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Arteigene Musik. Artfremde Musik im Nationalsozialismus

Eine Gegenüberstellung

Title: Arteigene Musik. Artfremde Musik im Nationalsozialismus

Pre-University Paper , 2016 , 35 Pages , Grade: gut

Autor:in: Jonathan Geroldinger (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Diese Arbeit ist eine musikhistorische Untersuchung der Entwicklung des Musikgeschehens im deutschsprachigen Raum von der Machtübernahme der NSDAP bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie behandelt die vier Phasen von der Hitler’schen Machtübernahme bis zum arisierten Deutschland und wie in dieser Zeit mit penibler Genauigkeit und Ordnung der Musikapparat verändert wurde und dieser somit auch gewissermaßen Vorreiter für kulturelle Institutionen in struktureller Hinsicht wurde. Nachfolgend wird die Bedeutung, die der Musik generell in jenem Zeitraum zugemessen wurde, behandelt, welche Arten von Musik erwünscht oder erlaubt waren und auch wie sich an Musik - besonders hinsichtlich propagandistischen Missbrauchs - vergangen wurde und welche Rolle in diesem Zusammenhang der Rundfunk spielte. Große Bedeutung wird ebenso der nicht erwünschten Musik, der sogenannten „Entarteten Musik“, zugemessen. Hierzu wird die Stellung der größten „Problemherde“ in den Augen der Nazis, Jazz und die neu geschaffene Operette, thematisiert und auch in welchem Zusammenhang Juden mit Musik im deutschen Reich standen. Zudem wird auf den Widerstand eingegangen, der der Ausrottung der musikalischen Vielfältigkeit entgegentrat. Ebenso enthalten sind auch zwei kurze Analysen, die die Unterschiede zwischen arteigener und artfremder Musik darstellen sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Entwicklungen des Musikgeschehens ab der Machtergreifung
    • Machtübernahme und Ausgrenzung ab 1933.
    • „Entjudung“ der Reichskulturkammer ab 1935
    • Expansive „Arisierung“ und kultureller Imperialismus ab 1938..
    • ,,Endlösung“ ab 1941..
  • Arteigene Musik.
    • Propagandamusik
      • Jugend musiziert..
      • Kampflieder.......
      • Die Bedeutung des Rundfunks - Unterhaltung als Propaganda
  • Artfremde Musik
    • Jazz
      • Das Saxophon als „Negerinstrument“.
    • Die Operette.......
    • Musik und Rasse - Jüdische Musik
      • Felix Mendelssohn-Bartholdy
    • Atonale Musik
    • Widerstandskämpfer ..

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Musikgeschehens im deutschsprachigen Raum während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie untersucht, wie die Machtergreifung der NSDAP den Musikapparat beeinflusste und welche Musikformen als „arteigen“ und „artfremd“ definiert wurden. Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Musik in der NS-Propaganda und die Verfolgung von „entarteter Musik“, insbesondere Jazz, Operette und jüdischer Musik. Zudem wird der Widerstand gegen die Ausrottung der musikalischen Vielfalt beleuchtet.

  • Die Entwicklung des Musikapparates unter der NSDAP
  • Die Unterscheidung zwischen „arteigener“ und „artfremder“ Musik
  • Die Rolle der Musik in der NS-Propaganda
  • Die Verfolgung von „entarteter Musik“
  • Der Widerstand gegen die NS-Musikpolitik

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und erläutert den historischen Kontext. Es wird die Bedeutung der Musik in der NS-Zeit hervorgehoben und die Motivation des Autors für die Wahl des Themas dargelegt.

Entwicklungen des Musikgeschehens ab der Machtergreifung

Dieses Kapitel untersucht die Veränderungen im Musikgeschehen ab 1933, die durch die Machtübernahme der NSDAP ausgelöst wurden. Es werden die Ausgrenzung politischer Gegner, die „Entjudung“ der Reichskulturkammer, die „Arisierung“ und der kulturelle Imperialismus sowie die „Endlösung“ behandelt.

Arteigene Musik

Dieses Kapitel befasst sich mit der Musik, die von den Nationalsozialisten als „arteigen“ betrachtet wurde. Es werden die verschiedenen Arten von Propagandamusik, wie Jugend musiziert, Kampflieder und die Bedeutung des Rundfunks für die Verbreitung von Propaganda, untersucht.

Artfremde Musik

Dieses Kapitel behandelt die Musik, die von den Nationalsozialisten als „artfremd“ und „entartet“ bezeichnet wurde. Es werden Jazz, Operette, jüdische Musik und atonale Musik sowie der Widerstand gegen die NS-Musikpolitik beleuchtet.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Musikgeschichte, Arteigene Musik, Artfremde Musik, Propaganda, Entartete Musik, Jazz, Operette, Jüdische Musik, Widerstand, Kulturpolitik, Reichskulturkammer.

Häufig gestellte Fragen

Was verstanden die Nationalsozialisten unter "arteigener" Musik?

Als arteigen galt Musik, die den ideologischen Vorstellungen der NS-Rassenlehre entsprach, wie etwa deutsche Volkslieder, Marschmusik und Werke "arischer" Komponisten.

Welche Musik wurde als "entartet" oder "artfremd" verfolgt?

Dazu gehörten insbesondere Jazz (wegen seiner afroamerikanischen Wurzeln), jüdische Musik (z. B. Felix Mendelssohn Bartholdy), atonale Musik und die moderne Operette.

Welche Rolle spielte der Rundfunk in der NS-Musikpolitik?

Der Rundfunk diente als zentrales Propagandainstrument, um erwünschte Musik zu verbreiten und Unterhaltung gezielt zur ideologischen Beeinflussung der Massen einzusetzen.

Was passierte bei der "Entjudung" der Reichskulturkammer?

Ab 1935 wurden jüdische Musiker und Kulturschaffende systematisch aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkam und die Basis für die spätere Deportation bildete.

Gab es Widerstand gegen die musikalische Gleichschaltung?

Ja, die Arbeit thematisiert Widerstandskämpfer und Musiker, die sich der Ausrottung der musikalischen Vielfalt entgegenstellten und trotz Verboten verbotene Stile pflegten.

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Details

Title
Arteigene Musik. Artfremde Musik im Nationalsozialismus
Subtitle
Eine Gegenüberstellung
Course
Vorwissenschaftliche Arbeit
Grade
gut
Author
Jonathan Geroldinger (Author)
Publication Year
2016
Pages
35
Catalog Number
V317232
ISBN (eBook)
9783668203365
ISBN (Book)
9783668203372
Language
German
Tags
Musik Nationalsozialismus Propagandamusik Kampfmusik Reichsmusikkammer Arteigene Musik Artfremde Musik Entartete Musik Analysen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonathan Geroldinger (Author), 2016, Arteigene Musik. Artfremde Musik im Nationalsozialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317232
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