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Der Gemeinsame Bundesausschuss als Kostenregulator im Gesundheitswesen

Titel: Der Gemeinsame Bundesausschuss als Kostenregulator im Gesundheitswesen

Hausarbeit , 2016 , 23 Seiten

Autor:in: Karina Henning (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit widmet sich dem Gemeinsamen Bundesausschuss, der eine zentrale Rolle als Kostenregulator im Gesundheitswesen spielt. Als Entscheidungsgremium legt er innerhalb des vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmens fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für die ca. 70 Mio. gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland im Einzelnen übernommen werden.

Die Hausarbeit soll einen Einblick über die Arbeit des G-BA verschaffen, aufklären wie der G-BA aufgebaut und seine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen erläutern sowie die Arbeit des G-BA anhand eines Beispiels verdeutlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)

2.1 Struktur und Rechtsgrundlage des G-BA

2.2 Aufgaben und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschuss

2.3 Zusammenarbeit des Gemeinsamen Bundesausschuss mit Institutionen im Gesundheitswesen

2.3.1 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

2.3.2 Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG)

2.4 Arbeitsweise des Gemeinsamen Bundesausschuss

2.5 Finanzierung des Gemeinsamen Bundesausschusses

3 Die Arbeit des G-BA anhand der Kapselendoskopie des Dünndarmes

4 Nutzen, Qualität und Wirtschaftlichkeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Einblick in die Struktur, Aufgaben und Arbeitsweise des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) als zentrales Entscheidungsgremium der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Dabei wird insbesondere untersucht, wie der G-BA medizinische Leistungen bewertet und durch Richtlinien sowie die Steuerung von Kosten und Qualität Einfluss auf die Gesundheitsversorgung nimmt.

  • Rechtliche Grundlagen und organisatorische Struktur des G-BA
  • Aufgabenfelder und die Rolle der Richtlinienkompetenz
  • Zusammenarbeit mit IQWiG und IQTiG zur Qualitätssicherung
  • Praxisbeispiel: Aufnahme der Kapselendoskopie in den Leistungskatalog
  • Herausforderungen der Wirtschaftlichkeit und Nutzenbewertung von Leistungen

Auszug aus dem Buch

3 Die Arbeit des G-BA anhand der Kapselendoskopie des Dünndarmes

Der G-BA legt in Richtlinien fest, welche Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden und wer bei welcher Indikation die Leistungen seiner Versicherung beanspruchen kann. Somit prüft der Ausschuss u.a. die Einführung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten (NUB) auf Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Sicherheit. Die Bewertung durch den G-BA findet nur auf Antrag statt. Antragsberechtigt im ambulanten Bereich sind KBV, KZBV, alle KVen und KZVen, der GKV-Spitzenverband, Patientenvertreter und ein Unparteiischer des G-BA.

An dem Beispiel Kapselendoskopie soll dies in diesem Punkt deutlich gemacht werden.

Den Antrag zur Aufnahme der Kapselendoskopie des Dünndarms wurde vom AOK Bundesverband beim G-BA gestellt:

Mit dieser Technologie ist es möglich, den Dünndarm über seine gesamte Länge von ca. 6 m einzusehen. Die Kapselendoskopie kann die herkömmliche Magen- oder Darmspiegelung nicht ersetzen. Sie ist ein diagnostisches Mittel zur Visualisierung der Dünndarm-Schleimhaut und wird zur Detektion von Abnormalitäten im Dünndarm eingesetzt. Die Hauptindikation der Kapselendoskopie ist die ungeklärte Darmblutung, bei der durch Magen- und Darmspiegelung keine Ursache gefunden wurde. Zunehmend wird diese Kapseluntersuchung auch zur Diagnostik von chronisch-entzündlichen Veränderungen im Dünndarm, wie sie z. B. bei Morbus Crohn vorkommen, eingesetzt. Generell handelt es sich bei der Kapselendoskopie um ein sicheres und wenig belastendes Verfahren, welches die Patienten gern in Anspruch nehmen. Wenn Indikationen und Kontraindikationen beachtet werden, treten Nebenwirkungen in weniger als 1 % aller Fälle auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die zentrale Rolle des G-BA als Kostenregulator und skizziert die aktuelle Ausgabensituation der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.

2 Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA): Das Kapitel beschreibt detailliert die juristische Struktur, die gesetzliche Verankerung und die operativen Aufgaben des G-BA sowie die Zusammenarbeit mit unterstützenden Instituten.

3 Die Arbeit des G-BA anhand der Kapselendoskopie des Dünndarmes: Anhand dieses spezifischen medizinischen Verfahrens wird das Antragsverfahren und die regulatorische Aufnahme einer neuen Untersuchungsmethode in den GKV-Leistungskatalog illustriert.

4 Nutzen, Qualität und Wirtschaftlichkeit: Abschließend wird erörtert, wie der G-BA durch Nutzenbewertungen und Preisgestaltung von Arzneimitteln versucht, das Wirtschaftlichkeitsgebot im Spannungsfeld knapper Budgets zu wahren.

Schlüsselwörter

Gemeinsamer Bundesausschuss, G-BA, Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Gesundheitswesen, Kapselendoskopie, Nutzenbewertung, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung, IQWiG, IQTiG, Leistungskatalog, SGB V, Arzneimittelrichtlinie, medizinische Versorgung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss als oberstem Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Struktur und Rechtsgrundlage des G-BA, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem IQWiG und die Steuerung des Leistungskatalogs durch Richtlinien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Einblick in die Arbeitsweise des G-BA zu verschaffen und zu verdeutlichen, wie dieses Gremium über die Aufnahme von Leistungen und die Preisgestaltung von Arzneimitteln entscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse und die Auswertung von Gesetzestexten (SGB V) sowie offiziellen Beschlüssen und Dokumentationen des G-BA.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Gremienstruktur, die Finanzierung über Systemzuschläge und illustriert die Entscheidungsprozesse anhand des Praxisbeispiels der Kapselendoskopie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie G-BA, Qualitätssicherung, Wirtschaftlichkeitsgebot, Nutzenbewertung und Kapselendoskopie beschreiben.

Welche Rolle spielt das IQTiG für den G-BA?

Das IQTiG wurde gegründet, um den G-BA bei der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung und der Darstellung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen zu unterstützen.

Warum wurde die Kapselendoskopie als Fallbeispiel gewählt?

Sie dient als konkretes Beispiel, um zu zeigen, wie ein neuer medizinischer Standard durch Antragstellung und nachfolgende Nutzenbewertung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird.

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Details

Titel
Der Gemeinsame Bundesausschuss als Kostenregulator im Gesundheitswesen
Autor
Karina Henning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
23
Katalognummer
V318404
ISBN (eBook)
9783668198906
ISBN (Buch)
9783668198913
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gba gemeinsamer bundesausschuss kosten gesundheitswesen GKV krankenversicherung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karina Henning (Autor:in), 2016, Der Gemeinsame Bundesausschuss als Kostenregulator im Gesundheitswesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318404
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Leseprobe aus  23  Seiten
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