In dieser Hausarbeit wurde der Comic „Emil und die Detektive“ von Isabel Kreitz aus dem Jahr 2012 anhand von drei (der insgesamt sieben) Textualitätskriterien von Beaugrande/Dressler untersucht.
Es wurde den Fragen nachgegangen, wie im Comic Kohäsion und Kohärenz entstehen und inwiefern auch die Intertextualität eine Rolle spielt. Schon die Formulierung ‚einen Comic lesen‘ scheint sowohl Text-, als auch Bildanteile zu umfassen. Warum dem so ist und wie im Comic Text- und Bildanteile miteinander verknüpft werden, sodass der Comic als gesamtheitlicher Text betrachtet wird, der ähnlich wie schriftsprachliche Texte funktioniert, ist Gegenstand dieser Hausarbeit. Dem Ganzen geht ein kleiner Abschnitt voraus, welcher allgemein etwas zur Semiotik erläutert und speziell zum Zeichen im Comic.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Analyse des Comics
- Das Zeichen im Comic
- Kohäsion
- Kohärenz
- Intertextualität
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der textlinguistischen Analyse des Comics ⟫Emil und die Detektive“ von Isabel Kreitz aus dem Jahr 2012. Ziel ist es, zu erforschen, wie Text- und Bildanteile im Comic miteinander verknüpft werden, sodass der Comic als gesamtheitlicher Text betrachtet werden kann.
- Semiotik des Comics und das Zeichen im Comic
- Textualitätskriterien nach Beaugrande und Dressler
- Kohäsion, Kohärenz und Intertextualität im Comic
- Die Rolle von geschlossenen und offenen Zeichen
- Die Bedeutung von Sprache und Bild in der Comic-Analyse
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und führt den Comic ⟫Emil und die Detektive“ als Untersuchungsgegenstand vor. Sie beleuchtet die Bedeutung von Sprache und Bild in der Comic-Analyse und referiert auf relevante Arbeiten zur Textlinguistik und Comic-Forschung.
Analyse des Comics
Das Zeichen im Comic
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Semiotik des Comics und der verschiedenen Arten von Zeichen (ikonisch, indexikalisch, symbolisch). Er analysiert die Funktion von Schrift und Bild im Comic und zeigt, wie der Comiczeichner diese Zeichen nutzt, um unterschiedliche Charaktere darzustellen und den Gemütszustand der Figuren zu verdeutlichen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der Comic „Emil und die Detektive“ textlinguistisch analysiert?
Die Analyse erfolgt anhand der Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler, insbesondere Kohäsion, Kohärenz und Intertextualität.
Was bedeutet Kohäsion in einem Comic?
Kohäsion bezieht sich auf den formalen Zusammenhalt des Textes, der im Comic durch die Verknüpfung von Sprechblasen, Textfeldern und Bildsequenzen entsteht.
Wie entsteht Kohärenz zwischen Bild und Text?
Kohärenz bezeichnet den inhaltlichen Zusammenhang. Der Leser verknüpft die visuellen Informationen mit dem geschriebenen Wort zu einem logischen Gesamtverständnis der Geschichte.
Welche Rolle spielt die Intertextualität bei Isabel Kreitz?
Da der Comic eine Adaption des Romans von Erich Kästner ist, untersucht die Arbeit die Bezüge zwischen dem Originalwerk und der zeichnerischen Neuinterpretation.
Welche Arten von Zeichen werden im Comic unterschieden?
Die Arbeit nutzt semiotische Begriffe wie ikonische (bildhafte), indexikalische (hinweisende) und symbolische Zeichen, um die Bildsprache zu erklären.
Warum gilt ein Comic als „gesamtheitlicher Text“?
Weil Bild und Schrift im Comic nicht getrennt voneinander funktionieren, sondern gemeinsam eine narrative Einheit bilden, die ähnliche Kriterien wie rein schriftsprachliche Texte erfüllt.
- Arbeit zitieren
- Tina Schwelnus (Autor:in), 2014, Textlinguistische Analyse im Comic. Isabel Kreitzs „Emil und die Detektive“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314493