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Ein Vergleich der Baupolitik des Vespasians und des Domitians

Title: Ein Vergleich der Baupolitik des Vespasians und des Domitians

Term Paper , 2014 , 18 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Christian Mangold (Author)

World History - Early and Ancient History
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Die flavische Baupolitik stellt eine neue Epoche in der Baugeschichte Roms dar. Vor allem Vespasian und Domitian veränderten mit Bauwerken, wie dem amphiteatrum Flavium das Stadtbild nachhaltig. In dieser Arbeit soll geklärt werden, inwieweit sich die Baupolitik der beiden Kaiser vergleichen lässt, worin ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede liegen und wie solche zu erklären sind. Dabei sollen sowohl antike Überlieferungen als auch moderne Forschungsansätze berücksichtigt werden.

Zu Beginn dieser Arbeit soll die Machtergreifung Vespasians und die darauffolgende Regierungszeit der Flavier thematisiert werden, um im Folgenden die Baupolitik Vespasians und Domitians einordnen zu können. Dabei werden die einzelnen errichteten Bauwerke nur kurz beschrieben oder erwähnt, da vor allem die Art der Bauwerke und deren Wirkung in dieser Arbeit eine Rolle spielen. In diesem Zusammenhang soll der Frage nachgegangen werden, ob es eine gemeinsame flavische Baupolitik gibt?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zeit der Flavier

2.1 Die Machtergreifung Vespasians

2.2 Die Regierungszeit Vespasians

2.3 Die Regierungszeit des Titus

2.4 Die Regierungszeit Domitians

2.5 Die Herrschaftsideologie der Flavier

3. Die Baupolitik der flavischen Kaiser

3.1 Die Baupolitik Vespasians

3.2 Die Baupolitik Domitians

3.3 Gemeinsamkeiten in der Baupolitik der beiden Kaiser

3.4 Unterschiede in der Baupolitik der beiden Kaiser

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Bauprogramm der flavischen Kaiser Vespasian und Domitian, um zu klären, inwieweit sich deren Baupolitik vergleichen lässt und ob von einer kohärenten „flavischen Baupolitik“ gesprochen werden kann. Dabei steht die Analyse im Spannungsfeld zwischen architektonischer Selbstdarstellung, dynastischer Legitimation und den jeweils unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der Herrscher.

  • Vergleich der städtebaulichen Maßnahmen nach den Krisenjahren.
  • Analyse der Herrschaftsideologie im Spiegel der Architektur.
  • Gegenüberstellung von Volksnähe und monarchischem Repräsentationsanspruch.
  • Untersuchung der dynastischen Anknüpfung an die julisch-claudische Zeit.
  • Kritische Würdigung der antiken Quellen zum Wirken Vespasians und Domitians.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Baupolitik Domitians

Die Notwendigkeit eines Bauprogrammes war nach dem dreitägigen Brand 80 n. Chr. gegeben. Bei diesem wurden das Kapitol und große Teile des Marsfeldes zerstört. Daraus resultierte ein umfangreiches Neubau- und Restaurationsprogramm, weshalb die Zeit nach einigen Historikern auch eine eigene Epoche in der Baugeschichte Roms darstellt. Schwierig ist es, den Gebäuden ihren Erbauer zuzuordnen, vor allem da über Domitian die damnatio memoriae verhängt wurde, um sein Andenken aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen. Suteon schreibt über die Baupolitik Domitians:

„Er baute die meisten und die bedeutendsten Gebäude, die ein Opfer der Feuersbrunst geworden waren, wieder auf. Unter anderem auch das Kapitol, das zum zweiten Mal gebrannt hatte. Aber alle nur unter seinem Namen, die alten Stifter blieben unerwähnt. Auf dem Kapitol ließ er zu Ehren Jupiters des Bewahrers einen neuen Tempel erbauen und das Forum, das heute das Forum des Nerva genannt wird, dazu noch einen Tempel für das Geschlecht der Flavier, ferner ein Stadion, ein Odeon und die Naumachie.“

Sueton folgt auch in diesem Auszug seiner negativen Grundeinstellung Domitian gegenüber. Er kritisiert diesen, dass er bei den Bauwerken nur seinen eigenen Namen anbringen ließ und die vormaligen Erbauer unerwähnt ließ. Dies war allerdings kein ungewöhnliches Verhalten für einen Kaiser und in der Tat stellten die meisten Bauprojekte Neubauten dar, da die vormaligen Gebäude sehr stark zerstört waren. Zu den bedeutendsten Bauwerken Domitians zählen der Titusbogen, das Forum Palladium, der Palast und zahlreiche Projekte auf dem Marsfeld und dem Quirinal.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema als vergleichende Analyse der flavischen Baupolitik und legt die methodische Vorgehensweise sowie die zentrale Fragestellung fest.

2. Die Zeit der Flavier: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Machtergreifung Vespasians, die Regierungszeiten von Titus und Domitian sowie die zugrundeliegende Herrschaftsideologie.

3. Die Baupolitik der flavischen Kaiser: Hier werden die spezifischen Bauprojekte beider Kaiser detailliert vorgestellt und deren Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Umsetzung herausgearbeitet.

4. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass trotz paralleler Monumentalität und dynastischer Anknüpfungspunkte eine deutliche Differenz in der Zielsetzung und Ausführung zwischen Vespasian und Domitian besteht.

Schlüsselwörter

Flavier, Vespasian, Domitian, Baupolitik, Römische Architektur, Kaisertum, Repräsentation, Monumentalität, Kolosseum, Titusbogen, Palatin, Dynastie, Stadtbild, antike Baugeschichte, Herrschaftsideologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Baupolitik der flavischen Kaiser Vespasian und Domitian und vergleicht deren architektonische Projekte in Rom hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Ausführung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Herrschaftslegitimation durch Bauwerke, die städtebauliche Erneuerung Roms nach Katastrophen sowie der Einfluss der jeweiligen Herrscherpersönlichkeit auf die Architektur.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob es eine homogene „flavische Baupolitik“ gab, oder ob sich grundlegende Unterschiede zwischen den Ansätzen von Vespasian und Domitian feststellen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die sowohl antike Überlieferungen (z.B. von Sueton) als auch moderne archäologische und historische Forschungsansätze heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der historischen Rahmenbedingungen der Regierungszeiten, die detaillierte Beschreibung der spezifischen Bauprojekte und den direkten Vergleich der Gemeinsamkeiten und Differenzen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Flavier, Baupolitik, Repräsentation, Monumentalität, Dynastie und Selbstdarstellung charakterisieren.

Warum wurde unter Domitian die damnatio memoriae verhängt?

Diese Maßnahme erfolgte nach seinem Tod, um sein Andenken aus dem kollektiven Gedächtnis zu tilgen, was die Zuordnung vieler seiner Bauwerke in der historischen Forschung erschwert.

Wie unterscheidet sich die Residenzpolitik der beiden Kaiser?

Während Vespasian auf eine eigene prunkvolle Kaiserresidenz verzichtete und eine bodenständige Haltung einnahm, ließ Domitian einen monumentalen Palast auf dem Palatin errichten, um seine Macht als Monarch zu demonstrieren.

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Details

Title
Ein Vergleich der Baupolitik des Vespasians und des Domitians
College
Martin Luther University  (Antike)
Course
Die Flavier
Grade
2,3
Author
Christian Mangold (Author)
Publication Year
2014
Pages
18
Catalog Number
V315468
ISBN (eBook)
9783668149250
ISBN (Book)
9783668149267
Language
German
Tags
Domitian Vespasian Flavier Baupolitik Rom Antike
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Mangold (Author), 2014, Ein Vergleich der Baupolitik des Vespasians und des Domitians, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315468
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