Russland als Ressourcenökonomie. Rohstoffexport aus Russland seit 1991


Bachelorarbeit, 2015
61 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen
2.1 Definitionen von Ressourcen, Reserven, Rohstoffen
2.2 Ressourcenökonomie und das Phänomen des Ressourcenfluches
2.3 Chancen und Möglichkeiten für Ressourcenökonomien
2.4 Gefahren und Risiken eines ressourcenbasierten Wachstums
2.4.1 Rent-Seeking
2.4.2 Anfälligkeit gegenüber externen Schocks
2.4.3 Holländische Krankheit
2.4.4 Korruption
2.4.5 Andere Gefahren
2.5 Maßnahmen gegen den Ressourcenfluch

3.Russland als Ressourcenökonomie
3.1 Russlands Ressourcenreichtum
3.1.1 Erdöl
3.1.2 Erdgas
3.1.3 Kohle
3.1.4 Metalle

4. Russlands Wirtschaft
4.1 Geschichte des russischen Rohstoffsektors
4.2 Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen in Russland

5. Chancen für Russland als Ressourcenökonomie

6. Gefahren und Risiken eines ressourcenbasierten Wachstums

7. Auswirkungen des Ressourcenreichtums in Russland und Maßnahmen gegen Ressourcenfluch seit 1991

8. Ausblick und Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb.: 1: Klassifikation nicht-erneuerbarer Energierohstoffe

Abb. 2 : Erdölproduktion nach Regionen 2013

Abb. 3: Russlands Erdölexporte nach Exportregion 2014

Abb. 4: Russlands bedeutendste Erdölpipelines

Abb. 5: Geschätzte Erdgasreserven Januar 2015

Abb. 6: Russlands Erdgasproduktion nach Regionen 2013

Abb. 7 : Russlands Erdgasexporte nach Exportregion 2014

Abb. 8: Russlands bedeutendsten Erdgaspipelines

Abb. 9: Russlands Erdgasproduktion nach Unternehmen 2013

Abb. 10: Lage der Kohlebecken in Russland

Abb. 11: Kohleförderung in Russland

Abb. 12: Russlands Kohleexporte nach Exportregion 2014

Abb. 13: Förderung der wichtigsten Metallrohstoffe in Russland

Abb. 14: Hüttenproduktion wichtiger Metallrohstoffe in der Russischen Förderation

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

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1. Einleitung

Russland ist das größte Land der Erde und verfügt über einen enormen Res- sourcenreichtum. Dieser Reichtum an natürlichen Ressourcen hat schon in den frühen Jahren eine zentrale ökonomische Rolle in dem Riesenreich gespielt. Wurden früher eher mit Pelzen, Holz, Gold und Kohle gehandelt, so sind heu- te die Energierohstoffe, die sich überwiegend in der Schatzkammer des Landes, in Sibirien oder auch in arktischen Regionen befinden wichtig für die russische Wirtschaft.

Schon seit der Förderung in Baku waren die Einnahmen aus den Erdölexporten wichtig für den Staatshaushalt. In der Vergangenheit haben hohe Rohstoffprei- se zu einem hohem Wachstum und voller Staatskasse geführt. Doch trotz der hohen Gewinne aus dem Rohstoffexport leidet Russland immer noch unter wirtschaftlicher Rückständigkeit. Die Exportstruktur des Landes entspricht eher einem Entwicklungsland als die einer Großmacht, die Russland unter Pu- tin wieder versucht zu werden.1

Diese Arbeit untersucht daher im Folgenden, inwiefern Russland von seinen natürlichen Ressourcen bzw. von deren Exporterlösen seit 1991 profitieren konnte. Es soll geklärt werden, ob Russland eine typische Ressourcenökonomie ist, die unter dem „Fluch der Ressourcen“ leidet. Die wirtschaftlichen Probleme aufgrund der Rohstoffabhängigkeit sollen ebenso aufgezeigt werden, wie deren Bedeutung für die wirtschaftspolitische Struktur und Entwicklung. Außerdem sollen die Maßnahmen der Regierung, aufgezeigt werden, die das Ziel eines langfristigen Wirtschaftswachstums verfolgen.

Diese Arbeit soll die folgenden Fragen beantworten:

Profitiert Russland von seinen Bodenschätzen oder werden diese zum Fluch wie in anderen ressourcenreichen Staaten schon zu beobachten war? Was wird mit den hohen Deviseneinnahmen gemacht? Wer profitiert von Ihnen? Wie hat sich Russland seit 1991 wirtschaftlich und politisch entwickelt? Wie wird es vermutlich weitergehen? Bleibt Russland auf seine Rohstoffexporte angewie- sen?

Diese Arbeit versteht sich als deskriptive, theoriegeleitete Ausarbeitung. Die im zweiten Kapitel vorgestellten Theorien sollen die Korrelation zwischen Rohstoffressourcen, wirtschaftlicher Entwicklung und Politik klar machen. Es soll hier also nicht die Theorie an Russland geprüft werden, sondern die Theorie soll helfen die Entwicklungen in Russland zu verstehen.

Das dritte Kapitel, das nach dem Theorieteil folgt, gibt einen Überblick über die Ressourcenausstattung Russlands. Kapitel vier beschreibt die historische Entwicklung der Rohstoffindustrie, wobei hier der Fokus auf den Rohstoffen Erdöl und Erdgas liegt. Anschließend werden die wirtschaftlichen und politi- schen Rahmenbedingungen in Russland aufgeführt. In Kapitel 5 folgen dann abschließend die Gefahren eines ressourcenbasierten Wachstums in Russland sowie und mögliche Lösungsvorschläge, sich aus der Rohstoffabhängigkeit zu lösen.

In dieser Arbeit wird die wissenschaftliche Transliteration von russischen Namen und Begriffen verwendet.

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Definitionen von Ressourcen, Reserven, Rohstoffen

Bei der Behandlung der Thematik Rohstoffexport aus Russland kann es nütz- lich sein die Begriffe Ressourcen und Reserven voneinander abzugrenzen. Alle vorhandenen Rohstoffe sind Ressourcen. Reserven sind ein Teil davon. Laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) umfassen Reserven, die Mengen eines Energierohstoffes, die sicher nachgewiesenen und mit bekannter Technologie wirtschaftlich gewonnen werden können.

Ressourcen sind Vorkommen, die noch nicht wirtschaftlich zu fördern sind oder die noch nicht sicher ausgewiesen sind, aber aus geologischen Gründen in dem betreffenden Gebiet erwartet werden. Dies bedeutet, dass die Höhe der Reserven vom Wissensstand über die Lagerstätte, vom Rohstoffpreis und vom Stand der Technik abhängt Preissteigerungen an den Weltrohstoffmärkten und neue Explorationsergebnisse können Ressourcen in Reserven überführen.2

Das Gesamtpotenzial (Estimated Ultimate Recovery, EUR) ist bei Kohlenwasserstoffen die gesamte gewinnbare Menge, also die Summe aus den bisher insgesamt geförderten Mengen, den Reserven und Ressourcen.3

Erneuerbare und nicht erneuerbare Ressourcen

Man unterscheidet außerdem zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Ressourcen. Unter erneuerbaren Ressourcen versteht man alle Ressourcen, die prinzipiell zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stehen.4

Ressourcen, deren Erneuerung menschliche Zeithorizonte überdauert, werden als nicht-erneuerbare Ressourcen bezeichnet.5

Zu den nicht-erneuerbaren Energierohstoffen, zählen die fossilen Energieroh- stoffe Erdöl, Erdgas und Kohle sowie die Kernbrennstoffe Uran und Thorium. Die Energierohstoffe sind als natürliche Rohstoffe weit verbreitet und kommen in großen Mengen und in vielfältiger Form in der Erdkruste vor.6 Sie gelten auch als Verursacher des so genannten „Ressourcenfluchs“, auf den später noch näher eingegangen wird.

Konventionelle und nicht-konventionelle Ressourcen Bei Erdöl, Erdgas und Uran unterscheidet man nach konventionellen und nichtkonventionellen Vorkommen. Von konventionellen Vorkommen spricht man, wenn eine Gewinnung mit den klassischen Explorations-, Förder- und Transporttechniken möglich ist. Benötigt man zur Erschließung und Nutzung alternative Technologien spricht man von nicht-konventionellen Ressourcen.7

Die folgende Grafik liefert eine Klassifikation der nicht-erneuerbaren Energie- rohstoffe.

Abb.: 1: Klassifikation nicht-erneuerbarer Energierohstoffe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) : Energierohstoffe 2009. Reserven, Ressourcen, Verfügbarkeiten. Hannover 2009, S.19.

Andere Klassifikationen für Erdöl beziehen Aspekte der Bedingungen des Auf- tretens der Vorkommen mit ein. So werden bei einigen Autoren offshore- Vorkommen, Vorkommen unterhalb gewisser Wassertiefen oder in bestimmten Regionen als nicht-konventionell bezeichnet. Auch bei Erdölstatistiken werden die Begriffe konventionell und nicht-konventionell uneinheitlich gehandhabt. Dies macht die Abbildung der Realität schwierig und die Statistiken müssen mit Vorsicht betrachtet werden.8

Heutzutage werden die Reserven durch den World Petroleum Council nach der Höhe ihrer Förderwahrscheinlichkeit klassifiziert.

1P (proved): Förderwahrscheinlichkeit >90%

2P (proved +probable) : Förderwahrscheinlichkeit >50%

3P (proved +probable+possible) : Förderwahrscheinlichkeit >10%9

Allerdings weicht das russische Klassifikationsmodell davon ab.

In Russland werden für erschlossene Rohstoffe die Kategorien A, B und C1 verwendet. Diese sicheren technisch und wirtschaftlich gewinnbaren Reserven sind durch Bohrungen nachgewiesen. Dabei stellt Kategorie A Reserven in Feldern dar, auf denen bereits gefördert wird. Kategorie B bezeichnet Felder, die in einem Entwicklungsplan vorgesehen sind. C1 schließlich ist die Be- zeichnung für nachgewiesene Vorkommen, für die noch keine Produktionsinf- rastruktur geschaffen ist.10

Zu den Ressourcen gehören die russischen Kategorien C2 und C3 sowie D1 und D2. Als C2 werden Lagerstätten bezeichnet, die nicht durch Bohrungen nachgewiesen sind, aber als sichere Vorkommen behandelt werden, die zukünftig technisch und wirtschaftlich gewinnbar sein könnten. Die noch nicht entdeckten Vorkommen werden eingeteilt in erwartete (C3) und vermute- te (D1 und D2) Ressourcen. Die C3-Ressourcen beziehen sich auf konkrete Felder, während D1 und D2 nur pro Förderregion ausgewiesen werden.11

2.2 Ressourcenökonomie und das Phänomen des Ressourcenfluches

Eine Volkswirtschaft bezeichnet man als Ressourcenökonomie, wenn mindes- tens 10 % des Bruttoinlandsprodukts durch den Rohstoffsektor erwirtschaftet werden, und sich mindestens 40 % der Exporte aus Rohstoffen zusammenset- zen. Somit ist nicht die Menge des Rohstoffvorkommens, sondern deren relati- ve Bedeutung für die Volkswirtschaft eines Landes ausschlaggebend.12

Die Hypothese des Ressourcenfluches, die erstmalig 1993 von Richard M. Au- ty in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur verwendet wurde, besagt, dass Ressourcenreichtum zu einer schlechteren wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung führt.13 Eine Erklärung dazu ist, dass Ressourcenreich- tum einen Kampf um die vorhandenen Rohstoffe verursacht. Dies führt zu schwachen Institutionen und bremst das Wachstum.14 Außerdem führen die durch die volatilen Weltmarktpreise für Rohstoffe unbeständigen Rohstoffren- ten zu einer Unsicherheit, die zukünftige Investitionen und nachhaltiges Wachstum verhindern. Die negativen Folgeerscheinungen des Ressourcen- reichtums werden in der Gesamtheit als Resource Curse Phänomen bezeich- net.15

2.3 Chancen und Möglichkeiten für Ressourcenökonomien

Die offensichtlichste Chance für Ressourcenökonomien ist natürlich der erziel- te Gewinn aus den Verkaufserlösen des Rohstoffsektors. Diese Einnahmen bezeichnet man als „Renten“, die nicht zu verwechseln sind mit Pensionszah- lungen.

Durch entsprechende Einnahmen aus dem Rohstoffexport kann der Import von wichtigen Gütern ermöglicht werden, die selber nicht hergestellt werden (kön- nen). Mittel- und langfristig kann rohstoffbasiertes Wachstum die Modernisie- rung und Entwicklung der Wirtschaft unterstützen und die Wohlfahrt des ge- samten Staates erhöhen, wenn die Renten sinnvoll eingesetzt werden. Um dies zu ermöglichen, sollten die Renten zur Erhöhung des Investitionslevels der gesamten Wirtschaft sowie für den Import von Investitionsgütern genutzt wer- den.16 Der Dienstleistungssektor darf nicht vernachlässigt, sondern weiter aus- gebaut werden.17

2.4 Gefahren und Risiken eines ressourcenbasierten Wachstums

Im Folgenden werden die Gefahren und Risiken eines ressourcenbasierten Wachstums kurz dargestellt und später an Russland untersucht.

2.4.1 Rent-Seeking

Unter Rent-Seeking versteht man das Streben nach einer Einkommenserzielung und - maximierung aus der direkten oder indirekten Verfügung über natürliche Rohstoffe.18

Durch dieses Streben nach den Rohstoffrenten, wobei hier die Rente die aus direkten Gewinnen der Rohstoffexporte, als auch die indirekten, die sich aus dem Handel mit Rohstoffen ergeben verstanden werden19, entstehen Vertei- lungskämpfe um die Renten. Im schlimmsten Fall können sich bürgerkriegs- ähnliche Situationen im Kampf um die Rohstoffe entwickeln.20 Diesen Renten liegt kein Produktionsprozess zugrunde, sondern die Höhe der Rente spiegelt nur die Knappheit des Gutes wieder.21 Renten entstehen oft durch Wettbewerbsdefizite, die hauptsächlich das Ergebnis staatlicher Inter- ventionen oder Unterlassungen sind.22

Rent-Seeking ist daher oft mit Korruption und einem schwachen institutionellen Umfeld verbunden. Rent-Seeking wird außerdem durch eine mangelhafte Regierungsqualität gefördert.23

Dürftig definierte Verfügungsrechte, fehlende Marktstrukturen und ein unzuverlässiges und willkürliches Rechtssystem erleichtern die Vereinnahmung des Staates durch Interessengruppen. Für politisch einflussreiche Gruppen entstehen damit Anregungen, den Aufbau einer effizienten, demokratischen und rechtsstaatlichen Kontrolle zu verhindern.24

Rentierstaat

Unter einem Rentierstaat versteht man einen Staat, der in hohem Maße von externen Renten abhängig ist, da diese einen hohen Anteil am Staatshaushalt haben. Wenn der Anteil der Renten am Staatshaushalt mindestens 40% be- trägt, spricht man von einem Rentierstaat.25 Die primäre Aufgabe eines Ren- tierstaates ist die Allokation der Rohstofferlöse.26 Diese Allokation dient pri- mär der Legitimation der staatlichen Herrschaft.27 Der Staatsinterventionismus bestimmt das Wesen des Rentierstaates, bürokratische Strukturen helfen ihm, seinen Einfluss in allen Bereichen geltend zu machen. Er ist die zentrale An- eignungsinstanz der Renten.28 Rentierstaaten sind deshalb zentralistisch orga- nisiert und meistens mit einem bürokratischen Staatsapparat ausgestattet.29

Die aufgrund der monopolistischen Rentenappropriation und -allokation hie- rarchisch geprägte funktionale Struktur von Rentierstatten fördert autoritäre Regime.30 Sozioökonomische Probleme werden durch die Allokation der Ein- nahmen aus den Rohstoffexporten zu lösen versucht. Solange dies funktioniert und der Staat seiner Distributionsfunktion nachgehen kann, findet er die Ak- zeptanz in der Bevölkerung.31

2.4.2 Anfälligkeit gegenüber externen Schocks

Ressourcenökonomien sind durch ihre Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen auf internationalen Märkten sehr anfällig gegenüber externen Schocks. Sie set- zen oftmals zu stark auf die externe Nachfrage nach Rohstoffen und machen sich somit von den schwankenden internationalen Rohstoffpreisen abhängig.32 Die volatilen Weltmarktpreise stellen für diese Staaten einen permanenten Unsicherheitsfaktor dar, was langfristige Projekte oder Investitionen erschwert. Krisen werden bei ihnen durch ein negatives Verhältnis von Importpreisen zu Exportpreisen als Folge von sinkenden Rohstoffweltmarktpreisen ausgelöst.33 Kleine ressourcenabhängige Länder sind von Schocks stärker betroffen, da sie im Gegensatz zu großen Staaten meist nur einen Rohstoff exportieren, nur über einen kleinen Binnenmarkt verfügen und der Exportanteil am BIP deutlich größer ist.34

Abhilfe für diese Anfälligkeit kann eine Diversifizierung der Wirtschafts- und Exportstruktur schaffen, da somit eine Abhängigkeit von Rohstoffen verringert wird.

Eine weitere Maßnahmen gegen die Abmilderung von externen Schocks ist eine adäquate Fiskalpolitik, die antizyklisch hinsichtlich der Rohstoffpreise ausgelegt werden sollte35, um in Phasen mit niedrigen Rohstoffpreisen genug Mittel zur Belebung der Wirtschaft und zur Weiterführung der staatlichen Leis- tungen zur Verfügung zu haben, die Einrichtung und Verwaltung eines Stabili- sationsfonds, eine niedrige Auslandsverschuldung sowie eine flexible Wech- selkursanpassung.

2.4.3 Holländische Krankheit

Eine der negativen wirtschaftlichen Folgen von großen Rohstofffunden ist die so genannte Holländische Krankheit, auch Dutch Disease genannt.

Der Name entstammt den wirtschaftlichen Folgeerscheinungen, die die Entde- ckung großer Erdgasfunde Ende der 50er Jahre bis Anfang der 60er Jahre in der Nordsee in der Region Groningen in den Niederlanden mit sich brachte. Mit der Erholung des Ölpreises nach dem ersten Ölschock 1973 stieg der daran gekoppelte Gaspreis ebenfalls stark an. Die unerwartet hohen Deviseneinnah- men aus dem Erdgasexport wurden zur Finanzierung der Staatsausgaben be- nutzt. Dies führte zu stetig steigenden Ausgaben und einer Aufwertung des Guldens, was zu einer Abnahme des Exports von Industrie- und Konsumgü- tern und der Rentabilität der verarbeiteten Industrie geführt hat.36 Die Nieder- lande erholten sich aber wieder schnell von der Krankheit. Der Name „Hollän- dische Krankheit“ blieb allerdings erhalten und wurde erstmals 1977 im Eco- nomist als „Dutch Disease (holländische Krankheit)“ bezeichnet.37

Die Holländische Krankheit beschreibt also eine Situation, in der ein Land sei- nen Rohstoffreichtum plötzlich entdeckt und schnell anfängt große Mengen dieser Rohstoffe zu exportieren. Die hohen zusätzlichen Erlöse aus dem Roh- stoffexport treiben sowohl den Wechselkurs des entsprechenden Landes als auch dessen durchschnittliches Lohnniveau nach oben, weil die Rohstoffin- dustrie tendenziell höhere Löhne zahlen kann. Dies wiederum führt zu erhöh- tem Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit anderer exportorientierter Wirt- schaftssektoren, deren Produkte durch die Verteuerung der inländischen Wäh- rung auf den internationalen Märkten nun zu teuer sind.38 Die Anpassung des Lohnniveaus an den Rohstoffsektor schwächt ihre internationale Wettbewerbs- fähigkeit zusätzlich.39 Andererseits werden Importwaren günstiger. Dies führt dazu, dass die heimische verarbeitende Industrie nur noch mit finanziellen Transferleistungen oder günstig zur Verfügung gestellten Rohstoffen existieren kann.40 Daraus folgt dann schließlich ein Abnehmen der verarbeitenden Indust- rie bis hin zu einer unaufhaltsamen De-Industrialisierung, die zu einer völligen Abhängigkeit von Rohstoffexporten führt.

Die Stärke des Rohstoffsektors, welcher tendenziell nur wenige Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, führt somit zu einer Reduktion der Arbeitsplätze in der Industrie. Meist können derartige Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt auch durch einen erstarkten Dienstleistungssektor nicht komplett ausgeglichen wer- den.41 In der Realität führt ein hoher Anteil des Rohstoffsektors am BIP oft zu ungerechter Einkommensverteilung und einem schwachen Wirtschaftswachs- tum.42

Der Staat kann den negativen Folgen der holländischen Krankheit allerdings durch zahlreiche Maßnahmen entgegenwirken.

Die Rohstoffrentenabhängigkeit kann durch die Errichtung und Verwaltung eines Stabilisationsfonds vermindert werden. Die Leistungsfähigkeit der Wirt- schaft kann durch eine stabile Wechselkurspoltik und Steuerreformen zuguns- ten der nicht-ressourcenbasierten Wirtschaftszweige unterstützt werden. Durch die höhere Besteuerung des Rohstoffsektors können dann die Steuerbelastung und die Lohnnebenkosten anderer Wirtschaftssektoren gesenkt und die Wett- bewerbsfähigkeit erhöht werden.43

Langfristig sollte eine Diversifizierung der Wirtschaft das Ziel sein, um sich von der Abhängigkeit der Rohstoffexporte und deren volatilen Weltmarktprei- sen zu lösen.

2.4.4 Korruption

Unter Korruption versteht man den Missbrauch eines öffentlichen Amtes unter Einbeziehung eines nicht-staatlichen Akteurs, der im Wettbewerb um Ressour- cen seines eigenen Vorteils willen eine monetäre oder geldwerte Leistung zu- gunsten des staatlichen Entscheidungsträgers erbringt.44 Da der Staat die Ver- teilungsfunktion der Renten hat und alle von den Renten profitieren möchten, ist eine gute Beziehung zu staatl. Bediensteten und Politikern sehr wichtig. Das Werben um die Gunst des Staates führt zu Korruption.45 Außerdem verdienen die staatlichen Mitarbeiter in ressourcenreichen Staaten oft wenig und sind auf zusätzliche Einnahmen angewiesen. Im privaten Sektor führt dies zum Beispiel dazu, dass für den Besuch besserer Schulen und Universitäten Bestechungsgel- der bezahlt werden müssen. Im wirtschaftlichen Sektor wird die Bestechung bewusst eingesetzt, um z.B. begünstigte Verträge, Ausschreibungen oder be- günstigte Gesetzgebung zu erhalten.46 Gesamtwirtschaftlichen Schaden richtet die Korruption durch die aufgewendeten Mittel an, die der Wirtschaft dann für Investitionen fehlen und durch verzerrte Entscheidungen, die nur denjeni- gen belohnt, der das bessere rent-seeking betreibt.47 Jedoch sind die finanziel- len Aufwendungen für die Korruption für die Wirtschaft nicht so gravierend, vielmehr ist es die Deformation staatlicher Strukturen und Ziele.48 Sie ist es auch primär, die Investoren abschreckt und sich somit negativ auf die Investiti- onsquote auswirkt.

Wenn Staaten über große Rohstoffvorkommen verfügen, ist die Korruption besonders groß, da mit den natürlichen Ressourcen Renten im großen Umfang erzielt werden können.49 Der momentane Stand der Forschung sieht die Korruption als Erklärungsansatz für politische Misswirtschaft und für die negative wirtschaftliche Entwicklung von Ressourcenökonomien.50

2.4.5 Andere Gefahren

Durch die bedeutenden Exporterlöse können Sozialausgaben des Staates und öffentliche Güter bei gleichzeitig geringer Steuerlast finanziert werden.51

Dabei wird oft vergessen, eine langfristige Basis für zukünftigen Wohlstand wie z.B. durch erhöhte Ausgaben für Bildung und Gesundheit und durch Investitionen in Zukunftsbranchen und Technologien zu schaffen.

Zudem wirken sich schlecht ausgebildete Institutionen, Korruption, eine vernachlässigte öffentliche Infrastruktur und mangelnde Rechtssicherheit negativ auf das Investitionsklima aus.52

Es zeigt sich außerdem, dass viele rohstoffreiche Länder einen Großteil des Staatsbudgets nicht zur Schaffung von Infrastruktur, sondern für Militärzwecke oder innere Sicherheit ausgeben.53 Dies soll vor allem auch eine Opposition unterbinden und dem Machterhalt dienen.

2.5 Maßnahmen gegen den Ressourcenfluch

Stabile Institutionen, Rechtssicherheit, Transparenz und demokratische Entscheidungsprozesse werden als erfolgreiches Gegenmittel gegen den Ressourcenfluch gesehen.54

Des Weiteren helfen eine Diversifizierung der Wirtschaft, die Errichtung eines Stabilisationsfonds, ein flexibler Wechselkurs und die Bekämpfung der Korruption. Diese Punkte werden im Folgenden genauer dargestellt.

Diversifizierung der Wirtschaft

Die Diversifizierung der Wirtschaft trägt dazu bei, die Rohstoffabhängigkeit eines Staates zu reduzieren. Sie bildet die Basis für Beschäftigung und ist zudem eine Absicherung gegen den zyklischen Abschwung im Rohstoffsektor.55 Sie ist allerdings ein langwieriger Prozess und die Effekte der Holländischen Krankheit wirken entgegen.56

Die Notwendigkeit aber ist unbestritten, das wirtschaftliche Rahmenbedingun- gen geschaffen werden müssen. Vor allem sollten Anreize für Investitionen in nicht ressourcenbasierte Branchen geschaffen werden. Dies kann durch ein passendes Steuersystem, Investitionen in Infrastruktur und ein gut funktionierendes Finanz- und Bankensystem passieren.57 Außerdem gehören zu einer erfolgreichen Diversifizierungspolitik die Verringerung von Handelsrestriktionen und die Schaffung eines wettbewerbsorientierten Umfeldes durch Liberalisierung und Privatisierung, da staatliche Unternehmen selten einem Wettbewerbsdruck im Binnenmarkt unterliegen.58

Eine flexible Zollpolitik, die Importe von Technologien vor Konsumgütern begünstigt hilft die eigene Produktion auf- bzw. auszubauen. Unerlässlich sind auch Investitionen aus dem Ausland, auch, um Technologietransfers zu fördern sowie eine umsichtige Währungspolitik, um den konjunkturschädlichen Aufund Abwertungen der heimischen Währung entgegenzuwirken.59

Stabilisationsfonds

Stabilisationsfonds verhindern eine zu starke Ausgabenorientierung der Regie- rung am Rohstoffpreis. Da die Preisschwankungen nicht genau vorhersehbar sind, muss der Fonds groß genug sein, um auch bei langen Phasen mit niedri- gem Rohstoffpreis, über mehrere Jahre hinweg, die geplanten Staatsausgaben decken zu können.60

Stabilisationsfonds sind eines der wichtigsten Instrumente der Fiskalpolitik, um die Anfälligkeit gegenüber den volatilen Weltmarktpreisen für Rohstoffe ab- zumildern. Sie wirken außerdem als ausgleichendes Element in einer ressour- cenbasierten Volkswirtschaft Wechselkursschwankungen entgegen, indem das Kapital hauptsächlich in Fremdwährung im Ausland investiert wird. 61

In den Stabilisationsfonds fließen in der Regel überschüssige Staatseinnahmen aus dem Rohstoffsektor.62 Das ist meist ein fixer Prozentsatz der jährlichen Einnahmen oder es fließen Einnahmen in den Fonds, wenn der Exportpreis eine bestimmte Schwelle überschritten hat, alle Einnahmen die darüber liegen fließen dann in den Fonds.63 Die zusätzlichen Einnahmen aus dem Fonds kön- nen sinnvoll zur vorzeitigen Tilgung von Krediten genutzt werden, aber auch Investitionen in die Förderung zukünftiger Generationen sowie zur Unterstüt- zung international wettbewerbsfähiger und innovativer Wirtschaftssektoren sind vorteilhaft.64

Der Fonds sollte von einer Institution verwaltet werden, die regierungsunabhängig agieren kann, da sonst die Gefahr besteht, dass Entnahmen nicht zweckmäßig erfolgen und das politische Interessen bei der Verwendung der Gelder eine zu große Rolle spielen.

Flexibler Wechselkurs

Durch eine Veränderung des realen Wechselkurses können die Folgen der schwankenden Rohstoffpreise abgefangen werden. In Zeiten fallender Roh- stoffpreise wird stark abgewertet und in Zeiten steigender Rohstoffpreise auf- gewertet.65

Langsame Förderung der Ressourcen

Die optimale Fördergeschwindigkeit festzulegen, gehört zu einer der schwierigsten Aufgaben von ressourcenreichen Staaten.

Eine verlangsamte Ressourcenförderung kann für ein vom Ressourcenfluch gefährdetes Land vorteilhaft sein, denn je langsamer die Produktion forciert wird, desto mehr Zeit verbleibt einer Regierung und der Gesellschaft über die Verwendung der bevorstehenden Einnahmen aus Rohstoffexporten zu ent- scheiden.

Bekämpfung der Korruption

Ressourcenreiche Staaten müssen Maßnahmen zur Bekämpfung der Korruption und des Rent-Seeking ergreifen.

[...]


1 Austvik, Ole Gunnar/Cygankova, Marina: Auf dem Weg zur Konvergenz? Norwegen und Russland als Öl- und Gasproduzenten. In: Osteuropa, 54 (2004), S. 301-317, S.302

2 Vgl. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) : "Energierohstoffe 2009. Reserven, Ressourcen, Verfügbarkeiten“. Hannover 2009. S.23ff

3 Vgl. ebd.

4 Vgl.Hummel, Diana / Hertler, Christine / Janowicz, Cedric / Lux, Alexandra / Niemann, Steffen (Hg.) : Ressourcen und Bevölkerungsdynamiken - Ausgewählte Konzepte und sozialökologische Perspektiven, in: demons working paper 6 (2006), S.13.

5 Vgl. ebd.

5 Vgl. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe 2009, S.23ff.

6 Vgl. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (2009), S.23ff.

7 Vgl. ebd., S.23ff.

8 Vgl. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (2009), S.23ff.

9 Vgl. Erdmann,Georg : Energieökonomik, Leipzig-Heidelberg, 2008, S.122.

10 Vgl. Dronnikov, Dmitri: Der russische Erdgasmarkt zwischen Monopol und Liberalisierung, Köln 2005, S.15.

11 Vgl. ebd., S.15.

12 Vgl. Auty, Richard M.: Resource-based development in Russia: risks and opportunities. In: Proceedings of the Finnish-Russian commission for scientific and technological cooperation seminar on the Russian economy. Helsinki 2004, S.6

13 Vgl. Auty, Richard M.: Sustaining Development in Mineral Economics: the Resource Curse Thesis. London 1993.

14 Vgl. Oomes, Nienke/ Kalcheva, Katerina: Diagnosing Dutch Disease: Does Russia Have the Symptoms? In: BOFIT Discussion Paper No. 7 (2007), S. 5f.

15 Vgl. Tompson, William: A Frozen Venezuela? The ’Resource Curse’ and Russian Politics. In: Ellman, Michael (Hg.): Russias oil and natural gas: bonanza or curse? London (2006), S. 1

16 Vgl. Auty (2004), S.2.

17 Vgl. Ahrend, Rudiger: How to Sustain Growth in a Resource Based Economy? The Main Concepts and their Application to the Russian Case. OECD Economics Working Paper No. 478 (2006). S.6.

18 Vgl. Götz, Roland: Russlands Ressourcen: Auswirkungen auf die inneren Verhältnisse und die Außenbeziehungen, Forschungsgruppe Russland/GUS/Stiftung Wissenschaft und Politik/Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, FG 5, 02/2006, S. 7.

19 Vgl. Auty, Richard M. / Mikesell Raymond F.: Sustainable Development in Mineral Economies. Oxford University Press 1999, S.41

20 Vgl. Bardt, Hubertus: Rohstoffreichtum- Fluch oder Segen?. Köln 2005, S.8.

21 Schmid, Claudia: Rente Und Rentier-Staat: Ein Beitrag Zur Theoriengeschichte, in: Boeckh, Andreas; Pawelka, Peter (Hrsg.) :Staat, Markt Und Rente in der internationalen Politik, Opladen 1997, S.28-50, S.29ff.

22 Vgl. ebd., S.29ff.

23 Vgl. Bardt (2005) , S.8.

24 Vgl. ebd., S.8.

25 Vgl. Luciani, Giacomo:Allocation vs. Production States: A Theoretical Framework, in: Beblawi, Hazem; Luciano, Giacomo (Hrsg.) :The Rentier State-Nation, State,, and Integration in the Arab World,Volume 2, New York 1987, S.63-82, S.70.

26 Vgl. ebd., S.69.

27 Vgl. Schmid (1997), S.47.

28 Vgl. ebd., S.44f.

29 Vgl. ebd., S.43f.

30 Vgl. Ross, Michael J.: Does Oil Hinder Democracy?. In: World Politics, 53(2001), S. 325- 361. Cambridge University Press. Retrieved September 23, 2015, from Project MUSE database.

31.Vgl. Luciano (1987), S.65

32 Vgl. Hishow, Ognian N: "Resource curse" und ökonomische Entwicklungsoptionen Russlands. In: Osteuropa Wirtschaft 49 (2004), 1, 80-105, S.2.

33 Vgl. Ahrend, Rudiger: How to Sustain Growth in a Resource Based Economy? The Main Concepts and their Application to the Russian Case. OECD Economics Working Paper No. 478 (2006). S.8.

34 Vgl. Auty, Richard M.: Resource Abundance and Economic Development. Oxford University Press 2001, S. 28f

35 Vgl. Ahrend (2006), S.8 f.

36 Vgl. Linthout, Dirk: Frau Antje und Herr Mustermann: Niederlande für Deutsche. Berlin 2008, S.114

37 Vgl. Stevens, Paul: Resource Impact- Curse or Blessing? A Literature Survey. In: Journal of Energy Literature. 9 (2003), S. 3-42, S.11

38 Vgl. Ahrend (2006), S.10.

39 Vgl. ebd., S.10.

40 Vgl. Karl, Terry Lynn: Paradox of Plenty: Oil Booms and Petro-States. Berkeley and Los Angeles 1997, S.53f.

41 Vgl. OECD : OECD Economic Surveys. Russian Federation 2004. Paris 2004, S.6

42 Vgl. OECD (2004), S.7

43 Vgl. Ahrend (2006), S.11.

44 Vgl. Pleines, Heiko : Wirtschaftseliten und Politik im Russland der Jelzin-Ära (1994-99), Berlin 2002, S.65

45 Vgl. Shleifer, Andrei/Vishny, Robert W. : The Grabbing Hand. Government Pathologies and their Curses, Cambridge 1999, S.106

46 Vgl. Hall, David: Privatisation, Multinationals, and Corruption. In: Development in Practice 9 (1999), S.539-556, S.540f.

47 Vgl. Shleifer, Andrei/Vishny, Robert W. : The Grabbing Hand. Government Pathologies and their Curses, Cambridge 1999, S.106

48 Vgl. Alemann, Ulrich: Politische Korruption: Ein Wegweiser zum Stand der Forschung. In: Alemann, Ulrich (Hrsg.): Dimensionen politischer Korruption. Beiträge zum Stand der interna- tionalen Forschung, Politische Vierteljahresschrift, Sonderheft 35/2005, Wiesbaden 2005, S.13-49, S.36

49 Vgl. Leite, Carlos/Weidmann, Jens: Does Mother Nature Corrupt? Natural Resources, Corruption and Economic Growth, IMF Working Paper99/85, 1999, S. 3ff.

50 Alam, Shahid M.: Anatomy of Corruption: An Approach to the Political Economy of Underdevelopment . In: The American Journal of Economics and Sociology, Vol. 48, No. 4 (1989), S. 441-456, S.446

51 Vgl. Bardt, Hubertus: Rohstoffreichtum- Fluch oder Segen?. Köln 2005, S.6.

52 Vgl. Bardt, Hubertus: Rohstoffreichtum- Fluch oder Segen?. Köln 2005, S.6.

53 Vgl. Bardt, Hubertus: Rohstoffreichtum- Fluch oder Segen?. Köln 2005, S.7.

54 Heinrich, Andreas/Pleines, Heiko: Herausforderung statt Fluch. Neue Ansätze zum Rentierstaat. In: Welt Trends 97 (2014), S.29-37, S.30

55 Auty, Richard M.: Resource Based Industrialization: Sowing the Oil in Eight Development Countries. Oxford 1990, S.94

56 Vgl. Ahrend (2006), S.12.

57 Vgl. ebd., S.13.

58 Vgl. Stevens (2003), S.19

59 Vgl. Auty, (1999), S.38f.

60 Vgl. Ahrend, (2006), S.8f.

61 Vgl. Auty, (1999), S.41.

62 Vgl. Ahrend (2006), S.8f.

63 Vgl. Auty (1999), S.40.

64 Vgl. Ahrend (2006), S.9

65 Vgl. ebd., S.8f.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten

Details

Titel
Russland als Ressourcenökonomie. Rohstoffexport aus Russland seit 1991
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Seminar Ι , Abteilung für Osteuropäische Geschichte)
Note
2,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
61
Katalognummer
V316814
ISBN (eBook)
9783668164420
ISBN (Buch)
9783668164437
Dateigröße
1227 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russland, Rohstoffe, Gas, Öl, Energie, Bodenschätze, Ressourcen, Wirtschaft, Export, Ökonomie
Arbeit zitieren
Linda Woog (Autor), 2015, Russland als Ressourcenökonomie. Rohstoffexport aus Russland seit 1991, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316814

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