Kommunikation bedeutet Verständigung. In der modernen Kommunikationsgesellschaft wird permanent kommuniziert. Moderne Kommunikationstechnologien haben maßgeblichen Anteil an der Globalisierung. Doch aller technischen Errungenschaften zum Trotz ist das geschriebene Wort nicht zu ersetzen. Die Übermittlungsform der Informationen ist vielfältig: Neben dem traditionellen Brief existieren E-Mail, Faxe und SMS. Die handgeschriebene Nachricht ist im formellen Informationsaustausch kaum noch existent.
Natürlich hat sie in Form von Notizen oder persönlichen Aufzeichnungen weiterhin große Bedeutung, doch wurde sie von den oben aufgeführten Formen in vielen Bereichen überholt.
Um Informationen „auf das Papier“ zu bringen, werden Schreibgeräte benötigt. Einige sind mit dem Medium untrennbar verbunden. Der Kugelschreiber, Federhalter oder Bleistift werden mit Papier assoziiert, ebenso wie das Handy mit der populären SMS.
Im Computer sind Werkzeug und Medium in perfekter Weise kombiniert, die Möglichkeiten nahezu nicht limitiert. Ob Ausdruck auf Papier, als elektronische Post, die in Sekundenbruchteilen dem Empfänger unabhängig von dessen Standort global zugestellt wird, die Variationen sind vielfältig.
Der Leser mag selbst entscheiden, welche seiner Lebensbereiche von Computern positiv oder negativ beeinflusst wurden und werden.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der „Rechenmaschinen“, die einst als Hilfsmittel primitiver Mathematik erfunden wurden, sind unzählbar. Ein modernes Leben in einer zivilisierten Welt ist ohne sie nicht mehr möglich. Der Fortschritt, die immer kürzer werdenden Zeitabstände neuer, hochkomplizierter und vielschichtiger Erfindungen sind zwangsläufige Folgen des Einsatzes moderner Computertechnik. Wie diese Schöpfungen eingesetzt werden und von welchem Nutzen diese für die Menschheit ist, gibt ohne Frage Grund zu interessanten Diskussionen, die jedoch nicht an dieser Stelle ausgefochten werden sollen.
In der vorliegenden Arbeit soll vielmehr ein Einblick in die Innovations- und Produktgeschichte der Erfindung „Computer“ und auf ihre Erfinder und Entwickler geworfen werden. Ein Einblick, der Anfänge, Entwicklung und Weiterentwicklung sowie einen Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten aufzeigen soll.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Computer – Herkunft und Definition
2.1 Terminus „Computer“
2.2 Definition “Computer”
3 Die (Erfolgs-) Geschichte des Computers
3.1 Erste Rechenmaschinen
3.2 Notwendigkeit der Rechenmaschinen
3.3 Maschinen und Erfinder – Die erste Generation
3.4 Maschinen und Erfinder – Die zweite Generation
3.5 Maschinen und Erfinder – Die dritte Generation
4 Mikrocomputer
4.1 Großrechner – die Vorläufer der Mikrocomputer
4.2 Die ersten Mikrocomputer
4.3 Die Homecomputer
4.4 Der Personal Computer
5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Innovations- und Produktgeschichte des Computers, von den frühen mechanischen Rechenmaschinen bis hin zum modernen Personal Computer, um die technologische Entwicklung und ihre Erfinder zu beleuchten.
- Ursprung und Definition des Begriffs „Computer“
- Historische Entwicklung der Rechenhilfsmittel und frühen Rechenmaschinen
- Meilensteine der Computergenerationen und bedeutende Erfinder
- Wandel vom Großrechner zum Mikro- und Personal Computer
- Bedeutung der Standardisierung für die Verbreitung der Computertechnik
Auszug aus dem Buch
3.1 Erste Rechenmaschinen
Es ist einer enormen geistigen Leistung zu verdanken, dass die ersten Menschen die Zahl von den Sachen, die gezählt wurden, trennten. Es wurden verschiedene Systeme von Zahlendarstellungen entwickelt. In der Folge entstanden einfache Rechenfunktionen und -arten. Der Mensch war stets bestrebt, sich durch technische Hilfsmittel das Leben zu erleichtern. So auch beim Zählen und Rechnen. Rechentücher fanden vom 13. bis zum 17. Jahrhundert Verwendung, der sehr bekannte Abakus (von griechisch „abakion“, runde Platte) existierte in seiner Grundform seit 5000 Jahren v. Chr. Es ist davon auszugehen, dass diese Erfindung einem babylonischen Rechengenie zu verdanken war. Diese Erfindung wurde von den antiken Hochkulturen übernommen und weiterentwickelt. Um 300 v. Chr. wurde der Abakus von den Römern zu einem etwa taschenbuchgroßen handlichen Gerät entwickelt, das in der Lage war, auch kompliziertere Berechnungen durchzuführen. Die Zählsteinchen wurden im alten Rom als „calculi“ bezeichnet, der ausführende Rechenmeister „Calculator“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Kommunikation in der modernen Gesellschaft und stellt den Computer als zentrales Werkzeug der Informationsverarbeitung vor.
2 Computer – Herkunft und Definition: Dieses Kapitel klärt die etymologischen Wurzeln des Begriffs „Computer“ und definiert die technischen Grundprinzipien, wie das EVA-Prinzip und das Speicherprinzip.
3 Die (Erfolgs-) Geschichte des Computers: Hier wird die historische Entwicklung von den ersten Rechenhilfsmitteln bis hin zur dritten Computergeneration und deren Erfindern nachgezeichnet.
4 Mikrocomputer: Das Kapitel beschreibt den Übergang von massiven Großrechnern hin zu Mikrocomputern, Homecomputern und schließlich dem Personal Computer.
5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einem Fazit zur Innovationsdynamik der Computertechnik und einem Ausblick auf den Einfluss dieser Technologie auf den menschlichen Geist.
Schlüsselwörter
Computer, Rechenmaschine, Abakus, Mikrocomputer, Personal Computer, Hardware, Software, EVA-Prinzip, Mikroprozessor, Intel, IBM, Konrad Zuse, Charles Babbage, Informatikgeschichte, Datenverarbeitung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung des Computers, von den mechanischen Anfängen bis zur Etablierung des modernen PCs.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Definition, der Evolution der Rechentechnik und den entscheidenden technologischen Durchbrüchen der verschiedenen Computergenerationen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Einblick in die Innovationsgeschichte des Computers und das Wirken der maßgeblichen Entwickler zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit folgt einem historischen Ansatz, der die technologischen Entwicklungen chronologisch einordnet und durch die Analyse von Quellen und Fachliteratur stützt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der frühen Rechenmaschinen, die Ära der Großrechner sowie die Entwicklung zum Mikro- und Personal Computer.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rechenmaschine, Mikroprozessor, Hardwareentwicklung, IBM und Computergeschichte charakterisiert.
Warum spielt die Unterscheidung zwischen „Rechenmaschine“ und „Computer“ eine Rolle?
Die Arbeit betont, dass der moderne Computer durch seine universelle Programmierbarkeit und das Speicherprinzip eine klare Abgrenzung zu spezialisierten mechanischen Rechenmaschinen früherer Jahrhunderte erfährt.
Welche Bedeutung kommt der Rolle von IBM in der Computerhistorie zu?
IBM wird als prägende Kraft dargestellt, die durch Innovationsstrategien wie das „System/360“ und die Standardisierung von Hardware den Markt der Computerbranche nachhaltig dominierte.
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- Patrick Kräuter (Author), 2003, Die Geschichte des Computers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31690