Geschichte, Wandel und Zukunft des Internet. Möglichkeiten und Gefahren


Facharbeit (Schule), 2016

14 Seiten, Note: 12


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
DEFINITION VON „INTERNET“ UND THEMEN VORSTELLUNG

DIE ENTSTEHUNG DES INTERNETS
DEBÜT DES INTERNETS
WEITERENTWICKLUNG
PROGRAMMIERSPRACHE HTML?
WEB 0.0 - WEB 5.0
ZUKUNFTSPROGNOSEN

MÖGLICHE RISIKEN DES INTERNETS
STÄNDIGE ERREICHBARKEIT
HACKER
TERRORISMUS

PERSÖNLICHE BEWERTUNG

LITERATURVERZEICHNIS

Einleitung

Definition vom Wort „Internet“ und Themenvorstel- lung

Das Internet ist ein Netzwerkverbund von Computern über eine globale dezentrale Netzwerkstruktur, indem die allgemein bekannten Dienste wie das World Wide Web (Kurz: WWW), E-Mail oder Telefonie angeboten werden.1

Das Zitat von Angela Merkel

„Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden […] mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen."2, ist, auch wenn es wegen der Aussage, dass das Internet „Neuland“ sei auf Kritik gestoßen ist, ein gelungenes Beispiel für eine Möglichkeit und gleichzeitig eine Gefahr des Internets, welche unterandern in dieser Facharbeit näher herausgestellt wird.

Diese Arbeit soll zudem ein allgemeines Verständnis für das Internet schaffen, indem auf die Geschichte des Internets und dessen Wandel eingegangen wird.

Die Arbeit soll auch ein Gefahrenbewusst sein schaffen, indem auf die Sicherheit im Internet eingegangen wird.

Es werden auch Themen angeführt, in denen Kritik ausgeübt wird, um dem Leser ein gewisses Beobachtungsspektrum zu ermöglichen.

Der Autor dieser Arbeit verfolgt unterandern die Intention, dass man, nachdem diese Arbeit gelesen wurde, dazu in der Lage ist, unter der Berücksichtigung von den oben genannten erarbeiteten Erkenntnissen, ein Fazit über die Zukunft des Internets, sowie dessen Möglichkeiten ziehen zu können.

Da die Geschichte des Internets als allgemein bekannt gilt und sich die Aussagen nicht weitgehend unterscheiden, beschränkt sich die Literaturauswahl nicht auf bestimmte Werke, sondern kann nach eigenem Ermessen bestimmt werden.

DIE ENTSTEHUNG DES INTERNETS

Debüt des Internets

Der am 4. Oktober 1956 ausgelöste „Sputnik Shock“1 der UdSSR, löste ein Wettrüsten zwischen der USA und der UdSSR aus. Aus diesem Wettrüsten ging die vom Verteidigungsministerium der USA gegründete Advanced Research Projects Agency (Kurz: ARPA) hervor, welche den Fortschritt gegenüber der Sowjetunion auf der amerikanischen Seite garantieren sollte.

Grundlage für die Datenübertragung bot das von Paul Baran, der Firma RAND Corporation, für die US Air Force im Jahre 1964 entwi- ckelte dezentrale Netzwerk. Diese dezentrale Datenübertragung sollte auch eine mögliche Kriegshandlung der Feinde standhalten und somit die Kommunikation des Militärs sicherstellen. Bei diesem Netzwerk werden die zu übertragenden Daten auf unterschiedliche Pakete auf- geteilt, die wiederum gelangen dann auf unterschiedlichen Wegen zum Zielcomputer und werden dort wieder zur ursprünglichen Datei zusammengesetzt.

Die ARPA kam für den Unterhalt einiger Großrechner in Universitäten auf, um die Effizienz zu steigern suchte die ARPA nach einer Methode, um all ihre Großrechner an den Universitäten auf einen Großrechner zugreifen zulassen.

Die ARPA versuchte diesen Auftrag zu vermitteln und wendete sich an circa 140 Unternehmen, um erst einmal 14 Rechner miteinander zu vernetzen.

Jedoch erhielt die ARPA Absagen seitens IBM und anderer Firmen, mit der Begründung, dass dies unrealisierbar sei. Die Firma BNN nahm letztendlich den Auftrag an und errichtete die Paketvermittlungsknoten (Interface Message Processor) für das ARPANET. Ein Jahr später 1969 gelang es das ARPANET umzusetzen: Es wurden vier Rechner miteinander vernetzt und mittels des Telnet-Protokolls konnte man andere Rechner fernsteuern.

1972 erfand Raymond Tomlinson, ein Mitarbeiter der Firma BBN, die E-Mail, um elektronische Briefe mittels einer Software zu versenden. Er führte für die E-Mail das „@“ (at) Zeichen ein, mit dem man Adres- sart und die Computeradresse im Netzwerk trennen konnte.

Zwei Jahre vor der Erfindung der E-Mail etablierten sich vom ARPA- NET unabhängige und isolierte Netzwerke in Frankreich und in Ha- waii, diese konnten nicht miteinander kommunizieren und so kam es, dass der Mathematiker Robert Kahn und Vinton Cerf, Computerspezi- alist, ein Protokoll schufen, mit dem man diese voneinander isolierten Netzwerke miteinander kommunizieren lassen konnte. Es handelt sich um das „Transmission Control Protocol“ (Kurz: TCP). Auf das TCP folgte das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) mit diesem Protokoll geschieht die Übertragung von Daten in kleineren Paketen.

Ab 1980 etablierten sich in Großbritannien mit PSS und in Europa mit EARN (European Academic Research Network) neue Netze. Um die Adresse der Rechner besser adressieren zu können, schufen die Po- litiker und Firmen die Top-Level-Domains (Kurz: TDL).

TDLs sind Kürzel mit denen sich bestimmte Einrichtungen und Länder Kategorisieren können. So entstanden die Endungen der heute be- kannten Internetlinks, wie „.de“ für das Land Deutschland, „.com“ für Unternehmen und unteranderen „.net“ für Netzwerk.

1992 wurde das Internet ausgelöst durch den US-Abgeordneten dem Kommerz freigegeben und die Steuergelder wurden nicht mehr für die Finanzierung des Internets genutzt.

Zeitgleich wurden die ersten Video- und Audiodateien über das Internet versendet. Der Suchdienst Veronica, welcher die Titel des gesamten Servers indexiert hat und mit dem das Internet durchsucht werden konnte, wurde erfunden.

1995 konnte man durch die Real-Audio-Technologie Video- und Audiodateien in Echtzeit wiedergeben.

1998 gab es bereits 16 Millionen Rechner, die mit dem Internet ver- bunden sind. Dieses Jahr wurde auch die Suchmaschine Google von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Mit Google wurden alle Sei- ten im Internet indexiert und mit einem Algorithmus kategorisiert.

Weiterentwicklung

Der erste Versuch die Kapazität der gesamten, an das Internet ange- schlossenen, Rechner zu nutzen wurde durch das SETI @ Home- Projekt 1999 gestartet. Mit diesem Programm sollten die Daten der Radioteleskope, der gesamten Welt, auswerten. Die Auswertung auf nur einen Großrechner hätte vermutlich mehrere Jahrhunderte Zeit in Anspruch genommen.1

Drei Jahre nach den Anschlägen am 11.September 2001, wurde das Internet über mehrere Stunden durch ein Internetwurm namens „Mydoom“ um ca. 10% verlangsamt.2

Im selben Jahr stellte die Lufthansa Internet per Satellit auf Flügen bis zu über 10 Tausend Metern zur Verfügung.3

2005 hielt die Videoplattform „YouTube“ Einzug in das Internet. Dies soll auch der Startpunkt des Web 2.0 sein, was zunehmend Benutzerbasierte Inhalte, durch Blogs, Wikis oder sozialen Netzwerken im Inhalt beschreibt.1

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Internets sollte mit dem Erreichen der 500 Millionen Nutzer, des 2004 durch Mark Zuckerberg gegründete und erst nur für Studenten Konzipierte soziale Netzwerk: Facebook sein.2

Weiterentwicklung - Programmiersprache HTML?

Timothy Berners-Lee, Mitarbeiter am Kernforschungszentrum in Genf, ist der Erfinder des World-Wide-Webs (Kurz: WWW), mit dem es möglich ist direkt per Link auf Dateien eines Rechners zuzugreifen. Es ist außerdem möglich auf andere Links zu Verweisen. Erst diente das WWW den Mitarbeitern des CERNs, die sich mithilfe des WWW besser miteinander austauschen konnten.

1991, zwei Jahre nach der Erfindung vom WWW, als das ARPANET bereits abgeschaltet wurde, veröffentlichte Timothy Berners-Lee die Software im Internet. Die dazugehörige Programmiersprache Hyper- text Markup Language (Kurz: HTML) etablierte sich in der Internetge- meinde und wurde 1993 zur Standardsprache im Internet.

HTML zählt aber nicht zu den Programmiersprachen, da HTML eine textbasierte Möglichkeit ist, Bilder, Texte und Links zu ordnen und diese Grafisch in einen Browser darzustellen.3 In der HTML gibt es keine Befehlsstruktur, was bedeutet, dass ein Ausführen von Befehlen mittels Algorithmus, Bedingen oder Schleifen ist nicht möglich ist.4

Weiterentwicklung - WEB 0.0 - WEB 5.0

Das Schaubild „THE WEB EXPANSION. FROM WEB OF THINGS TO WEB OF THOUGHTS“5 zeigt ausgehend von der Entwicklung des ARPANETS, die Entwicklung des Internets über verschiedene Epochen, die auf der senkrechten Achse des Schaubildes zu finden sind.

Jedes dieser Epochen steht für eine neue Version des Webs6 beginnend mit Web 0.0, der Entwicklerversion betitelt als „WEB OF CONTENT“ und endend mit dem Web 5.0, einer Zukunftsprognose, welche das Internet der Gedanken repräsentiert.

Auf der horizontalen Achse des Schaubildes findet man einen Zeit- stahl von 1993 über 2000, 2008 und 2012 bis zur Zukunftsprognose 2020. Jede Zeitangabe bestimmt den Beginn einer Epoche des Inter- nets, welche bei der jeweils nächsten Zeitangabe endet.

[...]


1 Duden Webwörterbuch. Auf: http://www.duden.de/rechtschreibung/Internet; abgerufen am 15.02.‘16

2 Siehe LZ: 1

1 Vergleiche LZ: (4)

1 Vergleiche LZ: (11)

2 Vergleiche LZ: (12)

3 Vergleiche LZ: (13)

1 Vergleiche LZ: (14)

2 Vergleiche LZ: (15)

3 Vergleiche Anhang: (1) - Beispiel eines HTML-Dokuments mit Anmerkungen

4 Vergleiche LZ: (16)

5 Vergleiche Anhang: (2)

6 Vergleiche LZ: (8)

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Details

Titel
Geschichte, Wandel und Zukunft des Internet. Möglichkeiten und Gefahren
Note
12
Autor
Jahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V318299
ISBN (eBook)
9783668251489
ISBN (Buch)
9783668251496
Dateigröße
992 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet, Hacker, Gefahren, Web
Arbeit zitieren
Henning Meltz (Autor), 2016, Geschichte, Wandel und Zukunft des Internet. Möglichkeiten und Gefahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318299

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