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Verbundgruppen. Theorie, praktischer Einsatz, Kritik

Die Edeka-Gruppe

Titel: Verbundgruppen. Theorie, praktischer Einsatz, Kritik

Hausarbeit , 2013 , 21 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Konzept der Verbundgruppen zu beschreiben sowie deren aktuellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen zu beleuchten. Im Anschluss können ihre Vor- und Nachteile bewertet werden. Dabei soll anhand des Praxisbeispiels der EDEKA-Gruppe der Aufbau, die Ausgestaltung, Methode und Zweck einer Verbundgruppe im Einzelhandel veranschaulicht werden.

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, den wachsenden Anforderungen und Veränderungen im Markt gerecht zu werden. Insbesondere bekommen das die Einzelhändler und selbständigen Inhaber von kleinen und mittelständigen Filialen zu spüren. Im „Kampf um
die Kundschaft“ erhöhen großflächige und kapitalintensive Fachmarktsysteme den Wettbewerbsdruck auf kleine und selbstständig geführte Handelsunternehmen extrem. Dabei
generieren laut ZGV die im Mittelstandsverbund organisierten kooperierenden Einzelhändler einen beachtlichen Gesamtumsatz von derzeit mehr als 460 Mrd. Euro (rund 18 Prozent des BIP). Diesen Umsatz gilt es durch intelligente Vernetzung und ökonomische Skaleneffekte gegen die wirtschaftlich und mengenmäßig überlegene Konkurrenz zu verteidigen.

Einleitend werden die Besonderheiten und Notwendigkeit von Verbundgruppen erläutert. Hierbei bilden ein historischer Rückblick, Ziele und Aufgabengebiete der Verbundgruppen
den theoretischen Rahmen. Darauf aufbauend wird im Hauptteil die praktische Anwendung von Verbundgruppen beschrieben sowie die wesentlichen Teilbereiche skizziert.
Abschließend werden die Kernelemente einer erfolgreichen Verbundgruppe genannt und in einem Fazit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theorie: Das Konzept der Verbundgruppen

2.1 Definition, Einordnung und Abgrenzung

2.2 Historische Entstehung

2.3 Entwicklung von Verbundgruppen

2.4 Ziele und Aufgabengebiete von Verbundgruppen

3 Praxis: Verbundgruppen am Beispiel der EDEKA-Gruppe

3.1 Die Struktur der EDEKA-Gruppe

3.2 Zahlen und Fakten zur EDEKA-Gruppe

3.3 Die eigene Produktion der EDEKA-Gruppe

3.4 Die Handelsmarken der EDEKA-Gruppe

3.5 Die Werbekampagnen der EDEKA-Gruppe

4 Schlussbetrachtung

4.1 Kritik

4.2 Fazit

4.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das ökonomische Konzept der Verbundgruppen im Einzelhandel, um deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit selbstständiger Unternehmen zu analysieren. Anhand der EDEKA-Gruppe wird dabei aufgezeigt, wie durch Kooperation in Beschaffung, Vermarktung und Logistik sowie durch gezieltes Handelsmarkenmanagement Synergien erzielt werden können, um sich erfolgreich gegen großflächige Konkurrenten zu behaupten.

  • Theoretische Grundlagen und historische Entwicklung von Unternehmensnetzwerken
  • Strukturelle Analyse einer genossenschaftlich organisierten Verbundgruppe
  • Strategien des Handelsmarkenmanagements im Lebensmitteleinzelhandel
  • Bedeutung von gemeinschaftlicher Werbung und Kundenbindungsprogrammen
  • Erfolgsfaktoren und Risiken innerhalb von Verbundstrukturen

Auszug aus dem Buch

3.3 Die eigene Produktion der EDEKA-Gruppe

Neben einem deutschlandweiten Verbundnetz von Händlern und der damit verbundenen Einkaufsmacht, profitieren die Mitglieder der EDEKA-Gruppe vor allem von EDEKA eigenen regionalen Lebensmittelproduzenten und Handelskontoren. Zum EDEKA-Verbund zählen u.a. 15 eigene regionale Fleischwerke, 17 regionale Großbäckereien, ein zentrales Fruchtkontor, sowie als einziges deutsches Unternehmen im Lebensmittelhandel ein eigenes Weinkontor. EDEKA bündelt beispielsweise einen Großteil seines Frucht- und Blumengeschäfts über das unternehmenseigene Fruchtkontor mit Stammsitz in Hamburg. Die Discount-Tochter Norma wird ebenfalls vom hauseigenen Kontor beliefert. Alleine im Jahr 2012 machte das Kontor einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro.

Das Ziel der eigenen Herstellung ist eine gleichbleibende Qualität über die gesamte Prozesskette, angefangen von den Lieferanten der Rohstoffe bis hin zum Verkauf in den Märkten, sicher zu stellen. Die eigene Produktion und die Handelskontore verschaffen der Verbundgruppe einen wichtigen Wettbewerbsvorteil und erhöhen die Transparenz gegenüber dem Einzelhandel und den Kunden. Die regionale Eigenproduktion schafft Vertrauen auf Kundenseite und hilft den EDEKA-Märkten sich von der Konkurrenz abzuheben.

Allerdings können sich Fehler in der eigenen Produktion schnell negativ auf die gesamte Gruppe auswirken. Nach dem vorbeugenden Rückruf eines Erfrischungsgetränks der EDEKA Tochter Schwarzwald-Sprudel im Sommer 2013, erfolgte erst kürzlich ein weiterer öffentlicher Warenrückruf von Tiefkühlbrezeln der EDEKA-Eigenmarke „Gut & Günstig“ aufgrund der Entdeckung von Metallteilen in dem Produkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Verbundgruppen im Einzelhandel ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Untersuchung.

2 Theorie: Das Konzept der Verbundgruppen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, die historische Entwicklung sowie die verschiedenen Ausprägungsstufen von Kooperationsformen.

3 Praxis: Verbundgruppen am Beispiel der EDEKA-Gruppe: Hier wird die EDEKA-Gruppe als praktisches Beispiel für die Struktur, Eigenproduktion, Handelsmarken und Werbestrategien einer Verbundgruppe detailliert dargestellt.

4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel bietet eine kritische Würdigung der Chancen und Risiken, ein Fazit zur Verbundmitgliedschaft sowie einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Onlinehandel.

Schlüsselwörter

Verbundgruppen, Einzelhandel, Kooperation, EDEKA-Gruppe, Handelsmarken, Warenbeschaffung, Synergieeffekte, Systemverbund, Lebensmittelhandel, Eigenproduktion, Marketingkooperation, Wettbewerbsfähigkeit, Zentralregulierung, Unternehmensnetzwerke, Regionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Verbundgruppen im Groß- und Einzelhandel als strategisches Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen Filialisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Definition von Unternehmensnetzwerken, die historische Genese, sowie die praktische Anwendung von Kooperationsstrategien am Beispiel von EDEKA.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, das Konzept der Verbundgruppen zu beschreiben, die damit verbundenen Herausforderungen zu analysieren und deren Vor- und Nachteile kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Branchenbeispielen, um die theoretischen Aspekte mit der unternehmerischen Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifische Unternehmensstruktur der EDEKA-Gruppe, beleuchtet deren Eigenproduktion, die Handelsmarkenstrategie und die kooperativen Werbemaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Verbundgruppen, Kooperation, Handelsmarken und Wettbewerbsfähigkeit geprägt.

Warum spielt die Eigenproduktion eine wichtige Rolle für EDEKA?

Sie dient zur Sicherung gleichbleibender Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette und schafft einen Wettbewerbsvorteil durch Vertrauen und Transparenz beim Kunden.

Welche spezifischen Risiken werden für Verbundgruppen identifiziert?

Zu den Risiken zählen die mögliche Trägheit bei Entscheidungsprozessen durch bürokratische Absprachen sowie die Gefahr, dass einseitiges egoistisches Verhalten der Mitglieder den Gesamterfolg gefährdet.

Wie entwickelt sich das Thema Onlinehandel innerhalb von Verbundgruppen?

Es zeichnet sich ein deutlicher Trend hin zu zentralen Onlineshops ab, um trotz der Dominanz des stationären Handels im Netz zukunftsfähig zu bleiben.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbundgruppen. Theorie, praktischer Einsatz, Kritik
Untertitel
Die Edeka-Gruppe
Hochschule
Hochschule RheinMain
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V318102
ISBN (eBook)
9783668173484
ISBN (Buch)
9783668173491
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verbundgruppe EDEKA
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Verbundgruppen. Theorie, praktischer Einsatz, Kritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318102
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Leseprobe aus  21  Seiten
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