Die vorliegende Arbeit widmet sich der Wahrnehmung und Wirkung von Onlinewerbung und geht dabei insbesondere auf die Einflussfaktoren Kreation und Format ein. Neben der allgemeinen Betrachtung von Onlinewerbung als Teil des Online-Marketings werden unter anderem auch die Stärken und Schwächen der verschiedenen Online-Formate analysiert.
Mit dem Zugang zum Internet und der Entstehung des „World Wide Webs“ entstand für die Unternehmen eine weitere Möglichkeit, um auf Ihre Produkte aufmerksam zu machen. Geschah dies anfangs noch mit gestalterisch unprofessionell wirkenden und wenig hochauflösenden Online-Bannern, nahm die Qualität der Onlinewerbung, mit fortschreitender Digitalisierung, immer weiter zu.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um im „Netz“ und bei den Usern einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Marketing goes digital
2.1 Definition und Ziele des Online-Marketings
2.2 Onlinewerbung als Teil des Online-Marketings
2.3 Betrachtung des deutschen Onlinewerbemarkts
3 Kreation als Erfolgsfaktor für eine hohe Werbewahrnehmung und -wirkung
3.1 Kreation und Kreativitätsdimensionen
3.2 Wahrnehmung von Onlinewerbung
3.3 Wirkung von Onlinewerbung
4 Die Wirkungskraft verschiedener Online-Formate
4.1 Definition von Ad Specials
4.2 Definition von Native Advertising
4.3 Stärken und Schwächen der jeweiligen Werbeformate
4.4 Ad Impact Score Wirkungsanteile
5 Weitere Erfolgsfaktoren im Überblick
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Wahrnehmung und Wirkung von Onlinewerbung, wobei insbesondere die beiden Einflussfaktoren Kreation und Werbeformat im Fokus stehen. Es wird analysiert, inwieweit eine qualitative Gestaltung sowie die Wahl des richtigen Formats über den Erfolg einer Online-Kampagne entscheiden.
- Grundlagen des Online-Marketings und Entwicklung des Onlinewerbemarkts
- Einfluss der Kreation auf Werbewahrnehmung und Betrachtungsdauer
- Wirkungsanalyse verschiedener Online-Formate (Display, Ad Specials, Native Advertising)
- Vergleich von Sympathie, Akzeptanz und Ad Impact Score
- Bedeutung von Umfeld und Targeting für den Kampagnenerfolg
Auszug aus dem Buch
3.1 Kreation und Kreativitätsdimensionen
Als Kreation wird der Teil eines Werbemittels bezeichnet, der sich auf die gestalterischen und inhaltlichen Freiheitsgrade bezieht, die uneingeschränkt von technischen oder rechtlichen Restriktionen genutzt werden können. Konkret umfasst dies Aufbau, Platzierung, Größe, Farbe und Verwendung einzelner Elemente sowie die Länge und die verwendete Grundstimmung des Werbemittels.
Die Kreativitätsdimensionen Originalität, Elaboration, Synthese, Flexibilität und der künstlerische Wert lassen die Kreativität der Kreation erkennbar werden. So lässt sich Originalität beispielweise dadurch erkennen, dass das Werbemittel überraschende, ungewöhnliche oder einzigartige Elemente enthält.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des ersten Eindrucks für die Werbewirkung ein und definiert den Untersuchungsgegenstand der Arbeit.
2 Marketing goes digital: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Online-Marketings und beleuchtet die aktuelle Marktsituation für Onlinewerbung in Deutschland.
3 Kreation als Erfolgsfaktor für eine hohe Werbewahrnehmung und -wirkung: Hier wird der messbare Zusammenhang zwischen gestalterischer Kreation und der tatsächlichen Wahrnehmung sowie Wirkung beim Nutzer analysiert.
4 Die Wirkungskraft verschiedener Online-Formate: Das Kapitel vergleicht unterschiedliche Werbeformate wie Display Ads, Ad Specials und Native Advertising hinsichtlich ihrer Akzeptanz und Performance.
5 Weitere Erfolgsfaktoren im Überblick: Abschließend werden ergänzende Faktoren wie das Umfeld der Platzierung und die Rolle von Targeting für den Erfolg einer Kampagne betrachtet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine gelungene Kombination aus Kreation und Format entscheidend für die Werbewirkung ist.
Schlüsselwörter
Onlinewerbung, Online-Marketing, Werbewahrnehmung, Werbewirkung, Kreation, Display-Advertising, Ad Specials, Native Advertising, Kampagnenerfolg, Eye-Tracking, Ad Impact Score, Targeting, Werbeformate, Markenimage, Kaufanreiz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die bestimmen, wie Onlinewerbung wahrgenommen wird und welche Wirkung sie bei den Nutzern entfaltet.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Felder sind die Bedeutung der kreativen Gestaltung von Werbemitteln, die Unterschiede zwischen verschiedenen digitalen Werbeformaten sowie die Messung von Werbeerfolg.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es herauszufinden, welchen Einfluss die Kreation und das gewählte Format auf den Erfolg von Online-Kampagnen haben.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung existierender Studien, insbesondere der OVK-Studie "The Power of Creation" sowie Analysen von Vermarktern wie G+J e|MS.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Definition von Kreation, Ergebnisse der Blickbewegungsmessung (Eye-Tracking), die Sympathie und Akzeptanz verschiedener Formate sowie Kennzahlen zur Werbeperformance.
Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Werbewirkung, Native Advertising, Kreationsqualität und digitale Werbestrategien charakterisieren.
Warum ist Native Advertising laut der Studie besonders relevant?
Es ist das bei den Nutzern beliebteste Werbeformat, da es sich natürlich in den redaktionellen Content einfügt und somit weniger als klassische, störende Werbung wahrgenommen wird.
Welchen Anteil hat die Kreation an der Werbewirkung?
Die OVK-Studie belegt, dass die Wirkung von Display-Werbemitteln zu 62 Prozent von der Qualität der Kreation abhängig ist.
- Citar trabajo
- Max Schulz (Autor), 2016, Welchen Einfluss haben Kreation und Format auf den Erfolg von Onlinewerbung? Faktoren der Werbewahrnehmung und -wirkung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318636