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Weblogs und klassischer Online-Journalismus. Zum Verhältnis der beiden Kommunikationsformen

Title: Weblogs und klassischer Online-Journalismus. Zum Verhältnis der beiden Kommunikationsformen

Bachelor Thesis , 2015 , 53 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Laura Peters (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die große Bandbreite an persönlichen Weblogs, die über die unterschiedlichsten Themen berichten, wie beispielsweise die sogenannten Watchblogs oder Warblogs, aber auch Weblogs von Parteien und Hochschulen, repräsentiert die inhaltliche Vielfalt und die Darstellung verschiedener medialer Auseinandersetzungen mit Welt und Alltag dieser Kommunikationsform. Aus diesem Grunde ist das Weblog ein interessanter Untersuchungsgegenstand für viele wissenschaftliche Disziplinen geworden. Für die vorliegende Arbeit sind allerdings größtenteils kommunikationswissenschaftliche Untersuchungen von Relevanz, welche die Beziehung zwischen Weblogs und Journalismus zum Thema haben.

Aus der Sicht eines Konkurrenzverhältnisses stellt sich die Frage, in welcher Beziehung Weblogs zum Online-Journalismus stehen und umgekehrt. Eine These, die sich aus dieser Frage ergibt und die es im Laufe dieser Arbeit zu klären gilt, lautet: Die Publikationsform Weblog bildet eine neue Form öffentlicher Medienkritik, die Einfluss auf die Transparenz und die Authentizität des Journalismus hat.

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Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

I.I Problemstellung und Relevanz

I.II Zielsetzung

I.III Methodisches Vorgehen und Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit

II. Theoretischer Rahmen und Forschungsüberblick

1 Web 2.0

2 Weblogs

3 Forschungsstand: Journalismus, Online-Journalismus und „Partizipativer Journalismus“

3.1 Journalismus

4 Der Strukturwandel des Journalismus im Web 2.0

4.1 Der Wandel der Medienkommunikation und des Journalismus

4.2 Der Versuch einer Definition von Online-Journalismus

4.3 Anforderungen an den Online-Journalisten

4.4 Was wird unter Partizipativem Journalismus verstanden?

4.5 Qualitätskriterien des Partizipativen Journalismus

5 Rekonstruktion des Forschungsthemas

III. Sekundäranalytischer Teil

6 Das Verhältnis von Weblogs und Online-Journalismus

6.1 Sind Weblogs Journalismus?

6.2 Der Strukturwandel der Öffentlichkeit im Web 2.0

6.3 Die gegenseitigen Abhängigkeiten der beiden Kommunikationsformen

6.4 Weblogs und Online-Journalismus – Konkurrenz und Bereicherung

7 Das Engagement der Zeitungen im Web 2.0 am Beispiel von redaktionsinternen Blogs

8 Watchblogs – Weblogs als Medienkritikinstanzen am Beispiel „Bildblog“

9 Exkurs: Social Media und Online-Journalismus

10 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem professionellen Online-Journalismus und Weblogs. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das Verhältnis der beiden Kommunikationsformen – insbesondere im Hinblick auf Konkurrenz, Ergänzung oder Integration – gestaltet und welche Rolle Weblogs als neue Form öffentlicher Medienkritik spielen.

  • Strukturwandel des Journalismus durch das Web 2.0
  • Definition und Qualität des Partizipativen Journalismus
  • Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen Weblogs und Online-Journalismus
  • Redaktionsinterne Blogs und Watchblogs als Fallbeispiele
  • Die Rolle von Social Media im modernen Online-Journalismus

Auszug aus dem Buch

4.2 Der Versuch einer Definition von Online-Journalismus

Bei dem rasanten Tempo, in dem neue Publikationsformen und –techniken im Internet erscheinen, ist es sinnvoll, sich mit der Analyse des Online-Journalismus – ein Stichwort, unter dem der Wandel seinen Begriff gefunden hat – zu befassen. Dennoch lässt sich genauso wenig wie für den klassischen Journalismus eine allgemeingültige Definition für den Ableger im Internet aufführen, da die wissenschaftlichen Meinungen stark auseinanderdriften. Um aber einen Bezug zum Online-Journalismus im Verlauf der Arbeit zu schaffen, wird in diesem Kapitel versucht, den Online-Journalismus als Arbeitsbereich zu skizzieren.

Durch die Netzwerktechnologie wird der Aufwand für personelle, technische und organisatorische Ressourcen, die für öffentlichkeitswirksame Auftritte diverser Organisationen eingesetzt werden, deutlich reduziert. Die Folge dieser Reduktion ist, dass immer mehr Organisationen und auch Einzelpersonen öffentlichkeitswirksame Auftritte außerhalb des klassischen Mediensystems publizieren (vgl. Altmeppen/ Bucher/ Löffelholz 2000, S. 8). Die unterschiedlichen Angebote, die sich aus dieser Entwicklung hervortun, grenzt der Journalismus-Forscher Christoph Neuberger vom Online-Journalismus ab als den von Laien betriebenen Parajournalismus und den von Unternehmen geführten Pseudojournalismus (vgl. Neuberger 2000a, S. 174). Unter dem Begriff des Parajournalismus versteht man im Allgemeinen den Partizipativen Journalismus, auf den in den folgenden Kapiteln noch näher eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Medienwandels ein und leitet die Forschungsfrage zur Beziehung von Journalismus und Weblogs her.

II. Theoretischer Rahmen und Forschungsüberblick: Dieses Kapitel liefert die notwendigen theoretischen Grundlagen zum Web 2.0, zum klassischen Journalismus und zum Partizipativen Journalismus.

III. Sekundäranalytischer Teil: Dieser Teil analysiert das Verhältnis von Weblogs zu journalistischen Angeboten, beleuchtet Fallbeispiele wie Redaktionsblogs und Watchblogs und diskutiert den Einfluss von Social Media.

10 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Weblogs und Journalismus meist ein komplementäres, sich ergänzendes Verhältnis pflegen.

Schlüsselwörter

Journalismus, Online-Journalismus, Web 2.0, Weblogs, Partizipativer Journalismus, Blogosphäre, Medienwandel, Gatekeeper, Medienkritik, Watchblogs, Social Media, Öffentlichkeit, Qualitätssicherung, Strukturwandel, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Strukturwandel des Journalismus im Web 2.0 und untersucht insbesondere die Beziehung zwischen klassischen Online-Medien und Weblogs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Medienwandel, die Definition und Rolle des Partizipativen Journalismus, die Qualität journalistischer Arbeit sowie die Einordnung von Weblogs in den medialen Diskurs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, ob Weblogs als Konkurrenz, Ergänzung oder Integration zum klassischen Journalismus zu verstehen sind und welchen Einfluss sie auf journalistische Standards haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Sekundäranalyse, bei der relevante Fachliteratur und Studien der Kommunikationswissenschaft ausgewertet und synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, der Begriffe wie Web 2.0 und Journalismus definiert, und einen sekundäranalytischen Teil, der das Verhältnis der Medienformen anhand von Fallbeispielen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Online-Journalismus, Weblogs, Medienwandel, Gatekeeper-Funktion, Öffentlichkeit und Partizipation.

Warum wird die Systemtheorie nach Luhmann als Ansatz herangezogen?

Die Systemtheorie dient dazu, den Journalismus als soziales System zu erfassen, das durch Weblogs einen Wandel erfährt, und seine gesellschaftliche Funktion präziser zu bestimmen.

Welche Bedeutung hat das „BILDblog“ in dieser Arbeit?

Das BILDblog dient als zentrales Fallbeispiel für ein „Watchblog“, welches aufzeigt, wie medienkritische Weblogs die Arbeit traditioneller Medienhäuser beobachten und teils korrigieren können.

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Details

Title
Weblogs und klassischer Online-Journalismus. Zum Verhältnis der beiden Kommunikationsformen
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
2,0
Author
Laura Peters (Author)
Publication Year
2015
Pages
53
Catalog Number
V314188
ISBN (eBook)
9783668132160
ISBN (Book)
9783668132177
Language
German
Tags
weblogs online-journalismus verhältnis kommunikationsformen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Peters (Author), 2015, Weblogs und klassischer Online-Journalismus. Zum Verhältnis der beiden Kommunikationsformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314188
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