der modernen Post

V. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel der Nachrichtenübermittlung von den Anfängen des Postwesens bis hin zur digitalen Kommunikation im Jahr 2011. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, wie sich die Briefkultur durch technische Entwicklungen über die Jahrhunderte verändert hat und welche Bedeutung dem handschriftlichen Brief in der modernen Gesellschaft noch zukommt.

  • Historische Entwicklung des Postwesens von der Antike bis zur Postmoderne.
  • Die Rolle der Post als Wegbereiter für Literatur und Kultur am Beispiel Goethes.
  • Soziale und kommunikative Funktionen des Briefwechsels im 19. Jahrhundert.
  • Der Einfluss moderner Technologien wie Telegramm, Fax, E-Mail und SMS auf die Briefkultur.
  • Die Transformation von der handschriftlichen Korrespondenz zur digitalen Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

Die Post als Wegbereiter für den literarischen Goethe

Goethe und die Post, zwei Imperien die aufeinander abzielen. Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe lebte in einem Zeitalter wo die Überwindung der Zeit noch in weiter Ferne lag. Die Überwindung des Raumes hingegen war gegenwärtig. Die Einführung der Postkutsche bescherte Reiselust, welche sich auch in der Literatur wiederfindet. Die Postkutschenreise beflügelte Goethe zu dem Gedicht An Schwager Kronos. Die Zeit als Motiv für schnelle Fahrt befördert rasch ins Leben hinein. Die Reiselust wird zur Lebenslust neue Täler zu ergründen. Somit spielt die Post und deren Gefährt in Goethes Poesie eine wichtige Rolle.

In der Postkutsche entstehen durch Beobachtungen entlang der Reise zahlreiche neue Ideen. Goethe entflieht der Tätigkeit als Geheimrat und den Zwängen des Hoflebens. „Nun ging mir eine neue Welt auf. Ich nähere mich den Gebirgen, die sich nach und nach entwickelten.“ Italien stellt für Goethe eine Gegenwelt zum Norden dar. Es ist das Zentrum jahrtausendelanger Kultur und der Besuch ist ein Muss für Gelehrte wie Goethe. „Er durchbricht das normative Denken der Aufklärung und lernt in und durch Italien, die andere Kultur in deren Eigenständigkeit wahrzunehmen“.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff Post, skizziert den historischen Untersuchungsrahmen und formuliert die Forschungsfrage zum Wandel der Briefkultur.

II. Historie: Anfänge der Post: Dieses Kapitel behandelt die Entstehung der Postsysteme vom alten Ägypten über die Taxis-Post bis zur Gründung der Norddeutschen Bundespost.

2.1 Das Telegramm als Vorbote des Fax: Hier wird die technologische Entwicklung von der optischen und elektrischen Telegraphie als Vorläufer moderner Übermittlungstechniken beschrieben.

III. Systematik: Erste Anfänge der Briefkultur: Der Abschnitt erläutert die Etablierung des Privatbriefes im 16. Jahrhundert und den Wandel der Sprache als Medium der Kommunikation.

3.1 Liebesheirat entfacht postierte Liebe: Das Kapitel analysiert die Funktion des Liebesbriefes im 18. Jahrhundert als Antwort auf die Trennungssituationen bei Liebesheiraten.

3.2 Die Post als Wegbereiter für den literarischen Goethe: Es wird die Wechselwirkung zwischen dem Reisen, der Post und Goethes literarischem Schaffen sowie sein spezielles Verhältnis zur Taxis-Post beleuchtet.

3.3 Vom einsamen Provinzschreiber zum ruhmsüchtigen Verfasser: Dieser Teil untersucht den Briefwechsel im 19. Jahrhundert als Mittel gegen Isolation und als Instrument bildungsbürgerlicher Selbstdarstellung.

IV. Briefkultur in der modernen Post: Hier wird der Übergang zur elektronischen Kommunikation durch Technologien wie Fax, E-Mail und SMS kritisch betrachtet.

V. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die technische Beschleunigung den traditionellen, handschriftlichen Brief zwar zur Rarität gemacht hat, dieser jedoch als Ausdruck persönlicher Identität unvergleichbar bleibt.

Schlüsselwörter

Post, Briefkultur, Nachrichtenübermittlung, Thurn und Taxis, Goethe, Briefwechsel, Telegraphie, Kommunikation, Postkutsche, E-Postbrief, Medienwandel, Literatur, 19. Jahrhundert, moderne Kommunikation, Handschriftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den historischen Wandel der Nachrichtenübermittlung und die damit verbundene Veränderung der Briefkultur von den Anfängen der Post bis zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des Postwesens, die Rolle des Briefes als literarisches und soziales Medium sowie der Einfluss technischer Innovationen auf die menschliche Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Hauptaufgabe besteht darin, die Forschungsfrage zu beantworten, wie sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat und ob E-Mail und moderne Medien das handschriftliche Schreiben dauerhaft verdrängen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen historischen und literaturwissenschaftlichen Ansatz, indem sie Dokumente, Briefwechsel und postgeschichtliche Entwicklungen analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Geschichte des Postwesens, die Systematik der frühen Briefkultur, Goethes Verhältnis zur Post sowie die Auswirkungen moderner Technik auf die schriftliche Korrespondenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Briefkultur, Postwesen, Nachrichtenübermittlung, Medienwandel und der Einfluss von technischen Erfindungen auf die persönliche Korrespondenz.

Welche Rolle spielte die Thurn und Taxis-Post für Goethe?

Goethe profitierte von der Portofreiheit, die ihm das Unternehmen einräumte, was wiederum die Verbreitung seiner Korrespondenz und sein Ansehen förderte.

Warum wird der handschriftliche Brief als "echte Rarität" bezeichnet?

Da durch E-Mail, SMS und digitale Post die Kommunikation massiv beschleunigt wurde, hat der zeitintensive handschriftliche Brief seine Alltagsfunktion verloren und ist zu einem seltenen Zeichen persönlicher Wertschätzung geworden.

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Details

Title
Die Post im Wandel der Zeit. Wie entwickelt sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte?
College
University of Bonn  (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft)
Course
Kultur und Medien - Geschichte und Konzepte
Author
B.A. Nadine Mallmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V314022
ISBN (eBook)
9783668126015
ISBN (Book)
9783668126022
Language
German
Tags
Post Briefkultur SMS E-Mail Fax Telegraph Goethe Briefwechsel mit einem Kinde Bettina von Arnim Brentano Kommunikation Neue Medien Technik Uni Bonn Wandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Nadine Mallmann (Author), 2010, Die Post im Wandel der Zeit. Wie entwickelt sich die Briefkultur im Laufe der Jahrhunderte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314022
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