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Medienkritik im Zeichen des medialen Wandels in Pedro Almodovars Filmen "Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón", "KIKA" und "Los amantes pasajeros"

Title: Medienkritik im Zeichen des medialen Wandels in Pedro Almodovars Filmen "Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón", "KIKA" und "Los amantes pasajeros"

Term Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simon Moser (Author)

Literature - Modern Literature
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Dass die unterschiedlichen Medien nicht erst in den letzten Jahren zu einem zentralen Faktor unseres Alltags geworden sind, zeigen insbesondere die älteren Filme des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar. Die Medien gehörten vor allem in seinen früheren Werken zu den zentralen Themen seiner Filme. Da er diesen dabei nicht nur wohlgesonnen gegenüberstand, nutzte er viele seiner Filme dazu in subtiler oder plakativer Weise Kritik an den Medien zu üben. In der vorliegenden Arbeit soll daher untersucht werden, ob sich Almodóvars Medienkritik dabei dem medialen Wandel angepasst hat und wenn ja, wie sie ästhetisch und narrativ umgesetzt wurde.

Zum Stand der Forschung lässt sich sagen, dass weder die deutsche noch die spanische Forschungsliteratur Analysen bieten, die die oben genannte Fragestellung ansatzweise beantworten können. Aus diesem Grund werden im weiteren, die relevanten Szenen und Ausschnitte aus den drei ausgewählten Werken Pepi, Luci, Bom y otas chicas del montón, KIKA und Los amantes pasajeros nach der Vorgehensweise des „Studienhandbuchs Filmanalyse“ hinsichtlich der Fragestellung analysiert und interpretiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Die erste Phase der Medienkritik – Werbung und Konsumkultur; Analyse anhand von Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón

2.2 Die zweite Phase der Medienkritik – Voyeurismus und Reality-TV; Analyse anhand von KIKA

2.2.1 Das Fotoshooting - „Sex sells“

2.2.2 Lo peor del día - Der Verlust der Privatsphäre

2.3 Das Ende Der Medienkritik oder nur die Ruhe vor dem Sturm? Eine Prognose anhand von Los amantes pasajeros

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die filmische Medienkritik des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar. Dabei wird analysiert, ob und wie Almodóvar seine ästhetische und narrative Medienkritik an den gesellschaftlichen medialen Wandel angepasst hat, unter besonderer Berücksichtigung dreier ausgewählter Werke.

  • Entwicklung der Medienkritik in den Filmen von Pedro Almodóvar
  • Analyse von Werbeästhetik und Konsumkultur
  • Die Rolle von Voyeurismus und Reality-TV in fiktionalen Formaten
  • Mediale Auswirkungen auf die Privatsphäre
  • Stellenwert des Telefons und der modernen Kommunikation in neueren Produktionen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Das Fotoshooting - „Sex sells“

Das Fotoshooting bildet einen schönen Übergang zu Almodóvars Kritik an Werbung und Konsumkultur. Denn auch während des Fotoshootings werden Werbebilder für Damenunterwäsche erstellt, nun steht aber nicht mehr die Kritik an der Konsumkultur im Vordergrund, sondern die voyeuristischen Neigungen vieler Menschen, oder eben „Sex sells“.

Das Fotoshooting vermischt sich zunächst mit dem Vorspann des Films. Es beginnt mit einer halbnahen Aufnahme einer sich entkleidenden Frau. Entscheidend dabei ist, dass die Kamera mit einer Maske in Form eines Schlüssellochs versehen wurde, so dass der Zuschauer das Gefühl hat, die Frau heimlich zu beobachten. Diese kurze Szene zu Beginn führt also direkt auf das Hauptthema des Films, den Voyeurismus hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema der filmischen Medienkritik bei Pedro Almodóvar vor und formuliert die zentrale Fragestellung zur Anpassung dieser Kritik an den medialen Wandel.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die Almodóvars Medienkritik chronologisch anhand seiner Frühwerke, seines Films KIKA und seines neueren Werks Los amantes pasajeros analysieren.

2.1 Die erste Phase der Medienkritik – Werbung und Konsumkultur; Analyse anhand von Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón: In diesem Kapitel wird aufgezeigt, wie Almodóvar Werbung in seinem Frühwerk als subversives Element einsetzt, um Konsumkultur zu karikieren.

2.2 Die zweite Phase der Medienkritik – Voyeurismus und Reality-TV; Analyse anhand von KIKA: Das Kapitel untersucht anhand von KIKA Almodóvars kritische Auseinandersetzung mit voyeuristischen Tendenzen und dem ethisch fragwürdigen Format des Reality-TV.

2.2.1 Das Fotoshooting - „Sex sells“: Hier wird analysiert, wie die Kameraführung das Thema Voyeurismus visuell als zentrales Motiv des Films etabliert.

2.2.2 Lo peor del día - Der Verlust der Privatsphäre: Dieser Abschnitt thematisiert die skrupellose journalistische Arbeitsweise der Filmfigur Andrea als Kommentar zum voyeuristischen Charakter von Reality-Formaten.

2.3 Das Ende Der Medienkritik oder nur die Ruhe vor dem Sturm? Eine Prognose anhand von Los amantes pasajeros: Dieses Kapitel betrachtet das Telefon als verbindendes Element in Los amantes pasajeros und wagt eine Prognose zur weiteren Entwicklung der medienkritischen Perspektive des Regisseurs.

3. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Entwicklung von einer witzig-karikierenden zu einer ernsteren Medienkritik zusammen und resümiert die ambivalente Darstellung moderner Medientechnologien.

Schlüsselwörter

Pedro Almodóvar, Medienkritik, Filmanalyse, Werbung, Konsumkultur, Voyeurismus, Reality-TV, Privatsphäre, Pepi Luci Bom, KIKA, Los amantes pasajeros, Medienwandel, Filmästhetik, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Medienkritik in den Filmen von Pedro Almodóvar und untersucht, wie diese sich über verschiedene Schaffensphasen hinweg ästhetisch und narrativ entwickelt hat.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Darstellung von Werbung, dem Voyeurismus im Reality-TV, dem Schutz der Privatsphäre und der Bedeutung moderner Kommunikationsmittel wie dem Telefon.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Almodóvars Medienkritik dem fortschreitenden medialen Wandel angepasst wurde und wie er diese Kritik filmisch umsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Analyse der ausgewählten Filmszenen erfolgt anhand der Vorgehensweise des „Studienhandbuchs Filmanalyse“.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel, die drei spezifische Filme analysieren: Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón, KIKA und Los amantes pasajeros.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen zählen Medienkritik, Voyeurismus, Konsumkultur, Realitätsdarstellung im Film und die filmische Analyse der Werke Almodóvars.

Wie unterscheidet sich die Kritik im Film KIKA von den Frühwerken?

Während in den Frühwerken Werbung humorvoll und karikierend dargestellt wurde, behandelt Almodóvar in KIKA das Thema Voyeurismus und den Verlust der Privatsphäre in einer deutlich kritischeren und krasseren Form.

Welche Rolle spielt das Telefon im Film Los amantes pasajeros?

Im Gegensatz zu anderen Medien wird das Telefon in diesem Film weniger als destruktives Werkzeug, sondern eher als ein Medium wahrgenommen, das Menschen in Krisensituationen verbinden kann.

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Details

Title
Medienkritik im Zeichen des medialen Wandels in Pedro Almodovars Filmen "Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón", "KIKA" und "Los amantes pasajeros"
College
University of Passau
Course
Das Kino Pedro Almodovars
Grade
1,3
Author
Simon Moser (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V316980
ISBN (eBook)
9783668163966
ISBN (Book)
9783668163973
Language
German
Tags
Pedro Almodovar Medienkritik Spanisches Kino Filmwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Moser (Author), 2014, Medienkritik im Zeichen des medialen Wandels in Pedro Almodovars Filmen "Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón", "KIKA" und "Los amantes pasajeros", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316980
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