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Die Ökumenische Bewegung. Begriffe, Geschichte und Ziele

Referatsausarbeitung

Title: Die Ökumenische Bewegung. Begriffe, Geschichte und Ziele

Presentation (Elaboration) , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Rebecca Weber (Author)

Theology - Miscellaneous
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In diesem Referat geht es um den Begriff der "Ökumene" beziehungsweise die Geschichte der ökumenischen Bewegung. Was bedeutet eigentlich "Ökumene" und welche Motive liegen dem ökumenischen Engagement der Kirchen zugrunde?

Von den Wurzeln der ökumenischen Bewegung über die Institution des "Ökumenischen Rats der Kirchen" bis hin zu verschiedenen Modellen kirchlicher Einheit skizziert das vorliegende Referat grundlegende Aspekte der Thematik und kann sicherlich um neuere Entwicklungen hinsichtlich der "Ökumenischen Bewegung" der Gegenwart ergänzt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was heißt „Ökumene“?

2. Eure Erfahrungen mit Ökumene

3. Warum überhaupt „Ökumene“? Was ist die Motivation für ökumenische Bemühungen?

4. Die Geschichte der ökumenischen Bewegung

5. Der Ökumenische Rat der Kirchen

6. Das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zur ökumenischen Bewegung

7. Das Ziel der Ökumenischen Bewegung – Einheitskonzeptionen

Zielsetzung & Themen

Dieses Referat bietet einen strukturierten Überblick über die ökumenische Bewegung, ihre geschichtliche Entwicklung und die verschiedenen theologischen sowie strukturellen Modelle zur Erreichung der kirchlichen Einheit. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Motivation für ökumenische Bemühungen und der Frage, welche Konzepte der Einheit innerhalb der christlichen Konfessionen als zielführend angesehen werden.

  • Historische Entwicklung der ökumenischen Bewegung vom 19. Jahrhundert bis heute.
  • Die Rolle und Bedeutung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).
  • Das sich wandelnde Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zur Ökumene.
  • Analyse verschiedener Einheitsmodelle (von organischer Union bis hin zur versöhnten Verschiedenheit).
  • Die theologischen Grundlagen von Einheit als Koinonia.

Auszug aus dem Buch

4. Die Geschichte der ökumenischen Bewegung

der ökumenische Gedanke ist keine Neuschöpfung des letzten Jahrhunderts, seit es Spaltungen innerhalb der Kirche gab, existierten auch Einigungsbemühungen

im Mittelalter zum Beispiel das Konzil von Florenz (1439-1443), Reichstag zu Augsburg (1530) bzw. die Religionsgespräche in Regensburg; aber diese Bemühungen blieben einzelne, episodenhafte Ereignisse und waren damit zu Scheitern verurteilt

Die Anfänge der modernen ökumenischen Bewegung

das konfessionelle Zeitalter hatte die Trennung zwischen den beiden Kirchen gefestigt, erst die Aufklärung konnte den Einheitsgedanken wieder entstehen lassen, indem sie durch die Forderung nach Toleranz und Betonung der Ethik eine neue Zeitstimmung hervorrief

in der Folgezeit - ab dem 19. Jh.- förderten besonders die Erweckungsbewegungen den Einheitsgedanken (Graf Nikolaus von Zinzendorf im evangelischen Bereich, Michael Sailer, der spätere Bischof von Regensburg, im katholischen Bereich), zunächst ging es um die konfessionelle Einheit

auf Weltebene kam es zu konfessionellen Zusammenschlüssen, beispielsweise die Lambeth Konferenz der Anglikaner 1867 und 1875 der Reformierte Weltbund, 1881 die Ökumenische Konferenz der Methodisten

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was heißt „Ökumene“?: Erläutert die etymologische Herkunft und die historische Bedeutungswandlung des Begriffs Ökumene von einer rein geografischen hin zu einer ekklesiologischen Definition.

2. Eure Erfahrungen mit Ökumene: Ein einleitender Impuls, der zur Reflexion über die eigene Rolle und Praxis der Ökumene in der lokalen Gemeinde anregt.

3. Warum überhaupt „Ökumene“? Was ist die Motivation für ökumenische Bemühungen?: Identifiziert drei zentrale Säulen der Motivation: den biblischen Auftrag Jesu, den Missionsauftrag und die notwendige Überwindung einseitiger kirchlicher Identitätsbildungen.

4. Die Geschichte der ökumenischen Bewegung: Beschreibt die historische Herleitung der Ökumene und die Geburtsstunde der modernen Bewegung, maßgeblich geprägt durch die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910.

5. Der Ökumenische Rat der Kirchen: Behandelt die Gründung des ÖRK, seine Entwicklung, Zusammensetzung und sein Selbstverständnis als Gemeinschaft der Kirchen.

6. Das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zur ökumenischen Bewegung: Analysiert den historischen Wandel von einer ablehnenden Haltung hin zur Öffnung durch das II. Vatikanum und die heutige Rolle Roms.

7. Das Ziel der Ökumenischen Bewegung – Einheitskonzeptionen: Stellt verschiedene Modelle der Einheit vor, darunter das orthodoxe Modell, die organische Union, die konziliare Gemeinschaft, Säkularökumenismus sowie das Modell der versöhnten Verschiedenheit und Koinonia.

Schlüsselwörter

Ökumene, Ökumenischer Rat der Kirchen, Koinonia, Konfessionalismus, Einheit, Christentum, Missionsbewegung, II. Vatikanum, Faith and Order, Life and Work, versöhnte Verschiedenheit, konziliare Gemeinschaft, Kirchenspaltung, apostolische Sukzession, Dialog.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument bietet eine fundierte Einführung in die ökumenische Bewegung, ihre historischen Wurzeln sowie die theologischen Zielvorstellungen der Einheit christlicher Kirchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen die Begriffsdefinition von Ökumene, die Gründungsgeschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen, das Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zur Ökumene sowie eine Analyse verschiedener ökumenischer Einheitskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die komplexen Strömungen und die Entwicklung der ökumenischen Bemühungen verständlich darzulegen und die Vielfalt der diskutierten Modelle zur kirchlichen Einheit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literatur- und Dokumentenanalyse, die auf den offiziellen Berichten der Weltkirchenkonferenzen und führenden ökumenischen Standardwerken basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Bewegungsgeschichte, eine Darstellung der Organisationsstruktur des ÖRK sowie eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Einheitsmodelle, wie z.B. der organischen Union und der Koinonia.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Ökumene, Koinonia, Konfessionalismus, versöhnte Verschiedenheit und konziliare Gemeinschaft bilden das inhaltliche Rückgrat der Arbeit.

Warum ist das II. Vatikanum für die ökumenische Bewegung so bedeutsam?

Das II. Vatikanum markiert die entscheidende Öffnung der römisch-katholischen Kirche, indem sie ihren exklusiven Ausschließlichkeitsanspruch neu formulierte und andere christliche Kirchen als „Brüder“ anerkannte.

Was unterscheidet das Modell der „versöhnten Verschiedenheit“ von der „organischen Union“?

Während die organische Union auf eine verschmolzene, neue Einheitskirche zielt, bewahrt die „versöhnte Verschiedenheit“ die konfessionellen Identitäten, strebt aber eine gegenseitige Anerkennung und Versöhnung der Unterschiede an.

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Details

Title
Die Ökumenische Bewegung. Begriffe, Geschichte und Ziele
Subtitle
Referatsausarbeitung
College
University of Marburg  (Katholisch-Theologisches Seminar)
Course
Fundamentaltheologie
Grade
1,0
Author
Rebecca Weber (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V315990
ISBN (eBook)
9783668152526
ISBN (Book)
9783668152533
Language
German
Tags
ökumenische bewegung begriffe geschichte ziele referatsausarbeitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Weber (Author), 2006, Die Ökumenische Bewegung. Begriffe, Geschichte und Ziele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315990
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