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Der Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften

Título: Der Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften

Tesis (Bachelor) , 2013 , 42 Páginas , Calificación: 13

Autor:in: Daniel Becker (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Mehr als fünfzig Jahre Kapitalstrukturforschung liegen zurück, als Modigliani/Miller (1958) mit ihrem Irrelevanztheorem der Kapitalstruktur den Anbeginn der modernen Finanzierungsforschung begründeten. Seit jeher hat die Frage nach der optimalen, wertmaximierenden Kapitalstruktur etliche Theorien zutage gebracht, die auf mögliche Erklärungsansätze des unternehmerischen Finanzierungsverhaltens abstellen und die Friktionen wie Steuern, Konkurskosten oder Informationsasymmetrien aufzeigen. Obwohl Konsens darüber besteht, dass die Kapitalstruktur, anders als Modigliani/Miller postulierten, nicht irrelevant ist, existiert kein ganzheitliches Modell, das alle empirischen Beobachtungen erklären könnte.
Am Beispiel der Trade-off- und Pecking-Order-Theorie, die das Grundgerüst der theoretischen wie empirischen Kapitalstrukturforschung bilden, ist das Ziel dieser Arbeit zu erörtern, ob die jeweiligen postulierten Annahmen in der Realität Gültigkeit besitzen und welche Einflussfaktoren maßgeblich auf die Kapitalstruktur wirken. Anschließend wird der primären Frage nachgegangen, inwieweit die Kapitalstruktur als exogene Variable die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften erklärt und ob daraus ein strategisches Instrument abgeleitet werden kann. Neben entwickelten Märkten wird der Zusammenhang auf sich entwickelnden Märkten beleuchtet, um etwaige Divergenzen aufzuzeigen.
Börsennotierte Aktiengesellschaften bilden den empirischen Untersuchungsgegenstand, da sie hohen Publizitätspflichten unterliegen und demnach transparent und regelmäßig Daten bereitstellen, die eine akkurate Bewertung ermöglichen. Weiterhin reflektiert die Marktbewertung der Unternehmen im Idealfall eine faire Bewertung nach Einschätzung von Analysten und Investoren. Die Unternehmens-Performance wird über kapitalmarktorientierte Kennzahlen gemessen, die mit der Maximierung des Aktionärswertes – als Unternehmensstrategie – korrespondieren.
Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst auf grundlegende theoretische Fundierungen der Kapitalstrukturpolitik und der exemplarischen Theorien eingegangen.
Im anschließenden empirischen Teil werden ausgewählten Studien kritisch betrachtet und mögliche Erkenntnisse für die eingangs erwähnten Fragestellungen identifiziert.
Das abschließende Fazit resümiert schließlich wesentliche Ergebnisse unter Berücksichtigung des Zusammenspiels von Theorie und Empirie.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Begründung der Kapitalstrukturpolitik

2.1 Definition, Einordnung und Zielsetzung

2.2 Variation des Verschuldungsgrads: Leverage-Effekt

2.3 Strukturierung und Charakterisierung der Finanzierungsformen

2.4 Klassifikation der Kapitalkosten

3 Kapitalstrukturtheorien

3.1 Trade-off-Theorie

3.2 Pecking-Order-Theorie

4 Empirische Studien zur Kapitalstrukturtheorie

4.1 Empirische Studien zur Trade-off- und Pecking-Order-Theorie

4.1.1 Validität postulierter Annahmen

4.1.2 Einflussfaktoren auf die Kapitalstruktur

4.2 Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften

4.2.1 Methodische und konzeptionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4.2.2 Einfluss der Kapitalstruktur unter Berücksichtigung von Wachstumsmöglichkeiten

4.2.3 Einfluss der Kapitalstruktur unter Berücksichtigung des Verschuldungsgrads und der Unternehmensgröße

4.2.4 Empirische Studien aus asiatischen und afrikanischen Ländern

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Einfluss der Kapitalstruktur als exogene Variable auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften zu analysieren und zu prüfen, ob die theoretischen Annahmen zur Kapitalstruktur in der Realität Bestand haben. Die Forschungsfrage untersucht dabei insbesondere, ob ein strategisches Instrument zur Unternehmenswertmaximierung aus den Theorien abgeleitet werden kann.

  • Grundlagen der Kapitalstrukturpolitik und Finanzierungsformen
  • Kritische Analyse von Trade-off- und Pecking-Order-Theorie
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen auf Aktienkurs und Unternehmenswert
  • Berücksichtigung von Wachstumsmöglichkeiten und Unternehmensgröße
  • Vergleich von entwickelten Märkten sowie asiatischen und afrikanischen Ländern

Auszug aus dem Buch

3.1 Trade-off-Theorie

Durch die Einbeziehung des Steuervorteils der Fremdfinanzierung, auf den Modigliani/Miller (1958) bereits hindeuteten, kam es im Jahre 1963 zur Korrektur ihres Modells um jene Determinante. Der Steuervorteil erwächst aus dem Umstand, dass Fremdkapitalzinsen die steuerliche Bemessungsgrundlage mindern, wohingegen Ausschüttungen an die Gesellschafter das Unternehmen steuerlich voll belasten und folglich der Anreiz besteht, sich fremd zu finanzieren. Daraus folgt, dass mischfinanzierten Unternehmen ein höheres Ergebnis nach Abzug der Steuern zur Verfügung steht, das an die Kapitalgeber ausgeschüttet wird und einen positiven Effekt auf den Unternehmensmarktwert hat.

Damit eng verbunden ist das einhergehende Insolvenzrisiko, das sich aus der ansteigenden Verschuldung – also der Substitution des Eigen- durch Fremdkapital – ergibt, da im erhöhten Maße unbedingten Zahlungen an die Gläubiger Folge zu leisten ist. Simultan resultiert aus der Antizipation einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit vonseiten der Fremdkapitalgeber eine höhere Ausfallprämie, die die geforderte Rendite forciert. Kraus/Litzenberger (1973) gelingt schließlich die formale Synthese des Steuervorteils und Insolvenzrisikos, wonach die statische Trade-off-Theorie von der Existenz der optimalen Kapitalstruktur ausgeht. Diese ergibt sich annahmegemäß, wenn die marginalen Steuervorteile den marginalen erwarteten Konkurskosten, die konträr zueinander verlaufen, gerade noch entsprechen. Bessler/Thies (2001) monieren, dass sich eine numerische Messung des Konkursrisikos schwierig gestaltet und Gewinngrößen volatiler Natur sind, was die Formulierung einer Zielvorgabe des optimalen Verschuldungsgrads lediglich als Intervall zulässt. Ferner weist Breuer (2013) auf die in der Realität existierenden Transaktionskosten hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Kapitalstrukturforschung ein und definiert die Zielsetzung, den Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Unternehmen zu untersuchen.

2 Theoretische Begründung der Kapitalstrukturpolitik: Es werden die Grundlagen der Kapitalstruktur, der Leverage-Effekt sowie die Klassifikation von Finanzierungsformen und Kapitalkosten theoretisch fundiert.

3 Kapitalstrukturtheorien: Dieses Kapitel behandelt die zwei zentralen Theorien, die Trade-off-Theorie und die Pecking-Order-Theorie, und deren jeweilige Annahmen zur optimalen Kapitalstruktur.

4 Empirische Studien zur Kapitalstrukturtheorie: Es erfolgt eine kritische Betrachtung ausgewählter empirischer Studien, die die Validität der Theorien sowie den Einfluss der Kapitalstruktur auf die Unternehmensperformance in verschiedenen Märkten analysieren.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein Konsens über das beobachtbare Finanzierungsverhalten besteht und beide Theorien jeweils spezifische Stärken und Schwachstellen aufweisen.

Schlüsselwörter

Kapitalstruktur, Performance, Trade-off-Theorie, Pecking-Order-Theorie, Leverage-Effekt, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzierung, Unternehmenswert, Kapitalkosten, Aktienkurs, Informationsasymmetrie, Agency-Kosten, Marktperformance, Börsennotierte Unternehmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Kapitalstruktur – also das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital – auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die theoretische Begründung der Kapitalstruktur, gängige Kapitalstrukturtheorien wie die Trade-off- und Pecking-Order-Theorie sowie deren empirische Überprüfung in verschiedenen globalen Märkten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist zu erörtern, ob die postulierten theoretischen Annahmen in der Realität Gültigkeit besitzen und inwieweit die Kapitalstruktur als exogene Variable die Performance der Unternehmen erklärt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer kritischen Auswertung einer Vielzahl internationaler empirischer Studien, die hauptsächlich Paneldaten und Regressionsmodelle nutzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Vorstellung der Kapitalstrukturtheorien sowie eine umfassende Darstellung empirischer Studien, differenziert nach Marktregionen und Einflussfaktoren wie Unternehmensgröße und Wachstumschancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kapitalstruktur, Shareholder Value, Leverage-Effekt, Kapitalkosten und empirische Unternehmensanalyse charakterisiert.

Welche Bedeutung haben die "Wachstumsmöglichkeiten" für die Analyse?

Wachstumsmöglichkeiten dienen in vielen Studien als differenzierendes Merkmal, da Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial andere Kapitalstrukturen wählen als reife, stagnierende Unternehmen, was das Ergebnis der Performance-Analyse signifikant beeinflusst.

Welches Fazit zieht der Autor hinsichtlich der Anwendbarkeit der Theorien?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass keine der beiden Haupttheorien das Finanzierungsverhalten vollständig erklären kann; vielmehr sind länderspezifische, institutionelle und branchenspezifische Faktoren entscheidend für die beobachteten Zusammenhänge.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
13
Autor
Daniel Becker (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
42
No. de catálogo
V315438
ISBN (Ebook)
9783668141841
ISBN (Libro)
9783668141858
Idioma
Alemán
Etiqueta
einfluss kapitalstruktur performance aktiengesellschaften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Becker (Autor), 2013, Der Einfluss der Kapitalstruktur auf die Performance börsennotierter Aktiengesellschaften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315438
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