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Der Hitlerputsch 1923

Título: Der Hitlerputsch 1923

Trabajo , 2004 , 32 Páginas , Calificación: +2

Autor:in: Sabrina Döppl (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Resumen Extracto de texto Detalles

[...] Die vorliegende Arbeit befasst sich anfangs damit, die politische Lage in Bayern als
Voraussetzung und Nährboden für den Putsch darzustellen. Anschließend werden die
am Staatsstreich mitwirkenden bzw. involvierten Personenkreise - Kampfbund und
Triumvirat - vorgestellt, charakterisiert und in Verbindung zueinander gesetzt. Die
Planungen und Vorbereitungen des Putsches bestimmen das folgende Kapitel.
Den Kern der Arbeit bilden die sich überschlagenden Ereignisse des 8. und 9.
Novembers 1923. Die Besetzung des Bürgerbräukellers, die darauf folgende „Nacht
der Verwirrung“ und der Marsch zur Feldherrnhalle werden, gestützt auf zentrale
Quellen, ausführlich dargestellt. Zudem werden die Gründe für das Scheitern des
Putsches und dessen Folgen erläutert. Eine detaillierte Darstellung des Hitlerprozesses, mit Hauptaugenmerk auf die juristischen Fehler und Gesetzesbrüche, schließt die Arbeit ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die bayerischen Voraussetzungen für den Putsch

1.1. Bayern als Sammelstelle rechtsradikaler Kreise.

1.2. Errichtung des „Generalstaatskommissariats“

1.3. „Fall Lossow“

2. Die beteiligten Personenkreise

2.1. Kampfbund

2.2. Triumvirat

2.3. Zusammenhänge zwischen Kampfbund und Triumvirat

3. Die Putschvorbereitungen

4. Der Putsch am 8./9. November 1923

4.1. Geglückte Aktion im Bürgerbräukeller

4.1.1. Die Besetzung des Saals

4.1.2. Verhandlungen im Nebenzimmer

4.1.3. Ausrufung der nationalen Revolution

4.1.4. Kampfbundaktivitäten in München

4.1.5. Freilassung des Triumvirats.

4.2. Der Umschwung des Putsches.

4.2.1. Das Umschwenken des Triumvirats.

4.2.2. „Nacht der Verwirrung“.

4.3. Der Morgen des 9. November.

4.3.1. Erkenntnis des Scheiterns des Putsches.

4.3.2. Versuch zur Rettung des Putsches durch Propaganda.

4.3.3. Ausschreitungen.

4.3.4. Verlust des Wehrkreiskommandos.

4.4. Der Marsch zur Feldherrnhalle.

4.4.1. Vorbereitungen.

4.4.2. Marschformation.

4.4.3. Demonstrationszug durch München.

4.4.4. Schusswechsel.

5. Unmittelbare Folgen des Putsches

6. Faktoren für das Scheitern des Putsches.

6.1. Unsicherheitsfaktor Triumvirat

6.2. Zeitfaktor.

6.3. Strategische Fehler.

7. Der Hitlerprozess vom 26.2. – 1.4. 1924

7.1. Propagandatribüne für Hitler

7.2. Die Beteiligten.

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Hitlerputsch vom November 1923 und analysiert die politischen Voraussetzungen in Bayern, den Ablauf des gescheiterten Umsturzversuchs sowie die juristische Aufarbeitung im anschließenden Prozess. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie es zur Instrumentalisierung der bayerischen Justiz kam und welche Faktoren maßgeblich zum Scheitern Hitlers beitrugen.

  • Analyse der politischen Rolle Bayerns als „Ordnungszelle“ der Weimarer Republik.
  • Gegenüberstellung der Akteure Kampfbund (NSDAP) und Triumvirat (Kahr, Lossow, Seisser).
  • Detaillierte Chronologie der Ereignisse im Bürgerbräukeller und der Marsch zur Feldherrnhalle.
  • Kritische Bewertung des Hitlerprozesses und der darin begangenen Rechtsbeugungen.
  • Untersuchung der langfristigen Auswirkungen des Fehlurteils auf die politische Entwicklung Deutschlands.

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Verhandlungen im Nebenzimmer

Anschließend forderte Hitler Kahr, Lossow und Seisser auf, ihm in das Nebenzimmer des Bürgerbräukellers zu folgen. Dort rang er etwa 15 Minuten um deren politische Zustimmung. Die Triumviren waren wütend und entrüstet, weil Hitler sein Ehrenwort, „loyal zu sein und nichts zu unternehmen“, gebrochen hatte. Sie beschwerten sich über die erniedrigende Abführung aus dem Saal und weigerten sich vehement bei dieser neuen Regierung mitzumachen.

Daraufhin kehrte Hitler in den Saal zurück und sprach zu der Menge, um deren Zustimmung zu erhalten. Er erklärte dem Publikum seine Vorstellung von der Zusammensetzung der neuen Regierung. Rhetorisch geschickt sagte er: „Draußen sind die Herren Kahr, Lossow, Seisser, sie ringen bitter schwer und halten es für notwendig zu wissen, ob diese Versammlung mit dieser Lösung einverstanden ist.“

Von allen Seiten schrie die Menge „Ja“.

Nachdem Hitler die Zuhörer auf seine Seite gebracht hatte – „die Stimmung der Mehrheit hatte völlig umgeschlagen. Hitler hatte sie mit einigen Sätzen umgedreht, wie man einen Handschuh umdreht“ - , ging er zurück ins Nebenzimmer und redete auf die drei Männer ein. Er versicherte ihnen, die nationale Revolution sei der Wille des Volkes und sie hätten keine andere Wahl als seine Vorschläge anzunehmen.

„Meine Herren, keiner von uns verlässt dieses Zimmer lebend! Sie sind drei, ich habe vier Schüsse in meiner Pistole, das genügt für uns vier, falls ich scheitern sollte.“

Kahr, Lossow und Seisser weigerten sich jedoch noch immer.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Umreißt die krisenhafte politische Lage der Weimarer Republik im Jahr 1923 und die Rolle Bayerns als Ausgangspunkt für nationalistische Bestrebungen.

1. Die bayerischen Voraussetzungen für den Putsch: Erläutert die politische Ausgangslage in Bayern, die Rolle des Generalstaatskommissariats und die Spannungen zwischen Bayern und dem Reich.

2. Die beteiligten Personenkreise: Stellt die Akteure des Kampfbundes sowie des bayerischen Triumvirats gegenüber und beleuchtet deren divergierende Ziele.

3. Die Putschvorbereitungen: Analysiert die kurzfristige Planung des Umsturzversuchs nach dem Bekanntwerden einer politischen Versammlung im Bürgerbräukeller.

4. Der Putsch am 8./9. November 1923: Dokumentiert den detaillierten Ablauf der Ereignisse, von der Besetzung des Bürgerbräukellers bis hin zum schicksalhaften Marsch zur Feldherrnhalle.

5. Unmittelbare Folgen des Putsches: Beschreibt die Stimmung in der Bevölkerung unmittelbar nach dem Umsturzversuch und die Flucht Hitlers.

6. Faktoren für das Scheitern des Putsches: Untersucht die Gründe des Scheiterns, insbesondere das Zögern des Triumvirats, mangelhafte Koordination und strategische Fehler.

7. Der Hitlerprozess vom 26.2. – 1.4. 1924: Analysiert den Prozessverlauf, die juristischen Defizite und die Nutzung des Gerichtssaals als Propagandabühne durch Hitler.

Schlüsselwörter

Hitlerputsch, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Bürgerbräukeller, Kahr, Ludendorff, Feldherrnhalle, Hochverrat, Triumvirat, Rechtsextremismus, Justizversagen, Propaganda, NSDAP, Kampfbund.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Analyse des Hitlerputsches vom 8. und 9. November 1923, seiner Vorbereitung, Durchführung sowie den juristischen Folgen für die Beteiligten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die politische Instabilität in Bayern während der Weimarer Republik, die Zusammenarbeit und Rivalität zwischen verschiedenen rechten Gruppierungen sowie das systematische Versagen der bayerischen Justiz im anschließenden Hochverratsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den tatsächlichen Ablauf des Putsches darzustellen, die Gründe für sein Scheitern wissenschaftlich zu fundieren und zu hinterfragen, inwiefern die Milde des Gerichts den späteren politischen Aufstieg Hitlers begünstigte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung zeitgenössischer Dokumente, Prozessakten und historischer Sekundärliteratur, um die Ereignisse objektiv zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ereignisse am 8. und 9. November 1923, die Analyse der Gegenmaßnahmen durch das Triumvirat und eine detaillierte Untersuchung der juristischen Fehler während des Hitlerprozesses von 1924.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hitlerputsch, Weimarer Republik, Triumvirat, Rechtsbeugung und Justizversagen charakterisiert.

Inwieweit spielte die Justiz eine Rolle bei der Entwicklung der Ereignisse?

Die Arbeit stellt heraus, dass die bayerische Justiz durch ein extrem mildes Urteil, die Unterlassung der Ausweisung Hitlers und die Missachtung seiner Vorstrafen wesentlich zum Scheitern einer konsequenten staatlichen Gegenwehr beitrug.

Wie bewertet der Autor den Marsch zur Feldherrnhalle?

Der Autor bewertet den Marsch als einen aus Verzweiflung geborenen Propagandaschritt, der nach dem Umschwenken des Triumvirats bereits unter einem schlechten Stern stand und letztlich in einer verlorenen militärischen Demonstration mündete.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Hitlerputsch 1923
Universidad
University of Bayreuth
Curso
HS Bayern in der Weimarer Republik
Calificación
+2
Autor
Sabrina Döppl (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
32
No. de catálogo
V31414
ISBN (Ebook)
9783638324342
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hitlerputsch Bayern Weimarer Republik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Döppl (Autor), 2004, Der Hitlerputsch 1923, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31414
Leer eBook
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