Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Miscellaneous

Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft. Kritische Betrachtung möglicher Vor- und Nachteile

Title: Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft. Kritische Betrachtung möglicher Vor- und Nachteile

Term Paper , 2015 , 13 Pages

Autor:in: Jana Bauer (Author)

Sociology - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der Hausarbeit werden die Begriffe Inklusion und Integration näher erläutert. Es wird ein Einblick in den Umgang mit Menschen mit Behinderung im Verlaufe der Zeit gegeben und auf die Vor- und Nachteile von Integration eingegangen. Abschließend wird ein Resümee gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Umgang mit Menschen mit Behinderung im Verlaufe der Zeit

Nachteile einer Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft

Vorteile einer Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftlichen Auswirkungen der Integration von Menschen mit Behinderung, wobei sie kritisch zwischen den Konzepten der Integration und Inklusion differenziert. Ziel ist es, die Komplexität dieser Prozesse im Kontext der Menschenrechte und der aktuellen sozialen Rahmenbedingungen in Deutschland aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des Umgangs mit Menschen mit Behinderung
  • Kritische Analyse der Nachteile von Integrationsprozessen
  • Potenziale und Vorteile der gesellschaftlichen Teilhabe
  • Differenzierung der Begriffe Integration und Inklusion
  • Rechtliche Grundlagen und die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention

Auszug aus dem Buch

Umgang mit Menschen mit Behinderung im Verlaufe der Zeit

„Die Kranken werden geschlachtet, die Welt wird gesund.“ Auch wenn dieser Satz von Erich Fried nicht aus dem antiken, sondern aus dem modernen Zeitalter stammt, ist es durchaus vorstellbar, dass dies in einem ähnlichen Wortlaut schon damals als Losung galt.

Schließlich war es in Griechenland und Rom zu dieser Zeit üblich Menschen, welche nicht der Norm entsprachen, schlichtweg umzubringen (vgl. Arnade 2003, S. 3). Ursache dafür mag sein, dass es in der Öffentlichkeit als erstrebenswert galt, ein ansehnlicher, der Tugend verpflichteter und physisch leistungsfähiger Mensch zu sein. Auch Philosophen wie Platon und sein Schüler Aristoteles waren sich in Bezug auf den Mord von Menschen mit Behinderung einig und sahen diesen als gerechtfertigt an. Die Lage im Mittelalter weist Analogien auf. Abgesehen von religiösen Einrichtungen und Pflegeheimen, die im Sinne der Nächstenliebe agierten und deren Mitarbeiterinnen ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge dem Erhalt und der Pflege von Menschen mit Behinderung widmeten, wurden diese in der Allgemeinheit nach wie vor als Menschen minderen Wertes betrachtet, deren Leben als nicht lebenswert eingestuft wurde und deren Tötung nicht zur Rechenschaft gezogen wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Benachteiligung von Menschen mit Behinderung ein und erläutert die rechtlichen Grundlagen sowie die begriffliche Abgrenzung von Integration und Inklusion.

Umgang mit Menschen mit Behinderung im Verlaufe der Zeit: Hier wird der historische Wandel der gesellschaftlichen Einstellung von der Antike über das Mittelalter und die Aufklärung bis hin zur NS-Zeit und der späteren rechtlichen Neuregelung nach 1945 nachgezeichnet.

Nachteile einer Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft: Das Kapitel beleuchtet kritische Aspekte wie den Leistungsdruck, die psychische Belastung für Betroffene sowie das fragliche Kosten-Nutzen-Verhältnis von Integrationsmaßnahmen.

Vorteile einer Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft: Hier wird dargelegt, wie persönlicher Kontakt Vorurteile abbauen kann und welche Chancen die gesellschaftliche Teilhabe für die Autonomie und den sozialen Status behinderter Menschen bietet.

Fazit: Das Fazit bewertet die Integration positiv unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte, betont jedoch die Notwendigkeit, Inklusion als weiterführendes, übergeordnetes Ziel zu verfolgen.

Schlüsselwörter

Integration, Inklusion, Menschen mit Behinderung, Behindertenrechtskonvention, Gesellschaft, Leistungsgesellschaft, Teilhabe, Exklusion, Menschenrechte, Sonderpädagogik, Normalisierungsprinzip, Diskriminierung, Autonomie, Heilpädagogik, Barrierefreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der gesellschaftlichen Integration von Menschen mit Behinderung in Deutschland und analysiert das Für und Wider dieses Prozesses.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die historische Entwicklung, die rechtliche Situation durch das Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Chancen und Risiken von Integrationsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie eine Integration von Menschen mit Behinderung gesellschaftlich förderlich und ethisch geboten ist, wobei ein besonderer Fokus auf der Differenzierung zu Inklusion liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Analyse von Fachliteratur sowie rechtlichen Dokumenten, um die Problematik historisch und aktuell zu erörtern.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Betrachtung, die kritische Diskussion der Nachteile der Integration und die Analyse der Vorteile für die betroffenen Personen sowie die Gesellschaft.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Integration, Inklusion, Menschen mit Behinderung, Teilhabe und die Behindertenrechtskonvention.

Warum wird im Text zwischen Integration und Inklusion unterschieden?

Der Autor unterscheidet diese Begriffe, da Integration oft eine bloße Eingliederung in ein bestehendes System bedeutet, während Inklusion auf eine grundlegende Veränderung des Systems für alle Menschen abzielt.

Welche Rolle spielt die UN-Behindertenrechtskonvention für die Argumentation?

Sie dient als wichtiges rechtliches Instrument, um den Wandel von der Fürsorgepolitik zur konsequenten Rechtspolitik zu begründen und das Recht auf Teilhabe als Menschenrecht zu untermauern.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)?

Der Autor betrachtet WfbM kritisch, da sie zwar Arbeitsplätze bieten, aber auch ein Ort der Exklusion sein können, an dem die Arbeitsbedingungen teilweise problematisch sind.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft. Kritische Betrachtung möglicher Vor- und Nachteile
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Theoretische und begriffliche Grundlagen der Erziehungswissenschaft, ihre Teildisziplinen und Handlungsfelder
Author
Jana Bauer (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V318348
ISBN (eBook)
9783668175129
ISBN (Book)
9783668175136
Language
German
Tags
Integration Inklusion Behindertenrechtskonvention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Bauer (Author), 2015, Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft. Kritische Betrachtung möglicher Vor- und Nachteile, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318348
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint