Chancen rumänischer Akademiker auf dem heimischen Arbeitsmarkt


Studienarbeit, 2014

35 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis … III

A. Fokus der Untersuchung … 1

B. Umfrage „ Chancen rumänischer Akademiker auf dem heimischen Arbeitsmarkt … 2

C. Die wirtschaftliche Situation in Rumänien – Versuch einer Prognose … 3
I. Politischer Hintergrund … 3
II.Die wirtschaftliche Situation in Rumänien – Allgemein … 4
1.Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts … 6
2.Investitionen … 8
3.Konsum … 11
4.Außenhandel … 13
III.Prognose … 14
IV.Ergebnis der Umfrage im Bereich „Einschätzung der Entwicklung der wirtschaftlichen Situation“ … 16

D. Überblick über den Arbeitsmarkt … 17
I. Die rumänische Bevölkerungsstruktur … 17
II.Arbeitslosenquoten … 18
III.Überblick über potentielle Arbeitgeber … 20
IV.Überblick über potentiell offene Stellen … 21
V. Arbeitsgesetzliche Regelung und Lohn … 22
VI.Lebensunterhaltskosten … 22
VII.Prognose … 24
VIII.Ergebnis der Umfrage im Bereich „Erwartungen an den Arbeitsmarkt“ … 24

E. Fazit … 29

Internetquellenverzeichnis … IV

Anhang … VI

[…]

A. Fokus der Untersuchung

Im Zuge eines Auslandssemeters, an einer deutschsprachigen Fakultät einer renommierten Universität, in einem der „jungen“ Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) –Rumänien –kam die Frage auf, inwieweit die Kollegen, mit nahezu demselben Sprachniveau wie man selbst, ihre Zuknuft im eigenen Land sehen bzw. ob es eine solche überhaupt gibt. Wird man in der Heimat Arbeit finden und dies auch wollen oder eher das europaeische Ausland als potentielle Wahlheimat vorziehen?

Nachfolgend wurde die allgemeine wirtschaftliche Situation Rumäniens betrachtet und der Versuch unternommen, den Arbeitsmarkt zu analysieren. Für beide Faktoren wurde eine Prognose vorgenommen, welche durch das Ergebnis einer Umfrage belegt wurde.

Bei der nachfolgenden Bearbeitung von Daten und Fakten über Rumänien musste leider durchschnittlich, auf Grund von sprachlichen Defiziten, auf Zweitquellen zurückgegriffen werden, da alle offiziellen Berichte und aktuelle Statistiken der rumänischen Regierung in der Amtssprache (rumänisch) verfasst waren. Aber auf Grund dessen sich die Zweitquellen auf die offiziellen Quellen beziehen, ist damit die Seriosität und Aussagekraft des Textes nicht zweifelhaft.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen sind nicht enthalten.]

B. Umfrage „ Chancen rumänischer Akademiker auf dem heimischen Arbeitsmarkt“

Im Zuge der Projektarbeit wurde eine empirische Umfrage im Zeitraum März bis April 2014 durchgeführt. Hierzu wurden Studenten verschiedener Fakultäten der Babeș–Bolyai–Universität (U.B.B.) und der Universität für Landwirtschaft und Tiermedizin Cluj–Napoca, Rumänien befragt.

Es sollte unter anderem herausgefunden werden, wie die Studenten die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt einschätzen.

Die Zielgruppe umfasste 58 Studenten (40 weiblich und 18 männlich) im Durchschnittsalter von 22 Jahren.

Auch wenn die Umfrage nicht als repräsentativ eingestuft werden kann, so liefert sie doch interessante Erkenntnisse zu den Erwartungen und Einschätzungen der angehenden Absolventen im Hinblick auf ihre aktuelle und künftige Situation an der Hochschule und dem Arbeitsmarkt.

C. Die wirtschaftliche Situation in Rumänien – Versuch einer Prognose

Die nachfolgende Abhandlung befasst sich mit den relevanten Themen der rumänischen Wirtschaft. Es wurde versucht unter Bezugnahme verschiedener wirtschaftlicher Indikatoren ein Gesamtbild zu erzeugen und eine Prognose für eine zukünftige Entwicklung zu geben.

In nähere Betrachtung wurde der politische Hintergrund kurz erläutert und die wirtschaftliche Situation allgemein betrachtet.

Um genauer Aussagen treffen zu können wurde die Entwicklung des BIP untersucht, der Bereich Investitionen betrachtet, der Konsum beleuchtet, der Außenhandel erläutert und anschließend der Versuch getätigt, aus den betrachteten Daten, ein Prognose zu erstellen.

I. Politischer Hintergrund

„Die erste demokratische Verfassung wurde 1991 verabschiedet. Die neue Regierung setzte sich jedoch weitgehend aus Vertretern der alten kommunistischen Elite zusammen. In den 90er Jahren bestimmten vor allem die Festigung demokratischer Strukturen und die Transformation Rumäniens zu einer freien Marktwirtschaft die politische Agenda. Insbesondere der rumänische Wunsch nach einer EU–Mitgliedschaft führte im neuen Jahrtausend dazu, dass verstärkt Korruption und mangelnde politische Transparenz thematisiert wurden.

Der 2004 zum Präsidenten gewählte Traian Băsescu trat sein Amt mit der Zielsetzung an, die Korruption zu bekämpfen und Rumänien so auf den 2007 vollzogenen EU–Beitritt vorzubereiten. Am 6. Dezember 2009 wurde Băsescu als Präsident wieder gewählt. In diesem Zeitraum war die Überwindung der globalen Wirtschaftskrise in Rumänien eine zentrale Anstrengung der Regierung. Langfristig soll das Land auch der Eurozone beitreten.“[1]

Die Regierung hat verschiedene Herausforderungen unter anderem in den Bereichen Wirtschafts–und Finanzpolitik zu bestreiten. Im Oktober 2013 wurde das letzte Stand–By–Arrangement mit dem IWF, der Europäischen Kommission und der Weltbank geschlossen. Das Abkommen soll Rumänien gegen externe Einflüsse absichern, die Reformpolitik unterstützen und den Zugang zu den Kapitalmärkten verbessern. Rumänien hat sich mit den Abkommen zu weitreichenden Strukturreformen verpflichtet (weitere fiskalische Konsolidierung, Privatisierung von Staatsunternehmen).

Reformbedarf besteht auch weiterhin im Justizbereich, im sozialen Bereich (Renten–und Gesundheitssystem), im öffentlichen Dienst sowie bei der öffentlichen Infrastruktur. Im Bereich Justiz und Korruptionsbekämpfung unterliegt Rumänien weiterhin dem sogenannten CVM, in dessen Rahmen nach dem Beitritt zur EU die erzielten Fortschritte Rumäniens von der EU–Kommission beobachtet werden.[2]

II. Die wirtschaftliche Situation in Rumänien – Allgemein

Aufgrund der andauernden starken wirtschaftlichen Veränderungen in Rumänien ist eine aktuelle Faktenanalyse auf dem derzeitigen Stand der rumänischen Wirtschaft essentiell. Im folgenden Verlauf wird dieser anhand der rumänischen Wirtschaft versucht abzubilden und eine Prognose der Gesamtsituation in Abhängigkeit verschiedener Faktoren erörtert.

Rumänien ist mit 21,3 Mio. Einwohnern (Stand: Juli 2013)[3] das siebtgrößte Land der EU. Bis zum Ausbruch der Wirtschafts–und Finanzkrise war es eines der Länder in Europa mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Die schnelle Entwicklung Rumäniens erfolgte unter anderem auf Grund von ausländischen Direktinvestitionen infolge des EU–Beitritts.

[…]


[1] URL1.4

[2] URL2.

[3] URL3.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Chancen rumänischer Akademiker auf dem heimischen Arbeitsmarkt
Hochschule
Hochschule Schmalkalden, ehem. Fachhochschule Schmalkalden  (HS Schmalkalden | Fakultät Wirtschaftsrecht)
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
35
Katalognummer
V314842
ISBN (eBook)
9783668140813
ISBN (Buch)
9783668140820
Dateigröße
1093 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsmarkt, Rumänien
Arbeit zitieren
Maria Adam (Autor), 2014, Chancen rumänischer Akademiker auf dem heimischen Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314842

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