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Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale als Erfolgsfaktoren von Start-ups

Title: Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale als Erfolgsfaktoren von Start-ups

Bachelor Thesis , 2015 , 57 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Paul Scholz (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Unternehmertum ist die Triebfeder aller Innovationen, das dynamische Element einer Wirtschaft. Unternehmer greifen Ideen auf und etablieren sie am Markt, sie zerstören bestehende verkrustete Strukturen und schaffen Freiraum für bessere und effizientere Produkte. Ein Unternehmer im Sinne des Entrepreneurship ist kein Erfinder. Er setzt Bestehendes durch Reorganisation und Analyse der Märkte und Kundenbedürfnisse in Innovationen um. Die direkte Kontrolle und die zunächst geringe Größe des gegründeten Unternehmens ermöglichen dem Unternehmer einen großen Einfluss auf das Unternehmen und dessen Weg. Seine individuellen Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale haben in dieser Phase eine hohe Prägekraft und sind ihrer Wirkung auf den Wachstumsprozess wegen für wissenschaftliche Untersuchungen interessant.

Unternehmensgründungen bieten immens großes, längst noch nicht ausgeschöpftes und zukünftig weiter wachsendes volkswirtschaftliches Wertschöpfungspotential. Während manche Gründer ihre Idee erfolgreich entwickeln, werden andere Konzepte nicht umgesetzt. Die meisten Gründungen scheitern deshalb schon in der Startphase. Woran liegt es, dass manchen Gründern der erfolgreiche Aufbau eines Unternehmens gelingt und anderen nicht? Die richtige Kombination von Persönlichkeitsmerkmalen und der bewusste Einsatz unternehmerischer Motivation könnten den Unterschied ausmachen und die Erfolgswahrscheinlichkeit junger Unternehmer – unabhängig von Randbedingungen und exogenen Einflüssen – erhöhen.

Ein Modell und Kenntnis der Einflussfaktoren kann den Gründungserfolg vorhersagbarer machen. Die Enttäuschung gescheiterter Gründer und die vergeblich verzehrten Ressourcen der Förderer können minimiert werden und eine gezieltere Auswahl und effizienteres Training potentieller Gründer ermöglicht werden. Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich demnach mit der Frage, ob ein Zusammenhang zwischen Motivations- und Persönlichkeitsmerkmalen der Gründer und dem Erfolg junger Unternehmen besteht und auf welche Art und Weise diese Merkmale den Unternehmenserfolg direkt und indirekt beeinflussen. Aus diesem Modell heraus soll eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden. Gründer können so die Beziehungen zwischen den Faktoren besser nachvollziehen und werden erneut auf wichtige Aspekte mit Bedeutung für das praktische Arbeiten aufmerksam gemacht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

1.1 Motivation und Problemstellung der Arbeit

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Was ist Entrepreneurship, wer sind Entrepreneure?

2.2 Motivations- und Persönlichkeitsfaktoren von Gründern mit Einfluss auf den Unternehmenserfolg

2.3 Motivationsmerkmale

2.3.1 Vision

2.3.2 Self-efficacy

2.3.3 Ziele

2.4 Charaktereigenschaften

2.4.1 Leidenschaft & Hartnäckigkeit

2.4.2 Innere Kontrollüberzeugung

2.4.3 Risikoneigung

2.4.4 Leistungsorientierung

2.4.5 Charisma & Extraversion

2.5 Fähigkeiten

2.5.1 Erkennen von Geschäftschancen

2.5.2 New Resource Skill

3. Bekannte Modellansätze zur Beschreibung des Unternehmenserfolgs

3.1 Auszug aus Baum, Locke (2004)

3.2 Auszug aus Baum, Locke & Smith (2001)

3.3 Auszug aus Frese (2009)

3.4 Auszug aus Jain (2011)

4. Modellvorschlag auf Basis der Ergebnisse

4.1 Modellempfehlung in der Form eines Rahmengerüstes

4.2 Begründung für die Modellzusammenstellung

5. Diskussion und Konsequenzen der Empfehlung

5.1 Handlungsempfehlung auf Basis des Modells

5.2 Einschränkungen und Schwächen des Ansatzes

6. Schlussfolgerungen

6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und des Vorgehens

6.2 Ausblick für zukünftige Forschungsarbeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen spezifischen Motivations- und Persönlichkeitsmerkmalen von Gründern und dem Erfolg junger Unternehmen. Ziel ist es, durch die Analyse bestehender wissenschaftlicher Modelle eine strukturierte Modellempfehlung zu entwickeln, die Gründern als Orientierung dient, um die Erfolgswahrscheinlichkeit ihrer Unternehmungen zu erhöhen.

  • Analyse psychologischer Motivationsfaktoren (u.a. Vision, Self-efficacy, Ziele)
  • Untersuchung relevanter Charaktereigenschaften wie Risikoneigung und Leistungsorientierung
  • Evaluierung von Fähigkeiten wie das Erkennen von Geschäftschancen und New Resource Skills
  • Zusammenführung theoretischer Modellansätze in einem neuen Rahmengerüst

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Vision

Eine konkrete Idee, wie eine Geschäftsmöglichkeit realisiert werden könnte, existiert häufig zuerst nur im Kopf des Entrepreneurs. Sie ist folglich eine persönliche Interpretation der Wirklichkeit durch den Entrepreneur (Shane et al., 2003). Die Fähigkeit des menschlichen Verstandes durch kreatives Denken Lösungen zu finden, die in ihrer Form bisher nicht existierten, wird deshalb als Vision bezeichnet (Locke, 2000b). Die Verbindung von Wissen und Erfahrung, getrieben durch schöpferische Intuition (Carland, Carland, & Steward, 1996), erlaubt die Entwicklung von originären Unternehmensvisionen, dem ultimativen Zielzustand eines dynamischen, iterativen Analyseprozesses der Abgleichung des unternehmerischen Traums mit der Realität des Umsetzungsprozesses (Carland & Carland, 2000).

Eine Vision ist ein entferntes Ziel. Sie spiegelt die Werte oder Zielzustände, nach denen das Unternehmen streben sollte oder beides (Bass & Stogdill, 1990; House & Shamir, 1993). Sie ist eine in die Zukunft projizierte gedankliche Vorstellung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen (Bennis & Nanus, 1985). Ein „ideales und einzigartiges Bild der Zukunft“ (Kouzes & Posner, 2012) und außerdem ein Bild der Organisation, die der Entrepreneur benötigt, um sein Ziel eines wachsenden Unternehmens, das Erlangen von Ansehen und persönlichem Reichtum, erreichen zu können (Bird, 1989; Filion, 1991).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Hinführung zur Bedeutung des Unternehmertums und Formulierung der Fragestellung hinsichtlich der Einflussfaktoren auf den Gründungserfolg.

2. Theoretischer Hintergrund: Fundierte Herleitung der relevanten Motivationsmerkmale, Charaktereigenschaften und Fähigkeiten von Entrepreneuren.

3. Bekannte Modellansätze zur Beschreibung des Unternehmenserfolgs: Vorstellung und Diskussion etablierter wissenschaftlicher Modelle als Basis für die weitere Untersuchung.

4. Modellvorschlag auf Basis der Ergebnisse: Präsentation einer eigenen Modellempfehlung in Form eines Rahmengerüstes und Begründung der Faktorenwahl.

5. Diskussion und Konsequenzen der Empfehlung: Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen für Gründer und kritische Reflexion der Einschränkungen des Modells.

6. Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship, Unternehmenswachstum, Motivation, Persönlichkeitsmerkmale, Vision, Self-efficacy, Zielsetzung, Charaktereigenschaften, Risikoneigung, Leistungsorientierung, Geschäftschancen, New Resource Skill, Gründungserfolg, Modellentwicklung, Unternehmertum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie individuelle Merkmale von Gründern, wie Motivation und Persönlichkeit, den Erfolg und das Wachstum junger Unternehmen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Motivationsmerkmale, Charaktereigenschaften und fachliche Fähigkeiten, die im unternehmerischen Prozess eine entscheidende Rolle spielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Modellvorschlags, um Zusammenhänge zwischen Gründer-Merkmalen und Unternehmenserfolg sichtbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, um bestehende Modelle und empirische Erkenntnisse zu aggregieren und in ein eigenes, neues Rahmengerüst zu überführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erarbeitet, gefolgt von einer Analyse bekannter Modelle, bevor diese Erkenntnisse in einem eigenen Modellvorschlag zusammengefasst werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Entrepreneurship, Unternehmenswachstum, Motivationsmerkmale, Persönlichkeitsmerkmale und Gründungserfolg.

Warum ist das Konzept "Handeln & Verhalten" im Modell so wichtig?

Da nur durch das tatsächliche Handeln die inneren Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale in beobachtbare Ergebnisse und somit in Unternehmenserfolg überführt werden können.

Wie variiert die Bedeutung der Faktoren über die Zeit?

Die Bedeutung einzelner Faktoren, wie etwa das Erkennen von Geschäftschancen, ist stark abhängig von der jeweiligen Lebensphase des Unternehmens (Start-up vs. Wachstumsphase).

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Details

Title
Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale als Erfolgsfaktoren von Start-ups
College
RWTH Aachen University
Grade
1,0
Author
Paul Scholz (Author)
Publication Year
2015
Pages
57
Catalog Number
V318687
ISBN (eBook)
9783668700932
ISBN (Book)
9783668700949
Language
German
Tags
Entrepreneurship Erfolgreich Gründen Gründung Motivation Persönlichkeit Vision Ziele Start-up
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paul Scholz (Author), 2015, Motivations- und Persönlichkeitsmerkmale als Erfolgsfaktoren von Start-ups, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318687
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