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PESTEL Analyse von Bio-Polymeren. Werden konventionelle Kunststoffe aus dem Markt verdrängt?

Titel: PESTEL Analyse von Bio-Polymeren. Werden konventionelle Kunststoffe aus dem Markt verdrängt?

Seminararbeit , 2013 , 27 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: MBA Felix Sauerhöfer (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Evaluation wird zunächst die K.D. Friedrich GmbH & Co.KG vorgestellt, hiernach wird auf den möglichen Partner Megabolix und dessen Produkt Mirel eingegangen. Es wird unter Anwendung der PESTEL Analyse der Markt für Biokunststoffe und das Produkt Mirel analysiert. Zum Abschluss wird das Ergebnis der Analyse zusammengefasst und ein Resümee gezogen.

Die Belastung der Umwelt durch die Entsorgung von nicht abbaubaren Kunststoffen hat sich seit der Industrialisierung signifikant erhöht. Weltweit werden etwa zwei Drittel aller Handelsgüter über den Seeweg befördert. Die Weltmeere sind in dieser Zeit zu riesigen Müllkippen verkommen. Millionen Tonnen Abfall schwimmen in ihnen herum, sichtbare Stoffe, mikroskopisch sehr klein zerriebene Plastikteilchen und Flüssigkeiten. In etwa 80 Prozent davon stammen vom Festland. Mangelhafte Müllentsorgungssysteme und ein fehlendes Umweltbewusstsein der Bevölkerung verursachen dies, denn ein Großteil gelangt über die Flüsse in die Meere.

Die Meeresschutzorganisation Oceana schätzt, dass weltweit pro Stunde rund 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen werden, die Hälfte davon besteht aus Plastik. Laut einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) treiben bis zu 18.000 Plastikteile in jedem Quadratkilometer der Weltozeane (11/2013). Da das Bewusstsein sich nicht zu ändern scheint, hat der EU Umweltkommissar Janez Potocnic einen Vorstoß unternommen indem er ein Konzept zu einer neuen Verpackungsordnung vorgestellt hat in dieser Plastiktüten fortan verboten werden.

Stattdessen werden vermehrt Biokunststoffe zum Einsatz kommen. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch weitere Verpackungen in naher Zukunft verboten werden. In dieser Arbeit soll die Zusammenarbeit mit einem potenziellen Lieferanten untersucht werden, der bereits Biokunststoffe herstellt und hierfür einen erfahrenen Distributor sucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorgehensweise

1.2 Ausgangslage des Unternehmens

3. Zieldefinition

4. Political - Politische Aspekte

5. Economical - Wirtschaftliche Aspekte

6. Social - Soziale Aspekte

7. Technology - Technologische Aspekte

7.1 Übersicht existierender Bio-Kunststoffe inklusive Rohstoffbasis

7.2 Herstellverfahren

7.2.1 Poly-Hydroxyalkanoate PHA / PHB

7.2.2 Poly-Lactid-Acid (Poly-Milchsäure) PLA

7.2.3 Polyamide (PA) und Polyurethane (PU)

7.2.4 Polybuthylenterephtalat (PBT) und Polybutylenesuccinat (PBS)

7.3 Kapazitätsentwicklung

8. Environmental – Umweltaspekte

8.1 Einnahme von Giftstoffen über die Nahrungskette

8.2 Gefahren für die Umwelt

9. Legal – Rechtliche Aspekte

10. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die strategische Evaluierung einer möglichen Zusammenarbeit der K.D. Friedrich GmbH & Co. KG mit dem Lieferanten Megabolix im Bereich biologisch abbaubarer Kunststoffe, wobei der Markt mittels einer PESTEL-Analyse hinsichtlich der Chancen für das Produkt Mirel untersucht wird.

  • Analyse politischer Rahmenbedingungen und gesetzlicher Verbotsinitiativen für Plastiktüten
  • Wirtschaftliche Bewertung der Produktionskosten und Marktpotenziale von Biokunststoffen
  • Soziale Betrachtung der Akzeptanz sowie ökologische Auswirkungen verschiedener Kunststoffvarianten
  • Technologische Evaluierung von Herstellverfahren für Bio-Polymere auf Mais- und Zuckerrohrbasis
  • Rechtliche Analyse fördernder Rahmenbedingungen für innovative Kunststoffsubstitute

Auszug aus dem Buch

4. Political - Politische Aspekte

Betrachtet man die politischen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Ausrichtung zur Förderung von regenerativen und biologisch abbaubaren Kunststoffen, so zeichnet sich ein Zuspruch der Politik in Europa dazu ab (Quelle:www.zeit.de/plastik-eu-Kommission, 11/2013). Das Thema steht schon länger im Fokus der Politik und wird im europäischen wie auch deutschen Parlament diskutiert. Es herrscht eine politische Zustimmung und Förderung der Forschung in dem Bereich der biologisch abbaubaren Kunststoffe.

Zudem ist das angestoßene Verbot von Plastiktüten in der europäischen Zone von EU Umweltkommissar Janez Potocnic zu nennen. Es liegen schon Gesetzesentwürfe für diverse Verbote vor, mit dem Ziel die herkömmliche Plastiktüte in der EU zu verbieten. Diese Gesichtspunkte der Legislative wirken sich förderlich auf das genannte Produkt der Biopolymere aus, da es zu Hundertprozent biologisch abbaubar ist.

Laut dem Umweltbundesamt werden in Deutschland pro Kopf und Jahr 65 Plastiktüten verbraucht. Bundesweit führt das zu einer Nutzung von 5,3 Milliarden Plastiktüten im Jahr oder 10.000 Tüten pro Minute. Deutschland gehört neben Italien, Spanien und Großbritannien zu den absoluten Spitzenreitern bei dem Verbrauch von Plastiktüten. Allein in Berlin werden jährlich 227 Millionen neue Plastiktüten genutzt. Auf diese Weise entstehen jährlich 1,3 Kilogramm Verpackungsmüll pro Einwohner.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Umweltbelastung durch nicht abbaubare Kunststoffe und stellt die Zielsetzung der Arbeit zur Untersuchung einer Kooperation mit einem Biokunststoff-Hersteller vor.

3. Zieldefinition: Definiert den Rahmen der Evaluierung der Zusammenarbeit mit einem potenziellen Lieferanten im Kontext globaler Megatrends.

4. Political - Politische Aspekte: Analysiert den politischen Rückenwind durch Verbotsinitiativen gegen konventionelle Plastiktüten in der EU.

5. Economical - Wirtschaftliche Aspekte: Untersucht die Kostenstruktur von Bio-Kunststoffen im Vergleich zu petrochemischen Produkten und identifiziert Wachstumspotenziale.

6. Social - Soziale Aspekte: Beleuchtet kontroverse Sichtweisen bezüglich der Umweltbilanz und Rohstoffherkunft von Biokunststoffen.

7. Technology - Technologische Aspekte: Erläutert technologische Grundlagen der Fermentationsprozesse und verschiedene Arten von Bio-Polymeren sowie Kapazitätsentwicklungen.

8. Environmental – Umweltaspekte: Diskutiert die ökologischen Gefahren durch Plastikmüll und das wachsende Bewusstsein in der Gesellschaft.

9. Legal – Rechtliche Aspekte: Thematisiert die Bedeutung gesetzlicher Rahmenbedingungen wie Verpackungsverordnungen für die Marktabsetzbarkeit neuer Materialien.

10. Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der PESTEL-Analyse zusammen und gibt eine positive Zukunftsprognose für das Produkt Mirel ab.

Schlüsselwörter

Biokunststoffe, Mirel, PESTEL-Analyse, K.D. Friedrich GmbH, Plastiktüten-Verbot, Nachhaltigkeit, Biopolymere, strategisches Management, Umweltbewusstsein, Fermentation, petrochemische Substitution, Marktwachstum, Verpackungsindustrie, regenerative Rohstoffe, Kunststoffproduktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die strategische Eignung einer Kooperation zwischen der K.D. Friedrich GmbH & Co. KG und einem Biokunststoff-Lieferanten unter Berücksichtigung verschiedener Markteinflussfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die ökologischen, ökonomischen, politischen und technologischen Rahmenbedingungen, die eine Substitution petrochemischer Kunststoffe durch biobasierte Varianten ermöglichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse des Marktes für Biokunststoffe mittels der PESTEL-Methodik, um das Erfolgspotenzial des Produkts Mirel zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die PESTEL-Analyse, um externe Umfeldfaktoren (Politics, Economics, Social, Technology, Environmental, Legal) systematisch zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die sechs Dimensionen der PESTEL-Analyse, ergänzt durch technische Details zu Herstellungsverfahren sowie eine strategische Ausgangsanalyse des Unternehmens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf Begriffe wie Biokunststoffe, PESTEL-Analyse, Nachhaltigkeit, Mirel und die strategische Neuausrichtung in der Distribution technischer Kunststoffe.

Wie bewertet der Autor die Akzeptanz von Bio-Kunststoffen in sozialen Debatten?

Der Autor zeigt auf, dass es pro und contra Meinungen gibt, insbesondere durch Umweltorganisationen, weshalb eine klare Kommunikation über die 100%ige Abbaubarkeit des Produkts Mirel entscheidend ist.

Welche Bedeutung hat das Plastiktüten-Verbot für die untersuchte Geschäftsstrategie?

Das drohende Verbot wirkt als starker Markttreiber, der die Nachfrage nach Substitutionsprodukten wie Mirel erhöht und die strategische Positionierung der K.D. Friedrich GmbH verbessert.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
PESTEL Analyse von Bio-Polymeren. Werden konventionelle Kunststoffe aus dem Markt verdrängt?
Veranstaltung
Master of Business Administration
Note
1,4
Autor
MBA Felix Sauerhöfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V317020
ISBN (eBook)
9783668166936
ISBN (Buch)
9783668166943
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Business Plan Strategische Analyse; Unternehmensanalyse; Situationsanalyse; Umfeldanalyse; PESTEL;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MBA Felix Sauerhöfer (Autor:in), 2013, PESTEL Analyse von Bio-Polymeren. Werden konventionelle Kunststoffe aus dem Markt verdrängt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317020
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Leseprobe aus  27  Seiten
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