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Kreatives Schreiben als Therapie. Ansätze des therapeutischen Schreibens in der Sozialen Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin

Titel: Kreatives Schreiben als Therapie. Ansätze des therapeutischen Schreibens in der Sozialen Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin

Hausarbeit , 2012 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Rebekka Schulz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele moderne therapeutische und pädagogische Ansätze befassen sich mit der Form des Kreativen Schreibens, trotzdem handelt es sich gerade in Deutschland immer noch um ein eher unbekanntes Terrain. Die vorliegende Arbeit soll einige Ansätze des therapeutischen Schreibens in der Sozialen Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin beschreiben, verdeutlichen und gegenüberstellen.

Ist therapeutisches Schreiben immer gleich oder gibt es auch hier verschiedene Facetten? Inwiefern unterscheiden sich die Methoden in den verschiedenen Feldern und wo liegen die Gemeinsamkeiten?

Als Hauptquelle dieser Arbeit dient das Arbeitsbuch von Silke Heimes, „Kreatives und therapeutisches Schreiben – Ein Arbeitsbuch“, das im Jahr 2008 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschien. Dieses Buch basiert auf der persönlichen Erfahrung der Autorin, die unter anderem selbst als Poesietherapeutin arbeitet und sich daher intensiv mit dem Thema des therapeutischen Kreativen Schreibens befasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen therapeutischer Schreibschulen

2.1 Definition Kreatives Schreiben und Poesietherapie

2.2 Definition autobiografisches Schreiben

3. Anwendungsgebiete des Kreativen Schreibens als Therapie

3.1 Überblick über die Anwendungsgebiete

3.2 Therapeutisches Schreiben als Selbstanalyse

3.3 Therapeutisches Schreiben in der Gerontologie

3.4 Therapeutisches Schreiben in der Sterbebegleitung

3.5 Therapeutisches Schreiben bei somatischen Krankheiten

3.6 Therapeutisches Schreiben in der Psychologie und Psychotherapie

3.7 Therapeutisches Schreiben im Justizvollzug

3.8 Therapeutisches Schreiben in weiteren Bereichen

4. Fazit und Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Anwendungsgebiete des therapeutischen Schreibens in den Bereichen Soziale Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin zu untersuchen und gegenüberzustellen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den methodischen Ansätzen zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Definitionen verschiedener therapeutischer Schreibschulen
  • Differenzierung zwischen Kreativem Schreiben, Poesietherapie und autobiografischem Schreiben
  • Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Lebensphasen und Krankheitsbildern (z.B. Gerontologie, Sterbebegleitung, somatische Krankheiten)
  • Therapeutische Anwendungen in speziellen Institutionen wie Kliniken und dem Justizvollzug
  • Herausforderungen in der Verwissenschaftlichung und Etablierung des therapeutischen Schreibens in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.3 Therapeutisches Schreiben in der Gerontologie

Bei älteren Menschen verfolgt das therapeutische Schreiben einen kommunikativen Zweck, der einer altersbedingten gesellschaftlichen Isolation vorbeugen soll. „Mittels der Poesietherapie soll der Dialog mit anderen wieder belebt und gepflegt werden.“15

Dies kann auch im privaten Rahmen bestehen, um beispielsweise „... verloren geglaubte Beziehungen aufleben (zu, R.S.) lassen, den Kontakt zu Familienmitgliedern (zu, R.S.) intensivieren und die letzte Lebensphase (zu, R.S.) bereichern.“16

Häufig wird die Methode des therapeutischen Schreibens jedoch in Altenheimen und Wohngemeinschaften angewandt, da dort häufig „... aus Mangel an Gelegenheiten, Gedanken und Gefühle zurückstehen, so dass die Menschen zuweilen in einen Dialog mit sich selbst treten oder verstummen.“17

Hier wird vor allem als Gruppe zusammengearbeitet, da so auch positive Auswirkungen auf den Alltag erzielt werden können und das aktive Miteinander intensiviert wird. „Der Dialog ist in Gang gekommen, es kommt zu Gemeinsamkeiten und einem tieferen Verständnis untereinander, Ängste, Sorgen, Wünsche und Sehnsüchte lassen sich teilen.“18

In der Gerontologie wird vor allem das autobiografische Schreiben angewandt, das Erinnerungen von früher aufleben und lebendig werden lässt. Hierbei können auch Hilfsmittel, z.B. Bilder verwendet werden: „Bewährt hat sich auch die Arbeit mit Fotografien, welche die Erinnerungen der Betroffenen oft stärker aktivieren als das gesprochene Wort allein.“19

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das weite Feld des therapeutischen Schreibens ein und erläutert die Motivation der Autorin, die Anwendungsgebiete sowie die als Hauptquelle dienende Literatur von Silke Heimes vorzustellen.

2. Definitionen therapeutischer Schreibschulen: Dieses Kapitel differenziert zwischen den Begriffen Kreatives Schreiben, Poesietherapie und autobiografischem Schreiben und beleuchtet die Schwierigkeiten einer eindeutigen begrifflichen Abgrenzung.

3. Anwendungsgebiete des Kreativen Schreibens als Therapie: Der Hauptteil bietet einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des therapeutischen Schreibens in verschiedenen gesellschaftlichen und medizinischen Kontexten, von der Selbstanalyse bis hin zum Strafvollzug.

4. Fazit und Stellungnahme: Das Fazit resümiert die Reise durch die Anwendungsfelder und kritisiert den Mangel an deutschsprachiger Referenzliteratur sowie die fehlende Verwissenschaftlichung des Fachbereichs.

Schlüsselwörter

Therapeutisches Schreiben, Poesietherapie, Kreatives Schreiben, Autobiografisches Schreiben, Selbstanalyse, Gerontologie, Sterbebegleitung, Somatische Krankheiten, Psychotherapie, Justizvollzug, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Ausdrucksvermögen, Heilungsprozess, Literatur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Gegenüberstellung verschiedener Ansätze und Anwendungsgebiete des therapeutischen Schreibens in Bereichen wie Sozialer Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Schreibschulen sowie die praktische Anwendung von Schreibtherapie in der Gerontologie, Sterbebegleitung, bei somatischen Erkrankungen, in der Psychotherapie und im Justizvollzug.

Was ist das primäre Ziel dieser Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie vielseitig therapeutisches Schreiben eingesetzt werden kann, und zu klären, inwiefern sich die Methoden in den unterschiedlichen Anwendungsfeldern unterscheiden oder Gemeinsamkeiten aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei das Arbeitsbuch von Silke Heimes als zentrale Quelle dient, ergänzt durch weitere Fachliteratur und Berichte aus der Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Einsatzgebiete wie Selbstanalyse, Altenarbeit, Trauerbegleitung, Krankheitsbewältigung (insb. Krebs) sowie therapeutische Angebote in Kliniken und Gefängnissen detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind therapeutisches Schreiben, Poesietherapie, Kreatives Schreiben, Selbstanalyse, psychosomatische Krankheitsbewältigung und die Stärkung des Selbstausdrucks.

Warum wird im Justizvollzug Kreatives Schreiben eingesetzt?

Es dient dazu, Inhaftierten eine Stimme zu geben, den Gefängnisalltag zu reflektieren, soziale Kompetenzen zu fördern und eine unzensierte Form der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und dem Rechtssystem zu ermöglichen.

Wie wirkt therapeutisches Schreiben in der Gerontologie?

Es hilft, der altersbedingten Isolation entgegenzuwirken, den Dialog mit Angehörigen zu intensivieren und durch autobiografisches Schreiben Erinnerungen zu aktivieren, um die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu steigern.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kreatives Schreiben als Therapie. Ansätze des therapeutischen Schreibens in der Sozialen Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin
Hochschule
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Veranstaltung
Kreatives Schreiben
Note
1,0
Autor
Rebekka Schulz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V317664
ISBN (eBook)
9783668170988
ISBN (Buch)
9783668170995
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Therapie Kreatives Schreiben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebekka Schulz (Autor:in), 2012, Kreatives Schreiben als Therapie. Ansätze des therapeutischen Schreibens in der Sozialen Arbeit, Psychologie, Pädagogik und Medizin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317664
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Leseprobe aus  14  Seiten
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