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Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?

Titel: Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?

Hausarbeit , 2014 , 26 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Udo Brünner (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die starken Konflikte, in denen sich manche Familien befinden, sind vielfältig und individuell. Erziehungsberatung hat den Auftrag, mit angemessenen Methoden auf die Probleme der einzelnen Familien zu antworten.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht das Wohlbefinden des Kindes. Wie geht es mit den Konflikten um, die in der Familie herrschen? Was für Möglichkeiten hat es sich vor schädlichen Folgen zu schützen? Welche Methoden beziehungsweise Projekte kennt das Arbeitsfeld der Erziehungsberatung?

In dieser Arbeit wurden zwei Problembereiche ausgewählt, die in Familien schädlich auf die Entwicklung der Kinder einwirken: häusliche Gewalt und hoch strittige Trennung bzw. Scheidung der Eltern. Dabei wird untersucht, welche Folgen solche negativen familiären Ereignisse auf die Entwicklung des Kindes haben. Weiterhin soll auch die Situation der Eltern dargestellt werden. Dies soll jedoch kein Schwerpunkt dieser Ausarbeitung sein.

Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über die Eigenschaften einer hoch konflikthaften Familie gegeben. Anschließend wird die besondere Situation des Kindes in einer solchen Familien näher betrachtet.

Die Phänomene häusliche Gewalt und hoch strittige Trennung bzw. Scheidung bilden einen Schwerpunkt dieser Arbeit und werden ausführlich beschrieben. Verschiedene Methoden bzw. Projekte wurden zum jeweiligen Problembereich häusliche Gewalt und Trennung/Scheidung ausgewählt. Sie verfolgen das Ziel, Kindern in solchen Problemsituationen zur Seite zu stehen und zu schützen. Dabei werden die Methoden bzw. der Projekte für Kinder, die unter häuslicher Gewalt leiden, miteinander verglichen und ausgewertet. Anschließend werden die Methoden bzw. Projekte für Kinder, die unter den Trennungs- bzw. Scheidungskonflikten der Eltern leiden, untersucht.

Am Ende der Arbeit wird es ein Fazit über die Arbeit mit Kindern, die sich in hoch konflikthaften Familiensituationen befinden, geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Hochkonfliktfamilie

2.1 Kinder aus Hochkonfliktfamilien

2.2 Häusliche Gewalt

2.3 Hochstrittige Trennungen/ Scheidungen

3 Die Arbeit mit Kindern aus hoch konflikthaften Familien

3.1 Bei Häuslicher Gewalt

3.1.1 Aufsuchende Krisenintervention

3.1.2 Stabilisierungsgruppen für Kinder

3.1.3 PiKiTa – Präventionsprojekt in Kita´s

3.1.4 Zusammenfassung

3.2 Bei hoch strittiger Trennung/ Scheidungen

3.2.1 Kinderpsychodrama

3.2.2 Themenzentriertes Kind-Interview

3.2.3 „Kinder im Blick“

3.2.4 Zusammenfassung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und bewährten Interventionsansätze in der Erziehungsberatung bei Kindern, die in einem Umfeld von häuslicher Gewalt oder hoch strittigen Trennungs- und Scheidungskonflikten aufwachsen, mit dem primären Ziel, das Wohlbefinden und den Schutz des Kindes in den Mittelpunkt der Beratungspraxis zu stellen.

  • Analyse der psychosozialen Belastungen von Kindern in Hochkonfliktfamilien
  • Untersuchung von Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt (u.a. Krisenintervention, Stabilisierungsgruppen)
  • Bewertung von Methoden zur Unterstützung bei hoch strittigen Trennungen (z.B. Kinderpsychodrama)
  • Betrachtung der Bedeutung von Elternkursen als Schutzfaktor für das Kindeswohl
  • Herausarbeitung der Notwendigkeit einer kindzentrierten Perspektive in der Beratung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Kinderpsychodrama

Je eskalierter der Konflikt der Eltern ist, je weniger können sie die Bedürfnisse ihres Kindes wahrnehmen. Deshalb ist es von Vorteil wenn Berater den direkten Kontakt zu dem Kind suchen um die Bedürfnisse und Perspektive des Kindes auf den Konflikt zu ermitteln, die Sicht des Kindes in den Beratungsprozess der Eltern mit einzubringen und herauszufinden, ob das Kind weitere professionelle Hilfe benötigt. Im Kontakt mit den Kindern hat eine Methode aus dem Kinderpsychodrama Wirkung gezeigt, welches ihnen ermöglicht mit ihrer Sprache über ein Symbolspiel zu kommunizieren. In diesem Spiel wird die Realebene ausgeblendet und auf eine „So-tun-als-ob“-Ebene gegangen, die die Kinder aus ihrem alltäglichen Spiel kennen. Sie werden dadurch geschützt, indem inneres Erleben und Konflikte externalisiert werden. Die Sprache des Symbolspiels ist dabei sehr vielseitig. Zum einen können innere Anteile können durch Tierfiguren dargestellt werden (Teilearbeit mit Tierfiguren n. Aichinger) und im Anschluss darüber in den Austausch kommen. Weiterhin kann mit Kindern ein freies Symbolspiel gestaltet werden, in dem mit den Tierfiguren improvisierte Szenen nachgespielt werden. Der Berater übernimmt dabei Rollen und ist am Prozess auf Grund des Spiels beteiligt (Alfes 2013, S.186).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik hoch konflikthafter Familien in der Erziehungsberatung ein und erläutert das Ziel, effektive Methoden zum Schutz betroffener Kinder aufzuzeigen.

2 Die Hochkonfliktfamilie: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Hochstrittigkeit und beleuchtet die gravierenden, teils traumatischen Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung, sowohl durch häusliche Gewalt als auch durch chronische Elternkonflikte.

3 Die Arbeit mit Kindern aus hoch konflikthaften Familien: Hier werden spezifische Interventionsmethoden und Projekte für Kinder in unterschiedlichen Belastungssituationen detailliert vorgestellt, kritisch reflektiert und in ihrem Nutzen für die Praxis ausgewertet.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der untersuchten Methoden zusammen und betont die Notwendigkeit, das Kind in seinem Umfeld zu schützen, wobei die enge Zusammenarbeit mit den Eltern stets eine zentrale Rolle spielt.

Schlüsselwörter

Erziehungsberatung, Hochkonfliktfamilie, Kindeswohl, häusliche Gewalt, Scheidung, Trennung, Kinderpsychodrama, Krisenintervention, Resilienz, Elternkompetenz, Kinderschutz, Beratungspraxis, Systemische Beratung, Belastungsfaktoren, Interventionsangebote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen und bewährten methodischen Ansätzen in der Erziehungsberatung, um Kinder zu schützen, die in hoch strittigen Trennungsfamilien oder durch häusliche Gewalt stark belastet sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Auswirkungen von elterlicher Hochstrittigkeit und häuslicher Gewalt auf die kindliche Entwicklung sowie die Vorstellung und Analyse spezifischer Hilfsangebote für diese Zielgruppe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es zu klären, welche Methoden der Erziehungsberatung sich bewährt haben, um das Wohlbefinden des Kindes zu sichern und es vor den Folgen massiver elterlicher Konflikte zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Paar-, Familien- und Erziehungsberatung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Bereiche: Unterstützungsangebote bei häuslicher Gewalt, wie die aufsuchende Krisenintervention und Stabilisierungsgruppen, sowie Methoden bei Trennungskonflikten, etwa das Kinderpsychodrama und Elternkurse wie „Kinder im Blick“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Hochkonfliktfamilien, Kindeswohl, Erziehungsberatung, Gewaltprävention, Trennungsbewältigung und kindzentrierte Intervention.

Warum ist eine kindzentrierte Perspektive in der Beratung so wichtig?

Die Arbeit betont, dass Kinder in Konfliktsituationen oft keine Stimme haben oder in Loyalitätskonflikte geraten; daher ist es essentiell, dass der Berater gezielt den Kontakt zum Kind sucht, um dessen Bedürfnisse und Sichtweisen zu verstehen.

Inwiefern beeinflussen die Eltern den Erfolg der kindzentrierten Arbeit?

Da Kinder meist über ihre Eltern oder Institutionen Zugang zu Hilfsangeboten erhalten, ist die Kooperationsbereitschaft der Eltern ein kritischer Faktor; ohne deren Unterstützung bleibt dem Kind der Zugang zum Hilfesystem oft verschlossen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?
Hochschule
Theologische Hochschule Friedensau
Note
2,3
Autor
Udo Brünner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V315388
ISBN (eBook)
9783668136397
ISBN (Buch)
9783668136403
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arbeit kindern hochkonfliktfamilien erziehungsberatung welche ansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Udo Brünner (Autor:in), 2014, Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315388
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Leseprobe aus  26  Seiten
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