In dem nachfolgenden Text werde ich mich mit meinem Referatsartikel „Loving the Other: Arab-Male Fetish Pornography and the Dark Continent of Masculinity“ von Royce Mahawatte genauer auseinandersetzten. Zu Beginn möchte ich kurz den Autor vorstellen und anschließend eine Zusammenfassung des Textes, Fallbeispiele und etwaige Diskussionen oder eventuelle Kritikpunkte anführen. Außerdem möchte ich versuchen, den Text in Bezug auf die Basisliteratur zu setzen, wobei ich gleich an dieser Stelle erwähnen möchte, dass die drei Texte jeder auf seine eigene Weise sehr interessant waren, Querverbindungen zu diesen aber äußerst schwierig - bis teilweise sogar unmöglich - waren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Royce Mahawatte
3. Artikelübersicht
3.1. Was ist ein „Arab-Male Fetish“?
3.2. Geschichtliche Hintergründe
3.3. Stereotype
3.4. Grundlage des Arab-Male Fetish
4. Fallbeispiele
4.1. Kandahar Comes Out of the Closet
4.2. Serie Studio Beurs
4.3. Newsgroups
4.3.1. Newsgroups - 9/11
4.3.2. I Was a Taliban Sex-slave
5. Kritikpunkte, Diskussionsmöglichkeiten, Offene Fragen
6. Conclusio
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Artikel „Loving the Other: Arab-Male Fetish Pornography and the Dark Continent of Masculinity“ von Royce Mahawatte auseinander, um die Verflechtung von pornografischen Diskursen, rassistischen Stereotypen und der Konstruktion von Männlichkeit im westlichen Blick auf den Osten zu untersuchen.
- Analyse der westlichen Sichtweise auf den Orient durch pornografische Medien.
- Untersuchung historisch gewachsener Stereotype über arabische Männer.
- Diskussion der „Arab-Male Fetish“-Thematik anhand konkreter Fallbeispiele.
- Kritische Reflexion der Verknüpfung von Rassismus, Homophobie und Pornografie.
- Einordnung von medialen Repräsentationen in den breiteren Kontext kolonialer Denkweisen.
Auszug aus dem Buch
3.1. Was ist ein „Arab-Male Fetish“?
Unter diesem Terminus versteht man Männer aus Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten und der Syrisch-Arabischen Halbinsel, die als Protagonisten in erotischen Texten und Filmen zur sexuellen Stimulation für andere, vor allem aber weiße, westliche Männer dienen (vgl. Mahawatte 2003:127).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Referatsartikels und der Zielsetzung der Arbeit, den Text in Bezug auf die Basisliteratur zu setzen.
2. Royce Mahawatte: Kurzbiografie des Autors und Einordnung seines Forschungsschwerpunktes im Bereich Cultural Studies.
3. Artikelübersicht: Einführung in den besprochenen Artikel von 2003, inklusive Klärung des Begriffs „Arab-Male Fetish“ und der historischen sowie theoretischen Hintergründe.
4. Fallbeispiele: Detaillierte Betrachtung spezifischer Medienbeispiele, darunter Zeitungsartikel, Pornofilme und Online-Newsgroups, um die theoretischen Thesen zu illustrieren.
5. Kritikpunkte, Diskussionsmöglichkeiten, Offene Fragen: Kritische Reflexion der Argumentation Mahawattes sowie Erörterung fehlender Aspekte und weiterführender Forschungsfragen.
6. Conclusio: Fazit zur Entstehung des Fetischs aus der komplexen Beziehung zwischen porno-produzierender Gesellschaft und der Konstruktion von Männlichkeit.
Schlüsselwörter
Arab-Male Fetish, Pornografie, Männlichkeit, Orient, Rassismus, Stereotype, Westlicher Blick, Genderkonstruktion, Sextourismus, Medienanalyse, Kolonialismus, Homosexualität, Diskurs, Repräsentation, Ethnizität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert den wissenschaftlichen Artikel von Royce Mahawatte, der untersucht, wie der Westen den Orient durch pornografische Medien konstruiert und welche rassistischen Stereotype dabei zum Tragen kommen.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Zentrale Felder sind die Verbindung von Pornografie und Ethnie, die historische Wahrnehmung arabischer Männer im Westen sowie die Rolle von Machtverhältnissen in erotischen Repräsentationen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Mechanismen hinter dem „Arab-Male Fetish“ aufzudecken und zu hinterfragen, wie Vorurteile und rassistische Ästhetik in die pornografische Produktion einfließen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin verwendet eine literarische Analyse des Primärtextes unter Einbeziehung von Basisliteratur aus dem Bereich Cultural Studies sowie eine Fallstudienmethode zur Überprüfung der theoretischen Thesen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Hintergründe, Stereotype) und die Anwendung dieser Theorie auf Fallbeispiele wie die Serie „Studio Beurs“ und verschiedene Internet-Newsgroups.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem „Arab-Male Fetish“, „Westlicher Blick“, „Stereotype“, „Männlichkeit“ und „Kolonialismus“.
Wie bewertet die Autorin die Taliban-Problematik im Artikel?
Die Autorin äußert scharfe Kritik daran, dass der Artikel die Frauenunterdrückung durch die Taliban ausklammert und dadurch unbeabsichtigt ein zu positives Bild der Taliban als Gegenspieler des „unmoralischen“ Westens zeichnet.
Warum ist die Analyse von „Studio Beurs“ für die Autorin relevant?
Dieses Beispiel zeigt der Autorin deutlich, wie sexuelle Anziehungskraft nicht nur durch ethnische Merkmale, sondern durch zusätzliche Zeichen wie Kleidung und soziale Herkunft konstruiert wird.
- Quote paper
- BA Anna Sailer (Author), 2012, Zu "Loving the Other: Arab-Male Fetish Pornography and the Dark Continent of Masculinitiy" von Mahawatte, Royce (2003), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314371