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Die wissenschaftliche Beobachtung als Methode der empirischen Sozialforschung

Titel: Die wissenschaftliche Beobachtung als Methode der empirischen Sozialforschung

Seminararbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Morath (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit hat die Erläuterung der Besonderheiten von wissenschaftlichen Beobachtungen zum Ziel. Neben der Beleuchtung des Prozesses der Beobachtung stehen zudem die Beobachtungsformen sowie Möglichkeiten und Grenzen der Beobachtung im Vordergrund. Eine Zusammenfassung beschließt die Arbeit. Zunächst werden die zum Verständnis der Arbeit notwendigen Begriffe bestimmt

Alltägliche Beobachtungen spielen seit jeher eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Menschheit. In gleicher Weise leisten wissenschaftliche Beobachtungen einen entscheidenden Beitrag, um insbesondere in zahlreichen Fragen der empirischen Sozialforschung Erkenntnisgewinne erzielen zu können und diese auf verwandte Wissenschaften, zu denen auch die Wirtschaftswissenschaften zählen, zu übertragen. Trotz dieser Gemeinsamkeit charakterisieren sich wissenschaftliche Beobachtungen im Gegensatz zu Alltagsbeobachtungen durch eine Reihe von klar definierten und systematischen Merkmalen, um als Instrument der Datenerhebung wissenschaftlichen Ansprüchen in der empirischen Sozialforschung zu genügen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

3. Prozess der Beobachtung

4. Formen der Beobachtung

5. Möglichkeiten und Grenzen der Beobachtung

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit erläutert die Besonderheiten der wissenschaftlichen Beobachtung als Methode der empirischen Sozialforschung, analysiert den zugehörigen Prozess sowie verschiedene Beobachtungsformen und reflektiert deren Möglichkeiten und Grenzen.

  • Grundlagen und Begriffsbestimmung wissenschaftlicher Beobachtung
  • Idealtypischer Ablauf des Beobachtungsprozesses
  • Klassifizierung verschiedener Formen der Beobachtung
  • Analyse von Möglichkeiten und methodischen Grenzen
  • Abgrenzung von wissenschaftlicher Beobachtung zu Alltagsbeobachtungen

Auszug aus dem Buch

Formen der Beobachtung

Je nach Forschungsfrage und den darin zu untersuchenden Sachverhalten ist eine geeignete Form der Beobachtung zu wählen. Es lassen sich generell eine Reihe von Beobachtungsformen unterscheiden, wovon im Folgenden vier in der Wissenschaftspraxis bedeutsame Formen in ihren jeweils gegensätzlichen Dimensionsausprägungen näher erläutert werden:

Strukturierte versus unstrukturierte Beobachtung

Strukturierte Beobachtungen erfolgen anhand eines bestimmten Beobachtungsschemas, das vorab erstellt wurde. Dieses umfasst festgelegte Beobachtungskategorien als Rahmen für den inhaltlichen Umfang, zu beachtende Schwerpunkte bei der Beobachtung sowie Regeln zur Aufzeichnung der Beobachtung. Diese Standardisierung soll zum einen die Zuverlässigkeit und Objektivität erhöhen und zum anderen die Verzerrungseffekte der Wirklichkeit durch eine lediglich selektive Wahrnehmung des Beobachters minimieren. Gleichzeitig hängt die Aussagekraft der strukturierten Beobachtung maßgeblich von den festgelegten Beobachtungskriterien ab, die durchaus einschränkend oder unangemessen sein können. Eine unstrukturierte Beobachtung hingegen gewährleistet zwar ein offeneres Beobachtungsverfahren, führt jedoch zu unstrukturierten Daten, welche die Wiederholung derselben Beobachtungssituation und die Vergleichbarkeit von Daten erheblich erschweren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Beobachtung ein, grenzt wissenschaftliche von alltäglichen Beobachtungen ab und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert die wissenschaftliche Beobachtung als einen planmäßigen, systematischen und unvoreingenommenen Vorgang zur Datenerhebung innerhalb der empirischen Sozialforschung.

3. Prozess der Beobachtung: Hier wird der idealtypische Ablauf einer Beobachtung in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten dargestellt, von der Forschungsfrage bis zur Ergebnispräsentation.

4. Formen der Beobachtung: Das Kapitel differenziert zwischen verschiedenen methodischen Ausprägungen, wie strukturierten, verdeckten, teilnehmenden und Feldbeobachtungen.

5. Möglichkeiten und Grenzen der Beobachtung: Hier werden die Vor- und Nachteile der Methode in einer Übersicht gegenübergestellt, um ein kritisches Verständnis für die Anwendung zu fördern.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse über den Beobachtungsprozess und die Bedeutung der reflektierten Methodenwahl.

Schlüsselwörter

Wissenschaftliche Beobachtung, Empirische Sozialforschung, Datenerhebung, Beobachtungsprozess, Strukturierte Beobachtung, Unstrukturierte Beobachtung, Verdeckte Beobachtung, Feldbeobachtung, Beobachterrolle, Qualitative Forschung, Quantitative Forschung, Gütekriterien, Sozialverhalten, Beobachtungsformen, Sozialwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Beobachtung als eine zentrale Methode der empirischen Sozialforschung und beleuchtet deren theoretische Grundlagen sowie praktische Durchführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, dem systematischen Prozess der Beobachtung, der Abgrenzung verschiedener Beobachtungsformen sowie einer kritischen Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung der Besonderheiten wissenschaftlicher Beobachtungen, um deren methodisch korrekte Anwendung in Forschungskontexten zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär untersucht?

Die Arbeit untersucht die Methode der wissenschaftlichen Beobachtung, sowohl in ihrer strukturierten als auch unstrukturierten Ausprägung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Darstellung des idealtypischen Beobachtungsprozesses in fünf Schritten sowie eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Beobachtungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Empirische Sozialforschung, Beobachtungsprozess, wissenschaftliche Gütekriterien, Beobachtungsformen und Datenerhebung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen strukturierter und unstrukturierter Beobachtung wichtig?

Die Unterscheidung ist für die Qualität der erhobenen Daten entscheidend, da strukturierte Verfahren die Vergleichbarkeit erhöhen, während unstrukturierte Verfahren einen offeneren Zugang ermöglichen, aber die Datenauswertung erschweren.

Welche Rolle spielt die Ethik bei verdeckten Beobachtungen?

Verdeckte Beobachtungen gelten unter forschungsethischen Aspekten als zweifelhaft, da die beobachteten Personen nicht in den Vorgang eingeweiht sind, weshalb sie nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden sollten.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die wissenschaftliche Beobachtung als Methode der empirischen Sozialforschung
Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn  (Wirtschaft)
Veranstaltung
Wissenschaftsmethoden
Note
1,3
Autor
Tobias Morath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V318592
ISBN (eBook)
9783668177925
ISBN (Buch)
9783668177932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wissenschaftliche Beobachtung empirische Sozialforschung Prozess der Beobachtung Formen der Beobachtung Möglichkeiten und Grenzen der Beobachtung Strukturierte Beobachtung unstrukturierte Beobachtung Offene Beobachtung Verdeckte Beobachtung Teilnehmende Beobachtung nicht-teilnehmende Beobachtung Feldbeobachtung Laborbeobachtung Grenzen wissenschaftlicher Beobachtungen Möglichkeiten wissenschaftlicher Beobachtungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Morath (Autor:in), 2015, Die wissenschaftliche Beobachtung als Methode der empirischen Sozialforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318592
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Leseprobe aus  12  Seiten
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