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Global Cities. Voraussetzungen und Merkmale

Titel: Global Cities. Voraussetzungen und Merkmale

Hausarbeit , 2015 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund der immer weiter voranschreitenden Globalisierung der Weltwirtschaft hat der Begriff der Globalisierung in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden immer mehr Unternehmen weltweit tätig oder schließen sich zu Konzernen zusammen. Die Produktion wird ausgelagert in Länder, in denen es sich am kostengünstigsten produzieren lässt. Immer mehr Unternehmen siedeln sich in anderen Ländern beziehungsweise grenzübergreifend an, um dem hohen Wettbewerbsdruck stand zu halten. Für dieses Phänomen werden sog. Knotenpunkte benötigt, in denen sich das Management sammelt und von denen aus die globale Tätigkeit gesteuert wird.

Diese Knotenpunkte stellen die sog. Global Cities dar. Ein neuer Stadttyp, der aufgrund der Globalisierung entstanden ist. In ihnen scheint sich alles zu sammeln wie z.B. die großen Finanzzentren, die großen Börsen etc. Vor allem für den Begriff der Globalisierung scheint es keine allgemein gültige Definition zu geben. Für den Begriff der Global Cities gibt es auch eine Fülle an Definitionen, die allerdings alle eines gemeinsam haben, Global Cities sind von großer Bedeutung als Knotenpunkte für den weltweiten Handel.

In dieser Arbeit wird zunächst auf den Begriff der Globalisierung eingegangen, der für Global Cities von großer Bedeutung ist. Anschließend wird auf den Begriff der Global Player eingegangen. Schließlich wird sich mit Global Cities beschäftigt, sowohl dem Begriff, als auch die Voraussetzung, die Merkmale, die Forschungsgeschichte, den Global Cities der Gegenwart und abschließend mit der Kritik. Anschließend wird der Begriff Global Cities von dem der Megastadt abgegrenzt. Zudem wird ein kurzer Einblick in Global Cities der Dritten Welt gewährt, bevor das Fazit den Abschluss dieser Arbeit bildet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Globalisierung

3. Global Players

4. Global Cities

4.1 Voraussetzung

4.2 Merkmale

4.2.1 Zur Forschungsgeschichte

4.2.2 Global Cities der Gegenwart

4.2.3 Kritik

5. Global Cities in der Dritten Welt

6. Abgrenzung zur Megastadt

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der sogenannten Global Cities als essenzielle Knotenpunkte innerhalb der globalisierten Weltwirtschaft, analysiert deren Entstehung und identifiziert die Kriterien für ihre Einordnung. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Abgrenzung zu anderen urbanen Phänomenen wie der Megastadt sowie auf der Betrachtung von Global Cities in Schwellen- und Entwicklungsländern.

  • Grundlagen und Definition der Globalisierung
  • Die Bedeutung von Global Players für internationale Märkte
  • Methodische Kriterien zur Identifikation von Global Cities
  • Herausforderungen der Forschung und räumliche Abgrenzung
  • Differenzierung zwischen Megastädten und Global Cities

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Zur Forschungsgeschichte

Nach Hall soll Patrick Geddes als Erster in 1915 einige große Städte, in denen die wichtigsten weltweiten Geschäfte geführt werden als „World Cities“ bezeichnet haben. Peter Hall griff die ersten Ansätze Geddes 1966 auf und erweiterte diese. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Weltstadt schon viel früher erstmals genutzt. Der Geograph Carl Ritter benutzte den Begriff schon 1824 und bezog diesen auf Paris. Die oben erwähnte Definition des Begriffs Weltstadt von Olbricht von 1933 hingegen findet kaum Beachtung in der Praxis, obwohl diese aktuell zu sein scheint.

Friedmann entwickelte erstmals die folgenden sieben Kriterien, anhand dessen Städte beurteilt werden sollen, ob diese Global Cities sind oder nicht.

1. „Sitz von Hauptquartieren transnationaler Unternehmen,

2. bedeutendes Finanzzentrum.

3. Zentrum eines schnell wachsenden Sektors unternehmensorientierter Dienstleistungen,

4. Sitz internationaler Institutionen,

5. bedeutender Knotenpunkt von Transport- und Verkehrslinien,

6. Zentrum industrieller Produktionsstätten,

7. Städte mit einer bedeutenden Einwohnerzahl.“

Aufgrund dieser Merkmale entwickelten Friedmann/Wolff ihre sog. vierstufige Hierarchie von World Cities. In dieser entsprechen die „core countries den marktwirtschaftlichen Industrieländern und die semi-peripheral countries den Ländern mit mittlerem Einkommen.“ Demnach machen Friedmann/Wolff „die Aufnahme in ihre Liste von dem Entwicklungsstand des betreffenden Landes abhängig.“ Die core countries und die semi-peripheral countries werden von Friedmann dann nochmal in Primary und Secondary countries unterteilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz der Globalisierung als treibende Kraft für die Entstehung von Global Cities als Knotenpunkte des Welthandels ein.

2. Globalisierung: Es wird die Vielschichtigkeit des Globalisierungsbegriffs erläutert, wobei wirtschaftliche, kommunikationstechnische und arbeitsorganisatorische Dimensionen beleuchtet werden.

3. Global Players: Dieses Kapitel definiert Global Players als international tätige Unternehmen und grenzt multinationale von global agierenden Konzernen ab.

4. Global Cities: Hier erfolgt eine tiefgreifende Analyse der Definition, der Forschungsgeschichte, der Merkmale, der aktuellen Indikatoren sowie der Kritik am Konzept der Global City.

5. Global Cities in der Dritten Welt: Es wird untersucht, welche Städte in Entwicklungsländern aufgrund wirtschaftlicher Dynamik in das Raster der Global Cities passen.

6. Abgrenzung zur Megastadt: Das Kapitel differenziert zwischen dem quantitativen Merkmal der Einwohnerzahl bei Megastädten und dem qualitativen, funktionalen Ansatz der Global Cities.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert die Bedeutung der Global Cities und reflektiert die Stärken und Schwächen der wissenschaftlichen Messmethodik.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Global Cities, Weltstadt, Global Player, Knotenpunkte, Weltwirtschaft, Megastadt, Transnationale Unternehmen, Industrieländer, Schwellenländer, Standortmanagement, Finanzzentren, Urbanisierung, Wirtschaftsgeographie, Welthandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Global Cities als zentralen Knotenpunkten in der Weltwirtschaft, die durch zunehmende Globalisierungsprozesse an Bedeutung gewonnen haben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Globalisierung, die Bedeutung von global agierenden Unternehmen, die wissenschaftliche Bestimmung von Global Cities und die Abgrenzung zu Megastädten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Konzept der Global City zu erklären, die methodische Einordnung anhand von Indikatoren aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung von Indikatorenmodellen, um Städte nach funktionalen Kriterien in Kategorien einzustufen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine historische Einordnung, eine detaillierte Indikatoren-Analyse sowie den Vergleich zwischen globalen Zentren und Megastädten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Global Cities, Globalisierung, Global Player, Megastädte, internationale Knotenpunkte und wirtschaftliche Steuerung.

Wie unterscheidet sich eine Global City von einer Megastadt?

Der Hauptunterschied liegt im Kriterium: Megastädte werden primär durch ihre Einwohnerzahl (Quantität) bestimmt, während Global Cities durch ihre funktionalen wirtschaftlichen und administrativen Rollen (Qualität) definiert werden.

Warum wird das Konzept der Global City kritisiert?

Die Kritik bezieht sich vor allem auf die einseitige Fokussierung auf ökonomische und verkehrliche Daten, während kulturelle und soziale Aspekte aufgrund mangelnder Vergleichbarkeit oft ausgeblendet bleiben.

Welche Rolle spielen Städte der Dritten Welt in diesem Konzept?

Bisher befinden sich die meisten Global Cities in Industrieländern; jedoch steigen durch hohe wirtschaftliche Dynamik, wie in China (z.B. Beijing), vereinzelt auch Städte aus Entwicklungsländern in diese Hierarchien auf.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Global Cities. Voraussetzungen und Merkmale
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Stadt- und Regionalökonomie
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V315104
ISBN (eBook)
9783668141667
ISBN (Buch)
9783668141674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
global cities voraussetzungen merkmale
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Global Cities. Voraussetzungen und Merkmale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315104
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Leseprobe aus  22  Seiten
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