Kiezdeutsch in Hamburg. Untersuchung eines Dialekts


Seminararbeit, 2015

30 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil 1: Theorie
II.1 Was ist Kiezdeutsch?
II.2 Definitionen
II.3 Beispiele aus dem Kiezdeutschen
II.4 Zu den Schwierigkeiten mit Kiezdeutsch
II.5 Die Forschung von Heike Wiese

III. Hauptteil 2: Analyse
III.1 Die Methode
III.2 Das Material – Vergleiche zu der Forschung von Heike Wiese
III.3 Die Ergebnisse aus Hamburg
III.4 Eine Methodenkritik

IV. Fazit

Anhang
1. Muster des verwendeten Fragebogens
2. Auswertungstabellen der Erhebung in Hamburg
3. Verzeichnis der verwendeten und zitierten Literatur

I. Einleitung

„Sprache ist etwas, das uns alle fasziniert, es definiert uns als Menschen und ist zentral für menschliche Gesellschaften.“[1] Meine zukünftige Tätigkeit als Deutschlehrer, die ich wunschgemäß in der Großstadt Hamburg ausüben möchte, ist der Grund dafür, dass die Verwendung von Sprache und die Entstehung sprachlicher Phänomene, im Besonderen in Hinblick auf die Jugend der Stadt, im Zentrum meines Interesses, meiner Faszination, liegen. Als ein solches sprachliches Phänomen würde ich Kiezdeutsch beschreiben.

Im Rahmen des Seminars „Hamburgisch in der Öffentlichkeit“ an der Universität Hamburg, haben drei Kommilitoninnen und ich eine Untersuchung zu Kiezdeutsch in den Hamburger Stadtteilen Wilhelmsburg und Niendorf durchgeführt. Die wissenschaftliche Grundlage bildete dabei die Forschung der Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese[2], die mit ihren Untersuchungen zu Kiezdeutsch in Berlin den wohl bisher größten Beitrag zu der Erforschung dieses sprachlichen Phänomens geleistet hat.

Das Ziel dieser Arbeit soll nun in erster Linie sein, die Verwendung, Wahrnehmung und Bewertung von Kiezdeutsch in Hamburg anhand der erhobenen Daten zu analysieren und mit den Ergebnissen von Wiese in Berlin zu vergleichen. Den Definitionen von Wiese, die im weiteren Verlauf der Arbeit diskutiert werden, folgend, stelle ich die Hypothese auf, dass die Analyse der Erhebung in Hamburg ähnliche, wenn nicht beinahe identische, Ergebnisse und Erkenntnisse liefern wird, wie es die Studien von Wiese in Berlin getan haben. Diese Hypothese gilt es zu überprüfen.

Bei der bisherigen Auseinandersetzung mit diesem Thema ist auf verschiedene Weise ganz deutlich geworden, dass Kiezdeutsch, sowohl in der Forschung aber vor allem in der Öffentlichkeit, sehr verschieden wahrgenommen und bewertet wird. Einigkeit besteht jedoch darin, dass Kiezdeutsch in erster Linie von Jugendlichen gesprochen, also als Jugendsprache definiert wird. Für mich als angehenden Lehrer ist es daher von ganz besonderem Interesse, die Hintergründe von Kiezdeutsch kennenzulernen, die verschiedenen Sichtweisen und Positionierungen zu analysieren und letztlich zu verstehen, was Kiezdeutsch wirklich ist. Denn es ist davon auszugehen, dass Kiezdeutsch in meinem zukünftigen beruflichen Alltag allgegenwärtig sein wird. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass diese Arbeit, unter Hinzunahme der Forschungsdaten, nur einen kleinen Teil dazu beitragen kann, meinen Horizont zu erweitern. Freilich wird es sich bei diesem Verstehensprozess um eine subjektive Sicht meinerseits handeln. Für den Anfang soll ein weiteres Ziel dieser Arbeit also eine Reflexion der bisherigen persönlichen Eindrücke sein, die in einer Positionsbestimmung mündet.

Der erste Teil dieser Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen. Es erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs 'Kiezdeutsch'. Anschließend werde ich zum einen Begriffe und Fachtermini erörtern, die zum allgemeinen Verständnis erforderlich sind, zum anderen sollen Beispiele aus Kiezdeutsch dargestellt werden, damit für jedermann der Unterschied zum Standarddeutschen deutlich wird. Zusätzlich stelle ich relevante Hintergrundinformationen zur Verfügung, die auch schon einige Schwierigkeiten und Debatten, sowohl in der Forschung als auch in der Öffentlichkeit, aufzeigen werden. Daran anschließend stelle ich kurz die Forschung von Wiese zu Kiezdeutsch vor. Diese Auseinandersetzung beinhaltet eine Beschreibung der Methodik, mit der Wiese u.a. ihre Untersuchungen in Berlin durchgeführt hat. Das halte ich für wichtig, weil im zweiten Teil dieser Arbeit die Analyse unserer Forschung erfolgt. Hier wird am Anfang dargestellt, wie wir vorgegangen sind, sprich welche Methode wir verwendet haben. Im weiteren Verlauf des Analyseteils stelle ich einen Bezug von unserer Erforschung und unseren Ergebnissen in Hamburg mit denen von Wiese in Berlin her. Anschließend werden unsere Ergebnisse präsentiert und schließlich erfolgt eine knappe Methodenkritik. Bei dieser Kritik gehe ich auch auf Schwierigkeiten ein, die uns bei der Planung und Durchführung begegnet sind.

Im letzten Teil dieser Arbeit soll ein Fazit sämtliche Ergebnisse zusammenfassen und einen Ausblick ermöglichen, wie die Entwicklung von Kiezdeutsch in Zukunft verlaufen könnte. An dieser Stelle soll meine persönliche Meinung mit der oben erwähnten Positionsbestimmung deutlich gemacht werden.

II. Hauptteil 1: Theorie

II.1 Was ist Kiezdeutsch?

Nach meinem Verständnis fasst Sylvia Meise (2011) sehr gut zusammen, was Wiese, basierend auf ihren Forschungsergebnissen, unter Kiezdeutsch versteht: „Ihr zentraler Befund: Kiezdeutsch ist eine Varietät des Deutschen, eng an die deutsche Grammatik angelehnt, mit eigenen Regeln – kurz: Kiezdeutsch ist ein Dialekt.“[3] Die linguistischen Begriffe werden im nächsten Punkt erörtert. An dieser Stelle soll der Begriff 'Kiezdeutsch' erklärt werden. Was bedeutet eigentlich Kiez? Welche Intention steht hinter dem Begriff? Was unterscheidet Kiezdeutsch von anderen Jugendsprachen? Diese Leitfragen sollen im Folgenden beantwortet werden.

Der Begriff 'Kiezdeutsch' wurde von Heike Wiese geprägt.[4] Das Wort 'Kiez' kennt man als Hamburger im Zusammenhang mit St. Pauli und der Reeperbahn. Man sagt: „Wir gehen auf den Kiez.“ In Berlin hingegen geht die Bedeutung des Begriffs noch weiter. Hier spricht man von 'seinen Kiez' und meint damit einen ganzen Stadt- oder Ortsteil, oder deutlicher noch das Viertel, aus dem man kommt.[5] Wiese nennt es „ein alltägliches Wohnumfeld.“[6] Nach dieser Definition lässt sich der Kiez-Begriff jederorts anwenden.

Wiese entwickelte den Begriff 'Kiezdeutsch' auf der Basis von Gesprächen mit Berliner Jugendlichen, die in den Interview-Fragen nach der Bezeichnung ihres Sprachgebrauchs das Wort 'Kiez' benutzten.[7] Dies dürfte ein Grund für die Entwicklung des Begriffs 'Kiezdeutsch' gewesen sein. Ein weiterer Grund ist in der öffentlichen Wahrnehmung auszumachen. Bereits Mitte der 1990er Jahre, gab es einen öffentlichen Diskurs über das in dieser Arbeit thematisierte sprachliche Phänomen. Damals wie heute gab es viele Stimmen, die sich sehr negativ gegenüber diesen Sprachgebrauch (der Jugendlichen) äußerten. Das Schimpfwort „Kanak Sprak“ ist nur ein Beispiel dafür, wie die Öffentlichkeit auf die Jugendsprache reagierte. Der türkischstämmige Schriftsteller Feridun Zaimoglu veröffentlichte 1995 ein Buch unter dem Titel „Kanak Sprak“. Er wählte bewusst diesen Titel als öffentliches Kampfwort, um „ihm dadurch seine feindselige Konnotation zu nehmen.“[8] Dies gelang allerdings nicht. Problematisch war hierbei sicherlich, dass der Begriff „Kanak Sprak“ das sprachliche Phänomen auf Jugendliche nicht-deutscher Herkunft reduziert.

Wieses Intention mit dem Begriff 'Kiezdeutsch' war nun, die feindselige Stimmung, die diskriminierende Haltung und die Einseitigkeit zu vermeiden. Es sei vorweg gesagt, dass ihr das aus meiner Sicht leider nicht gelungen ist. Im Zusammenhang mit der Begriffsklärung, im Besonderen hinsichtlich der Einseitigkeit, lässt sich gut darstellen, was Kiezdeutsch von anderen Jugendsprachen unterscheidet. Der Unterschied liegt darin, „dass sie [Kiezdeutsch, Anm. D.K.] zum einen einen Hintergrund im ungesteuerten Zweitspracherwerb hat und in Beziehung zu ethnolektalen Varietäten steht […], zum anderen über solche Ethnolekte jedoch hinausgeht und grammatische Merkmale einer Kontaktsprache aufweist, die sich in multiethnischen und multilingualen Kontexten entwickelt hat.“[9] Ohne die Kenntnis der Bedeutung der Fachbegriffe, ist das Zitat nicht leicht zu verstehen. Es lässt sich aber verständlich aufbereiten: Im Gegensatz zu anderen Jugendsprachen entwickelt sich Kiezdeutsch dort, wo mehrsprachige Sprecher aufeinander treffen. Im urbanen Raum spielt Migration stets eine Rolle. Als Einwanderer bin ich in der Regel auf einen Zweitspracherwerb angewiesen. Habe ich gleichzeitig sprachlichen Kontakt mit Mitmenschen mit und ohne Migrationshintergrund, die zum Teil ebenfalls auf den Erwerb einer Zweitsprache angewiesen sind, entstehen sprachliche Phänomene, da Sprache dynamisch ist und sich stets weiterentwickelt. Das folgende Schaubild[10] verdeutlicht das:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Damit ist auch klar, warum die Bezeichnung „Kanak Sprak“ völlig unzureichend ist. Kiezdeutsch ist keine Jugendsprache, die ausschließlich von türkischstämmigen Einwanderern gesprochen wird. Von größter Bedeutung sind die verschiedensten sprachlichen Einflüsse aller „im Kiez“ lebenden Menschen.

II.2 Definitionen

Im Folgenden möchte ich kurz die aus meiner Sicht wichtigsten Fachbegriffe erörtern, die für ein Verständnis der Argumentationen in der Forschung vorausgesetzt werden. Weitere linguistische Fachtermini, die evtl. unter II.3 zum Tragen kommen, werden dann ggf. im Zusammenhang erklärt.

Bei den Definitionen der folgenden Begriffe, berufe ich mich nach Möglichkeit auf das Glossar von Wiese, in dem sie freundlicherweise einige Fachbegriffe erörtert hat.[11]

Standarddeutsch

Der Begriff Standarddeutsch beschreibt die standardisierte Schriftsprache des Deutschen. Das ist also die Sprache, die man z.B. in der Schule lernt. Wichtig ist hierbei, dass Standarddeutsch nur einen Teil der deutschen Sprache ausmacht. Die Deutsche Sprache an sich kennt viele hoch- und niederdeutsche Varietäten.

Varietäten

Varietäten sind demzufolge die spezifischen Ausprägungen einer Sprache, die sich in viele Dialekte (Hochdeutsch, Niederdeutsch/ Plattdeutsch oder, wie Wiese (2012) behauptet, Kiezdeutsch), Regiolekte oder Soziolekte unterteilen lässt.

Dialekt

Wichtig für diese Arbeit ist vor allem die Definition des Dialekt-Begriffs. Eine Definition ist allerdings nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Die Linguistik kennt nämlich verschiedene Möglichkeiten, den Begriff zu definieren. Zum einen beschreibt die traditionelle Linguistik, also die Dialektologie, Dialekte als regional abhängig und auf geographischen Faktoren beruhend. Nach dieser Definition, die wohl in der Öffentlichkeit am ehesten bekannt ist, meint der Dialekt-Begriff so etwas wie Sächsisch, Bairisch oder Berlinerisch. Die Sozio- und die Variationslinguistik fügen zum anderen soziale Faktoren hinzu. Wiese bringt das Beispiel der Arbeiterklasse.[12] Nach dieser Definition ist der Dialekt-Begriff ein weitgefasster, den auch Wiese für ihre Bestimmung von Kiezdeutsch als Dialekt benutzt.

Um eine Varietät als Dialekt zu bestimmen, betrachtet man Eigenheiten in Grammatik, Wortschatz und Aussprache und vergleicht sie mit anderen Varietäten.

Ethnolekt

„Ethnolekte sind Sprechweisen, die typisch für Sprecher/ innen einer bestimmten Herkunft sind und meist im Kontext von Migration entstanden sind.“[13] Also wenn z.B. Einwanderer aus verschiedenen Ländern die Sprache des Landes erlernen, in das sie eingewandert sind, können Ethnolekte aufgrund der Einflüsse der Muttersprachen der Einwanderer entstehen. Laut Wiese entwickelten sich Ethnolekte aus Formen des Fremd- und Zweitspracherwerbs, seien aber selbst keine Phänomene des Fremdspracherwerbs mehr, da sie auch von den Nachfahren der ersten Migrantengeneration gesprochen würden.[14] In Bezug zu Kiezdeutsch ist wichtig, dass bei der Entwicklung von diesem sprachlichen Phänomen viele Ethnolekte zum Tragen gekommen sind. Wiese benutzt den Begriff Multiethnolekt.[15] Außerdem hat bei der Entwicklung eine Abgrenzung stattgefunden. „Hier haben Ethnolekte nicht zu einem generellen neuen urbanen Dialekt beigetragen, sondern zu einer multiethnischen Jugendsprache. Diese Jugendsprache bildet ebenfalls einen eigenen Dialekt, mit systematischen grammatischen Eigenheiten […] und sie ist […] unter allen Sprecher/ inne/ n verbreitet und wird unabhängig von der Herkunft gesprochen.“[16]

Jugendsprache

Eine Jugendsprache zeichnet sich dadurch aus, dass sie, wie der Begriff schon vermuten lässt, von Jugendlichen benutzt wird. Dies ist kein neuer Trend. Schon immer haben Kinder und Jugendliche ein anderes Vokabular und andere Redewendungen als Erwachsene benutzt, ganz einfach aus dem Grund, um sich einerseits von den Erwachsenen abzugrenzen, andererseits um Zugehörigkeit zur Jugendkultur zu demonstrieren. Dass dabei Neuerungen im Wortschatz und sogar in der Grammatik entstehen können, dürfte für jedermann vorstellbar sein. So verhält es sich auch mit Kiezdeutsch. Spannend sind hierbei allerdings die oben erwähnten multiethnischen Einflüsse, bei denen man die Einflüsse der deutschen Muttersprachler nicht vergessen darf. Außerdem muss man bei der Betrachtung überlegen, ob die verwendete Jugendsprache die einzige ist, die Jugendliche im Stande sind anzuwenden, oder ob sie gleichzeitig auch sicher z.B. das Standarddeutsche beherrschen, ggf. in einem Gespräch, wie der Linguist sagt, im Code switchen können. Wie sehr dieser Punkt die vor allem öffentliche Debatte anheizt, wird noch zu zeigen sein.

II.3 Beispiele aus dem Kiezdeutschen

Ich beziehe mich bei der sprachwissenschaftlichen Analyse von Kiezdeutsch auf das 3. Kapitel bei Wiese (2012). In dem Kapitel beschreibt sie die grammatischen Unterschiede von Kiezdeutsch zum Standarddeutsch. Aus meiner Sicht geht es in dem Kapitel, zusätzlich zur sprachwissenschaftlichen Analyse, um die Klarstellung, dass die Unterschiede keine „willkürlichen Fehler sind, sondern systematische Neuerungen“[17] und zudem typisch deutsch. Die Überschriften sind zitiert.[18] Ich verspreche mir von dieser Darstellung einen kurzen, aber intensiven Einblick für den Leser in die Systematik von Kiezdeutsch. Es ist vielleicht noch wichtig zu bemerken, dass Kiezdeutsch vornehmlich, wenn nicht sogar ausschließlich, eine gesprochene Sprache ist und eher nicht als Schriftsprache benutzt wird. Für eine Auseinandersetzung muss man Kiezdeutsch aber selbstverständlich verschriftlichen. Was hierbei unberücksichtigt bleibt, sind die lautlichen Unterschiede. Diese werden bei Wiese (2012) im 2. Kapitel angesprochen, sind ebenfalls sehr interessant, für die Betrachtung in dieser Arbeit aber zu vernachlässigen.

Neue Ortsangaben

Eine Beispielsatz aus dem Kiezdeutschen: „Heute muss isch[19] wieder Solarium gehen.“

Entsprechend im Standarddeutsch: „Heute muss ich wieder ins Solarium gehen.“

Die Linguistik nennt das Kiezdeutsch-Beispiel eine bloße Nominalphrase. Die Ortsangabe steht ohne Artikel und Präposition. Tatsächlich kennt man das eigentlich schon aus dem Standarddeutschen: „Ich bin in 10 Minuten Hauptbahnhof.“ Die Besonderheit im Kiezdeutschen ist die, dass die bloßen Nominalphrasen nicht nur für Ortsangaben verwendet werden. Z.B.: „ Ey, wir sollen Fahrstuhl gehen!“ Wiese beschreibt Kiezdeutsch gerne als innovativ. Die Innovation in diesem Beispiel liegt in der Verallgemeinerung der Regel aus dem Standarddeutschen.

[...]


[1] Wiese, Heike: Kiezdeutsch. Ein neuer Dialekt entsteht, München 2012, S. 21.

[2] Vgl. ebd.; außerdem: http://www.kiezdeutschkorpus.de/ (letzter Zugriff 30.04.2015, 16:45 Uhr).

[3] Vgl. Meise, Sylvia: Was geht, Alda? Ist Kiezdeutsch ein neuer Dialekt? In: Psychologie heute Vol. 38, No. 2 (2011), S. 36-39.

[4] Vgl. Pertzel, Eva/ Schütte, Anna Ulrike: Kiezdeutsch – neuer Dialekt oder Sprachverfall? In: Deutschunterricht: Zeitschrift für den Deutschunterricht in Sek. I und Sek. II, No. 5 (2014), S. 45-50.

[5] Vgl. Eintrag im Duden: http://www.duden.de/rechtschreibung/Kiez (letzter Zugriff 30.04.2015, 15:50 Uhr).

[6] Wiese (2012), S. 15.

[7] Vgl. ebd.

[8] Pertzel/ Schütte (2014), S. 45.

[9] Pertzel/ Schütte (2014), S. 45. Sie zitieren Wiese (2006).

[10] Wiese (2012), S. 46.

[11] Wiese (2012), S.266 ff.

[12] Vgl. Wiese (2012), S. 129.

[13] Wiese (2012), S. 44. Sie verweist an dieser Stelle auf Clyne (200).

[14] Vgl. ebd.

[15] Vgl. ebd., S.114. Den Begriff 'Multiethnolekt' zitiert Wiese von Quist (2000; 2008).

[16] Vgl. ebd., S.45.

[17] Wiese (2012), S 53.

[18] Vgl. ebd. und ff.

[19] Die Verwendung des sch-Lautes anstatt des ch-Lautes (Koronalisierung), ist ein Beispiel für die lautlichen Unterschiede im Kiezdeutschen. Vgl. dazu Wiese (2012), S. 38.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Kiezdeutsch in Hamburg. Untersuchung eines Dialekts
Hochschule
Universität Hamburg  (Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I und II)
Veranstaltung
Hamburgisch in der Öffentlichkeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
30
Katalognummer
V315165
ISBN (eBook)
9783668138445
ISBN (Buch)
9783668138452
Dateigröße
535 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kiezdeutsch, Heike Wiese, Jugendsprache, Dialekt, Kanak Sprak, Linguistik, Hamburg, Berlin, Sprachforschung, Verwendung von Sprache, Sprachphänomene, Hamburgisch, Sprachwandel
Arbeit zitieren
Dirk Kopplin (Autor), 2015, Kiezdeutsch in Hamburg. Untersuchung eines Dialekts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315165

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