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Lob. Verstärker der Produktivität und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern?

Eine Untersuchung

Title: Lob. Verstärker der Produktivität und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern?

Term Paper , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Agnes Mitek (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In dieser Hausarbeit zum Modul „Forschungsmethoden und Statistik“ soll untersucht werden, wie sich positive Verstärkung in Form von Lob auf die Produktivität und die Arbeitszufriedenheit auswirkt. Die Untersuchung wurde in einem unbekannten Unternehmen durchgeführt. Anlass für die Untersuchung ist die sinkende Produktivität und Zufriedenheit mit der Arbeit bei den Mitarbeitern in Folge eines Führungskräftewechsels aufgrund einer Fusionierung des Unternehmens.

Ziel der Untersuchung ist es, einen positiven Effekt von Lob auf die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität nachzuweisen. Dafür wurde die Arbeitszufriedenheit anhand eines Fragebogens bei 15 Versuchsteilnehmern vor und nach der Manipulation gemessen. Zudem wurde die Anzahl der Vertragsabschlüsse vor und nach der Manipulation zur Untersuchung herangezogen. Die Führungskräfte wurden angewiesen, einen Monat lang jeden Mitarbeiter für einen erfolgreichen Vertragsabschluss zu loben.

Das Ergebnis der Untersuchung konnte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Lob als positiven Verstärker und einer Steigerung der Arbeitszufriedenheit bestätigen. Ein Einfluss von Lob auf die Produktivität konnte jedoch nicht bestätigt werden, da die Prüfung der Daten kein signifikantes Ergebnis lieferte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1 EINLEITUNG

1.2 OPERANTE KONDITIONIERUNG

1.3 ARBEITSZUFRIEDENHEIT

2. FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN

3. FORSCHUNGSMETHODE

4. FORSCHUNGSERGEBNISSE

4.2 LAGE- UND STREUUNGSMAßE

4.3 SIGNIFIKANZTESTS

5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Lob als Form der positiven Verstärkung auf die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität von Mitarbeitern in einem Unternehmen, um Ansätze zur Steigerung der Leistungsbereitschaft nach einem Führungskräftewechsel zu identifizieren.

  • Wirkung von Lob als operanter Verstärker
  • Zusammenhang zwischen Anerkennung und Arbeitszufriedenheit
  • Einfluss von Führungsinstrumenten auf die Produktivität
  • Empirische Überprüfung mittels t-Test und Wilcoxon-Test
  • Analyse von Motivationstheorien im Arbeitskontext

Auszug aus dem Buch

Operante Konditionierung

Die operante Konditionierung ist eine andere Form des assoziativen Lernens. Beim assoziativen Lernen lernt man, dass bestimmte Ereignisse zusammen auftreten (vgl. Myers, 2008, S. 341).

Operante Konditionierung kennzeichnet sich dadurch, dass einem bestimmten Verhalten eine Konsequenz folgt. Das Verhalten, welches erhöht werden soll, wird durch Verstärker bekräftigt. Dem Verhalten, das reduziert werden soll, folgt eine Bestrafung. Der Psychologe Edward L. Thorndike (1874-1949) stellte das Effektgesetzt (law of effect) auf: „Wird ein Verhalten belohnt, dann wird es wahrscheinlich wiederholt.“

Burrhus Frederic Skinner (1904-1990), einer der wohl bekanntesten und umstrittensten Anhänger des modernen Behaviorismus, leistete auf der Grundlage von Thorndikes Effektgesetzt eine Pionierarbeit auf dem Gebiet der operanten Konditionierung. Skinner untersuchte die Verhaltenssteuerung zuerst an Ratten und Tauben. Dazu entwickelte er eine Box, die sogenannte Skinner-Box. In der Box befand sich ein Hebel bzw. eine Taste. Sobald die Ratte den Hebel betätigte bzw. die Taube die Taste drückte, erhielt es automatisch Futter oder Wasser als Belohnung. Bei seinen Versuchen erforschte Skinner die genauen Bedingungen für ein effizientes und dauerhaftes Lernen und kam dabei zu revolutionären Erkenntnissen. Skinner nutzte für seine Forschungen positive wie negative Verstärker. Ein Verstärker kann laut Skinner jedes beliebige Ereignis sein, das die vorherige Handlung bekräftigt. Ein positiver Verstärker ist eine Belohnung, wie z.B. Süßigkeiten oder ein Lob. Negative Verstärker äußern sich dadurch, dass ein unangenehmer Reiz verringert oder entfernt wird, z.B. wird ein lauter Piepton abgeschaltet (vgl. Myers, 2008, S. 354ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Unternehmenszielen und Mitarbeiterbindung, führt in das Konzept der operanten Konditionierung ein und definiert Arbeitszufriedenheit theoretisch.

2. FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN: Dieses Kapitel begründet die Untersuchung aufgrund sinkender Leistungswerte und stellt Hypothesen über den positiven Effekt von Lob auf Arbeitszufriedenheit und Produktivität auf.

3. FORSCHUNGSMETHODE: Es wird das Forschungsdesign (within-subjects) beschrieben sowie die Variablen, Messzeitpunkte und die zur Hypothesenprüfung eingesetzten statistischen Verfahren (t-Test, Wilcoxon-Test) erläutert.

4. FORSCHUNGSERGEBNISSE: Hier werden die Daten deskriptiv mittels Lage- und Streuungsmaßen analysiert und die Hypothesen mittels Signifikanztests statistisch überprüft.

5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei der bestätigte Effekt auf die Zufriedenheit hervorgehoben und der fehlende Nachweis für die Produktivitätssteigerung kritisch hinterfragt wird.

Schlüsselwörter

Lob, Positive Verstärkung, Arbeitszufriedenheit, Produktivität, Operante Konditionierung, Mitarbeiterbindung, Führungsinstrumente, Statistik, Hypothesenprüfung, t-Test, Wilcoxon-Test, Leistungsbereitschaft, Personalmanagement, Motivationspsychologie, Verhaltenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Lob als positives Führungsinstrument die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität von Mitarbeitern in einem Unternehmen steigern kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die operante Konditionierung, die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, Mitarbeiterbindung sowie die statistische Auswertung von Leistungskennzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch nachzuweisen, dass gezieltes Loben einen messbaren, positiven Effekt auf die Arbeitszufriedenheit und die Anzahl der Vertragsabschlüsse hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt ein within-subjects-Design zum Einsatz, bei dem 15 Versuchsteilnehmer vor und nach einer einmonatigen Interventionsphase (Loben durch Führungskräfte) gemessen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Herleitung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise, die grafische sowie statistische Datenauswertung und eine kritische Ergebnisdiskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Lob, positive Verstärkung, Arbeitszufriedenheit, Produktivität und statistische Signifikanztests definieren.

Warum konnte kein signifikanter Effekt auf die Produktivität nachgewiesen werden?

Die Autorin vermutet als Ursachen mangelnde Schulungen der Mitarbeiter, fehlende Grundvoraussetzungen für den Erfolg im Vertrieb oder eine uneinheitliche Interpretation des Begriffs "Lob" durch die Führungskräfte.

Welches Ergebnis zeigte sich hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit?

Die Analyse bestätigte einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen der Anerkennung durch Lob und der Arbeitszufriedenheit der Befragten.

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Details

Title
Lob. Verstärker der Produktivität und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern?
Subtitle
Eine Untersuchung
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Grade
1,4
Author
Agnes Mitek (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V315762
ISBN (eBook)
9783668148581
ISBN (Book)
9783668148598
Language
German
Tags
verstärker produktivität arbeitszufriedenheit mitarbeitern eine untersuchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Agnes Mitek (Author), 2015, Lob. Verstärker der Produktivität und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315762
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