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Fußball als gesellschaftlicher Faktor. Eine empirische Erhebung über den SC Hof am Leithaberge

Titel: Fußball als gesellschaftlicher Faktor. Eine empirische Erhebung über den SC Hof am Leithaberge

Bachelorarbeit , 2013 , 41 Seiten , Note: 3

Autor:in: BA Anna Sailer (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser empirischen Abschlussarbeit hat sich die Autorin mit Fußball auseinandergesetzt. Der Zugang, das Forschungsfeld und ihre Forschungsmethoden sind sehr genau beschrieben um bei anderen LeserInnen ein Gefühl für den untersuchten Verein zu vermitteln. Die zu untersuchenden Theorien waren vor allem Identitätsforschung beziehungsweise Eigen- und Fremdwahrnehmung. Eine umfangreiche Analyse und Forschungsergebnisse sind in der Arbeit zu finden.

Die Forschung ist in Wahrheit nicht ortsabhängig und könnte auch woanders durchgeführt werden (mit wahrscheinlich ähnlichen Ergebnissen).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Prolog

1.2. Einführung zum Thema

1.3. Warum Hof am Leithaberge?

1.4. Persönlicher Zugang

1.5. Bezüge zur Kultur- und Sozialanthropologie

1.6. Forschungsfrage

1.7. Aufbau der Bachelorarbeit

2. Kontext

2.1. Phänomen Fußball

2.2. Reglement der Klassen in Niederösterreich

2.3. Beschreibung des Forschungsfeldes

2.3.2. Hof am Leithaberge

2.3.3. SC Hof am Leithaberge

2.4. Beschreibung der untersuchten Gruppe

3. Theorie

3.1. Ethnologie und Fußball

3.2. Identität

3.3. Eigen- und Fremdwahrnehmung

4. Methoden

4.1. Einstieg in das Forschungsfeld

4.2. Rolle im Feld

4.3. Teilnehmende Beobachtung

4.4. Feldforschungsnotizen

4.5. Zeitungsartikel und Spielberichte

4.6. Qualitative Interviews

4.7. Auswahl der Interviewpartner

4.8. Auswertung

5. Analyse und Ergebnisse

5.1. Charakterisierung der InterviewpartnerInnen

5.2. Allgemeine Ergebnisse

5.2.1. Österreich - ein Fußballland?

5.2.2. Warum beschäftigt man sich mit Fußball?

5.3. Fußball - ein gesellschaftlicher Faktor?

5.3.1. Spielergebnisse und Gestaltung des Abends - ein direkter Zusammenhang?

5.3.2. Veranstaltungen

5.4. Emotionen rund um den Fußballplatz

5.4.1. Emotionen in der Kampfmannschaft

5.4.2. Emotionen im Publikum

5.5. Identität und Abgrenzung am Fußballplatz

6. Conclusio

6.1. Wissenschaftlicher Ausblick

6.2. Persönlicher Ausblick

6.3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Fußball als Breitensport als gesellschaftlicher Faktor innerhalb einer dörflichen Gemeinschaft fungiert. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Fußball in diesem Kontext emotionalisiert und wie Abgrenzungen zu anderen Gruppen oder Akteuren innerhalb des sozialen Gefüges konstruiert werden.

  • Soziale Funktion und gemeinschaftsstiftende Wirkung des lokalen Fußballvereins.
  • Die Rolle von Emotionen in Mannschaft und Publikum sowie deren Auswirkung auf das Miteinander.
  • Identitätsbildung durch Vereinszugehörigkeit und gemeinsames Erleben (z. B. bei Großereignissen).
  • Die Bedeutung von Veranstaltungen für das finanzielle und soziale Überleben des Sportclubs.
  • Methodologische Reflexion qualitativer Feldforschung im Amateurfußballbereich.

Auszug aus dem Buch

5.4. Emotionen in der Kampfmannschaft

Mannschaftssport ist also von Natur aus konfliktgeladener, weil mehrere Menschen zusammen, dem selben Ziel, nämlich dem sportlichen Erfolg, nachjagen. Dieses Ziel ist wichtigster Bestandteil im Sport und muss immer an oberster Stelle stehen. Gemeinsam erlebte Erfolge sind laut Günther auch besonderer als einzeln gewonnene: „Sie sind nicht besser, nicht schlechter, aber besonders“ (Günther U., 20.05.2013). Da geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist und man diese Redewendung durchaus auch auf die Freude umlegen kann, werden Emotionen innerhalb der Mannschaft vielleicht auch deswegen intensiver gelebt, weil sie im Kollektiv miteinander geteilt werden.

Es kann auch passieren, dass man gemeinsame Ziele kurz vor dem Ziel dann eventuell doch nicht erreicht, was wiederum sehr starke Emotionen hervorrufen kann. Eines ist auf jeden Fall sicher, dass die Gruppendynamik innerhalb der Mannschaft eine wichtige Grundlage ist, aus der die verschiedensten Emotionen hochkommen können. Diese Gruppendynamik kann sich jederzeit verändern. Schuld daran ist nicht nur das Verhältnis zwischen Legionären und Eigenbauspielern, auf das ich gleich kommen werde, sondern auch der Spielausgang eines jeden Spiels.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den persönlichen Zugang der Autorin zum Thema Fußball dar und begründet die Auswahl des Forschungsfeldes Hof am Leithaberge.

2. Kontext: Dieses Kapitel liefert statistische Fakten zum österreichischen Fußball und beschreibt detailliert das Ligasystem sowie den Sportclub Hof am Leithaberge.

3. Theorie: Hier werden ethnologische Konzepte wie Identität sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung im Kontext des Fußballs theoretisch verortet.

4. Methoden: Die Autorin erläutert ihr methodisches Vorgehen, insbesondere die teilnehmende Beobachtung, die Führung von qualitativen Interviews und die Bedeutung von Feldforschungsnotizen.

5. Analyse und Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert die empirischen Befunde zu den Themen Gemeinschaft, Emotionen, Identität und gesellschaftliche Relevanz des Vereins.

6. Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Rolle des Fußballs als gesellschaftlicher Faktor im Dorf und einem wissenschaftlichen Ausblick.

Schlüsselwörter

Fußball, SC Hof am Leithaberge, Amateurfußball, Ethnologie, Identität, Gemeinschaft, Teilnehmende Beobachtung, Qualitative Interviews, Gesellschaftlicher Faktor, Emotionen, Gruppendynamik, Soziale Interaktion, Feldforschung, Verein, Identitätsstiftung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziale Bedeutung des Sportclub Hof am Leithaberge als Breitensportverein und dessen Rolle als gesellschaftlicher Faktor in einer kleinen Dorfgemeinschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Identitätsstiftung durch den Verein, die Bedeutung von Emotionen im Mannschafts- und Zuschauerbereich sowie die Rolle von Veranstaltungen für den Zusammenhalt im Ort.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, ob man Fußball als Breitensport in einem Dorf als gesellschaftlichen Faktor begreifen kann und wie dabei soziale Identitäten und Abgrenzungen entstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Die Autorin nutzte primär die teilnehmende Beobachtung, führte qualitative Experten- und Nutzerinterviews und wertete ergänzend Spielberichte sowie Zeitungsartikel aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden Ergebnisse zu den Emotionen der Spieler und Zuschauer, die Dynamik zwischen Eigenbauspielern und Legionären sowie die identitätsstiftende Kraft des Vereinslebens detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Amateurfußball, Ethnologie, Identität, Gemeinschaftsbildung, soziale Interaktion und Feldforschung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Playbackshow im Kontext des Sportvereins?

Die Playbackshow wird als wesentliche Veranstaltung identifiziert, die über den Sport hinaus Menschen verbindet und essenziell für die Finanzierung und das soziale Gefüge des Vereins ist.

Warum ist laut der Autorin der Spielausgang nicht immer entscheidend für die Stimmung?

Obwohl Niederlagen das Abendprogramm beeinflussen können, betont die Autorin, dass die Gemeinschaft und das familiäre Ambiente oft eine übergeordnete Rolle für das Miteinander am Fußballplatz spielen.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fußball als gesellschaftlicher Faktor. Eine empirische Erhebung über den SC Hof am Leithaberge
Hochschule
Universität Wien  (Kultur- und Sozialanthropologie)
Veranstaltung
Bachelorseminar: Empirische Datenerhebung und Auswertung
Note
3
Autor
BA Anna Sailer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
41
Katalognummer
V314368
ISBN (eBook)
9783668130838
ISBN (Buch)
9783668130845
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fußball Ethnologie Empirie Datenerhebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Anna Sailer (Autor:in), 2013, Fußball als gesellschaftlicher Faktor. Eine empirische Erhebung über den SC Hof am Leithaberge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314368
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Leseprobe aus  41  Seiten
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