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Wortschöpfungstechniken von Produktnamen

Title: Wortschöpfungstechniken von Produktnamen

Seminar Paper , 2015 , 16 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Bachelor of Arts Alida Ott (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Da Produktnamen einen besonders einseitigen Teil der Werbekommunikation übernehmen, sind Strategien notwendig, um einen Namen zu kreieren, der den Kunden bestmöglich erreicht und alle anderen Produkte eines ähnlichen Typs aussticht. Um an das Thema heranzuführen, soll zunächst der Begriff „Produktname“ definiert und die Funktionen und Benennungsmotive dieser Namen erläutert werden.
Anschließend findet eine Übersicht der Wortschöpfungstechniken nach der Kategorisierung von Christoph Platen statt.

Das dritte Kapitel widmet sich dem Thema „Aufmerksamkeit und Wahrnehmung“, indem erklärt wird, wie Menschen Dinge wahrnehmen und welche Möglichkeiten es gibt Aufmerksamkeit zu erregen.

Zuletzt wird eine Auswahl von Wortschöpfungstechniken detailliert beschrieben, die das Potential aufweisen, die Aufmerksamkeit von Konsumenten zu erreichen. Hier kann leider nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden, da die Präsentation aller Wortschöpfungstechniken den Rahmen einer Seminararbeit sprengen würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Produktname: Definition und Terminologie

2.1 Die Funktion von Produktnamen

2.2 Benennungsmotive von Produktnamen

2.3 Produktnamen-Kategorien

2.3.1 Übernahmen

2.3.2 Konzeptformen

2.3.3 Kunstwörter

3. Aufmerksamkeit und Wahrnehmung

4. Wortschöpfungstechniken

4.1 Orthographische Verfremdung

4.2 Satznamen

4.3 Romanische Lautgestalt

4.4 Einschlusskreuzung

4.5 Appellative

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die linguistischen Anforderungen an Produktnamen in einem durch globalen Wettbewerb und Reizüberflutung geprägten Marktumfeld. Das primäre Ziel ist es, verschiedene Wortschöpfungstechniken im Hinblick auf ihr Potenzial zu analysieren, die Aufmerksamkeit von Konsumenten effektiv zu steuern und zu binden.

  • Definition und begriffliche Abgrenzung von Produktnamen
  • Analyse von Benennungsmotiven und deren werblicher Funktion
  • Untersuchung der psychologischen Grundlagen von Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
  • Systematische Darstellung gängiger Wortschöpfungstechniken wie Übernahmen, Konzeptformen und Kunstwörter

Auszug aus dem Buch

3. Aufmerksamkeit und Wahrnehmung

Aufmerksamkeit spielt innerhalb der Werbekommunikation eine gewichtige Rolle, denn sie ist der erste Schritt eines Überzeugungsprozesses, wie das bereits erwähnte AIDA-Modell verdeutlicht. Erreicht ein Produkt nicht die Aufmerksamkeit eines potentiellen Käufers, wird es übersehen, nicht gekauft und die restlichen Funktionen eines Produktnamen verfehlen ihr Ziel. Durch die Fülle an Produkten, die auf dem Markt angeboten werden, sehen sich Kunden einer regelrechten Reizüberflutung ausgesetzt. Ein weiteres wahrnehmungspsychologisches Grundproblem stellt die Tatsache dar, dass die Wahrnehmung immer selektiv erfolgt. Der Kunde nimmt also nur das in einem Moment war, was seine Aufmerksamkeit erregt. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass der Name eines Produktes durch seine Originalität überzeugt und die Aufmerksamkeit des Rezipienten erreicht.

„Unter Aufmerksamkeit wird die Bereitschaft eines Individuums verstanden, Reize aus seiner Umwelt aufzunehmen. Dabei können neben der Wahrnehmung auch Gedächtnis und Denken von diesem Prozess beeinflusst werden, und umgekehrt können natürlich auch motivationale Zustände des Individuums die Aufmerksamkeit steuern.“

Der Konsument kann seine Aufmerksamkeit also nur gewissen Reizen zuwenden und diese verarbeiten. Es kommt hier zu einer Auswahl, wobei diese nicht völlig der willentlichen Steuerung unterliegt. Aufmerksamkeit ist beeinflussbar. Sie kann gezielt durch äußere Reize wie Töne, Gerüche, Bilder und Texte aktiviert werden. Allerdings muss der Reiz vom Empfänger dechiffriert werden. Erst wenn die subjektive Bedeutung verstanden wurde, wird der Reiz aktivierungswirksam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese führt in die Problematik der Reizüberflutung für Konsumenten ein und skizziert die wachsende Bedeutung strategisch gestalteter Produktnamen als kognitive Anker.

2. Der Produktname: Definition und Terminologie: Hier werden Produktnamen als linguistische Zwischenform zwischen Eigennamen und Appellativa definiert sowie deren Funktionen und Benennungsmotive erläutert.

3. Aufmerksamkeit und Wahrnehmung: Dieses Kapitel expliziert die psychologischen Grundlagen der selektiven Wahrnehmung und analysiert, wie emotionale, kognitive und physische Reize zur Steuerung der Konsumentenaufmerksamkeit genutzt werden können.

4. Wortschöpfungstechniken: Es erfolgt eine detaillierte linguistische Untersuchung verschiedener Techniken wie orthographischer Verfremdung, Satznamen und Einschlusskreuzungen im Hinblick auf deren Wirkungskraft.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ausblick, dass Produktnamen in globalisierten Märkten originell und prägnant sein müssen, wobei die vorgestellten Techniken die Grundlage für eine weiterführende empirische Erforschung bilden.

Schlüsselwörter

Produktname, Werbekommunikation, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Wortschöpfung, Konsumentenverhalten, Reizüberflutung, Ökonymie, Markenstrategie, Sprachwissenschaft, Deonymisierung, Marketing, Werbewirkung, Linguistik, Konzeptform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Gestaltung von Produktnamen als wesentlichem Bestandteil moderner Werbekommunikation im Kontext eines hochkompetitiven Marktes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Produktnamen, die psychologischen Bedingungen menschlicher Wahrnehmung sowie eine linguistische Klassifizierung von Wortschöpfungstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Produktnamen gestaltet sein müssen, um trotz Reizüberflutung die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer erfolgreich zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte, fachwissenschaftliche Analyse angewandt, die sich auf onomastische und werbepsychologische Theorien stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Funktionen von Namen, definiert verschiedene Kategorien wie Übernahmen und Konzeptformen und untersucht, wie diese durch gezielte Reize die Aufmerksamkeit steuern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Produktname, Aufmerksamkeit, Wortschöpfung und Werbekommunikation definieren.

Wie unterscheidet sich die "Einschlusskreuzung" von anderen Techniken?

Bei der Einschlusskreuzung wird ein Wort von einem zweiten umschlossen, wobei vor allem die Lautfolge und die visuelle Hervorhebung einzelner Wortteile für kognitive Reize sorgen.

Warum spielt die "lila Milka-Kuh" eine Rolle im Kapitel zur Wahrnehmung?

Sie dient als Paradebeispiel für die Kombination verschiedener Reizarten, da sie durch ihre unnatürliche Farbe und die Assoziation mit der Natur ein hohes, aufmerksamkeitsstarkes Aktivierungspotenzial besitzt.

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Details

Title
Wortschöpfungstechniken von Produktnamen
College
University of Bonn  (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft)
Course
Produktnamen- und Markenlinguistik
Grade
1.7
Author
Bachelor of Arts Alida Ott (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V314396
ISBN (eBook)
9783668131415
ISBN (Book)
9783668131422
Language
German
Tags
Markennamen Produktnamen Marken Linguistik Werbesprache Namen Werbung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Alida Ott (Author), 2015, Wortschöpfungstechniken von Produktnamen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314396
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