Von der Fausthaltung ausgehend streckt man den Finger, damit er außen auf dem Rand der Frisbee® zum liegen kommt. Die anderen Finger werden ausgestreckt, so dass sie unten ungefähr zur Scheibenmitte zeigen. Das ist dann schon die klassische Rückhandhaltung.
Abbildung 1
1.2 Der Rückhandwurf (Backhand)
Rückhandwürfe bieten Kontrolle, Präzision und Vielseitigkeit. Man kann den Spin der Frisbee® flexibel dosieren, sie mit langsamer, beschleunigender, kurzer oder langer Wurfbewegung werfen. Der Rückhandwurf eignet sich optimal für jede Art von Flugbahn. TIPS 1977 S.42 schätzt das 50% aller geworfenen Frisbee®-Würfe Rückhandwürfe sind. Als die Frisbee® noch jung war, waren beinahe alle Würfe Rückhandwürfe, so vermutet er. Man kann ihn deshalb bedenkenlos als den Klassiker unter den Frisbee®-Würfen bezeichnen.
Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse zum Thema Frisbee®
1.1 Die klassische Rückhandhaltung
1.2 Der Rückhandwurf (Backhand)
1.3 Die Scheibenhaltung
1.4 Die Grundstellung
1.5 Der Wurf
1.6 Die Abwurfneigung
2. Begründung des Unterrichtsverlaufs
3. Lehrplanbezug
4. Lernziele
5. Medien
6. Literaturangaben
7. Abbildungen
8. Unterrichtsskizze
9. Anhang
10. Stationen
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit konzipiert eine Einführungsstunde im Sportunterricht, in der Schüler der 7. Klasse grundlegende Fertigkeiten im Frisbee-Werfen erlernen. Das primäre Ziel besteht darin, durch einen motivierenden Stationsbetrieb die Technik des Rückhandwurfes sowie die korrekte Grundstellung bei Jungen einer Realschule zu etablieren und zu festigen.
- Sachanalyse zur Technik des klassischen Rückhandwurfes
- Methodische Gestaltung eines Stationsbetriebs im Schulsport
- Vermittlung von Grundstellung und Scheibenhaltung
- Förderung der Eigenkorrektur bei der Abwurfneigung
- Praktische Umsetzung durch 6 abwechslungsreiche Wurfstationen
Auszug aus dem Buch
1.2 Der Rückhandwurf (Backhand)
Rückhandwürfe bieten Kontrolle, Präzision und Vielseitigkeit. Man kann den Spin der Frisbee® flexibel dosieren, sie mit langsamer, beschleunigender, kurzer oder langer Wurfbewegung werfen. Der Rückhandwurf eignet sich optimal für jede Art von Flugbahn. TIPS 1977 S.42 schätzt das 50% aller geworfenen Frisbee®-Würfe Rückhandwürfe sind. Als die Frisbee® noch jung war, waren beinahe alle Würfe Rückhandwürfe, so vermutet er. Man kann ihn deshalb bedenkenlos als den Klassiker unter den Frisbee®-Würfen bezeichnen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Sachanalyse zum Thema Frisbee®: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zur Technik des Frisbee-Werfens, inklusive Scheibenhaltung, Grundstellung und Wurfausführung.
2. Begründung des Unterrichtsverlaufs: Hier wird die didaktische Planung erläutert, insbesondere der organisatorische Aufbau der Stunde als Stationsbetrieb unter Einbeziehung von Musik.
3. Lehrplanbezug: Dieser Abschnitt ordnet die Unterrichtseinheit in den offiziellen Bildungsplan für Realschulen ein und definiert die Einbindung in den Wahlbereich.
4. Lernziele: Definition der Grob- und Feinziele, die sich auf den Spaß an der Bewegung und die technische Verbesserung des Rückhandwurfes konzentrieren.
5. Medien: Auflistung der benötigten Materialien zur Durchführung des Stationsbetriebs, von Frisbees bis hin zu Turnhallengeräten.
6. Literaturangaben: Quellenverzeichnis der verwendeten Fachliteratur und Bildungspläne.
7. Abbildungen: Nachweise über die verwendeten grafischen Darstellungen und Internetquellen.
8. Unterrichtsskizze: Tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs der Sportstunde mit Interaktionsphasen zwischen Lehrer und Schülern.
9. Anhang: Skizze der Hallenaufteilung zur Orientierung der Gruppen in der Sporthalle.
10. Stationen: Detaillierte Beschreibung der sechs Einzelstationen mit Materialvorgaben, Aufgabenstellungen und Bewertungssystemen.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Frisbee, Rückhandwurf, Backhand, Stationsbetrieb, Wurftechnik, Sportfähigkeit, Schulsport, Grundstellung, Abwurfneigung, Bewegung, Koordination, Wurfziel, Realschule, Einführungssportstunde
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?
Das Dokument beschreibt eine Einführungsstunde zum Thema Frisbee in einer 7. Klasse, in der die Schüler den Rückhandwurf an verschiedenen Stationen üben.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Sachanalyse der Wurftechnik, der didaktischen Unterrichtsplanung und der praktischen Umsetzung durch einen Stationsbetrieb.
Was ist das primäre Ziel dieser Sportstunde?
Die Schüler sollen den Rückhandwurf erlernen, die korrekte Grundstellung beim Wurf verinnerlichen und in der Lage sein, ihre eigene Wurfausführung zu korrigieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Vermittlung genutzt?
Die Vermittlung erfolgt methodisch über einen Stationsbetrieb, bei dem jeder Schüler aktiv gefordert ist und die Aufgaben durch Demonstration selbstständig visualisiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachanalyse der Wurftechnik, die Begründung des Verlaufs, die Lehrplan-Einordnung und die konkrete Ausarbeitung der sechs Stationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?
Die Arbeit ist geprägt durch die Begriffe Sportunterricht, Frisbee, Rückhandwurf, Stationsbetrieb und Wurftechnik.
Warum wird beim Stationsbetrieb eine Zeitdauer von genau 2 Minuten pro Station gewählt?
Die festgelegte Zeit von 2 Minuten wurde gewählt, um Chancengleichheit zwischen den Gruppen zu gewährleisten.
Wie werden die Schüler motiviert, ihre Leistungen an den Stationen festzuhalten?
Die Schüler werden dazu angehalten, ihre erzielten Punkte an den jeweiligen Stationen eigenständig zu notieren, wofür sie teilweise mit Stiften ausgestattet werden.
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- Thomas Ruf (Author), 2000, Frisbee - Üben des Rückhandwurfes an 6 Stationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31457