Sinnsuche und Offenbarungen in moderner Jugendliteratur am Beispiel von "Freak City"

Überlegungen für eine neunte Klasse der bayerischen Realschule


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
17 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Die religiöse Dimension von Kinder- und Jugendliteratur

2 Lea als sinnstiftendes und offenbarendes Element in Mikas Leben

3 Freak City im evangelischen Religionsunterricht der bayerischen Realschule
3.1 Kompetenzen im Rahmen von 9.5: Liebe, Partnerschaft und Sexualität
3.2 Was Jugendliche in der neunten Jahrgangsstufe betrifft

4 Zur Eignung von Freak City im evangelischen Religionsunterricht

5 Literaturverzeichnis

1 Die religiöse Dimension von Kinder- und Jugendliteratur

ZIMMERMANN konstatiert in ihrer Monographie Literatur f ü r den Religionsunterricht, dass die religiöse Dimension der Kinder- und Jugendliteratur zu kurz kommt und kaum analysiert wird (vgl. ZIMMERMANN 2011: 17-18). Sie begründet dies u.a. mit der Zurückhaltung von Autoren und Verlagen. Beschränkt man den Begriff religi ö se Dimension auf explizit religiöse Symbole, sprachliche Formulierungen, theologische Deutungen, biblische Figuren usw. ist dem - so meine Einschätzung des derzeitigen literarischen Markts in Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur - auch zuzustimmen. Weitet man aber diesen Terminus auf das aus, was Menschen existentiell betrifft,1 ist die religiöse Dimension präsenter als es womöglich den Anschein hat. Aktuelle Werke wie Nichts: Was im Leben wichtig ist (JANE TELLER), Eine wie Alaska (JOHN GREEN) und Letztendlich sind wir dem Universum egal (DAVID LEVITHAN), um nur einige Beispiele zu nen- nen, werfen die Frage nach Sinn im Leben in verschiedenen Facetten auf und thematisieren so- mit das, was sowohl die Figuren in den Büchern als auch die Rezipienten/die Rezipientinnen existentiell angeht, genauer was sie unbedingt angeht.

Aus dieser Sicht soll auch das Jugendbuch Freak City (KATHRIN SCHROCKE) verstanden werden: Die dort (implizit) gestellte Frage nach dem Sinn ist mit dem Begriff der Offenbarung verbun- den. Diese Korrelation soll in dieser Arbeit aufgezeigt und theologisch reflektiert werden (Kapi- tel 2). Daran anschließend gilt es, Perspektiven des Romans für den evangelischen Religionsun- terricht an einer bayerischen Realschule unter Berücksichtigung der Lebenswirklichkeit der SchülerInnen aufzuzeigen (Kapitel 3). Die Arbeit endet mit einem abschließenden Fazit, in dem die gewonnenen Erkenntnisse der beiden vorangegangenen Kapitel unter der Fragestellung, ob sich Freak City für den Einsatz im Religionsunterricht eignet, zusammengefasst werden.

2 Lea als sinnstiftendes und offenbarendes Element in Mikas Leben

Allen folgenden Ausführungen muss vorangestellt werden, dass mögliche Fragen nach dem Sinn wie Warum bin ich hier?, Wozu leben wir?, Warum passiert etwas so wie es passiert? oder Wer bin ich? nicht explizit im untersuchten Buch formuliert werden. Nichtsdestotrotz entsteht beim Lesen von Freak City der Eindruck, dass v.a. die beiden letztgenannten Fragen eine zentrale Rol- le spielen.

Die Trennung Sandras vom Protagonisten Mika (vgl. SCHROCKE: 17-21) stellt in dessen Leben eine Zäsur dar, weil er die Trennung bzw. die Gründe für sie nicht versteht: „,Ich finde, wir soll- ten uns trennen, bevor es langweilig wird.’ [...] ‚Aber mir ist nicht langweilig!’“ (EBD. 20), „,Hast du nicht manchmal Lust darauf, jemand anderen kennenzulernen?’ [...] Ich schüttelte den Kopf“ (EBD.). Auch wenn es nicht direkt formuliert ist, lässt sich aufgrund der beiden Zitate da- rauf schließen, dass Mika sich die Frage stellt, warum sich seine Freundin von ihm trennt, d.h. der Sinn der Trennung ist für Mika nicht klar.2 Im weiteren Verlauf sucht er nicht nach Gründen, sondern wird traurig, melancholisch - fast depressiv: „So in etwa musste sich ein Drogenabhän- giger auf Entzug fühlen“ (EBD.: 25), „Seit wir uns getrennt hatten, hatte ich meine Kleidung kaum mehr gewechselt. Ich verwahrloste langsam in meinem dunkelgrauen Sweatshirt, schrieb gekränkte SMS und starrte meine Zimmerwand an [...]“ (EBD.: 26), „Er kommt überhaupt nicht darüber weg“ (EBD.: 32). Mikas Leben erscheint zumindest zu diesem Zeitpunkt im Roman sinn- los.

Kurz darauf begegnet Mika - ohne explizit nach einer neuen Freundin gesucht zu haben - seiner späteren (gehörlosen) Liebe Lea: „Am Ort meiner größten Niederlage hatte ich das fremde Mäd- chen gefunden“ (EBD.: 36). Im Fortgang der Erzählung wird deutlich, dass Lea Mika aus seiner Niederlage, seiner Sinnkrise befreit: Ohne von ihr aufgefordert zu werden, beschließt er bspw., einen Gebärdenkurs zu besuchen, um sich mit ihr verständigen zu können (vgl. EBD.: 45). Am Ende des Romans entsagt Mika endgültig seiner Ex-Freundin Sandra, um mit Lea zusammen zu sein (vgl. EBD.: 207).

Pointiert lässt sich sagen, dass Lea wieder Sinn in Mikas Leben gebracht hat: Seine zu Beginn des Buchs traurige und melancholische Grundhaltung, hervorgerufen durch Enttäuschung und Schmerz, ist Zuneigung und Liebe gewichen. Mikas Leben wurde somit das gegeben, was er glaubte, mit Sandra zu haben (vgl. EBD.: 7, 20 bzw. 214-215, 271).

Lea handelt - bewusst oder unbewusst - an Mika. Theologisch gesprochen widerfährt sie ihm oder sie ergreift ihn (vgl. SCHÜSSLER 1998: 989): Mika sucht nicht aktiv nach einer neuen Freundin oder Liebe, sondern er erhält sie. Er ist also vollkommen passiv. Daher ist der oben aufgeführte innere Monolog Mikas („Am Ort meiner größten Niederlage hatte ich das fremde Mädchen gefunden“) irreführend: Ich habe gefunden setzt semantisch ein aktives Tun voraus. Treffender wäre eine passivische Formulierung wie Ich wurde gefunden, um auszudrücken, dass er nicht selbst gesucht hat.

Gegen Ende des Romans wird ein zweites Mal die Passivität Mikas deutlich: Lea gibt Mika ei- nen neuen Namen in Gebärdensprache: „Das heißt gar nichts, sondern ist deine Namensgebärde. [...] Das ist das Zeichen für Mut. Aber ein spezieller Mut, der direkt aus dem Herzen kommt“ (SCHROCKE: 270-271). Gegen eine Namensgebung kann man sich vielleicht wehren, aber eine einmal ausgeführte Benennung eines Gegenstands oder einer Person kann kaum rückgängig ge- macht werden. Der Erhalt eines Namens ist somit ein Akt vollkommener Passivität.

Aus sprachwissenschaftlicher Sicht wurde ein performativer, ein handelnder, Akt vollzogen, d.h. an Mika wurde gehandelt. Demnach war er in der eben zitierten Szene vollkommen passiv und Lea fast schon ausgeliefert. „Außer meinen Eltern hatte mir noch nie jemand einen Namen ge- geben “ (EBD.: 271; Hervorhebung F.F.) macht nicht nur inhaltlich die Passivität Mikas deutlich, sondern auch grammatisch. Im Vergleich zu der oben erörterten Szene der ersten Begegnung liegt hier demnach eine Steigerung vor: Zwar ist auch dort eine Passivitätsstruktur erkennbar, sie wurde aber nicht sprachlich, sondern nur inhaltlich fassbar. Hier nun korrespondiert die inhaltli- che Passivität mit der sprachlichen und ist daher ein Beispiel für Passivität, fast schon Ergriffen- sein: „Ich schwieg“ (EBD.: 271), „Ein Kloß entstand in meinem Hals“ (EBD.) oder aber „Lea machte mich verlegen“ (EBD.).

Verfolgt man den Grundgedanken der beiden analysierten Szenen weiter, führt er zum Begriff der Offenbarung. Denkt man wie HÄRLE eine Offenbarung als relationales Erschließungsgesche- hen, konstituiert es sich aus drei Elementen: dem Urheber der Offenbarung (Lea), einem Emp- fänger der Offenbarung (Mika) sowie einem Inhalt bzw. Gehalt der Offenbarung (Zuneigung/

Liebe bzw. Namensgebung) (vgl. HÄRLE 2012: 81).3 Mika erschließt sich durch die Begegnung mit Lea darüber hinaus eine Welt, die er vorher nicht kannte - die der Menschen ohne Gehör. Somit erschließt sich Mika neben seiner eigenen Welt eine neue und damit verbunden ein neues Wirklichkeitsverständnis: Er nimmt durch Lea und in Konsequenz durch die Gebärdensprache sowie die Begegnung mit Menschen ohne Gehör die Welt anders wahr. Er wird sensibilisiert für das Leben anderer Menschen. Dies gipfelt in der Beziehung mit Lea und Mikas neuem Namen in Gebärdensprache.

Ob das eben angerissene neue Wirklichkeitsverständnis das neue „Fundament seines Lebens“ (EBD.: 89) wird, sei dahingestellt. Selbst HÄRLE weist darauf hin, dass das durch eine Offenbarung eröffnete neue Wirklichkeitsverständnis ein neues Fundament für das eigene Leben sein kann (vgl. EBD.), aber nicht notwendigerweise sein muss. Dementsprechend kann es sein, dass die Beziehung mit Lea und die Begegnung mit der ehemals fremden Welt der Menschen ohne Gehör sein Leben fundamental ändert, es muss aber nicht sein. Diese Leerstelle füllt der Roman auch nicht, sondern überlässt dies dem Rezipienten.

Nach HÄRLE verweist ein Offenbarungserlebnis stets über sich hinaus, besitzt also eine Zeichenfunktion gerichtet auf die alles bestimmende Wirklichkeit, Gott (vgl. EBD.: 87). So ließe sich Freak City als partiell religiöser Roman deuten. Es ist davon auszugehen, dass von der Autorin diese Lesart nicht intendiert war, zumal ein explizit religiöser Bezug lediglich im Namen Mika („Wer ist wie Gott?“) vorhanden ist.

Weicht man von der mittlerweile überholten Identifikation der (spekulativen) Autorenintention ab und verschiebt den Fokus vom Autoren auf den Rezipienten, so geht man davon aus, dass sich der Sinn eines Textes erst im Laufe des Lesevorgangs durch das Füllen der eben erwähnten Leerstellen erschließt. Ideengeschichtlich ist dieser Ansatz im Konstruktivismus verortet, der sich in der Rezeptionsästhetik schon seit längerer Zeit in der Literaturwissenschaft, aber auch in der Theologie, genauer in der Bibeldidaktik, wiederfindet.4 Dementsprechend ist es legitim, Freak City mit theologischer Brille zu lesen. Wichtig hierbei ist aber, dass jeder Rezipient einen anderen Sinn aufgrund der unterschiedlichen Lesart des Textes konstruiert. So ist die Deutung des Romans im Hinblick auf eine (religiöse) Offenbarung lediglich eine von vielen möglichen Deutungen und erhebt daher keinen Anspruch auf Absolutheit und Allgemeingültigkeit.

Es wurde gezeigt, dass Sinnstiftung und Offenbarung in Freak City eng beieinander liegen: In einer großen Sinnkrise trifft Mika auf Lea, die ihn aus dem Tief herausholt und darüber hinaus an ihm handelt, wie es charakteristisch für eine Offenbarung ist.5 Mit dieser Erkenntnis verbunden ist die Qualifizierung des Romans als zumindest partiell religiös im erörterten Sinn. Die Ausführungen in diesem Kapitel haben eine Lesart des Romans aufgezeigt, die nicht explizit thematisiert wird, aber im Sinne des Konstruktivismus und der Rezeptionsästhetik konstruiert werden kann, also implizit vorhanden ist. In Form von Liebe bzw. Zuneigung und dem Erhalt eines neuen Namens sind Mika demnach zwei Offenbarungen widerfahren, die sein Leben bis zum Ende des Buchs grundlegend verändert haben. Dies zeigt sich am deutlichsten in der Abkehr von Sandra und der innigen Zuwendung zu Lea.

[...]


1 Religion bzw. religi ö se Dimension wird hier in Anlehnung an den tillischen Religionsbegriff als Das, was uns unbedingt angeht verstanden.

2 Die Frage nach (dem) Sinn kann auf eine recht konkrete Situation wie hier bezogen sein, oder abstrakter und essentieller formuliert: „Woher kommt die Welt? Warum gibt es nicht nichts? Wenn es mich nicht gäbe, würde es jemand merken? Warum bin ich ich? Würden wir, wenn etwas nicht geschieht, eigentlich wirklich merken, dass es nicht geschieht? Warum leben wir und müssen dann sterben? [...] Warum bin ich auf der Welt“ (OBERTHÜR 2013: 105-106) oder aber „Warum passiert etwas so und nicht anders? Ist alles Zufall oder Schicksal? Verdienen wir das Glück oder kommt es ohne Grund? Wie oft hat das Glück mich knapp verpasst? Liegt hinter allem ein verborgener Sinn?“ (EBD.: 109). In dieser Aufzählung lässt sich die Frage nach Verlust und Trennung m.E. problemlos einreihen, hat sie doch - wie alle anderen aufgeführten Fragen - existenziellen Charakter, für eine in diesem Fall literarische Figur. Am ehesten passt zu Mikas Situation die Frage: Warum passiert etwas so und nicht anders? Anhand der obigen Aufzählung wird deutlich, dass es die Frage nach dem Sinn nicht gibt, sondern es sich eher um eine Sammlung an Fragen handelt, von denen sich sagen lässt, dass sie jemanden in einer konkreten Situation oder aber ganz allgemein beschäftigen. So verstanden, wird eine Sinnfrage in Freak City definitiv gestellt.

3 Im Verlauf des Kapitels 3.1 expliziert HÄRLE die christliche Semantik des Terminus Offenbarung als Selbster- schließung bzw. Selbstoffenbarung Gottes (Urheber der Offenbarung) an den Menschen (Empfänger der Offenba- rung) in Jesus Christus (Inhalt/Gehalt der Offenbarung). Somit ist Offenbarung christlich-dogmatisch abzugren- zen von wahrsagenden Orakeln, ekstatischen Erfahrungen oder rauschartigen Zuständen (vgl. BÜRKLE 1998: 985), da sie ein aktives Tun des Menschen implizieren, eine Offenbarung ihrem Wesen nach passivisch ist und - christlich gesehen - eine „Selbstmitteilung Gottes“ (Schlüsselbegriffe: 257) - darstellt.

4 Hier sei auf die späteren Ausführungen zur ästhetisch sensiblen Religionspädagogik verwiesen.

5 Aufgrund dieser engen Verknüpfung beider Begriffe ist es m.E. ausreichend, im Folgekapitel den Schwerpunkt auf die Offenbarung zu legen, wobei Sinnstiftung stets mitgedacht werden soll. Auch empirische Befunde spre- chen gegen eine Schwerpunktsetzung auf das Thema Sinn. ENGLERT trägt die Ergebnisse mehrerer Umfragen und Studien zusammen und kommt zu dem Schluss, dass sich die Frage nach dem Sinn für heutige Jugendliche kaum stellt (vgl. ENGLERT 2013: 85) bzw. sie sich für sie erledigt hat (vgl. EBD.: 86). KLOSINSKI hingegen kommt zu dem Schluss, dass sich die Frage nach dem Sinn bei Jugendlichen stellt und eng mit der Theodizeefrage und somit mit dem eigenen Gottesbild verknüpft ist (Warum lässt Gott Ungerechtigkeit zu?) (vgl. KLOSINSKI 2006: 326). Auch einzelne Erfahrungsberichte stützen KLOSINSKIS Ansicht. So berichtet bspw. PRENTING von einer Ergriffenheit ihrer SchülerInnen nach einer Ausstellung über den Tod und über die veränderte Wahrnehmung des Lebens im Hinblick auf die eigene Vergänglichkeit (vgl. PRENTING 2013: 111). Unabhängig beider divergierender Ergebnisse ist die Frage nach dem Sinn für Jugendliche im Rahmen dieser Arbeit nicht zentral, da sie sich entweder nicht stellt oder eng mit dem persönlichen Gottesbild verbunden ist. Zwar sollten die Interessen und Vorlieben Jugendlicher nicht den Unterricht dominieren, da sich diese vermutlich nur in Ansatzpunkten mit den gültigen Lehrplänen decken, aber sie können dabei helfen, den Unterricht lebens- naher zu gestalten. Da zum Verständnis des Offenbarungsbegriffs die Frage nach dem Sinn nicht zwingend not- wendig ist, kann sie m.E. auch aus fachwissenschaftlicher Perspektive in den folgenden Ausführungen ausgespart werden.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Sinnsuche und Offenbarungen in moderner Jugendliteratur am Beispiel von "Freak City"
Untertitel
Überlegungen für eine neunte Klasse der bayerischen Realschule
Hochschule
Universität Regensburg
Veranstaltung
Die Frage nach dem Sinn
Note
1,3
Jahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V314105
ISBN (eBook)
9783668127494
Dateigröße
1109 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sinnsuche, offenbarungen, jugendliteratur, beispiel, freak, city, überlegungen, klasse, realschule
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Sinnsuche und Offenbarungen in moderner Jugendliteratur am Beispiel von "Freak City", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314105

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