Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu klären, wie sich Pflegende vor Gewaltübergriffen schützen können. Um diese Zielstellung zu erfüllen, ist die Arbeit folgendermaßen gegliedert.
Zunächst wird versucht, sich dem Begriff der Gewalt anzunähern, um danach eine Definition und mögliche Einteilung des Gewaltbegriffs zu erarbeiten. An dieser Stelle soll ebenso die Gewaltanwendung in der Pflege exemplarisch aufgedeckt werden.
Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zum Schutz der Pflegenden. Dabei soll vor allem die Prävention im Fokus stehen, um die Entstehung von Gewalt von Beginn an zu verhindern. Somit soll das vorletzte Kapitel mögliche Lösungsansätze bieten und damit aufzeigen, wie Pflegende sich vor Gewaltübergriffen schützen können.
Abschließend fasst eine Schlussbetrachtung die wichtigsten Aspekte der Arbeit zusammen und dient zugleich der Rückführung zum Thema.
Von jeglichen Theorien, die Erklärungen für gewalttätiges Verhalten liefern sowie von rechtlichen Bezugnahmen soll in dieser Arbeit abgesehen werden, da es vielmehr um die Förderung der Wahrnehmung für gewalttätiges Handeln sowie um die praktische Lösung derartigen Begegnens gehen soll.
Des Weiteren soll in dieser Arbeit lediglich die Gewalt gegen Pflegende und nicht gegen zu Pflegende betrachtet werden, da sonst der Rahmen der Arbeit überschritten werden würde.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gewalt in der Pflege - Ein Definitionsversuch
- Gewaltprävention und -intervention
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Problem der Gewalt gegen Pflegende und zielt darauf ab, mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen, wie sich Pflegende vor Gewaltübergriffen schützen können.
- Definition und Einordnung des Gewaltbegriffs in der Pflege
- Exemplarische Darstellung von Gewalthandlungen gegen Pflegende
- Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zum Schutz der Pflegenden
- Mögliche Lösungsansätze zur Vermeidung von Gewalt in der Pflege
- Zusammenfassende Schlussbetrachtung der wichtigsten Aspekte
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Problematik der Gewalt gegen Pflegende in den Vordergrund und beleuchtet die erschreckende Häufung von Gewalttaten in diesem Arbeitsumfeld. Die Arbeit soll einen Beitrag leisten, um der Hilflosigkeit der Pflegenden im Umgang mit dieser Problematik entgegenzuwirken.
Gewalt in der Pflege – Ein Definitionsversuch
Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition des Gewaltbegriffs im Kontext der Pflege. Es werden verschiedene Formen von Gewalt gegen Pflegende exemplarisch dargestellt und eine Struktur zur Analyse von Gewalthandlungen geschaffen.
Gewaltprävention und -intervention
In diesem Kapitel werden Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zum Schutz von Pflegenden vor Gewalt vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention, um die Entstehung von Gewalt bereits im Vorfeld zu verhindern.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Gewalt, Pflege, Prävention, Intervention, Schutz von Pflegenden und Lösungsansätzen zur Vermeidung von Gewalt im Pflegeumfeld.
Häufig gestellte Fragen
Wie können sich Pflegende vor Gewalt schützen?
Pflegende können sich durch Deeskalationstraining, verbesserte Wahrnehmung von Warnsignalen und strukturelle Präventionsmaßnahmen in der Einrichtung schützen.
Welche Formen von Gewalt gegen Pflegende gibt es?
Die Arbeit unterscheidet zwischen physischer Gewalt (z.B. Schläge), verbaler Gewalt (Beschimpfungen) und psychischer Gewalt, die im Pflegealltag durch Patienten oder Angehörige auftreten kann.
Was ist der Unterschied zwischen Gewaltprävention und -intervention?
Prävention zielt darauf ab, die Entstehung von Gewalt von vornherein zu verhindern. Intervention beschreibt die Maßnahmen, die ergriffen werden, wenn eine gewalttätige Situation bereits eingetreten ist.
Warum fokussiert sich die Arbeit nur auf Gewalt gegen Pflegende?
Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, wird die Gewalt gegen zu pflegende Personen ausgeklammert, da der Schutz des Personals eine eigene, oft vernachlässigte Problematik darstellt.
Welche Rolle spielt die Wahrnehmung bei Gewaltübergriffen?
Eine geschärfte Wahrnehmung hilft Pflegenden, potenziell gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln, bevor es zur Eskalation kommt.
- Arbeit zitieren
- M.Ed. Henriette Bartusch (Autor:in), 2015, Gewalt gegen Pflegende. Gewaltprävention und Gewaltintervention in der Pflegebranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315369