E-Business für den Mittelstand. Trends, Einflussfaktoren und Einsatzbereiche


Hausarbeit, 2013

19 Seiten, Note: 1,8

Christian König (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

2. Definition Mittelstand ... 1

3. Definition Electronic Business (E-Business) ... 2

4. Auf welcher Infrastruktur basiert E-Business? ... 2

5. Einfluss von weltweiten Trends auf E-Business ... 3

6. Einflussfaktoren auf den Einzug von E-Business in die Unternehmen ... 4

7. Nutzenpotentiale von E-Business für den Mittelstand ... 5

8. Transaktionspartner und -beziehungen im E- Business ... 6

9. Fokus von E-Business ... 7

10. Einsatzbereiche des E-Business für den Mittelstand ... 8

11. Nutzungspotentiale von E-Business am Beispiel von E-Procurement ... 12

12. Rolle des E-Business für KMU ... 13

13. Risiko bei Nichtnutzung von E-Business für KMU ... 14

14. E-Business/E-Commerce in der Europäischen Union ... 15

15. Fazit ... 17

16. Literaturverzeichnis ... 18

1. Einleitung

Die zunehmende Bedeutung von E-Business für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU) ist ein sehr aktuelles Thema. Was versteht man unter E-Business? Wie wirkt sich der Trend zur weltweiten Digitalisierung auf die Entwicklung von E-Business aus? Was sind die Chancen und Risiken von E-Business-Lösungen für KMU, um sich im weltweit verschärfenden Wettbewerb der digitalisierten Informationsgesellschaft behaupten zu können? Welche Bedeutung hat elektronischer Handel auf europäischer Ebene? Diese Fragen sollen nachfolgend näher beleuchtet werden.

2. Definition Mittelstand

“Der Mittelstand ist sehr heterogen…Prinzipiell lassen sich quantitative und qualitative Abgrenzungskriterien unterscheiden. Als quantitatives Abgrenzungskriterium wird meistens die Messung der Betriebsgröße herangezogen.“[1] In Deutschland haben „kleine Unternehmen bis zu 9 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von unter 511.292 € und mittelständische Unternehmen 10 bis 499 Beschäftigte und einen Jahresumsatz zwischen 511.292 € und 51,13 Millionen €…In der EU wird zusätzlich das Kriterium der Unabhängigkeit herangezogen. Danach dürfen Klein-und mittelständische Unternehmen (KMU) nicht zu mehr als 25 % im Besitz von Großunternehmen sein…Die qualitative Abgrenzung erfolgt meist auf der Basis von Merkmalskatalogen, die unternehmensgrößenbedingte Unterschiede in den einzelnen unternehmerischen Wertschöpfungsbereichen aufzeigen“ [2](z.B. KMU-Merkmal: Einheit von Eigentum und Geschäftsleitung).

3. Definition Electronic Business (E-Business)

„Electronic Business (E-Business) bezeichnet die wirtschaftlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den globalen digitalen Netzen (Net Economy), womit die Nutzung von digitalen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphase gemeint ist. Dabei werden die notwendigen Bausteine Information, Kommunikation und Transaktion zwischen den beteiligten ökonomischen Partnern über digitale Netzwerke transferiert bzw. abgewickelt.“[3]

4. Auf welcher Infrastruktur basiert E-Business?

Die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens erfolgt unter

Einbeziehung sämtlicher elektronischer Medien (Internet, Extranet, Intranet).

Das Internet ist ein Zusammenschluss bestehender Netze, „das eine neue Infrastruktur für viele Transaktionen im privaten und beruflichen Bereich zur Verfügung stellt und gerade für das Electronic Business eine wichtige Basis darstellt.“[4] Über das Internet kann sich das Unternehmen weltweit mit externen Geschäftspartnern (Endkunden) vernetzen, sowie Informationen und Services auf seiner Business-Plattform öffentlich bereitstellen. Das Extranet ermöglicht dem Unternehmen die Geschäftsbeziehung mit geschlossenen Benutzergruppen (Zulieferern, Händlern). Das Intranet basiert auf der Internettechnologie und dient dem Unternehmen zur Unterstützung seiner firmeninternen Geschäftsprozesse.[5]

5. Einfluss von weltweiten Trends auf E-Business

Folgende weltweite Trends haben Einfluss auf den zunehmenden Einzug von E-Business-Lösungen:

– Weltweite Vernetzung und Kommunikation mit dem Internet und digitalen Kommunikationsnetzen.[6]
Das Internet ermöglicht über das dem Internet zugrundeliegende Kommunikationsprotokoll (den Standard Transmission Control Protocol/Internet Protocol, TCP/IP) einen „medienbruchfreien“ Austausch, d.h. „Daten und Informationen“ können ohne Wechsel des zugrundeliegenden Mediums ausgetauscht“ [7] und abgerufen werden (z.B. entstehen Medienbrüche, wenn der am PC geschriebene Text ausgedruckt, per Telefax (anderes Medium) an den Empfänger geschickt wird und der Empfänger den Text wieder in den PC (anderes Medium) eingibt. [8]

– „Weltweite Beschaffung von Informationen und Ressourcen.“[9]

– Weltweite Absatzmärkte.[10]

– Weltweite Standardisierung von Kommunikationstechnologien auf Basis von offenen Internet-Technologien und Standardanwendungen für den Datenaustausch. [11]

6. Einflussfaktoren auf den Einzug von E-Business in die Unternehmen

Folgende Faktoren haben Einfluss auf die zunehmende Entwicklung von E-Business:

– Die zunehmende Innovationsgeschwindigkeit der digitalen Kommunikation (Mobilkommunikation, IT, Software, Online-Dienste, TV, Telefon).

– Sinkende Kosten für Telekommunikation, Hardware und Software

– Zunehmende Standardisierung von Hardware und Netzwerken, Anwendungen und Produkten.[12]

– Verbessertes Preis-Leistungsverhältnis im Bereich der Informations-und Kommunikationstechniken.[13]

– Die Digitalisierung und Dematerialisierung der Wirtschaft: Die mit der Kostenreduktion und kontinuierlichen Leistungssteigerung zusammenhängende Digitalisierung der Wirtschaft bedeutet, „dass immer mehr Prozesse…informations- und kommunikationstechnisch unterstützt und abgewickelt werden“ [14]…Die zunehmende Digitalisierung führt zu einer zunehmenden Dematerialisierung: „Die Bedeutung klassisch wichtiger Faktoren wie materielles Vermögen, physischer Standort und Produktion von Sachgütern nimmt ab, die Bedeutung immaterieller Faktoren wie Kompetenz, Wissen, Serviceleistungen und Informationsprodukte nimmt zu…Klassische Produktionsverfahren und -mittel, Standorte und bisher relevante Grenzen spielen eine wesentlich geringere Rolle, ist doch die Übertragung digitaler Informationen schnell und standortunabhängig möglich.“ [15]

Viele Unternehmen haben den weltweiten Trend zur digitalen Wirtschaft und den Wandel zur Informationsgesellschaft erkannt. Sie sehen die fortschreitende Leistungsfähigkeit von Computern (Prozessoren, Speicher) und Netzwerken, die Vorteile der Kosten- und Zeitersparnis und die damit einhergehenden Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz von E-Business-Lösungen.[16] Sie bewerten die unterschiedlichen heute zur Verfügung stehenden E-Business-Lösungen und erweitern ihre Infrastruktur um die für ihre geschäftlichen Transaktionen passenden E-Business-Komponenten. [17] Sie nutzen somit die Vorteile der Internet-Technologie wie „geringe Kosten, gemeinsame Standards und eine vorhandene Infrastruktur breiter Basis.“[18]

[...]


[1] Neuburger, Rahild: eBusiness-Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen (2003), Kapitel 1.7.1
Online: http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/eBusiness, download von 21.06.2013.

[2] Vgl. ebd.

[3] Gabler Wirtschaftslexikon, Online: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/electronic-business.html?referenceKeywordName=E-Business , download von 21.06.2013.

[4] Neuburger, Rahild: eBusiness-Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen (2003), Kapitel 1.1
Online: http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/eBusiness, download von 21.06.2013.

[5] Vgl. Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 1.

[6] Vgl. Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 3.

[7] Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 1.

[8] Vgl. ebd.

[9] Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 3.

[10] Vgl. ebd.

[11] Vgl. ebd.

[12] Vgl. Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 5.

[13] Vgl. Neuburger, Rahild: eBusiness-Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen (2003), Kapitel 1.1.
Online: http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/eBusiness, download von 21.06.2013.

[14] Vgl. ebd.

[15] Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 3.

[16] Vgl. Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 4.

[17] Vgl. Papakostas, Dr. Ioannis, Präsentation, HWR-BIS-E-Business-5.pdf, Folie 2.

[18] Vgl. ebd.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
E-Business für den Mittelstand. Trends, Einflussfaktoren und Einsatzbereiche
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Veranstaltung
Wirtschaftsinformatik - Betriebliche Informationssysteme
Note
1,8
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V315496
ISBN (eBook)
9783668149472
ISBN (Buch)
9783668149489
Dateigröße
765 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftsinformatik, Betriebliche Informationssysteme, E-Business, Kurs bei Dr. Joannis Papakostas, E-Business für den Mittelstand, E-Commerce, Electronic Business KMU, Hausarbeit Business Administration, Mittelstand, B2B, B2C, C2C, Infrastruktur E-Business, Trends E-Business, Nutzenpotentiale E-Business, E-Procurement, Chancen und Risiken E-Business
Arbeit zitieren
Christian König (Autor), 2013, E-Business für den Mittelstand. Trends, Einflussfaktoren und Einsatzbereiche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315496

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