Amerikas Weg in den Krieg - Roosevelts Außenpolitik gegenüber Japan 1933-1941


Hausarbeit, 2004

24 Seiten, Note: 2 (gut)


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Roosevelts New Deal

2. Die internationalen Beziehungen der USA zu Japan
2.1 „Inaction and non-provocation“
2.2 Die Quarantäne-Rede
2.3 Der Dreimächtepakt und erste Sanktionen
2.4 1941 - Das Jahr der Krisen
2.5 Roosevelts Spiel auf Zeit
2.6 Die letzten diplomatischen Versuche

3. Intervention vs. Isolation – Reaktionen auf Roosevelts Außenpolitik
3.1 Zurück im Isolationismus – Die USA nach dem Ersten Weltkrieg
3.2 Die Neutralitätsgesetze

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Im Jahre 1917 traten die USA unter Präsident Wilson aktiv in den Ersten Weltkrieg ein – ein Krieg, der bis dato zwischen Bündnissen europäischer Großmächte geführt wurde. Damit stießen die USA in ein neues diplomatisches und außenpolitisches Terrain vor – ein Schritt, den George Washington in seiner Abschiedsrede 1796 noch für undenkbar und nicht ratsam hielt:

“Europe has a set of primary interests which to us have none; or a very remote relation. Hence she must be engaged in frequent controversies, the causes of which are essentially foreign to our concerns. Hence, therefore, it must be unwise in us to implicate ourselves by artificial ties in the ordinary vicissitudes of her politics, or the ordinary combinations and collisions of her friendships or enmities.”[1]

In diesen Worten und der Monroe-Doktrin, die 1823 die grundsätzliche Nichteinmischung der europäischen Mächte in Angelegenheiten der USA und Lateinamerikas bei gleichzeitiger Neutralität der USA in innereuropäischen Fragen forderte sowie gleichermaßen die führende wie schützende Rolle der Vereinigten Staaten auf dem amerikanischen Kontinent manifestierte[2], fand die isolationistische Tradition der amerikanischen Außenpolitik ihren Ursprung.[3]

Für das Ende des 19. Jahrhunderts – die Kolonisierung des nordamerikanischen Kontinents war im Wesentlichen abgeschlossen und die USA zur einer der führenden Wirtschaftsmächte aufgestiegen – ist eine imperialistische Tendenz des isolationistisch praktizierten Prinzips der USA erkennbar, denn die Rolle des Beschützers der lateinamerikanischen Staaten wird offensiv ausgelegt und für eigene Interessen genutzt: Die Philippinen, Guam und Puerto Rico fielen nach dem Spanien-Krieg 1898 an die USA, Hawaii wurde im gleichen Jahr annektiert und Kuba 1902 unter amerikanischem Schutz in die Unabhängigkeit entlassen. Hinzu kamen die von den USA 1903 initiierte Abspaltung Panamas von Kolumbien und die nachfolgende Kontrolle des Panama-Kanals.

Der Grund für den oben erwähnten Kriegseintritt 1917 ist aber nun weniger im kurzen imperialistischen Streben der USA begründet, vielmehr erkannte die politische Führung,

„daß der amerikanische Isolationismus einen bestimmten Zustand der europäischen Staatenwelt voraussetzte. Er war gebunden an die Gleichgewichtslage der europäischen Großmächte und an die den Ozean beherrschende englische Flotte. […] Wer die britische Weltstellung bedrohte, mußte notwendig auch in Konflikt mit den Vereinigten Staaten geraten.“[4]

Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs lehnten die Vereinigten Staaten eine führende Rolle in der Weltpolitik ab[5] und kehrten „zur Normalität“[6], zum Isolationismus zurück.

Diese Hausarbeit wird nun die amerikanische Außenpolitik unter Präsident Franklin D. Roosevelt von seinem Amtsantritt 1933 bis zum Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg 1941 betrachten und hier genauer das Verhältnis zwischen den USA und Japan durchleuchten. Denn der Überfall Japans auf Pearl Harbor als Höhepunkt der Spannungen zwischen beiden Nationen zwang die Vereinigten Staaten erst in den Zweiten Weltkrieg; ein Kriegseintritt, den besonders die amerikanische Bevölkerung verhindert wissen wollte. Es stellt sich demnach eine grundlegende Frage: Warum gerieten die Vereinigten Staaten trotz der isolationistischen Grundmaxime wiederholt in die Lage, in einen Weltkrieg eintreten zu müssen? Präsident Roosevelts Reaktionen auf die sich abzeichnenden demokratie- und friedensfeindlichen Entwicklungen in Asien und Europa und seine diplomatischen Alternativen zur traditionellen Isolationspolitik in den dreißiger Jahre sollen ebenso Aufschluss hierbei geben wie die Untersuchung der amerikanischen Politik in Ostasien, wobei selbst wirtschaftliche Aspekte – denn die amerikanische Wirtschaftspolitik war nicht vom isolationistischen Prinzip berührt – nicht unerwähnt bleiben dürfen.

Im ersten Kapitel wird zuvörderst noch ein Einblick in die Politik des New Deals gegeben, um einerseits die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation in den USA zu beschreiben und andererseits die große Popularität Roosevelts, der als einziger Präsident der USA dreimal wieder gewählt wurde, begreiflich zu machen. Der zweite Abschnitt untersucht eingehend die Entwicklungen in Ostasien, wo Japan sich zum ersten direkten Widersacher der Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg herausbildete. Als Grundlage dieses Abschnittes dient vor allem die umfangreiche Arbeit Robert Dalleks über Präsident Franklin D. Roosevelts Außenpolitik in den Jahren 1932 bis 1945.[7] Die Monografie ergründet u.a. gewissenhaft die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten und die dramatischen Entwicklungen in Ostasien. Außerdem bietet sie überaus nützliche Hintergrundinformationen über die Entscheidungsfindungen im Washingtoner State Department. Wesentliche Einflüsse der amerikanischen Innen- und Wirtschaftspolitik auf die Außenpolitik wie auch die Neutralitätsgesetze werden im dritten Kapitel eruiert. Es folgt das Fazit, das oben erwähnte und in der Arbeit aufgeworfene Fragestellungen zusammenfassend beantwortet.

1 Roosevelts New Deal

Der Wahlkampf im Jahr 1932 hatte im Grunde nur die gegenwärtige wirtschaftliche Situation in den USA zum Gegenstand, eine Diskussion um die außenpolitische Linie war zweitrangig. Unter Präsident Hoover begann im Oktober 1929 mit dem Börsenkrach am Schwarzen Freitag die bisher schwerste ökonomische Krise des Landes. Massen-arbeitslosigkeit folgte, das allgemeine Wohlstandsniveau sank merklich, schließlich brach auch das subnationale Bankensystem zusammen. Der liberale Republikaner Hoover schritt nicht wesentlich ein, sondern forderte „seine Landsleute unablässig zur Selbsthilfe“ auf.[8] Roosevelt hingegen umriss, nach seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten, auf einer Delegiertenversammlung der Demokratischen Partei im November 1932 schon vorab seine politischen Mittel zur Bekämpfung der Depression ziemlich klar:

„[...] government economy, prohibition repeal, regulation of securities sales, self-sustaining public works, reforestation, a lower tariff, a voluntary crop control program, refinancing of farm and home mortgages, and federal relief.“[9]

Die Formel „New Deal“ tauchte im Zusammenhang mit der Politik Franklin D. Roosevelts erstmals in ebenfalls dieser Rede auf.[10] Der eindeutige Wahlsieg über Hoover offenbarte dann auch die Hoffnungen der amerikanischen Bürger, die mit der Person Roosevelts verbunden waren: „The nation was eager to entrust its destiny to this new, powerful leader.“[11]

Bereits in den ersten hundert Tagen nach der Amtsübernahme Anfang März 1933, bekannt eben als „The Hundred Days“[12], begann Roosevelt seine angekündigten Reformen in einem einzigartigen Tempo im Kongress durchzusetzen. Erarbeitet wurden die Konzepte im so genannten „brain trust“, einer von Roosevelt gebildeten Gruppe von Universitäts-professoren und liberalen Theoretikern, die den Präsidenten persönlich in wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten beriet.

Eine Vielzahl von Maßnahmen diverse Bereiche betreffend wurde seit dem März verabschiedet, die wichtigsten und populärsten seien hier genannt: Der Emergency Banking Relief Act vergrößerte den präsidiale Einfluss im lädierten Banken- und im Fiskalsektor, Beamtengehälter und Veteranenpensionen wurden gesenkt und die Prohibitionsgesetze gelockert.[13] Parallel zum Unemployment Relief Act, der verschiedene staatliche Projekte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vorsah, installierte die Regierung ein bundesweites Fürsorgesystem, das mit den Jahren Arbeitslosen-, Unfall- und Rentenversicherung einführte.[14] Gegen die Überproduktion in der Landwirtschaft und die schwache Kaufkraft der Landwirte sollte der im Mai verabschiedete Agricultural Adjustment Act wirken.[15] Mit der Tennessee Valley Authority nahm man umfangreiche Damm- und Kraftwerkbauten im wirtschaftlich schwachen Einzugsgebiet des Flusses erfolgreich in Angriff.

Ein allmählicher Aufschwung war zu bemerken, die Große Depression jedoch noch lange nicht überwunden. Trotzdem werteten der Kongress, die Presse und die Öffentlichkeit die ersten, schnellen Maßnahmen positiv: „[they] overwhelmingly praised the new president, there were new powerful moderating forces at work.“[16] Aber mit der Zeit kam auch Kritik von konservativer Seite auf, die das stark interventionistische Verhalten der Regierung als Vorboten des Sozialismus interpretierte und vor allem den großen Einfluss der Exekutive kritisierte.[17] Obwohl Machtkämpfe mit der Judikative das Ende seiner ersten Amtszeit überschatteten – in den Jahren 1935 und 1936 erklärte der Supreme Court wichtige Gesetze des New Deals für verfassungswidrig – wurde Franklin D. Roosevelt 1936 mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt.[18]

Wie bereits angedeutet, gingen die Meinungen über Roosevelts New Deal auseinander: Liberale Befürworter standen den Bestrebungen grundsätzlich positiv gegenüber, Kritiker beanstandeten die Oberflächlichkeit und Planlosigkeit. Im konservativen Kreis betrauerte man den Verlust der amerikanischen Freiheiten, der Linken wiederum waren die Umgestaltungen nicht System wandelnd genug, auch tadelten sie die Unwirksamkeit des New Deals in der Unterschicht. Wenn man sein effizientes Arbeiten mit dem Kongress, der Legislative, in den Hundert Tagen auch weniger demokratisch als letztlich uneingeschränkt auffassen will, so erkannte er doch „the normal balance of Executive and legislative authority“ an.[19] Seine Popularität beim amerikanischen Volk erwarb sich Roosevelt durch die aktive Politik des New Deals. Entscheidend waren die Hundert Tage, denn er „posierte hierbei geschickt als Bezugsfigur und strahlte […] Entscheidungskraft und guten Mut aus.“[20]

2 Die internationalen Beziehungen der USA zu Japan

2.1 „Inaction and non-provocation“

Präsident Roosevelt sah sich seit Beginn seiner Präsidentschaft mit der imperialistischen Politik und dem Hegemonialstreben Japans in Ostasien konfrontiert. Bereits im Jahr 1922 wurde mit dem Neun-Mächte-Vertrag[21] versucht, den potenziellen Konflikt zwischen Japan und China, ausgelöst durch Japans Interessen an festländischen Gebieten, mit der allgemeinen Anerkennung des chinesischen Staatsgebildes zu lösen und gleichzeitig eine maritime Abrüstungsvereinbarung zwischen den pazifischen Seemächten Großbritannien, Japan und der USA zu treffen. Mit dem militärischen Vorstoß in die an Kohle- und Eisenvorkommen reiche Mandschurei und deren Besetzung 1931 verstieß Japan gegen dieses Abkommen, mögliche Interventionen der anderen Vertragsaktanten fanden sich darin jedoch nicht geregelt und blieben vorerst aus.

Als Roosevelt sein Amt im März 1933 übernahm, trat Japan gerade aus dem Völkerbund aus und unterstrich damit auch die Absicht einer Flottenaufrüstung, was allein noch durch den Vertrag mit Großbritannien und den USA unterbunden wurde. Der amerikanische Botschafter in Tokio, Joseph Grew, informierte seinen Präsidenten dann im Mai darüber, dass das japanische Militär die Vereinigten Staaten für ihren potenziellen Feind halte und die USA einer natürlichen Expansion Japans im Wege stehe[22] ; im Verlauf des Jahres stiegen sowohl Japans Ausgaben im Marine-Etat als auch die Gefahr eines russisch-japanischen Konflikts auf dem ostasiatischen Festland. Das Gleichgewicht in Asien und im Pazifik, eine wichtige Voraussetzung für den großen wirtschaftlichen Rückhalt, den die asiatischen Kolonien den europäischen Mächten Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden durch ihre riesigen Rohstoffreserven und wegen ihrer Bedeutung als großer Absatzmarkt boten, drohte unter dem kompromisslos auf Expansion ausgerichteten Vorgehen Japans empfindlich gestört zu werden. Roosevelt verfolgte deshalb zunächst mit einem umstrittenen Gesetzentwurf zur Modernisierung und Aufstockung der Seestreitkräfte – das vertraglich zugelassene Volumen hatten die USA bis dahin nicht ausgeschöpft – neben der Ankurbelung der eigenen Wirtschaft hauptsächlich ein Ziel: „[…] making the United States the military equal to Japan.“[23] Nichtsdestoweniger gab er die diplomatische Richtlinie der „inaction and non-provocation“ für die Japan- und Fernost-Politik an seinen außenpolitischen Stab weiter; auch Initiativen des Völkerbundes Anfang 1934 für ein Waffenembargo gegen Japan unter amerikanischer Führung wurden von Außenminister Hull strikt abgelehnt[24], man wollte sich gegenüber Japan schadlos halten und jegliche Provokation vermeiden.

[...]


[1] Washington, George, Washington’s Farewell Address to the People of the United States of America, New York 1850, S. 43 f.

[2] Besson, Waldemar, Von Roosevelt bis Kennedy. Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik 1933–1963, Frankfurt am Main 1964, S. 25.

[3] Ebd.

[4] Ebd. S. 27.

[5] Der Versailler Vertrag von 1919, der u.a. die Gründung eines Völkerbundes vorsah, wurde vom Kongress nicht ratifiziert. Die USA traten dem von Wilson in seinen Vierzehn Punkten angeregten Völkerbund folglich nicht bei.

[6] Besson, Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik, 1964, S. 28.

[7] Dallek, Robert, Franklin D. Roosevelt and American Foreign Policy, 1932–1945, New York [u.a.] 1995.

[8] Ebd., S. 13.

[9] Freidel, Frank B., Franklin D. Roosevelt. A Rendezvous with Destiny, Boston, New York [u.a.] 1990, S. 73.

[10] „I pledge you, I pledge myself, to a new deal for the American people.“ Ebd.

[11] Ebd., S. 92.

[12] vgl. u.a.: Freidel, Franklin D. Roosevelt, Boston [u.a.] 1990, und: Dallek, Robert, Franklin D. Roosevelt and American Foreign Policy, 1932–1945, New York [u.a.] 1995.

[13] Sautter, Udo, Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, 5., erw. Auflage, Stuttgart 1994, S. 380.

[14] Besson, Grundzüge der amerikanischen Außenpolitik, 1964, S. 19.

[15] Farmer erhielten Prämien für die Dezimierung ihrer Anbauflächen. Die Neufinanzierung landwirtschaftlicher Hypotheken wurde erleichtert. Sautter, Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, 1994, S. 381.

[16] Freidel, Franklin D. Roosevelt, 1990, S. 98.

[17] Sautter, Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, 1994, S. 384.

[18] Ebd., S. 387.

[19] Freidel, Franklin D. Roosevelt, 1990, S. 93.

[20] Sautter, Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, 1994, S. 384.

[21] Die Vertragspartner in Washington waren die USA, Großbritannien, die Sowjetunion, Frankreich, Japan, China, Portugal, Belgien und die Niederlande. Erneuert wurde der Vertrag 1930 in London.

[22] Dallek, Franklin D. Roosevelt and American Foreign Policy, 1932–1945, 1995, S. 75.

Mit der amerikanischen Besatzung auf den Philippinen war der Ausdehnungsraum für die Japaner nach Süden hin begrenzt.

[23] Ebd.

[24] Ebd., S. 76.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Amerikas Weg in den Krieg - Roosevelts Außenpolitik gegenüber Japan 1933-1941
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Der Kalte Krieg
Note
2 (gut)
Autor
Jahr
2004
Seiten
24
Katalognummer
V31764
ISBN (eBook)
9783638326704
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Sorgfältige und gut formulierte Darstellung der Japan-Politik Roosevelts und ihrer Hintergründe, es fehlt allerdings eine Auseinandersetzung mit den wichtigsten Kontroversen in der Historiographie über das Problem.
Schlagworte
Amerikas, Krieg, Roosevelts, Außenpolitik, Japan, Kalte, Krieg
Arbeit zitieren
Erik Springstein (Autor), 2004, Amerikas Weg in den Krieg - Roosevelts Außenpolitik gegenüber Japan 1933-1941, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31764

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