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Über Rudolf Carnap. Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache

Titel: Über Rudolf Carnap. Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Die Abhandlung „Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache“, welche 1931 in der Zeitschrift „Erkenntnis“ erschien, gilt heute als eine der bedeutendsten Aufsätze Analytischer Philosophie. In ihr entwickelt Carnap das Programm des logischen Empirismus weiter, das er hauptsächlich in seiner Habilitationsschrift „Der logische Aufbau der Welt“ (1928) und in „Scheinprobleme in der Philosophie. Das Fremdpsyche und der Realismus Streit“ (1928) entworfen hat.

Der „Aufbau“ stellt Carnaps ersten Versuch dar, die Position des logischen Empirismus zu realisieren. In ihm findet sich zudem seine erste Metaphysikkritik. In „Scheinprobleme“ formuliert Carnap einen Vorläufer des Sinnkriteriums und stellt hier bereits seine radikale These auf, dass Sätze, die über die Empirie hinausgehen, sinnlos sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
    • Autor und Werk
    • Charakterisierung des Aufsatzes
  • „Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache“
    • Überblick
    • Schritt 1: Viele Sätze der Metaphysik sind sinnlos
      • Fehler in der Wortbedeutung
      • Fehler der Syntax
    • Schritt 2: Alle Sätze der Metaphysik sind sinnlos
    • Schritt 3: In der Metaphysik kann es niemals sinnvolle Sätze geben
    • Folgen für die Metaphysik
    • Die neue Aufgabe der Philosophie
    • Was bleibt von der Metaphysik?
  • Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Aufsatz „Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache“ von Rudolf Carnap setzt sich zum Ziel, die Metaphysik mithilfe der Logik als sinnlos zu entlarven und so zu „überwinden“. Carnap argumentiert, dass metaphysische Sätze aufgrund von Fehlern in der Wortbedeutung oder der Syntax sinnlos sind.

  • Sinnkriterium und die Bedeutung von Wörtern
  • Analyse der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache
  • Kritik an metaphysischen Sätzen
  • Die Grenzen der Metaphysik
  • Die Rolle der Sprache in der Philosophie

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt den Autor Rudolf Carnap und seine philosophischen Positionen im Kontext des Wiener Kreises vor. Sie beschreibt die Entwicklung seiner Gedanken und die Bedeutung des Aufsatzes im Rahmen der analytischen Philosophie.

Im Kapitel „Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache“ zeigt Carnap anhand von Beispielen die Sinnlosigkeit metaphysischer Sätze. Er stellt fest, dass viele metaphysische Sätze Scheinsätze sind, die entweder sinnlose Wörter enthalten oder eine fehlerhafte Syntax aufweisen.

Das Kapitel „Schritt 1: Viele Sätze der Metaphysik sind sinnlos“ analysiert zwei Arten von Fehlern in metaphysischen Sätzen: Fehler in der Wortbedeutung und Fehler in der Syntax.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe des Aufsatzes sind: logische Analyse der Sprache, Metaphysik, Scheinsätze, Sinnkriterium, Wortbedeutung, Syntax, logischer Empirismus, Wiener Kreis, analytische Philosophie. Diese Themen und Konzepte bilden die Grundlage für Carnaps Argumentation und seine Kritik an der Metaphysik.

Häufig gestellte Fragen

Wie will Rudolf Carnap die Metaphysik überwinden?

Carnap nutzt die logische Analyse der Sprache, um aufzuzeigen, dass metaphysische Sätze keine reale Bedeutung haben und daher als sinnlos zu betrachten sind.

Was ist ein „Scheinsatz“ nach Carnap?

Ein Scheinsatz ist ein Satz, der zwar grammatikalisch korrekt erscheint, aber entweder sinnlose Wörter enthält oder gegen die logische Syntax verstößt.

Warum bezeichnet Carnap metaphysische Sätze als sinnlos?

Weil sie über die Empirie hinausgehen und somit keinem wissenschaftlichen Sinnkriterium entsprechen; sie lassen sich nicht verifizieren.

Welche Fehler in der Syntax kritisiert Carnap?

Er kritisiert die Verwendung von Wörtern in Kontexten, die logisch nicht zulässig sind, was zu Sätzen führt, die nur den Anschein von Bedeutung erwecken.

Was ist die neue Aufgabe der Philosophie laut Carnap?

Die Philosophie soll sich von der Metaphysik abwenden und zur Logik der Wissenschaft werden, indem sie die Sprache der Wissenschaften klärt.

Welche Rolle spielt der Wiener Kreis in dieser Abhandlung?

Der Aufsatz ist ein Schlüsselwerk des logischen Empirismus, einer Strömung, die maßgeblich durch den Wiener Kreis und Carnap geprägt wurde.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über Rudolf Carnap. Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Philosophie)
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V315715
ISBN (eBook)
9783668150362
ISBN (Buch)
9783668150379
Sprache
Deutsch
Schlagworte
über rudolf carnap überwindung metaphysik analyse sprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Über Rudolf Carnap. Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315715
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Leseprobe aus  11  Seiten
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