Ist die UKIP eine rechtspopulistische Partei? Verortung im britischen Parteiensystem


Hausarbeit, 2015
23 Seiten, Note: 1,6

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Populismus
2.1 Was ist Populismus.
2.2 Die Ursachen des Populismus

3. Das Vereinigte Königreich
3.1.1 Regierungssystem UK
3.1.2 Das britische Parteiensystem
3.2 Die Ukip
3.3 Die Funktion der Ukip

4. Ukip als populistische Partei

5. Schlussbetrachtung

6.0 Literaturverzeichnis

„Das Leben ist ein Born der Lust; aber wo das Gesindel mittrinkt, da sind alle Brunnen vergiftet“ - Friedrich Nietzsche, „Also sprach Zarathustra“, S. 92

1. Einleitung

Diese Arbeit setzt sich thematisch mit der Frage auseinander, ob die, der britischen Par- teienlandschaft entspringende, Partei UKIP (United Kingdom Independence Party) eine populistische Partei ist. Hierzu wird versucht eine kleine Einführung in den Stand der Wissenschaft zu diesem Thema zu geben. Daran anknüpfend wird zunächst das Thema, was Populismus auszeichnet und was die Merkmale einer populistischen Partei sind, be- handelt. Darauf folgend wird versucht eine Antwort auf die Frage nach den Ursachen dieses Phänomens zu geben. Sowie die Problemstellung, ob der Populismus ein Krisen- phänomen ist, näher diskutiert. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird in Grundzügen das politische System des Vereinigten Königreichs dargestellt, als auch eine nähere Aus- einandersetzung mit dem britischen Parteiensystem vollzogen. Im nächsten Abschnitt wird die UKIP mit ihrer Ausrichtung vorgestellt, sowie die anderen die Partei kenn- zeichnende Aspekten aufgezeigt. Dieses Kapitel schließt mit einer eigenen Einschät- zung, welche Rolle diese Partei für das Parteiensystem und einer Betrachtung der Hin- tergründe. Im Folgenden wird anhand der herausgearbeiteten Merkmale überprüft, ob es sich bei der UKIP um eine populistische Partei handelt. Abschließend gibt der Autor eine kurze Zusammenfassung der an dieser Stelle vorliegenden Ergebnisse und über- prüft die folgende Hypothese: Die UKIP bewegt sich obzwar, der Verwendung eindeutig populistischer Mittel, in einem Feld gemäßigter Politik. Dies schlägt sich in ihrer, nicht dem rechtsextremen, sondern dem gemäßigt Rechten zuzuschreibenden, Politik nieder. Einer Politik welche zwar „rechte“ Themen tangiert, gleichzeitig aber eine liberale „Weltansicht“ für sich reklamiert. Des Weiteren handelt es sich bei der Wählerschaft dieser Partei um Globalisierungsverlierer die sich durch populistische Mittel haben überzeugen lassen, deren Grundtendenzen jedoch keineswegs als „ursprünglich Rechts“ bezeichnet werden können.

2. Populismus

2.1 Was ist Populismus?

Zunächst wird der Begriff des Populismus allgemein betrachtet. Bei diesem handelt es sich um einen eher vagen Begriff, die Mannigfaltigkeit der angebotenen Theorien und Eigenschaften, die diesen beschreiben oder klassifizieren sollen, hebt dies hervor. Einer ersten Einschätzung folgend erscheint es, als sei der Populismus als Begriff nur durch Unschärfe und inhaltliche Beliebigkeit geprägt. Daher wird er von manchen Politikwis- senschaftlern a priori prinzipiell vermieden oder als nicht operationalisierbar behandelt.1 Frank Decker schreibt in „Der neue Rechtspopulismus“ dem Populismus: „werden von den Sozialwissenschaften mehrere Phänomene zugeordnet. Einerseits handelt es sich um einen spezifischen Politikstil, eine Form der politischen Rhetorik bzw. Strategie zum Machterwerb, andererseits wird Populismus in der Forschung auch als Ideologie einge- stuft“.2 Unabhängig von dieser Einschätzung, wird versucht Merkmale für Populismus bzw. eine populistische Partei herauszustellen. Es sei zudem an dieser Stelle betont, dass der Umfang dieser Arbeit nicht dafür ausreichend ist, eine differenzierte Sicht auf den rechten sowie den linken Populismus zu geben. Im Folgenden kommen Merkmale zum tragen, welche teilweise für beide Spielarten gelten. Der Fokus dieser Arbeit gilt trotz- dem den rechtspopulistischen Eigenschaften. Auf dies rekurrierend, lässt sich anmerken, dass der linke Populismus seiner Art nach einbeziehend (Inklusion) ist und der rechte Populismus ausschließend (Exklusion) ist.3 Die landläufige Verwendung des Wortes Po- pulismus weicht von Akteur zu Akteur stark ab. Um eine sichere Basis zu schaffen, muss der Sprachursprung des Populismus herangezogen werden. Das Wort „Populis- mus“ stammt von dem lateinischen Wort „populus“, welches dem deutschen Wort „Volk“ entspricht. In diesem Sinne findet sich in einem der zahlreichen online Politik- Lexika auch die Definition, dass populistische Parteien zu wissen glauben was gut für das Volk sei bzw. was dieses wolle. Sie fühlen sich direkt durch dieses legitimiert und behaupten im Namen des Volkes zu sprechen. Sollte eine Partei sich berechtigt sehen zu sagen eine Nation, beispielsweise die Deutsche, fordere „dies oder jenes“, ist dieser ein- deutig eine populistische Politik nachzusagen.4 Es lässt sich feststellen, dass im Zentrum einer populistischen Ideologie, einer populistischen Politik oder auch einer populisti- schen Rhetorik das Volk stehen muss. Dies geht, zumindest aus Sicht eines „Populisten“ damit einher, dass sich dieses von der korrupten „Elite“ unterscheidet und abgrenzen muss. Populismus meint also eine Politik, die der Ausdruck des allgemeinen Volkswil- lens sein soll. Dieser ist „selbstverständlich“ kontradiktorisch zu dem was die „Elite“ beschließt bzw. entscheidet. Bezüglich des Ersteren spricht der Politiker Oskar Lafon- taine, Mitbegründer der Partei „Die Linken“, in einem Interview mit der Zeitung Neues Deutschland, davon, dass Populismus bedeute „dem Volk aufs Maul schauen“5 zu wol- len. Die Unterteilung in eine korrupte „Elite“ (Konzerne, Parteien, Regierungsapparate sowie sonstige Machtblöcke)6 und das einfache rechtschaffene Volk, als Zeichen einer populistischen Politik/Rhetorik ist ein Merkmal, welches in der Wissenschaft vielfach angeführt wird. Unter anderem durch den Politikwissenschaftler Cas Mudde: „I define populism as an ideology that considers society to be ultimately separated into two ho- mogeneous and antagonistic groups, ‘the pure people’ versus ‘the corrupt elite’, and which argues that politics should be an expression of the volonté générale (general will) of the people.“7 In der aktuellen Politikwissenschaft wird den Populisten, diesen Punkt ergänzend, die Eigenschaft zugesprochen, diesen Eliten zu unterstellen, dass sie eine „unheilige Allianz mit [der] parasitären Unterschicht“8 eingehen würden. So werden die Volksvertreter, um es durch einen Slogan der PeGiDa-Bewegung zu pointieren, als „Volksverräter“ dargestellt. An dieser Stelle ist eine Differenzierung nötig. Nicht jede Kritik an den amtierenden Politikern ist populistisch. Für Populismus insbesondere kennzeichnend ist die Tatsache, dass dieser den Volksvertretern, berechtigt durch eine fiktive Totalität, ihre Legitimität abspricht.9 Die Kritik an den Eliten bzw. die delegiti- mierende Rhetorik ist zwar unausweichlich mit dem Populismus verbunden, allerdings nicht das einzig kennzeichnende Element populistischer Politik. Ein weiterer Aspekt sind die dezidierten moralischen Ansprüche, welche die Populisten für sich beanspru- chen. Präzise heißt dies, dass sie alleine das „wahre“ Volk vertreten und es auch nieman- den gibt der einen ähnlichen Anspruch hätte. Das „wahre Volk“ ist an dieser Stelle ein homogen gedachtes Konstrukt. Der Populist moralisiert gegen jeden der nicht im „ver- meintlichen Sinne“ dieses handelt.10 Auf das bis hier Ausgeführte bezugnehmend, lässt sich hervorheben, dass Populismus in den meisten Fällen eine Anti-Parteien-Orientie- rung hat, welche aus der sich gegen das Establishment richtenden Haltung resultiert. Er konstruiert zumeist einen Bezug zum Volkswille ( volonté générale). Er beansprucht weiterhin im Sinne des Volkes zu sprechen, eine Eigenschaft die seine gesamte Politik stark moralisiert.11 Entsprechend dieser „Ideologie“ ergibt sich ein interessanter Neben- aspekt. Durch den Bezug auf den Volkswillen vertritt der Populist nicht nur das entmün- digte wählende Volk, welches durch die „Eliten“, die durch „dunkle Machenschaften“ überhaupt erst in ihre Position kamen, übervorteilt wurde, sondern er artikuliert zusätz- lich auch die Interessen bzw. den Willen der „schweigenden Mehrheit“.12 Am Tenor des voran gegangenen Passus lässt sich ein weiterer äußerst interessanter Aspekt aufzeigen. Dadurch, dass die regierende „Elite“ den Volkswillen nicht artikuliert, aber in ihr Amt gewählt wurde, muss der Populist diese „dunklen Machenschaften“ annehmen. Daher rührt auch der Hang der Populisten zu Verschwörungstheorien. Die Politikwissenschaft- lerin Asiye Öztürk schreibt in der Apuz, dass das Erfolgsrezept des Populismus darin liege, dass er auf schwierige Fragen einfache Antworten gebe. Selbstverständlich beste- he, in diesen Antworten, eine Kontrafaktizität mit der Realpolitik.13 Ob dies allerdings wirklich eines der Merkmale des Populismus ist wird in der aktuellen Forschung kritisch betrachtet. So feixt beispielsweise Jan-Werner Müller, dass diese Diagnose, welche dem Populismus jegliche Komplexität abzusprechen versuche, auch nicht die Spitze aller Komplexität darstelle. „Wer genau hinhört, kann hier vielleicht noch ein Echo verneh- men von alten, vordemokratischen Vorurteilen über „Pöbelherrschaft“ oder emotionali- sierte, zum Selbstdenken unfähige „Massen““.14 Dieses Argument erscheint zumindest als wahrheitsfähig. Aus diesem Grunde enthält der Autor sich vor nicht über die Fallibi- lität15 diesbezüglich zu urteilen. Daher wird dieser Aspekt als Merkmal im Folgenden nicht berücksichtigt! Hingegen zwei Merkmale, deren Relevanz, sowie Richtigkeit, nicht in Frage gestellt werden kann, sind der Anti-Elitarismus und der Anti-Pluralismus. Schließlich handelt es sich, bei den Antonymen dieser Worte, um zwei „Hauptfeinde“ des Populismus.“. Während der Elitarismus16 „das Gegenbild des Populismus darstellt“17, was sich alleine durch die Wortbedeutungen erhellt. Ist der Pluralismus, wel- cher für eine Gleichberechtigung zwischen allen Einstellungen und Kräften in einer Ge- sellschaft plädiert, mit der Ideologie des homogenen Volks, welches durch den Populis- mus vertreten wird, nicht vereinbar. Mit der Ablehnung des Elitarismus geht die Ableh- nung der Globalisierung einher, da dieses als „Eliten Projekt“ verstanden wird.18 Eine populistische Partei greift in ihren Agitationsmustern allerdings nicht nur auf alte Freun- d-Feind-Gegensätze und das „common-sense“19 -Argument zurück, sie bedienen sich, wie in Teilen bereits ausgeführt, Verschwörungstheorien, gezielten Tabubrüchen sowie eine Metaphorik die Angst machend wirkt und meist auf ein entweder/oder abzielt. Das bedeutet, dass der Populismus versucht eine diffuse Angst vor beispielsweise sozialem Abstieg, Überfremdung o.ä., zu generieren. An der Spitze einer populistischen Formati- on steht in der Regel eine „charismatische“ Führerpersönlichkeit. Diese ist die persona- lisierte „Volksstimme“ bzw. sie beansprucht ihre Geltung als solche.20 Ein Blick in die jüngste Vergangenheit zeigt, dass populistische Parteien ihren Aufstieg meistens einer solchen „charismatischen“ Führerpersönlichkeit verdankten. Beispielsweise, Marine Le Pen, unter deren Vorsitz, die französische rechte Partei „Front National“ bei der Europa Wahl 2014 24,86 % der Wählerstimmen erhielt21 oder auch Silvio Berlusconi welcher seine italienische Partei „Forza Italia“ mehrmals in eine Regierungskoalition führte.22 Des Weiteren sind Rolf Bossi, Jörg Haider oder Pim Fortuyn zu nennen, deren persönli- che Eigenschaften zur Schlüsselkompetenz ihrer jeweiligen populistischen Partei wur- den.23 Die deutsche Soziologin Karin Priester fasst einen Großteil diese Aspekte noch einmal zusammen: „Populismus zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Berufung auf den common sense, Anti-Elitarismus, Anti-Intellektualismus, Antipolitik, Institutio- nenfeindlichkeit sowie Moralisierung, Polarisierung und Personalisierung der Politik. Das Grundaxiom ist die Berufung auf den common sense.“24 Für den Populisten steht selbstverständlich fest, dass der „gesunde Menschenverstand“ dem Wissen eines Intel- lektuellen weit überlegen ist. Schließlich stammt dieses nicht aus der konkreten Lebens- welt und ist zudem auch noch vom“ Virus des modernen Skeptizismus infiziert“.25

2.2 Die Ursachen des Populismus

Es ist keine neue Erkenntnis, dass es sich beim Populismus um eine Folgeerscheinung der gesellschaftlichen Modernisierungskrise, welche auch als Gloalisierungskrise be- zeichnet wird, handelt. Ein Indiz für diese „Erkenntnis“ ist das zeitgleiche Aufkommen der rechtspopulistischen Parteien, welche das erste Mal vermehrt in den achtziger Jahren auftraten.26 Populistische Parteien die gegen die Modernisierungsprozesse mobil ma- chen, sind jedoch ein altes Phänomen, welches bereits im 19. Jahrhundert, in der Popu- list Party in Amerika (daher auch der Name „Populismus“), seinen Anfang nahm.27 So wird die Ursache des Populismus an anderer Stelle mit einem ähnlichen Tenor beschrie- ben: „Der Populismus entsteht nicht aus dem Nichts, sondern stets im Gefolge einer ge- sellschaftlichen Krise und einer allgemeinen Ernüchterung.“.28 Als Ursache für diese Modernisierungskrise lassen sich Desintegration und Fragmentierung feststellen. Der Politologe Frank Decker unterscheidet die Ursachen in drei verschiedene Gebiete. Zu- erst führt er die ökonomische Negativseite dieses Sachverhaltes aus. Dies sei bedingt durch den Rückgang der wohlfahrtsstaatlichen Sicherung, denn diese bedrohe die Mit- telschicht mit Abstieg, da die Fragmentierung in Arm und Reich verstärkt aufträte. Ob es sich um eine reale Gefahr des Verlustes handele, spiele zunächst keine Rolle. Ent- scheidend sei nur die Wahrnehmung der vermeidlichen Benachteiligung. Faktoren die diese Wahrnehmung erzeugen seien der Vergleich mit anderen Referenzgruppen oder den eigenen Erwartungen.29 Diese als so zu bezeichnende Verteilungskrise, bringt einige Hauptideologien hervor. So bezeichnet Decker die dahinter stehenden Ideologien wie folgt: Sie seien neoliberal, wohlfahrtschauvinistisch sowie proketionistisch.30 Die zweite Negativseite der Globalisierung bezeichnet er als Kulturelle. Diese hebe die Tatsache hervor, dass durch die stetige Migration, die Menschen mit neuen Kulturkreisen in Kon- takt kämen. Dies äußere sich vor allem in Unterschieden die anhand des Lebensstils so- wie der moralischen Orientierung sichtbar werden. Zwangsläufig werde so das „homo- gene“ Volk zu einer pluralistischen und multiethnischen Gesellschaft. Dies könne zu dem Gefühl des Identitätsverlusts führen.31 Hier lässt sich eine eindeutige Ideologie her- vorheben. Sie ist gekennzeichnet durch Fremdenfeindlichkeit sowie einen Anti-Libera- lismus.32 Zuletzt führt er die politische Seite an. So sind nach Decker soziale Unsicher- heit und Entfremdung der Grund dafür, dass das Volk sich nicht mehr ausreichend politisch vertreten fühle. Dies hänge damit zusammen, dass der Staat durch die Moder- nisierungsprozesse zunehmend Kompetenzen abgeben müsse. Auch wenn Handlungs- räume zurück gewonnen werden könnten, entziehen sie sich weitestgehend der demo- kratischen Kontrolle, da auch dies auf Supranationaler Ebene stattfinde. Die politische Diskussion wird somit ihrem alten Kontext, dem Nationalstaat, entzogen.33 Hinter dieser Repräsentationskrise steht eine Ideologie die vor allem eine Anti-Parteien-Gesinnung vertritt, sowie sich für direkte Demokratie einsetzt. So schreibt Alexandre Dorna, dass „das seit Jahrzehnten zu beobachtende Wiederaufleben des Populismus […] eine Krise der repräsentativen Demokratie [signalisiere]“.34 Es ließe sich anhand des bisher Heraus- gestellten noch ergänzen, dass dies durch die Krise, welche im Zuge der Globalisierung entstanden ist, verursacht wurde.

3. Das Vereinigte Königreich

3.1.1 Regierungssystem UK

Das Vereinigte Königreich wird weithin als parlamentarische Monarchie bezeichnet. Der Staatsform nach muss Großbritannien als konstitutionelle Erbmonarchie bezeichnet wer- den.35 Der Begriff der parlamentarischen Monarchie erhellt dadurch, dass im britischen Regierungssystem dem Parlament besondere Relevanz zugesprochen wird. Diesbezüg- lich schreibt der Politikwissenschaftler Roland Sturm, dass im britischen Staatswesen „nicht das Volk sondern das Parlament als Souverän fungiert.“36 Dieses Parlament be- steht aus zwei Kammern, zum einen dem „House of Lords“ (Oberhaus), welches keine relevanten Regierungsgewalt betreffende Entscheidungen fällt, allerdings auch nicht durch eine Wahl legitimiert wird. Zum anderen das „House of Commons“ (Unterhaus)

[...]


1 Vgl. Rensmann, Lars (2006), Art. „Populismus und Ideologie“, in: „Populismus, Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv“, (Hrsg.) Decker, Frank, Wiesbaden, S.59

2 Decker, Frank (2004), „Der neue Rechtspopulismus“, Opladen, 2. Auflage, S. 33

3 Vgl. Decker, Frank (2006), Art. „Die populistische Herausforderung. Theoretische und ländervergleichende Perspektiven“, in: „Populismus, Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv“, (Hrsg.) Decker, Frank, Wiesbaden, S.22 f.

4 „Populismus“, http://www.politik-lexikon.at/populismus/ (8.9.2015)

5 Lafontaine, Oscar (2009), „Hartz IV in ein ungeheuer europafeindliches Gesetz“, http://www.die- linke.de/nc/programm/programmdebatte/wortmeldungen/wortmeldungen-zum-aktuellen-diskussionsstand-mai- bis-juli-2011/detail/browse/1419/zurueck/wortmeldungen-zum-aktuellen-diskussionsstand-mai-bis-juli- 2011/artikel/hartz-iv-ist-ein-ungeheuer-europafeindliches-gesetz/ (10.9.2015)

6 Vgl. Decker, Frank (2006), Art. „Die populistische Herausforderung. Theoretische und ländervergleichende Perspektiven“, in: „Populismus, Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv“, (Hrsg.) Decker, Frank, Wiesbaden, S.22 f.

7 Mudde, Cas (2004), „The populist Zeitgeist“, in: Government and Opposition Nr. 39 , Herbst 2004, S. 543

8 Müller, Jan-Werner (2015), „Populismus: Theorie und Praxis“, in: Merkur, Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken Nr. 65, August 2015, S. 30

9 Vgl. Müller, ebd. , S 31 f.

10 Vgl. Müller, ebd. , S.30

11 Vgl. Rensmann, Lars (2006), Art. „Populismus und Ideologie“, in: „Populismus, Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv“, (Hrsg.) Decker, Frank, Wiesbaden, S.65 f.

12 Vgl. Rensmann, ebd., S. 67

13 Vgl. Öztürk, Asiye , „Populismus“, in: Aus Politik und Zeitgeschehen Nr. 62, 5-6.2012, S. 2

14 Müller, ebd., S.29

15 Fallibilität; an dieser Stelle in der Tradition von Descartes verwendet. Fallibel ist ein Argument, wenn er fehlbar ist bzw. in der positiven Formulierung, wahrheitsfähig ist. Dies bedeutet, dass nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann ob ein Argument oder auch Grund als „wahr“ oder „falsch“ gilt.

16 Elitarismus ist: „a way of organizing a system, society, etc. so that only a few people (= an elite) have power or influence“

17 Rensmann, ebd., S. 63

18 Vgl. Rensmann, ebd., S. 65

19 „common-sense“ in dieser Arbeit als „Volkswille“ zu verstehen.

20 Vgl. Rensmann, ebd., S. 67

21 Vgl. „Das Hickhack um die Front Natinale vor den Wahlen“, http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Das- Hickhack-um-den-Front-National-vor-den-Wahlen/story/29315836 (10.9.2015)

22 Vgl. Villari, Francesco (2010), „Rechts und Links“, http://www.kas.de/wf/de/71.7573/ (10.9.2015)

23 Vgl. Decker, ebd., S 18.

24 Priester, Karin, „Populismus“, in: Aus Politik und Zeitgeschehen Nr. 62, 5-6.2012, S. 4,

25 Vgl. Priester, ebd. S. 4,

26 Decker, Frank: Parteien unter Druck. Der Neue Rechtspopulismus in den westlichen Demokratien, Leske + Budrich, Opladen 2000, S. 11 f.

27 Vgl. Decker, Frank , Art. „Die populistische Herausforderung. Theoretische und ländervergleichende Perspektiven“, in: „Populismus, Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv“, (Hrsg.) Decker, Frank, Wiesbaden, (2006), S.13

28 Dorna, Alexandre „Wer ist Populist?“,(2003), http://www.eurozine.com/pdf/2003-11-25+-dorna-de.pdf(10.9.2015)

29 Vgl. Decker, ebd., S. 14

30 Vgl. Decker, ebd., S. 22

31 Vgl. Decker, ebd., S. 14

32 Vgl. Decker ,ebd., S. 22

33 Vgl. Decker, ebd., S.14

34 Dorna, Alexandre, „Wer ist Populist?“, (2003), http://www.eurozine.com/pdf/2003-11-25+-dorna-de.pdf(10.9.2015)

35 Vgl. Sturm, ebd.

36 Sturm, Roland , „Regierung und Verwaltung“, in: Information zur politischen Bildung, (2009), http://www.bpb.de/izpb/10536/regierung-und-verwaltung?p=all (10.9.2015)

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Ist die UKIP eine rechtspopulistische Partei? Verortung im britischen Parteiensystem
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,6
Autor
Jahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V315784
ISBN (eBook)
9783668147782
ISBN (Buch)
9783668147799
Dateigröße
1028 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik, Gesellschaft, Großbritannien, UK, UKIP, Populismus, Rechtspopulismus
Arbeit zitieren
Simon Clemens (Autor), 2015, Ist die UKIP eine rechtspopulistische Partei? Verortung im britischen Parteiensystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315784

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