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Der Einsatz von Pflegerobotern und die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals

Title: Der Einsatz von Pflegerobotern und die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals

Bachelor Thesis , 2014 , 65 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christina Aron (Author)

Health - Public Health
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Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Akzeptanz des mobilen Betreuungs- und Pflegepersonals bezüglich des Einsatzes von Pflegerobotern im häuslichen Umfeld zu untersuchen.
Da das Pflege- und Betreuungspersonal mit zunehmendem Personalmangel, aufgrund der demographischen Veränderungen, konfrontiert ist, könnte die Einführung der Pflegerobotik sehr hilfreich sein, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Laut vorhandener Literatur ist die Wirklichkeit von unterstützenden Robotern in naher Zukunft. Um weitere Herausforderungen bis zur Einführung von Pflegerobotern bewältigen zu können, bedarf es die unmittelbaren NutzerInnen in eine interdisziplinäre Forschung und Entwicklung mit einzubeziehen.

Die Ergebnisse der qualitativen Befragung zeigen, dass die Vorstellung von Pflegerobotern als unterstützende Hilfsmittel und die Akzeptanz des Einsatzes von Pflegerobotern vom mobilen Pflege- und Betreuungspersonal vorhanden wäre. Dennoch gilt es den Nutzen der Pflegerobotik im häuslichen Umfeld verstärkt aufzuzeigen und das fachliche mobile Personal zu überzeugen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

2.1 Problemstellung

2.2 Forschungsfrage, Vorgehensweise und Zielsetzung

3 Begriffsdefinitionen und –abgrenzungen

3.1 Begriff Akzeptanz

3.2 Begriff Mobiles Pflege- und Betreuungspersonal

3.3 Begriff Pflegeroboter

3.3.1 Roboter und Serviceroboter

3.3.2 Definition Pflegeroboter

3.3.3 Arten und Einteilung der Pflegerobotik

4 Forschungs- und Entwicklungsstand der Pflegerobotik

4.1 Roboter als Dienstleister

4.2 Mensch-Robotik-Interaktion (MRI)

4.2.1 Modalität Sprache

4.2.2 Modalität Erscheinungsbild

5 Akzeptanz der Pflegerobotik

5.1 Einflussfaktoren auf die Akzeptanz der Pflegerobotik

5.1.1 Technik

5.1.2 Soziologie und Psychologie

5.1.3 Organisation

5.1.4 Ethik und Recht

5.1.5 Ökonomie

5.2 Akzeptanzchancen und -risiken der Pflegerobotik

6 Empirie

6.1 Methodische Vorgehensweise

6.2 Transkription und Datenauswertung

6.3 Ergebnisse

7 Zusammenfassung und Ausblick

8 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Akzeptanz von Pflegerobotern im häuslichen Umfeld aus der Perspektive des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals. Angesichts des demografischen Wandels und des drohenden Personalmangels wird analysiert, ob und wie technische Assistenzsysteme das Personal entlasten können, ohne die menschliche Komponente in der Pflege zu vernachlässigen.

  • Demografischer Wandel und Pflegenotstand
  • Grundlagen der Pflegerobotik und Mensch-Robotik-Interaktion
  • Einflussfaktoren auf die Akzeptanz innovativer Technologien
  • Chancen und Risiken für das mobile Pflegepersonal
  • Empirische Untersuchung der Einstellung von Pflegefachkräften

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Modalität Erscheinungsbild

In der Entwicklung der Robotik wird zunehmend versucht bei Servicerobotern sowohl das Verhalten als auch das Aussehen des Menschen nachzuahmen (Fischer, 2012, S. 245). Betrachtet man jedoch die bisher entwickelten Pflegeroboter, wird man erkennen, dass die meisten wenig Ähnlichkeit mit den in Science-Fiction-Filmen vorkommenden humanoiden Robotern haben (Gates, 2007, S. 65). Becker et al. (2013, S. 45) unterscheidet bei Assistenzrobotern zwischen tierähnlichen, menschenähnlichen und eher neutralen, maschinenähnlichen Gestaltungen.

Ein Pflegeroboter, der sozial interaktiv ist, sollte sich dem Menschen ähnlich verhalten und womöglich auch ein physisches „embodiment“ besitzen (Lohse, 2012, S. 48f). Denn einem menschlichen Aussehen werden kommunikative Aufgaben zugetraut (Lohse, 2012, S. 44). Sein Äußeres sollte dabei auch zur Interaktion anregen. So könnte er zum Beispiel ein bewegliches Gesicht besitzen, um Emotionen zu zeigen (Ritter & Heeren, 2013, S. 55).

Decker, et al. (2011, S. 38) behauptet, dass eine menschliche Statur für das Erlernen von Verhaltensweisen als vorteilhaft erachtet wird. Ein weiterer Vorteil der menschlichen Gestalt wird in der besseren physikalischen Anpassung an die menschliche Umgebung gesehen.

Meyer (2011, S. 108) erläutert, dass Pflegeroboter erwünscht sind, die nicht zu groß und breit sind oder wegversperrend wirken. Sie sollten möglichst auf Augenhöhe sein, also eine menschenähnliche Größe besitzen. Die Größe von Pflegerobotern darf keinesfalls einschüchternd wirken, aber Roboter sollten zur physischen Unterstützung fähig sein und ihre Aufgaben erfüllen können (Glende, Klemcke, & Nedopil, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Wunsch älterer Menschen nach einem selbstständigen Leben im eigenen Umfeld und stellt das Potenzial der Pflegerobotik bei gleichzeitigem Fachkräftemangel dar.

2 Ausgangssituation: Das Kapitel beleuchtet die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Anstieg des Pflegebedarfs bei gleichzeitigem Rückgang des informellen Pflegebereiches.

3 Begriffsdefinitionen und –abgrenzungen: Hier werden zentrale Begriffe wie Akzeptanz, mobiles Personal und verschiedene Arten von Servicerobotern definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.

4 Forschungs- und Entwicklungsstand der Pflegerobotik: Es wird der aktuelle Stand der Technik, die Rolle der Roboter als Dienstleister und die Bedeutung der Mensch-Robotik-Interaktion (MRI) analysiert.

5 Akzeptanz der Pflegerobotik: Dieses Kapitel untersucht theoretisch die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Akzeptanz, darunter technische, soziologische, organisatorische, ethische und ökonomische Aspekte.

6 Empirie: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der qualitativen Experteninterviews sowie die anschließende Datenauswertung und Präsentation der Ergebnisse.

7 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse sowie Empfehlungen für die zukünftige Einbindung der NutzerInnen in den Entwicklungsprozess.

8 Conclusio: Abschließend wird festgehalten, dass eine positive Akzeptanz maßgeblich vom aufgezeigten Nutzen abhängt und Pflegeroboter lediglich als Unterstützungsmittel für das Fachpersonal dienen sollten.

Schlüsselwörter

Pflegeroboter, mobile Pflege, Akzeptanz, demografischer Wandel, Serviceroboter, Mensch-Robotik-Interaktion, Technikakzeptanz, Pflegepersonal, Pflegenotstand, häusliches Umfeld, qualitative Forschung, Assistenzsysteme, Ambient Assisted Living, Arbeitsentlastung, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals gegenüber dem Einsatz von Pflegerobotern im häuslichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen den demografischen Wandel, den Pflegenotstand, technische Grundlagen der Pflegerobotik, die Mensch-Robotik-Interaktion sowie die vielfältigen Einflussfaktoren auf die Akzeptanz durch Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie ist die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals bezüglich des Einsatzes von Pflegerobotern im häuslichen Umfeld?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung verwendet?

Die Autorin führte eine qualitative Untersuchung in Form von Experteninterviews mit sieben Vertretern aus verschiedenen mobilen Pflegeorganisationen durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, einen Forschungsüberblick zur Robotik, eine detaillierte Analyse der Akzeptanzfaktoren sowie den empirischen Teil mit der Auswertung der Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pflegeroboter, mobile Pflege, Akzeptanz, demografischer Wandel, Mensch-Robotik-Interaktion und Technikakzeptanz.

Welche Einstellung gegenüber Pflegerobotern äußerten die befragten Experten?

Zunächst waren die Befragten eher negativ eingestellt, zeigten sich aber nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema offen für Roboter als unterstützende Hilfsmittel für Routineaufgaben, sofern kein Ersatz für den Menschen stattfindet.

Welche Bedenken bezüglich des Einsatzes von Robotern bei Demenz wurden formuliert?

Der Einsatz wird für hochgradig demente Menschen als wenig sinnvoll erachtet, während er bei Demenz im Frühstadium als Möglichkeit zur Gedächtnisaktivierung in Betracht gezogen werden könnte.

Warum wird der Begriff „eingeschränkte Option“ verwendet?

Der Begriff impliziert, dass Pflegeroboter aktuell nur in Kombination mit menschlichem Personal und zur Entlastung bei körperlich schweren Routineaufgaben als sinnvoll erachtet werden, nicht jedoch als Ersatz für die pflegerische Kernarbeit.

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Details

Title
Der Einsatz von Pflegerobotern und die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals
Grade
1,0
Author
Christina Aron (Author)
Publication Year
2014
Pages
65
Catalog Number
V314260
ISBN (eBook)
9783668142954
ISBN (Book)
9783668142961
Language
German
Tags
Akzeptanz mobile Pflege- und Betreuung Pflegeroboter Einsatz von Pflegerobotern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Aron (Author), 2014, Der Einsatz von Pflegerobotern und die Akzeptanz des mobilen Pflege- und Betreuungspersonals, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314260
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