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Empowering Leadership. Die Kunst des Führens?

Titel: Empowering Leadership. Die Kunst des Führens?

Bachelorarbeit , 2014 , 88 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Herrlich (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Organisationen sehen sich im 21. Jahrhundert zunehmend veränderten äußeren Gegebenheiten gegenübergestellt. Dynamische und immer komplexere Strukturen erfordern infolgedessen ein Überdenken der traditionellen Konzeptionen und Auffassungen von Führungsverhalten. Die Leadership-Forschung bietet hierzu einen reichhaltigen Fundus an Ideen. So lässt sich im 21. Jahrhundert, mit Bezug auf die sich wandelnden äußeren Umstände, ein Trend hin zu einer neuen Konzeption von Leadership beobachten – der relationalen Führung. Eine spezifische Art von relationaler Führung, die in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die sogenannte Empowering Leadership. Diese Art der Führung zeichnet sich im Kern durch das Teilen von Entscheidungsgewalt und Verantwortung mit den Angestellten aus. Eine Führungsperson gibt also willentlich einen Teil ihrer Macht an Mitarbeiter ab und etabliert somit eine partizipative Form der Führung.
Der Zweck dieser Arbeit ist die Erstellung einer State of the Art-Analyse bezüglich möglicher Determinanten, die die Implementierung von Empowering Leadership beeinflussen bzw. begünstigen, sowie der Darstellung von Auswirkungen, welche Empowering Leadership auf Individuen oder auch ganze Organisationen haben kann. Abschließend wird auf Basis dieser Analyse evaluiert, inwiefern Empowering Leadership ein erfolgreiches Führungsverhalten des 21. Jahrhunderts darstellt.
Doch empfiehlt es sich zunächst einmal, den Begriff der ‚Leadership‘ genauer zu analysieren. Mag es auf den ersten Blick auch eine unproblematische Begrifflichkeit sein, so ist bei genauerer Betrachtung erkennbar, dass Autoren oftmals ein ganz eigenes Verständnis von Leadership haben und somit kein genereller definitorischer Konsens herrscht (Russell, 2003, S. 145). Eine grundlegende Diskussion bildet hierbei die Abgrenzung zwischen den beiden Begriffen Leadership und Management. Gemäß Yukl (2013, S. 22) sehen einige Autoren diese beiden Funktionen als sich gegenseitig ausschließende Tätigkeiten, während andere hingegen beide als in einer Person vereinbar anerkennen. Generell lässt sich jedoch festhalten, dass sich Leadership stärker auf die Entwicklung und Beeinflussung Anderer konzentriert, während Management sich eher pragmatischen, organisationalen Problemlösungen widmet (Yammarino, 1994, S. 28; Arnold et al., 2000, S. 265; French et al., 2008, S. 419).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorisches

2.1 Hierarchische Führung

2.2 Relationale Führung

2.2.1 Empowering Leadership als relationales Führungsverhalten

2.2.2 Abgrenzung zu transformationaler Führung

3. Empowering Leadership – eine State of the Art-Analyse

3.1 Methodisches Vorgehen

3.1.1 Eingrenzung des Suchbereichs

3.1.2 Überblick über die Suchergebnisse

3.2 Auswertung der aktuellen Literatur zu Empowering Leadership

3.2.1 Betrachtungsansätze in der aktuellen Literatur

3.2.1.1 Betrachtungsebenen

3.2.1.2 Messskalen

3.2.1.3 Definitorische Gemeinsamkeiten

3.2.2 Determinanten von empowerndem Führungsverhalten

3.2.3 Auswirkungen von empowerndem Führungsverhalten

4. Fazit – Empowering Leadership als erfolgreicher Führungsstil für das 21. Jahrhundert?

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, den aktuellen Forschungsstand zum Thema Empowering Leadership im 21. Jahrhundert systematisch zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, welche Faktoren die Implementierung dieses Führungsstils begünstigen und welche Auswirkungen er auf Individuen sowie Organisationen hat, um abschließend seine Eignung als zukunftsfähiges Führungsverhalten zu evaluieren.

  • Systematische State of the Art-Analyse aktueller Forschungsliteratur
  • Charakterisierung und Abgrenzung von Empowering Leadership gegenüber hierarchischen und transformationalen Ansätzen
  • Identifikation relevanter Determinanten und Einflussfaktoren auf die Umsetzung
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Performance, Kreativität und psychologische Aspekte

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Eingrenzung des Suchbereichs

Da die Gesamtheit der Literatur zur Empowering Leadership zu umfangreich ist, um sie im Rahmen dieser Arbeit erfassen zu können, wurden einige Begrenzungskriterien als formeller Rahmen der Analyse festgelegt. Die genaue Methodik der Literatursuche und -analyse soll nun im Folgenden beschrieben werden. So ist es wichtig anzumerken, dass aufgrund der strikten Festlegung der Suchmethodik im Rahmen dieser Arbeit kein Anspruch auf vollständige Erfassung aller Forschungsbeiträge zum Thema Empowering Leadership erhoben werden kann.

Die Literatursuche wurde über die Internetplattform EBSCOhost durchgeführt. Hierbei wurden alle zur Auswahl stehenden Datenbanken in die Suche miteinbezogen. Als Suchbegriff wurde allein der Terminus ‚Empowering Leadership‘ verwendet, um eine klare Eingrenzung zu gewährleisten. Aus dieser Suche ergaben sich in der Folge insgesamt 170 Treffer. Da dieser State of the Art-Analyse der Gedanke zugrunde liegt, Empowering Leadership in Bezug auf das 21. Jahrhundert zu evaluieren, wurden die Suchergebnisse nach Erscheinungsdatum gefiltert, wobei nur Veröffentlichungen ab dem Jahr 2000 in die Untersuchung aufgenommen wurden. Dadurch konnte die Zahl an relevanten Publikationen auf 141 Treffer eingegrenzt werden. Diese nach wie vor große Anzahl an Veröffentlichungen deutet bereits darauf hin, dass die Thematik des Empowering Leadership im neuen Jahrtausend zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und die zeitliche Eingrenzung der Suche sich somit als angemessen darstellen lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz relationaler Führungsansätze ein und definiert den Zweck der Arbeit als State of the Art-Analyse zu den Determinanten und Auswirkungen von Empowering Leadership.

2. Definitorisches: Dieses Kapitel definiert und grenzt die beiden zentralen Führungskonzepte – hierarchische und relationale Führung – voneinander ab, wobei Empowering Leadership als spezifische, relationale Form eingeordnet wird.

3. Empowering Leadership – eine State of the Art-Analyse: Der Hauptteil bietet eine methodisch fundierte Auswertung aktueller Literatur, klassifiziert Forschungsergebnisse nach Ebenen und Messskalen und untersucht Faktoren sowie Auswirkungen empowernder Führung.

4. Fazit – Empowering Leadership als erfolgreicher Führungsstil für das 21. Jahrhundert?: Das abschließende Fazit evaluiert die Eignung des Konzepts als Antwort auf die Anforderungen von Komplexität und Globalisierung im modernen Arbeitsumfeld.

5. Anhang: Der Anhang bietet ergänzende Übersichten, Tabellen und grafische Darstellungen zu den untersuchten Publikationen und deren empirischen Ergebnissen.

Schlüsselwörter

Empowering Leadership, Relationale Führung, Mitarbeiterautonomie, Self-Leadership, Führungskonzepte, Organisationsdesign, Teamperformance, Psychologisches Empowerment, Partizipation, Management, Transformationsprozesse, Führungsverhalten, Personalführung, Wissensaustausch, Effektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Empowering Leadership im Kontext moderner, komplexer Arbeitsumfelder und analysiert seinen aktuellen Forschungsstand.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Abgrenzung zu anderen Führungsstilen, die Identifikation von Determinanten der Implementierung sowie die Analyse der Auswirkungen auf Mitarbeiter und Teams.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht in einer State of the Art-Analyse, die evaluiert, ob Empowering Leadership ein erfolgreiches Führungsverhalten für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Analyse verwendet?

Die Autorin führte eine strukturierte Literaturanalyse durch, die nach einem strengen Filterverfahren (EBSCOhost, Publikationsdatum ab 2000, VHB-Ranking) eine finale Auswahl von 28 Artikeln umfasst.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorgehensweise, eine detaillierte Auswertung nach Betrachtungsebenen und Messskalen sowie die Analyse von Determinanten und Auswirkungen des Führungsverhaltens.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Empowering Leadership, Relationale Führung, Mitarbeiterautonomie, Self-Leadership, Teamperformance und Psychologisches Empowerment.

Wie unterscheidet sich Empowering Leadership von der transformationalen Führung?

Während die transformationale Führung stark auf die visionäre Rolle der Führungsperson und die Transformation von Interessen der Geführten ausgerichtet ist, fokussiert Empowering Leadership stärker auf die Selbstführungskompetenz der Mitarbeiter.

Welche Rolle spielen "Teams" bei der Anwendung von Empowering Leadership?

Der Forschungsstand zeigt, dass teambasierte Strukturen als prädestiniert für diesen Führungsstil angesehen werden, da Empowerment kollaborative Arbeitsprozesse und das Teilen von Wissen in Gruppen fördert.

Ende der Leseprobe aus 88 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Empowering Leadership. Die Kunst des Führens?
Hochschule
Universität Passau
Note
1,3
Autor
Philipp Herrlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
88
Katalognummer
V317920
ISBN (eBook)
9783668170957
ISBN (Buch)
9783668170964
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leadership Empowering Leadership Relational Leadership Relationale Führung Transactional Leadership Transaktionale Führung Führung Management Kultur Hierarchische Führung Transformationale Führung Transformational Leadership
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Herrlich (Autor:in), 2014, Empowering Leadership. Die Kunst des Führens?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317920
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Leseprobe aus  88  Seiten
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