Kompetenz und Bildung, Leitbegriffe der Pädagogik?

Überlegungen zum Kompetenzbegriff und das (deutsche) Bildungsdilemma


Hausarbeit, 2014
21 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Kompetenzbegriff und die EU
2.1 Fokussierungen auf Kompetenz in der Wissensgesellschaft
2.2 Der Europäische und deutsche Qualifikationsrahmen und das Lebenslange Lernen ...

3. Kompetenz als ökonomisierte Bildung?
3.1 Ökonomie und Humankapital
3.2 Bildungsideal und Wunschdenken

4. Dichotomie der beiden Begriffe Bildung und Kompetenz?

5. Kompetenz - Chance für den erziehungswissenschaftlich-pädagogischen Diskurs

6. Abschluss

Literatur

1. Einleitung

Seit der Jahrtausendwende und der Lissabon-Strategie bzw. „Europa2020“ ist der Kompetenzbegriff Programm und Leitbegriff der (postmodernen) Wissensgesellschaft im neuen Jahrtausend. Die Bandbreite der Verwendung des Begriffs reicht von „Unsere Kompetenz - ihre Gesundheit“1 über „Unsere Kompetenz ist ihr Erfolg“2 bis hin zu „EHL-Kompetenz in Stein“3. Kompetenz ist in aller Munde, nicht nur in pädagogischen Diskursen wird er verwendet sondern auch in wirtschaftlichen und politischen Kontexten. Auch in vielen Bildungsplänen und Strategien der EU wird auf Kompetenz verwiesen (vgl. Gnahs 2010). Überhaupt scheint sich jede/r mit Kompetenz brüsten zu wollen. So reicht die Bandbreite der Begriffsverwendung von Sozialkompetenz zu Managementkompetenz bis hin zu Kompetenzteams oder Kompetenzcentern. Allgemein scheint der Begriff vor oder nach jedem beliebigen Wort angefügt werden zu können (vgl. Müller Rückwitt 2008, S. 13). Googelt man den Begriff so erscheinen über sieben Millionen Ergebnisse. Diese decken die verschiedenen Bereiche wie Pädagogik, Psychologie, Linguistik oder Ökonomie etc. ab, in denen verschiedene Definitionen herrschen. Aber auch Kompetenzcentren, Kompetenz-förderprogramme und -initiativen findet man aus nahezu allen Bereichen in den Ergebnislisten. Dies lässt auf eine vielfältige Verwendung des Begriffs schließen und auf die nicht klare Definition von Kompetenz.

Eine neue Beachtung scheint der Begriff in der Pädagogik mit der ersten PISA Studie aus dem Jahr 2000 bekommen zu haben. Diese gibt an, Kompetenzen von Schüler/innen der EU (und der Welt) zu messen, die notwendig für eine „gute“ und befriedigende Lebensführung seien (vgl. PISA 2000). Seit der Rezeption von PISA in verschiedenen Bereichen hat sich das Bewusstsein um Bildung, Erziehung und Ausbildung in der Gesellschaft und im Wissenschaftsbetrieb verändert. Leitbegriff hierbei ist der Begriff Kompetenz (vgl. Müller Rückwitt 2008, S. 18f und 27).

In der (Berufs-)pädagogik wird der Begriff häufig im Kontext der Lissabon-Strategie und dem damit verbundenen Lebenslangen Lernen und den verschiedenen Maßnahmen der EU, gesehen. Die EU will Wirtschaftszentrum der Welt bleiben und erstellte verschiedene Rahmen fürs Lernen, die durch die EU Staaten eingelöst werden sollen (z.B. EQR, Europass oder Bolognaprozess). Man kann davon sprechen, dass seit den verschiedenen Maßnahmen der EU der Kompetenzbegriff vermehrt diskutiert, gebraucht und kritisiert wird. Er ist ein Leitbegriff der Postmoderne.

Für die Pädagogik stellt sich hierbei die Frage inwieweit sie diesen Begriff selbst nutzt und welche Definition sie ihm gibt. Wie lässt sich der Begriff Kompetenz in den pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Diskurs um Bildung, Erziehung und Lernen einbringen? Welche Rolle nimmt er hierbei ein und wie steht er zu dem Leitbegriff der deutschen Pädagogik Bildung? Schließen sich beide Begriffe gegenseitig aus, sind sie widersprüchlich zueinander oder können sie gar ergänzend gebraucht werden? Was macht dies mit dem pädagogischen Grunddilemma um Bildung, welche stets zwischen Zweckfreiheit und Zweckgebundenheit steht? Können beide Bereiche eine Aussöhnung durch den Kompetenzbegriff erfahren oder muss sich die Pädagogik klar für die eine Seite entscheiden?

Um diese Fragen zu beantworten soll im Folgenden der Kompetenzbegriff und dessen Fokussierung durch die europäische Lissabon-Strategie erläutert werden. Hierfür werden einzelne Beispiele und Maßnahmen herausgenommen (z.B. den Europäischen Qualifikationsrahmen) um einen allgemeinen Überblick über Funktionen der Wissensgesellschaft in der EU zu geben und deutlich werden zu lassen, warum es hierbei so stark um Kompetenzen geht und warum der Begriff hierdurch eine breite Aufmerksamkeit errungen hat. Es soll keine vollständige Erläuterung der verschiedenen Maßnahmen wie des Lebenslangen Lernens oder des europäischen Qualifikationsrahmens gemacht werden, da dies den Rahmen sprengen würde (vgl. hierzu z.B. Ohidy 2009 oder Dehnbostel 2010, S. 118-129).

Im dritten Kapitel wird darauf aufbauend die Kritik an den erläuterten Maßnahmen und damit die Kritik an der Kompetenzorientierung erläutert. Es soll deutlich werden, was kritisiert wird und welche Folgen diese Kritik (für den Kompetenzbegriff und den Bildungsbegriff) hat. Des Weiteren wird das traditionelle deutsche Dilemma um Bildung erörtert um deutlich werden zu lassen, wie die beiden Begriffe Bildung und

Kompetenz zueinander stehen. Was sind Gemeinsamkeiten, was Unterschiede und was Paradoxe der beiden Begriffe? Im letzten Teil soll dann die Vereinbarkeit zwischen Bildung und Kompetenz erläutert werden um die Frage zu beantworten ob beide sich ausschließen oder miteinander gebraucht werden können? Wie kann sich hierbei die Pädagogik als wissenschaftliche Disziplin verorten und beide Begriffe ver- und anwenden um als Disziplin Anerkennung und Fortschritt im Sinne von wissenschaftlichem Fortschritt zu fördern? Es folgt ein Resumée der Arbeit.

2. Der Kompetenzbegriff und die EU

2.1 Fokussierungen auf Kompetenz in der Wissensgesellschaft

Der Begriff Kompetenz ist keineswegs eine reine Erscheinung der (Post-)Moderne, sondern seine Geschichte ist lang und durch viele Umkehrungen gekennzeichnet. Das lateinische Verb competere meint zusammentreffen, zukommen oder zustehen. Im antiken Rom wurde der Begriff für Zuständigkeit und Befugnis verwendet. Seit dem Beginn der Moderne wird der Begriff im Kontext mit einer ausdifferenzierenden Gesellschaft verbunden. In der Linguistik bei Chomsky bedeutet Kompetenz die Fähigkeit durch eine begrenzte Regelanzahl theoretisch unendlich viele neue Sätze selbstorganisiert bilden zu können (Erpenbeck S. XVIII). Auf diese Definition der Selbstorganisation wird später noch genauer eingegangen.

Mit dem Ende der Industriegesellschaft und dem Aufkommen der so genannten Postmoderne entstand ein Wandel im Kompetenzdiskurs. Der Kompetenzbegriff ist seit dieser Diskussion um das Ende der Moderne und dem Beginn der Postmoderne bzw. der Wissensgesellschaft, sowohl im Alltag als auch in Fachkreisen in aller Munde. Die Wissensgesellschaft wird im Allgemeinen als Folge der Globalisierung der Welt gesehen und ist die Ablösung der bis in die 70er/80er Jahre bestimmenden Industriegesellschaft. Gekennzeichnet ist die postindustrielle Wissensgesellschaft durch die Faktoren Dienstleistung, Information und Wissen. Wissen ist hierbei die entscheidende Ressource des sozialen und ökonomischen Lebens (vgl. kritisch hierzu Wingens 2002). Ulrich Beck (1986) machte mit seinem Werk „Risikogesellschaft“ auf die größer gewordenen Unsicherheiten in dieser Wissensgesellschaft aufmerksam. Diese Risiken können sich durch ökologische Probleme (z.B. Schadstoffgefährdung) aber auch auf soziale Weise zeigen z.B. durch die Reproduktion von sozialen Ungleichheiten (vgl. Beck 1986).

Durch den Zusammenfall des Eiserenen Vorhangs in den 1990er Jahren und des Zusammenwachsens der Europäischen Union kam es zur pädagogischen Idee des Lebenslangen Lernens in Europa. Man wollte ein „Mittel“ finden um die Menschen zu befähigen auf die sich schnell verändernde globalisierende und durch Unsicherheiten geprägte Gesellschaft (d.h. der Wissensgesellschaft) angemessen reagieren zu können (vgl. Gnahs 2010, S. 15-19).

Hier liegt der Beginn der Fokussierung auf den Kompetenzbegriff mit dessen Hilfe Lernergebnisse erfasst und gemessen werden sollen um somit jeder Lernform (informelles, formelles, nonformales Lernen) Beachtung zu schenken (vgl. z.B. Dehnbostel 2010). Den neuen Anforderungen in der Wissensgesellschaft soll durch verschiedene Kompetenzansätze begegnet werden. Kompetenz soll Wirkung zeigen um mit den sich ständig ändernden Lernanforderungen angemessen umgehen zu können (vgl. Münchhausen 2011, S.9). Die bis dahin geläufige Orientierung an Qualifikationen reicht in der Wissensgesellschaft nicht mehr aus um den aufkommenden Unsicherheiten gerecht zu werden. Da Qualifikationen immer einen konkreten Anwendungsbezug haben, werden sie durch instrumentelles Lernen errungen. Verwertbare Fähigkeiten, d.h. explizites Wissen wird hierbei abgefragt. In der Wissensgesellschaft ist aber nicht nur explizites Wissen gefordert d.h. Qualifikationen, sondern auch implizites Wissen, d.h. Kompetenzen. Der reflexive und kritische Mensch ist gefragt. Von einer Ablösung der beiden Begriffe kann jedoch nicht gesprochen werden, vielmehr ist von einer Ergänzung bzw. Verknüpfung die Rede (vgl. Behrmann 2006, S. 28-30). Qualifikationen bleiben ein wichtiger Grundbaustein von Kompetenzen. Jedoch müssen Lehr-Lernprozesse in der Wissensgesellschaft mehr beinhalten als prüfbare Qualifikationen (vgl. Heffels 2007, S. 71).

Ziel der Kompetenzorientierung und damit des Lebenslangen Lernens in der Europäischen Union ist es zum einen den Wirtschaftsstandort Europa zu verbessern um somit einen gewissen Lebensstandard, den die Europäer/innen momentan genießen, aufrechtzuerhalten. Zum anderen soll die europäische Identität gefestigt werden und das kulturelle Erbe Europas gewahrt werden. Nach Gnahs (2010) sollen diese Ziele durch folgendes erreicht werden: „Basisqualifikationen“ sollen für jeden zugänglich gemacht werden, höhere Investitionen in Humanressourcen, Innovation in den Lehr/Lernmethoden, neue Formen der Bewertung des Lernens (formell, informell etc.), Umdenken in der Berufsberatung und das Lernen den Lernenden räumlich näher bringen (vgl. Ghnas 2010, S.15). Kompetenzen der EU Bürger werden dadurch gestärkt, sie werden fit für den Beruf gemacht und erlangen die Möglichkeit zur Teilnahme an der Bürgergesellschaft (vgl. ebd., S. 15-29).

Seit der Fokussierung auf den Kompetenzbegriff herrscht gleichzeitig ein inkonsistenter Gebrauch des Begriffes. Klaudia Haase erläutert zwei Kompetenzdefinitionslinien. „Einerseits Kompetenz als universelles Konstrukt, das auch grundlegende Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben („literacy“) umfasst, andererseits Kompetenz als eine individuelle Ressource in umgrenzten Arbeitskontexten“ (Haase 2011, S. 51f).

Die verschiedenen Ansätze sind oft länderspezifisch und durch vielfältige Forschungsströmungen abhängig (vgl. ebd.). Auch Rolf Arnold (2002) macht auf eine „traditionslose“ Verwendung des Kompetenzbegriffes aufmerksam und kritisiert die Ausblendung „moralpädagogische(r) und sozialisationstheoretische(r) Bezüge“ im Kompetenzdiskurs (vgl. Arnold 2002, S.34).

Im Folgenden soll das Kompetenzkonzept der EU näher erläutert werden und auf den Qualifikationsrahmen, der im Kontext des Lebenslangen Lernens in der EU geschaffen wurde. Es soll deutlich werden, was die Ziele der EU im Kontext des lebenslangen Lernen und der Kompetenzorientierung sind und wie sie erreicht werden können.

2.2 Der Europäische und deutsche Qualifikationsrahmen und das Lebenslange Lernen

„Der EQR ist ein gemeinsamer europäischer Referenzrahmen, der die Qualifikationssysteme verschiedener Länder miteinander verknüpft und als Übersetzungsinstrument fungiert, um Qualifikationen über Länder- und Systemgrenzen hinweg in Europa verständlicher zu machen. Er verfolgt dabei zwei Kernziele: Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Bürgern und Unterstützung ihres lebenslangen Lernens.“ ( EQR 2008, S.3)

So lauten die einleitenden Worte des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR), der seit 2008 für alle Länder der EU als Richtlinie zur Umsetzung des lebenslangen Lernen (LLL) dienen soll. Der EQR soll die verschiedenen Qualifikationssysteme der Länder der EU miteinander verknüpfen, so dass höhere Transparenz und Vergleichbarkeit der Lernergebnisse (d.h. der Kompetenzen) gewährt ist. Die Freizügigkeit und Mobilität innerhalb Europas, die Ziel der EU ist, wird dadurch gefördert. Kompetenzniveaus werden beispielsweise bei Vorstellungsgesprächen im Ausland vergleichbar und offen, sodass die Auswertung von Bewerberkompetenzen erleichtert wird. Die EU gibt mit ihrem EQR einen Rahmen vor, an den sich die einzelnen Staaten möglichst orientieren sollen ohne dabei die nationale Diversität an Bildungssystemen zu verwerfen. Es soll lediglich eine Kopplung stattfinden. Eine Vergleichbarkeit soll dabei sichergestellt sein. Daher entwickelt jedes Land in der EU gleichzeitig einen eigenen Qualifikationsrahmen, in Deutschland ist dies der deutsche Qualifikationsrahmen (vgl. DQR deutscher Qualifikationsrahmen).

In den Rahmen werden verschiedene Niveaus aufgezeigt durch die die Lernergebnisse beschrieben werden. Es wird unterschieden zwischen Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen. Kompetenzen kommen dabei die Attribute Verantwortung und Selbstständigkeit zu Gute. Mit jeder Niveaustufe steigt der Anspruch an Kompetenzen und Fertigkeiten. Nach einem Bachelorabschluss sollten beispielsweise folgenden Kompetenzen in der EU erreicht sein:

„Leitung komplexer fachlicher oder beruflicher Tätigkeiten oder Projekte und Übernahme von Entscheidungsverantwortung in nicht vorhersehbaren Arbeits- oder Lernkontexten; Übernahme der Verantwortung für die berufliche Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen.“ (EQR S.13 ).

Kompetenzorientierung steht sowohl beim EQR als auch beispielsweise beim deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) im Vordergrund. So heisst es auf der Homepage der deutschen Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung:

„Der Kompetenzbegriff, der im Zentrum des DQR steht, bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen, Kenntnisse und Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten zu nutzen und sich durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten.“4

Beispiele wie dies praktisch umgesetzt wird, sind kompetenzorientierte Maßnahmen wie Coaching oder Training on the job im Weiterbildungsbereich (vgl. beispielhaft Dehnbostel 2010).

[...]


1 Slogan zu internationalen Tag der Pflegenden 2010 online unter: http://www.krankenpflege- journal.com/pflege-aktuell/3094-unsere-kompetenz-ihre-gesundheit-professionelle-pflege-garant-der- langzeitpflegeq.html. Abgerufen am: 20.03.2014

2 Mit diesem Versprechen wirbt der Betrieb „wiretechnologies“ aus ugsburg auf seiner Homepage. Online unter: http://wiretechnologies.de/dienstleistung. Abgerufen am: 20.03.2014

3 Werbeslogan des Betriebes EHL aus Kruft bei Andernach. Online unter: http://www.ehl.de/. Abgerufen am 20.03.2014

4 Abzurufen unter: http://www.deqa-vet.de/de/3478.php. Abgerufen am 20.03.2014.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Kompetenz und Bildung, Leitbegriffe der Pädagogik?
Untertitel
Überlegungen zum Kompetenzbegriff und das (deutsche) Bildungsdilemma
Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V314562
ISBN (eBook)
9783668140714
ISBN (Buch)
9783668140721
Dateigröße
1398 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kompetenz, bildung, leitbegriffe, pädagogik, überlegungen, kompetenzbegriff, bildungsdilemma
Arbeit zitieren
Stephan Schmider (Autor), 2014, Kompetenz und Bildung, Leitbegriffe der Pädagogik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314562

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