Anwendung technischer Assistenzsysteme in der Pflege

Eignung eines Robbenroboters als Lernmaterial für verschiedene Personengruppen


Diplomarbeit, 2015

110 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung und Ziel der Arbeit

2 Herausforderung – demografischer Wandel
2.1 Einsatzbereiche von AAL
2.1.1 Gesundheit und (ambulante) Pflege
2.1.2 Haushalt und Versorgung
2.1.3 Sicherheit und Privatsphäre
2.1.4 Kommunikation und soziales Umfeld
2.2 Aus- und Weiterbildung

3 PARO der Robbenroboter
3.1 Technische Daten und Eigenschaften von PARO
3.2 Therapie mit PARO

4 Untersuchung zur Eignung von PARO als Lernmaterial und „Türöffner“
4.1 Beschreibung der Methodik
4.2 Das Fokusgruppengespräch
4.2.1 Vorbereitung der Fokusgruppe
4.2.2 Durchführung der Fokusgruppe
4.2.3 Ergebnisse der Fokusgruppe
4.3 Der Fragebogen
4.3.1 Vorbereitung der Fragebogenbefragung
4.3.2 Erstellung des Fragebogens
4.3.3 Durchführung der Fragebogenbefragung

5 Auswertung und Ergebnisse
5.1 Hypothesen
5.2 Beschreibung der Stichprobe
5.3 Technikaffinität
5.4 Überprüfung der Hypothesen
5.5 Ethische Aspekte und Zukunftsvorstellungen
5.6 Betrachtung der Freitextangaben

6 Zusammenfassung und Ausblick

Literatur

Anhang

Fokusgruppenleitfaden

Persönliches Fokusgruppenprotokoll

Fokusgruppenzitate

Fragebogen

Mann-Whitney-U-Test Ergebnisse

Freitextangaben

Einwilligungserklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Belegungsstatistik ambulant Betreutes Wohnen

Abbildung 2: Belegungsstatistik stationär Betreutes Wohnen

Abbildung 3: PARO MCR900

Abbildung 4: Fokusgruppe

Abbildung 5: fünfstufige Likert-Skala mit Beispielfrage

Abbildung 6: Altersstruktur der Befragungsteilnehmer

Abbildung 7: Vergleich der TA-EG-Subskalen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Teilnehmer der Fokusgruppe

Tabelle 2: PARO kann unterstützen

Tabelle 3: Vergleich der Subskalen des TA-EG Fragebogens

Tabelle 4: PARO als Anschauungsmaterial

Tabelle 5: PARO macht neugierig

Tabelle 6: PARO einsetzen

Tabelle 7: PARO ausprobieren

Tabelle 8: Bedienung von PARO

Tabelle 9: zukünftiger Einsatz von Technik in der Pflege

Tabelle 10: Kreuztabelle über Begeisterungsgruppen

Tabelle 11: PARO als Beispiel für Technikeinsatz

Tabelle 12: Entlastung des Pflegepersonals

Tabelle 13: Verlust der Nähe

Tabelle 14: weniger Dokumentationsaufwand

Tabelle 15: Verletzungen des Datenschutzes

Tabelle 16: Personaleinsparungen

Tabelle 17: Verletzung der Würde

1 Einleitung und Ziel der Arbeit

In Deutschland steigt die Zahl älterer Menschen kontinuierlich an und mit ihr die Anzahl derer, die im häuslichen Umfeld oder in Pflegeeinrichtungen betreut, versorgt und gepflegt werden müssen.

Um den Herausforderungen des demografischen Wandels z.B. im Bereich der Pflege von alten und/oder kranken Menschen begegnen zu können, werden derzeit technische Assistenzsysteme entwickelt, die in der Betreuung und Pflege von beeinträchtigten Menschen Anwendung finden sollen.

Nach einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2011a) wird Assistenzsystemen eine breite Einsatzmöglichkeit in der Pflege attestiert. Es kann davon ausgegangen werden, dass Pflegekräfte in Zukunft vermehrt mit AAL-Systemen konfrontiert sein werden.

AAL steht für intelligente Umgebungen, die sich selbstständig, proaktiv und situationsspezifisch den Bedürfnissen und Zielen des Anwenders anpassen, um ihn im täglichen Leben zu unterstützen. Solche intelligenten Umgebungen sollen insbesondere auch älteren, beeinträchtigten und pflegebedürftigen Menschen ermöglichen, selbstbestimmt in einer privaten Umgebung zu leben (Fraunhofer-Allianz AAL 2015).

Es müssen geeignete Konzepte zur Fort- und Weiterbildung entwickelt werden, in denen es möglich sein muss, auch wenig technikaffinen Menschen den Zugang zu AAL-Systemen zu eröffnen. Praxisbezug und ein anschauliches Schulungsmaterial bilden die Grundlagen erfolgreicher Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen (Huber & Hader-Popp 2005).

Ein maßgeblicher Faktor zur Einführung und Etablierung der bislang wenig bekannten unterstützenden AAL-Systemen in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen sowie im häuslichen Umfeld, besteht in der Vermittlung von Kenntnissen über solche Systeme und in der Schulung von deren Anwendung in der Praxis. In Weiterbildungen und Schulungen für Pflegekräfte sollen diese Kenntnisse vermittelt werden.

Ein bereits heute existierendes und vereinzelt in der Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen eingesetztes, altersgerechtes AAL-System ist der Robbenroboter PARO, welcher von Takanori Shibata am National Institute of Advanced Industrial Science and Technology in Japan entwickelt wurde (Parorobots 2014).

Es fehlen Erkenntnisse, ob PARO in der Weiterbildung von Pflegekräften ein gutes Beispiel für ein AAL ist und somit positiv auf den Erfolg von Schulungen zum Thema AAL in der Pflege auswirken kann.

Im Rahmen dieser Arbeit soll die folgende Frage untersucht werden:

Kann der Robbenroboter PARO als praktisches Anschauungsmaterial für ein AAL-System in der Weiterbildung für Pflegekräfte dienen und somit den Zugang zu AAL-Technik im Allgemeinen, auch für wenig technikaffine Menschen, herstellen?

Als zweckmäßige Methode zur Untersuchung der Fragestellung wurden standardisierte Fragen in einer schriftlichen Befragung von Pflegekräften einer Wohneinrichtung für beeinträchtigte Menschen mittels eines eigens dafür entwickelten Fragebogens angewendet.

Auf Grundlage der Ergebnisse von 118 Befragungsteilnehmern, wurden die folgenden, für die Beantwortung der Fragestellung bedeutsamen Hypothesen überprüft.

Hypothese 1: PARO wird von Personen in Pflegeberufen als geeignetes Anschauungsmaterial bei Weiterbildungen für technische Assistenzsysteme in der Pflege gesehen.

Hypothese 2: Die Menschen, denen der Film von PARO im Einsatz in einer Pflegeeinrichtung vorgeführt wurde, würden PARO gerne bei ihrer Arbeit mit den Bewohnern einsetzen.

Hypothese 3: Die Bedienung von PARO als technisches Assistenzsystem wird von Menschen in Pflegeberufen als einfach eingeschätzt.

Hypothese 4: Menschen in Pflegeberufen, denen PARO vorgestellt wurde, gehen davon aus, dass zukünftig vermehrt technische Assistenzsysteme im Pflegebereich eingesetzt werden.

Hypothese 5: PARO eignet sich als Beispiel für den Einsatz technischer Assistenzsysteme im Pflegebereich.

Nach der Einleitung wird im zweiten Kapitel der demografische Wandel in Deutschland mit seinen Auswirkungen und den sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Gesellschaft, insbesondere für die in der Pflege beschäftigten Menschen, beschrieben. Im Folgenden wird die Bedeutung von AAL-Systemen als Mittel gegen den Pflegenotstand sowie deren gegenwärtige und zukünftige Einsatzbereiche dargestellt. Anschließend wird die Aus- und Weiterbildung in Bezug auf AAL-Systeme thematisiert.

Inhaltlich wird im dritten Kapitel der Robbenroboter PARO vorgestellt, seine Eigenschaften beschrieben und sein derzeitiger Einsatz im Rahmen der Therapie bei demenziell erkrankten Menschen aufgezeigt.

In dem für die Beantwortung der Fragestellung zentralen vierten Kapitel wird ein Fragebogen für Pflegekräfte in Wohneinrichtungen für beeinträchtigte Menschen entwickelt und die Befragung durchgeführt. Konkret findet zunächst die qualitative Erhebungsmethode der Fokusgruppe in einer kleineren Personengruppe Anwendung. Aus den Ergebnissen wird ein quantitativer Fragebogen entwickelt, der in einer größeren Gruppe von Pflegenden eingesetzt wird. Die Konzeptionierung und Durchführung der empirischen Erhebung wird in diesem Kapitel aufgezeigt.

Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Fragebogenbefragung dazu verwendet, die zuvor aufgestellten Hypothesen zu überprüfen. Durch die Datenanalyse werden die Informationen der Einzeldaten zunächst verdichtet und so dargestellt, dass das Wesentliche zur Überprüfung der jeweiligen Hypothese verdeutlicht wird. Die Daten werden tabellarisch dargestellt und es werden sowohl deskriptive als auch analytische Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Analysen lassen Rückschlüsse auf den erfolgreichen Einsatz von PARO im Rahmen von Schulungen zum Thema AAL zu.

Abschließend werden im sechsten Kapitel die Erkenntnisgewinne für den Einsatz von PARO bei der Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften zusammengefasst und erörtert.

2 Herausforderung – demografischer Wandel

Die in den letzten Jahrzehnten in der fortwährenden Erhöhung der Lebenserwartung begründete allgemein ansteigende Anzahl älterer Menschen stellt die gesamte Gesellschaft vor die Frage, wie in Zukunft die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen sowohl quantitativ als auch qualitativ sichergestellt werden kann.

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (2012) zeigen, dass die Zahl der über 80-Jährigen zwischen 2011 und 2050 von 4,3 Millionen auf 10,2 Millionen Menschen steigen wird. Im Jahr 2060 wird jeder siebte Mensch in Deutschland 80 Jahre oder älter sein. Ebenso wird für das Jahr 2060 von 4,5 Millionen Pflegebedürftigen ausgegangen (Zweites Deutsches Fernsehen 13.01.2015). Gleichzeitig sinkt die Gesamtanzahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter (Statistisches Bundesamt 2012, Statistisches Bundesamt 2009).

Bereits heute besteht ein Mangel an Pflegefachkräften, der sich voraussichtlich weiter verschärfen wird. Das bedeutet, dass zukünftig eine steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen von einer nicht proportional mitsteigenden, wenn nicht gar sinkenden Anzahl von Pflegefachkräften versorgt werden muss. Andersherum betrachtet, müssen die einzelnen Pflegefachkräfte mehr Menschen mit Pflegebedarf versorgen als bislang.

Aufgrund dieser Entwicklung ist davon auszugehen, dass Technische Unterstützungssysteme wie AAL vermehrt zum Einsatz kommen werden, um einerseits die Versorgung pflegebedürftiger Menschen sicherzustellen, die Lebensqualität älterer und beeinträchtigter Menschen zu erhalten und um andererseits professionelle Pflegekräfte und Angehörige zu entlasten.

Längst sind professionelle Pflegekräfte und Angehörige am Limit des Leistbaren angelangt. Die Arbeit in der Pflege wird oft als sehr stressig und auch als körperlich sehr erschöpfend eingeschätzt (Bispinck et al. 2012, S. 27).

Hohe Krankenstände und ein erhöhtes Risiko eine Depression oder ein Burn-out zu entwickeln, sprechen für sich (DAK Forschung 2012, S. 132, Zweites Deutsches Fernsehen 2015). Hinzu kommt, dass die Gruppe der pflegenden Angehörigen laut einer Studie der Siemens-Betriebskrankenkasse hohen Belastungen bei der Pflege von Angehörigen ausgesetzt ist (Billinger 2013).

Gleichfalls betroffen von veränderten und zusätzlichen Aufgaben und Belastungen, primär bedingt durch die kontinuierlich steigende Anzahl älterer Bewohner und die dadurch stetig anwachsende Pflegetätigkeit, sind Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Diese sind in der Regel Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit pädagogischem Schwerpunkt. Dementsprechend verfügt das Personal überwiegend über Berufsausbildungen dieses Bereichs und nicht über pflegerische Fachkenntnisse. Erst in den letzten Jahren wird auch Pflegefachpersonal eingestellt, um der einsetzenden Entwicklung Rechnung zu tragen (Schulze Höing 2013).

Dass ältere Bewohner in diesen Einrichtungen bislang fast gänzlich fehlten, und damit altersbedingter Pflegebedarf die Ausnahme darstellte, liegt in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland begründet, in der Menschen mit Behinderungen als „lebensunwert“ abgestempelt und systematisch vernichtet wurden. Mehrere Generationen wurden ermordet oder hatten durch extrem schlechte Lebensbedingungen und fehlende medizinische und psychosoziale Betreuung eine erheblich verringerte Lebenserwartung (Wetzel & Oettl 2010).

Da der demografische Wandel alle Bevölkerungsteile gleichermaßen betrifft, steigt adäquat zu der Entwicklung in der Allgemeinbevölkerung auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe die Anzahl älter werdender Bewohner. Die mit dem Älterwerden verbundenen Beeinträchtigungen nehmen entsprechend zu.

Schätzungen zufolge ist inzwischen jeder zweite Bewohner stationärer Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe älter als 55 Jahre, 15% sind über 65 Jahre alt (Lindmeier & Lubitz 2011).

Zusätzlich sind Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oft zugleich von körperlichen Beeinträchtigungen betroffen. Im Gegensatz zur Allgemeinbevölkerung ist diese Personengruppe in allen Lebensphasen – Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter – auf Unterstützung, Assistenz und Begleitung angewiesen. Im Alter zeigen sie häufig Anzeichen für eine physiologische Voralterung. Der Unterstützungsbedarf steigt somit altersbedingt teilweise stark an (Lindmeier & Lubitz 2011).

Für Betreuungskräfte sowohl in ambulant betreuten Wohnformen als auch in stationären Wohneinrichtungen stellt diese erstmalig erheblich steigende Anzahl älter werdender Betreuter bzw. Bewohner eine neue Herausforderung dar (Schulze Höing 2013).

Neben den durch die Behinderung ohnehin eingeschränkten Alltagskompetenzen kommen, entsprechend der Allgemeinbevölkerung, altersbedingte Erkrankungen wie z.B. Osteoporose, Seh- und Hörbeeinträchtigungen, Schilddrüsenunterfunktion und demenzielle Erkrankungen hinzu (Statistisches Bundesamt 2009).

Zurzeit leben in Deutschland circa 1,5 Millionen demenziel erkrankte Menschen, im Jahr 2050 wird ihre Zahl auf 3 Millionen Menschen angestiegen sein (Bundesministerium für Gesundheit 2015).

Menschen mit Down-Syndrom weisen ein höheres Risiko für eine demenzielle Erkrankung auf (Kranich 2001). Bereits ab dem 40. Lebensjahr finden sich bei dieser Personengruppe hirnorganische Veränderungen, die denen von an Alzheimer-Demenz erkrankten Menschen der Allgemeinbevölkerung entsprechen (Ding-Greiner 2014).

In der Allgemeinbevölkerung leiden ca. 11% der über 65jährigen an einer demenziellen Erkrankung, bei Menschen mit Down-Syndrom liegt die Demenzrate dieser Altersgruppe bei 75% (Lindmeier & Lubitz 2011). Demzufolge steigt die Erkrankungsrate mit zunehmendem Lebensalter zusätzlich überproportional stark an.

Einrichtungsträger der Behindertenhilfe, und mit ihnen das Betreuungspersonal, sind aufgrund dieser Entwicklung im stationären und ambulanten Bereich gefordert, auf die steigende Anzahl alter und an Demenz erkrankter Bewohner zu reagieren und neue Handlungsstrategien und -konzepte zu entwickeln.

Der gesellschaftlichen Entwicklung und gesetzlichen Vorgaben (SGB Zwölftes Buch 2003) entsprechend, in der eine ambulante Betreuung einer stationären Versorgung vorzuziehen ist, ist auch im Bereich der Behindertenhilfe die Anzahl der ambulant betreuten Plätze in den vergangenen 20 Jahren um ein Vielfaches angestiegen (Abbildung 1). Erfahrungsgemäß sind auch für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung ein weitgehend selbständiges Leben und das Wohnen im vertrauten, sozialen Umfeld immer wichtiger geworden.

Menschen mit Beeinträchtigung im ambulanten, Betreuten Wohnen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Belegungsstatistik ambulant Betreutes Wohnen (Soziale Förderstätten für Behinderte e.V. 2015)

Die Erfahrung zeigt ebenfalls, dass viele Menschen mit Beeinträchtigung in stationären Einrichtungen leben seit sie junge Erwachsene sind. Dadurch stellen die Wohnstätten ihr vertrautes, privates Umfeld dar, das sie nicht auf Grund des Eintretens einer Pflegebedürftigkeit, zum Beispiel im Alter, verlassen möchten (Abbildung 2).

Menschen mit Beeinträchtigung in Wohnstätten (stationär)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung 2: Belegungsstatistik stationär Betreutes Wohnen (Soziale Förderstätten für Behinderte e.V. 2015)

Gerade Angehörigen ist es erfahrungsgemäß wichtig, zu wissen, dass ihre „Kinder“ oder Geschwister nicht in ein typisches Alten- oder Pflegeheim wechseln müssen, sondern bis zu ihrem Tod in der Wohnstätte also in ihrem Zuhause verbleiben können.

Eine Möglichkeit, den Wunsch im vertrauten Umfeld verbleiben zu können, in die Realität umzusetzen, könnte der Einsatz von AAL-Systemen in der Pflege bieten.

AAL (Ambient Assisted Living) umfasst Konzepte, Methoden, technische Systeme, Produkte und Dienstleistungen, die das Leben von benachteiligten Menschen situationsabhängig und vor allem unaufdringlich unterstützen. Allgemein kann gesagt werden, dass AAL-Systeme Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben sind (VDE-Anwendungsregel 2015). Die Deutsche Normungs Roadmap (AAL 2012, Seite 9) beschreibt AAL folgendermaßen:

„Ambient Assisted Living umfasst als ein hybrides Produkt eine technische Basisinfrastruktur im häuslichen Umfeld und Dienstleistungen durch Dritte mit dem Ziel des selbstständigen Lebens zuhause.“ Die Assistenz erfolgt in der Kommunikation, Mobilität, Selbstversorgung und im häuslichen Leben.

Eine Recherche in vier hessischen Wohnstätten lässt vermuten, dass die Kenntnis von technischen Assistenzsystemen wie AAL und deren Einsatz im Bereich der Behindertenhilfe bislang noch eine Ausnahme darstellt. Das Wissen der Betreuungskräfte dürfte dem von pflegenden Angehörigen entsprechen. Die Vermittlung entsprechender Kenntnisse könnte dazu führen, dass bereits vorhandene Bedarfe ins Bewusstsein der Betreuungskräfte gelangen und weitere Anwendungsbereiche erkannt und gemeinsam entwickelt werden können. Technische Assistenzsysteme könnten als wichtiges Element Einzug in die neu zu entwickelnden Handlungsstrategien und Konzepte finden und dazu führen, dass mehr Menschen in ihrem vertrauten Umfeld ohne vermeidbare Einschränkungen alt werden können und Betreuungskräfte in ihrer Arbeit Unterstützung und Entlastung erhalten.

Die Vorstellung von PARO in Weiterbildungen kann dazu dienen, Kenntnisse über AAL-Systeme zu vermitteln und in der Folge auf Grund erkannter Bedarfe zu einem erstmaligen oder verstärkten Einsatz von AAL in Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung führen.

Der Betreute kann je nach seinen Bedürfnissen durch den sinnvollen Einsatz von AAL-Systemen profitieren. So kann zum Beispiel bis ins hohe Alter ein weitgehend selbständiges Leben im gewohnten Umfeld durch AAL-Systeme möglich gemacht werden.

Eine erhöhte Sicherheit kann durch Sensoren zur Überwachung von Vitalfunktionen des Menschen oder durch Unterstützung im Haushalt erreicht werden. Letztere etwa durch eine Erinnerungsfunktion, ob die Herdplatte vor dem Verlassen der Wohnung abgeschaltet wurde. AAL-Systeme können auch dazu beitragen, den sozialen Kontakt mit anderen Menschen zu pflegen oder die körperliche Beweglichkeit zu erhalten.

Das Betreuungspersonal oder die Angehörigen können unter anderem durch geringere Belastungen von AAL-Systemen profitieren. Eine Entlastung von sogenannten Sekundäraufgaben wie Dokumentation, Vitalwerterfassung und Kontrollgängen kann ebenfalls durch einen gezielten Einsatz von AAL erreicht werden. Somit können die Angehörigen bzw. das Betreuungspersonal sich vermehrt ihren Primäraufgaben, nämlich der menschlichen Zuwendung, widmen.

Der Einfluss von unterstützenden AAL-Systemen in der Bereitstellung von sozialen und Pflegedienstleistungen stellt eine Innovation dar, die seitens der direkt unterstützten Menschen, ihrer Angehörigen und des Pflege- und Betreuungspersonals Akzeptanz oder auch Ablehnung erfahren kann. Transparenz durch umfassende Informationen, frühzeitige Einbeziehung und Systemverständnis sind unabdingbare Voraussetzungen für die Umsetzung einer erfolgreichen Einführung von AAL-Technik in der Pflege.

Um im Bereich der Pflege den Herausforderungen des demografischen Wandels besser entgegenwirken zu können, werden zurzeit altersgerechte Assistenzsysteme (AAL) entwickelt. Die Assistenzfunktionen solcher Systeme sollten möglichst unaufdringlich, bedarfsgerecht, nicht stigmatisierend und weitestgehend ohne technische Vorkenntnisse nutzbar sein (Deutsche Normungs Roadmap AAL 2012).

2.1 Einsatzbereiche von AAL

Für Ambient Assisted Living haben sich nach Georgieff (2008) vier Themenschwerpunkte herauskristallisiert:

- Gesundheit und (ambulante) Pflege,
- Haushalt und Versorgung,
- Sicherheit und Privatsphäre,
- Kommunikation und soziales Umfeld.

Es handelt sich bei dieser Kategorisierung um Kernbereiche des Einsatzes von AAL-Systemen. Überschneidungen zwischen den Einsatzgebieten finden statt und sind zur Erreichung der Aufgaben von AAL mitunter notwendig. So gibt es zum Beispiel immer Überschneidungen zwischen dem sozialen Umfeld und dem Bereich der Sicherheit und Privatsphäre, da sich Angehörige und Freunde auch um die Sicherheit nahestehender Personen sorgen und hier auch tätig werden.

2.1.1 Gesundheit und (ambulante) Pflege

In der Gesundheit und Pflege können die drei Unterbereiche Gesundheitsfür- und -vorsorge, chronische Krankheiten und altersbedingte Krankheiten unterschieden werden (Georgieff 2008).

Der Bereich der Gesundheitsfür- und -vorsorge beschäftigt sich vor allem mit der Erfassung von Vitalwerten und Bewegungsdaten. Hier kann zum Beispiel AAL-Technik eingesetzt werden, um Daten wie Blutdruck oder Atemfrequenz an den behandelnden Arzt zu übermitteln, sodass dieser bei Bedarf schnell geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Bei der Erkennung von Krankheiten, welche im Frühstadium meist symptomlos sind, können AAL-Systeme helfen, indem medizinische Daten erfasst, übermittelt und bewertet werden.

Bei chronischen Krankheiten bedarf es oft der regelmäßigen Erfassung von Vitalwerten. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (2012) besteht in ländlichen Gegenden ein fortschreitender Ärztemangel. AAL kann zum Beispiel durch die Übermittlung von benötigten Daten zur Ferndiagnose und Dokumentation an den behandelnden Arzt helfen, die Folgen dieses Ärztemangels abzumildern.

Bei altersbedingten Krankheiten können durch geeignete Unterstützung bei Kontroll- und Steuerungsaufgaben mittels AAL-Technik die betroffenen Personen länger eigenständig in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Eine typische Anwendung von Maßnahmen in diesem Zusammenhang wäre zum Beispiel eine automatische Abschaltung von nicht genutzten elektrischen Geräten beim Verlassen der Wohnung.

2.1.2 Haushalt und Versorgung

Der Einsatz elektronischer Geräte im Haushalt hat in den letzten Jahrzehnten die selbständige und sichere Haushaltsführung wesentlich erleichtert. Die Entwicklung von weiteren elektronischen Steuerungen und Sensoren für den Haushalt wird in Zukunft vielfältige Möglichkeiten der Verbesserung hervorbringen (Georgieff 2008).

Ein Beispiel ist die „Intelligente Haustechnik“, die das Wohnen in vertrauter Umgebung, auch bei beeinträchtigter Gesundheit erleichtern kann. In den letzten Jahren wurden mit „Smart Home“ Konzepten schon bemerkenswerte Fortschritte bei der intelligenten Haustechnik erzielt und die Sicherheit wie auch der Komfort zu Hause erhöht (Deutsche Normungs Roadmap AAL 2013).

AAL umfasst hier zum Beispiel Systeme zur Heizungssteuerung und intelligenten Beleuchtungsregelung. Aufgabe dieser AAL-Systeme ist es, komplizierte Schalt-, Steuerungs-, und Messvorgänge so zu gestalten, dass jeder Mensch die gewünschten Systeme ohne fremde Hilfe einsetzen kann. Schalter und Knöpfe sollen vermieden werden und der Anwender bei Bedarf unaufdringliche Unterstützung erhalten. Die Zielgruppe solcher Systeme sind nicht nur ältere und/oder beeinträchtigte Menschen. Auch die Allgemeinbevölkerung kann zum Beispiel durch die Erhöhung der Sicherheit oder durch Kosteneinsparung bei der Anwendung einer automatisierten Heizungssteuerung profitieren (Moussa & Sauthoff 2011).

2.1.3 Sicherheit und Privatsphäre

AAL-Technik kann für den Bereich der Sicherheit und Privatsphäre vielfältig eingesetzt werden. Hierbei ist es erneut von großer Bedeutung, dass die eingesetzten Systeme leicht zu bedienen sind und sie ihre Aufgabe unaufdringlich im Hintergrund erledigen. Es können automatische Alarmsysteme zum Einsatz kommen, welche bei Gefahr durch Feuer bzw. Rauch, Wasser oder Gas selbstständig vorher definierte Aktionen auslösen und zum Beispiel die Feuerwehr alarmieren (Effenberger 2015).

Automatische Notrufsysteme über Sensormatten oder Bewegungsmelder bringen weitere Sicherheit. Solche Systeme können ebenfalls eingesetzt werden, um den Zugang zu Gebäuden barrierefrei zum Beispiel über Gesichtserkennung zu ermöglichen. AAL kann im Bedarfsfall auch eine Fernüberwachung oder Fernsteuerung bereitstellen, wenn beispielsweise die private Wohnung mit einem externen Sicherheitsunternehmen vernetzt wird (Effenberger 2015).

Es sollte allerdings im Einzelfall immer abgewogen werden, ob und wie stark die Privatsphäre durch die Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten eingeschränkt werden muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

2.1.4 Kommunikation und soziales Umfeld

Das Entwicklungsziel von AAL in diesem Bereich ist die Ermöglichung, Aufrechterhaltung und Stärkung der sozialen Beziehungen zwischen Menschen. Die Zielgruppe bilden meist alleinlebende Menschen die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder denen es aufgrund anderer Beeinträchtigungen nicht möglich ist, direkte persönliche Kontakte zu pflegen oder zu bilden (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2011b).

Diese Systeme werden zum Beispiel dazu verwendet, die Kommunikation mit Freunden und Verwandten zu ermöglichen oder zu unterstützen. Hierzu gehören unter anderem Kommunikationssysteme wie Bildtelefone und soziale Netze.

2.2 Aus- und Weiterbildung

Die wichtigsten Nutzer von Assistenzsystemen sind unterstützungsbedürftige Personen, Angehörige und das Pflegepersonal, welche durch die Anwendung von AAL eine Unterstützung bei der Bewältigung des Alltages, der Erhaltung ihrer Gesundheit und Erhöhung der Sicherheit erhalten sollen. Sicherheitsaspekte und Arbeitserleichterungen für das Personal sowie Kostensenkung für die Betreiber von Pflegeeinrichtungen (z.B. durch Verringerung von Ausfalltagen) finden große Beachtung. Individuelle Pflegebedarfe spielen bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz neuer Technologien im pflegerischen Alltag eine Rolle.

Über den Einsatz von AAL-Technik in der Pflege entscheiden in erster Linie Angehörige, Kranken- und Pflegeversicherung oder Pflegedienstleister und die betroffenen Personen selbst. Über den internationalen „Stand der Technik“ ist zumeist wenig Know-how bei dem Pflegepersonal vorhanden. Aspekte wie Aus- und Weiterbildung für technologische Themen in der Pflege werden demzufolge zukünftig eine hohe Bedeutung beigemessen (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2011b).

Nur wer umfassende Kenntnis über unterstützende Systeme und deren Konzepte besitzt, kann diese auch im Sinne des hilfsbedürftigen Menschen einsetzen. Eine breite Kenntnis des aktuellen Angebotes von unterstützenden Technologien in der Pflege ist Voraussetzung, um bei der Entscheidung zum Einsatz der Systeme die richtige Wahl zu treffen und so gezielt im Interesse des Menschen mit Beeinträchtigung handeln zu können. Die Herausforderung an die Gruppe der pflegenden Menschen besteht in der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung im Bereich der Assistenztechnik in der Pflege (Friesacher 2010).

Für die Weiterbildung im Bereich der AAL-Technik werden zurzeit Konzepte entwickelt, welche den Pflegekräften einen Einblick in die Möglichkeiten von Assistenztechnologien bieten sollen. In Schulungen sollen die Teilnehmer lernen, die neuen technischen Möglichkeiten so zu gestalten und zu verwenden, dass die vorhandenen Bedürfnisse und Wünsche der zu unterstützenden Menschen volle Berücksichtigung finden. Die Weiterbildungen sollen auch für wenig technikaffine Menschen geeignet sein, um ihnen einen Zugang zu AAL-Technik zu ermöglichen (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2011c).

Um die Akzeptanz neuer Technologien voranzutreiben, ist es wichtig, die Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich besonders praxisnah zu gestalten. Der Nutzen der AAL-Technik wird für die Pflegekräfte unmittelbar ersichtlich, wenn in Weiterbildungen vielfältig mit praktischen Anschauungsmaterialien gearbeitet wird. (Huber & Hader-Popp 2005)

Die Akzeptanz neuer Technologien im Pflegebereich hängt vom erwarteten Nutzen ab. Die Studie „Die Akzeptanz neuer Technologien bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz“ (Kramer 2013) belegt für den privaten Bereich, dass die Teilnehmer der Studie sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien in der Pflege sind und diese auch anwenden würden, wenn sie einen Nutzen bzw. eine Erleichterung für ihren Pflegealltag erkennen. Die große Mehrzahl der Teilnehmer dieser Studie wünscht sich, neue Technologien vor der Kaufentscheidung ausprobieren zu können.

Laut Eisenreich (2013) stellt der Praxisbezug in Weiterbildungen für den Erfolg eines Weiterbildungsangebots einen relevanten Faktor dar.

Bei der Erstellung von Weiterbildungskonzepten für die Aus- und Weiterbildung im AAL-Bereich sind somit sinnvolle Praxisbeispiele vorzusehen. Ein Beispiel für ein praktisches Anschauungsmaterial in der Weiterbildung kann der Robbenroboter PARO sein, welcher insbesondere bei der Betreuung von demenziel erkrankten Menschen Anwendung findet.

Nachdem PARO im nächsten Kapitel vorgestellt wird, soll im Hauptteil dieser Arbeit untersucht werden, ob und wie sich der Robbenroboter als Anschauungsmaterial für ein AAL-System in der Weiterbildung eignet und ob er einen Zugang zur Technik herstellen kann. Kann PARO ein „Türöffner“ für die Gruppe der Pflegenden sein und die Akzeptanz von AAL im Rahmen einer Weiterbildung für Pflegekräfte erhöhen?

3 PARO der Robbenroboter

Um das System PARO besser verstehen zu können, sollte zunächst unterschieden werden zwischen technischen Hilfssystemen, welche eine meist pragmatische technische Assistenz leisten und solchen Systemen, die eine soziale Aufgabe erfüllen sollen.

Der erhoffte Nutzen einiger technischer Assistenzsysteme ist in der Regel schon am Namen erkennbar. Diese Systeme dienen dazu, den Hilfsbedürftigen bei der Verrichtung seiner täglichen Erledigungen zu unterstützen und/oder vorhandene Beeinträchtigungen zum Beispiel bei der Beweglichkeit auszugleichen oder zu mindern. Beispielhaft für diese Gruppe sind Hörhilfen, Sehhilfen, Mobilitätshilfen und Notrufsysteme.

Eine relativ neue Gruppe von Systemen, welche unter anderem bei der Alten- und Demenzkrankenpflege Anwendung finden können, stellen Assistenzsysteme der sozialen Robotik dar (Gabler Wirtschaftslexikon 2015).

Ein altersgerechtes Assistenzsystem, welches bei der Betreuung von Demenzpatienten eingesetzt wird, ist PARO (Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 3: PARO MCR900

In der deutschen Berichterstattung wird PARO meist als männlich dargestellt. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird, ohne persönliche Wertung, diese Konvention weiter verwendet.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Ansprüche, welche an eine Robbe gestellt werden, den Ansprüchen an ein Haustier entsprechen. Niemand dürfte von PARO echte Kommunikation oder Unterstützung bei der Verrichtung der Körperpflege erwarten. Diese Einstellung kann ein hohes Akzeptanzpotential für den Einsatz von PARO darstellen.

Bei Systemen, die Menschen nachempfunden sind oder menschliche Züge haben, können nach dem heutigen Stand der Entwicklung die Erwartungen, welche durch die Anwender an die Interaktion gestellt werden, nicht erfüllt werden (Weiss 2007). Hohe Erwartungshaltungen durch vorhandene eigene Erfahrungen müssten demnach der Technik angepasst werden.

Bei PARO oder ähnlichen Systemen dürfte es leicht fallen, sie als Gefährte zu akzeptieren. Die Bereitschaft ist umso größer, je eher das „Tier“ als friedfertig eingestuft werden kann. Darüber hinaus kann angenommen werden, dass PARO eher schlecht mit eigenen Erfahrungen im Umgang mit realen Mitgliedern dieser Spezies verglichen werden wird. So dürften keine Enttäuschungen entstehen, wenn eigene Erfahrungen unter Umständen nicht bedient werden können.

Die Realisierung einer Robbennachbildung ist folgerichtig sinnvoll, weil an diese kaum Vorstellungen und Erwartungen geknüpft sind, was einen unvoreingenommenen Umgang mit ihr unterstützt.

3.1 Technische Daten und Eigenschaften von PARO

PARO ist die Nachbildung einer circa drei Wochen alten Sattelrobbe. Entwickelt wurde der Robbenroboter von Takanori Shibata am National Institute of Advanced Industrial Science and Technology in Japan (Parorobots 2014).

In der neunten Version (MCR900) hat PARO eine Länge von 57 cm, eine Breite von 36 cm und ein Gewicht von 2,55 kg. Er ist ausgestattet mit einem 32-Bit RISC Prozessor, zwei Mikrofonen zur Geräuschlokalisation, einem Lagesensor und zehn taktilen Sensoren. Zwei Lichtsensoren befinden sich in seiner Nase (Parorobots 2014).

Für seine real wirkenden Bewegungen sind acht Stellmotoren zuständig: zwei im Hals, in den vorderen und hinteren Flossen jeweils einer, zwei in den oberen und unteren Augenlidern, und einer sorgt für die Drehung seiner Augen. Die Anzahl und die Anordnung der Stellmotoren lässt eine Vielzahl von natürlich erscheinenden Bewegungen zu. PARO ist in der Lage, mimische Ausdrücke zu simulieren. Alle Bewegungen können auch in Kombination ausgeführt werden (Parorobots 2014).

Ein Lautsprecher, mit dem Originallaute eines Sattelrobbenbabys abgespielt werden können, befindet sich am Kinn. Der in der neunten Version eingesetzte Akkumulator hat eine maximale Laufzeit von circa 5 Stunden. Es ist aber auch möglich, PARO einzusetzen, wenn er gerade aufgeladen wird. PARO ist außerdem ausgestattet mit einem antibakteriellen und hypoallergenen Kunstfell (Parorobots 2014).

PARO ist ein AAL-System, welches zwar mit vielfältigen Sensoren ausgestattet ist, diese werden aber ausschließlich zur Unterstützung der Interaktion mit dem Menschen eingesetzt. Durch PARO werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Die Bedienung ist intuitiv und die Handhabung, z.B. pflegen und laden, einfach. PARO ist kein kompliziertes System, was eingerichtet, programmiert, gewartet und ausgelesen werden muss. PARO ist ein technisches System, welches das Leben von benachteiligten Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen kann. Somit ist PARO nach der Definition der Deutschen Normungs Roadmap AAL (2012) ein AAL-System.

Durch seine Programmierung „merkt“ PARO zum Beispiel, ob und wie intensiv er gestreichelt wird und ist in der Lage, darauf zu reagieren (Kolbe-Weber 2014). Die Kombination aus intensiver Interaktion und gespeicherten Stimmmustern ermöglichen es sogar, dass der Roboter Menschen wiedererkennt. PARO kann zwischen hell und dunkel, also zwischen Tag und Nacht, unterscheiden. Tagsüber ist PARO aktiver, abends wird er, entsprechend seiner Programmierung, ruhiger und schließt die Augen (Alzheimer Forschung Initiative 2011).

PARO ist ein AAL-System, welches primär die emotionale und menschliche Ebene anspricht. Das Design des Robbenroboters kann durch Merkmale des Kindchenschemas – große Kulleraugen, wimmernde Laute und seine Größe – positive Gefühlsreaktion und Zuwendung, gegebenenfalls auch Betreuungs- und Pflegeverhalten auslösen (Spektrum Verlag 1999).

Durch den Einsatz von PARO in der Pflege können keine Pflegekräfte eingespart werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass für die Dauer der Interaktion Pflegepersonal für die Begleitung und Aufsicht benötigt wird. Weder Umgebungs- noch medizinische Daten werden erhoben, die Sicherheit wird nicht erhöht.

PARO soll allgemein das Wohlbefinden steigern. Individuell können sich weitere nützliche Aspekte ergeben, wie leichtere Kontaktaufnahme, entspanntes Auftreten durch eine mögliche Reduzierung des allgemeinen Stresslevels und eine erhöhte Eigenaktivität.

Es wird der beeinträchtigten Person sehr leicht gemacht, mit PARO in Kontakt zu treten. Aspekte, welche bei anderen AAL-Systemen eine Rolle spielen und so eine gewisse Barriere zwischen der Technik und dem Menschen bilden können, müssen beim Umgang mit PARO nicht berücksichtigt werden. Zum Beispiel wird durch den Verzicht auf Datenerhebung die informelle Selbstbestimmung nicht beeinträchtigt. PARO ist ein eigenständiges, in sich geschlossenes System, es ist keine Vernetzung mit einer Steuerzentrale oder Ähnlichem notwendig. Somit ist PARO sehr flexibel und in verschiedensten Umgebungen schnell und unkompliziert einsetzbar.

Diese Eigenschaften sind es, die PARO für den Einsatz als Anschauungsmaterial in Schulungen und als Einstieg für AAL wertvoll machen können.

3.2 Therapie mit PARO

Nach Ansicht der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (2011) bietet sich eine Therapie mit Tieren immer dann an, wenn die Kommunikationsmöglichkeiten tierfreundlicher Menschen eingeschränkt sind. Durch die tiergestützte Therapie kann das seelische und körperliche Wohlbefinden gesteigert werden. Allerdings ist der Einsatz von Tieren in der Therapie aufwändig und meist nicht unproblematisch in Bezug auf Hygiene und Sicherheit. Hier kann der Robbenroboter PARO zum Einsatz kommen. Er kann eine stubenreine Alternative oder Ergänzung bieten. Wichtig ist, dass er von gut ausgebildetem Personal eingesetzt wird und gut zur Biografie des Patienten passt.

PARO wird als „therapeutische Robbe“ in Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeheimen und auch in Privathaushalten verwendet. Er wird vorwiegend bei der Behandlung von Menschen mit Demenz eingesetzt (Hegewald 2009). Im deutschsprachigen Raum sind etwa 100 Robbenroboter im Einsatz, weltweit gibt es ungefähr 4.000. Die meisten Roboter werden in Japan und Dänemark verwendet (Kolbe-Weber 2014).

Die Entwickler von PARO, Takanori Shibata und Kazuyoshi Wada haben in Japan und Dänemark schon eine Reihe von Studien zu ihrer AAL-Technik durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, dass PARO einen ähnlichen therapeutischen Effekt erzielen kann wie ein reales Haustier. Die Senioren in einem Pflegeheim fühlten sich nach längerer Interaktion mit PARO gesünder und glücklicher und die Interaktion zwischen den Senioren erhöhte sich. Mit Urintests konnte gezeigt werden, dass sogar eine verbesserte Funktion der lebenswichtigen Organe erreicht werden konnte (Wada & Shibata 2007).

Die Studie „Practical evaluation of robots for elderly in Denmark — an overview“ (Hansen et al. 2010) beschäftigte sich mit dem Nutzen der robotergestützten Therapie in der Altenpflege. Unter Anderem fand hier PARO Beachtung. Der besondere Fokus lag auf Patienten mit demenziellen Erkrankungen. Die Studie kam zu dem Schluss, dass nur sehr wenig Widerstand gegenüber der Robotertechnik in der Altenpflege besteht. Obwohl die allgemeine Einstellung zur Einführung der Robotertechnik in Pflegeheimen eher positiv war, hatte das Pflegepersonal hohe Anforderungen an die Systeme. Instabile oder in der Anwendung zu komplizierte Technik wurde hingegen nicht hingenommen.

Das Danish Technological Institute (2015) hat ein Trainingskonzept entwickelt, auf dessen Basis in Deutschland an und mit dem Robbenroboter Weiterbildungen durchgeführt werden. In einem eintägigen Seminar werden Details zur Anwendung von PARO in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz vermittelt. Die Erfahrungsberichte der Schulungsteilnehmer zeigen hier, dass der praktische Umgang mit PARO einen wesentlichen und beeindruckenden Teil der Schulung darstellt (Beziehungen pflegen 2010).

Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll dargelegt werden, wie PARO im Rahmen von Weiterbildungen zum Thema AAL eingesetzt werden kann. Zuvor soll in Erfahrung gebracht werden, ob sich PARO überhaupt als praktisches Anschauungsmaterial für ein AAL-System eignet? Kann PARO auch für nicht technikaffine Menschen ein Türöffner sein, um den Weg für AAL-Systeme im Allgemeinen vorzubereiten?

4 Untersuchung zur Eignung von PARO als Lernmaterial und „Türöffner“

Um mit Erfolg Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich AAL entwickeln zu können, stellt sich die Frage, wie eventuell vorhandene Barrieren gegen eine fortschreitende Technisierung in Pflegeberufen bei den Schulungsteilnehmern abgebaut werden können.

Im Vorfeld von Aus- und Weiterbildungsangeboten gilt es, die Beschäftigten in sozialen Berufsfeldern und Angestellte in Gesundheitsberufen für technische Inhalte zu begeistern. Dies ist wichtig, weil so bei den Beteiligten eine erhöhte Bereitschaft dazu geschaffen werden kann, sich auf komplementäre, also auf gegensätzliche aber sich ergänzende Weiterbildungsinhalte einzulassen.

Die Inhalte von AAL-Weiterbildungen können so gegliedert sein, dass während der Schulungen den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wird, sich unter Zuhilfenahme von Praxisbeispielen dem Thema AAL zu nähern. Auch kann dieses Ausprobieren von AAL-Systemen helfen, eventuell vorhandene Technikscheu abzubauen (Beziehungen pflegen 2010).

In diesem Kapitel soll dargelegt werden, wie durch eine Befragung des Pflegepersonals in Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung ermittelt wird, ob die Roboterrobbe PARO ein gutes Anschauungsmaterial und Beispiel für ein AAL ist und sich somit für die Schulungsteilnehmer eignet, einen Einstieg in die Welt von AAL zu schaffen.

4.1 Beschreibung der Methodik

Zu Beginn der Untersuchung kam die Methode der Fokusgruppe zum Einsatz, da zu Anfang noch nicht erkennbar war, welche Fragen für die spätere Fragebogenerhebung bedeutsam waren.

Eine Fokusgruppe ist eine moderierte Diskussion einer kleinen Gruppe mit 6 bis 10 Teilnehmern zu einem vorgegebenen Thema. Fokusgruppen leisten nach Buber (2007) eine wertvolle Hilfestellung bei der Definition eines Forschungsproblems, bei der Entwicklung eines Messansatzes oder bei der Generierung von Hypothesen und Identifikation von möglichen Einflussfaktoren.

Im konkreten Fall wurde die Fokusgruppe aus dem pflegendem Fachpersonal einer Wohneinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung gebildet. Es wurden Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die Gruppe der Pflegenden die Aus- und Weiterbildung im Berufszweig der Pflegekräfte einschätzt. Welche Aspekte einer Schulung wurden als wichtig empfunden und was kann dazu beitragen eine Schulung zu optimieren?

Weiterhin wurden im Gruppengespräch Informationen darüber gewonnen, welche Vorstellung die Teilnehmer von technischen Assistenzsystemen oder Assistenzsystemen im Allgemeinen im Bereich der Pflege haben und wie solche Systeme im Umfeld der professionellen Pflege helfen können, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern.

Während der Fokusgruppe wurde ein kurzer Film (ARD 2012) vorgeführt, in dem PARO gezeigt, seine Eigenschaften vorgestellt und der Einsatz in einem Pflegeheim für Menschen mit Demenz beispielhaft beschrieben wurden. Zu einem späteren Zeitpunkt des Gespräches wurde der Robbenroboter real präsentiert und die Gruppe hatte Gelegenheit, mit ihm zu interagieren.

Die qualitativen Daten, welche aus der Fokusgruppe gewonnen wurden, sind verwendet worden, um möglichst viele Aspekte zu ermitteln, welche zur Erstellung eines Fragebogens zur standardisierten Befragung relevant sein können.

Das Fokusgruppengespräch wurde mittels einer Audioaufnahme dokumentiert. Das ist wichtig, um während der nachfolgenden Auswertung auf eine unverfälschte Datenbasis zurückgreifen zu können.

Bei der Auswertung der Fokusgruppe wurde auf eine komplette Transkription der Aufzeichnung verzichtet, da der Aufwand für die Zwecke dieser Untersuchung in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag stehen würde.

Die Auswertung des Fokusgruppeninterviews orientierte sich vielmehr an den Fragen eines im Vorfeld der Fokusgruppe erstellten Leitfadens (Anhang Fokusgruppenleitfaden). Nach einer ersten tabellarischen Auflistung der Informationen aus der Fokuskruppe wurden die aus den Antworten gewonnenen Informationen zu geeigneten Kategorien zusammengefasst, damit sie bei der Erstellung des quantitativen Fragebogens Berücksichtigung finden konnten.

Die empirische Erhebung mittels Fragebogenbefragung fand in einer erheblich größeren Gruppe von pflegendem Betreuungspersonal in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe statt. Die schriftliche Befragungsform zeichnet sich dadurch aus, dass sie kostengünstiger durchgeführt werden kann als zum Beispiel die mündliche Befragung. Es kann in kürzerer Zeit bei geringerem Einsatz von Personal eine größere Zahl von Menschen erreicht werden. Durch die einheitliche Fragestellung werden Interviewfehler vermieden und die Auswertung kann standardisiert erfolgen (Atteslander & Bender 1993).

Nachdem die Resultate der Fragebogenerhebung vorlagen, wurden die zuvor aufgestellten Hypothesen überprüft und anhand der Ergebnisse konnten Vorschläge abgeleitet werden, ob und wie der Robbenroboter PARO innerhalb einer Weiterbildung von pflegendem Personal idealerweise eingesetzt werden sollte.

4.2 Das Fokusgruppengespräch

Die Methode der Fokusgruppe wurde gewählt, weil zunächst ermittelt werden muss, welche Fragen, Erwartungen, Ängste oder sonstige Themen überhaupt von Bedeutung sind, um die Eignung von PARO als Lernmaterial während der Aus- und Weiterbildungen für die Gruppe der Pflegenden zu klären und dann daraus einen passenden Fragebogen für weitere Analysen zu entwickeln.

Die Diskussion in der Gruppe kann Aspekte aufdecken, die sonst nicht oder nur unzulänglich berücksichtigt würden. Es soll die Dynamik der Gruppendiskussion von pflegendem Personal einer Wohneinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung verwendet werden, um wertvolle Erkenntnisse, die zur Erstellung eines Fragebogens notwendig sind, zu erlangen.

Die hier gebildete Fokusgruppe setzt sich aus dem Pflegepersonal der Wohnstätte „Sölzerhöfe“ des Vereins Soziale Förderstätten für Behinderte e.V. (2015) zusammen.

Die Wohnstätte, für Menschen mit einer geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigung, wurde 1995 als dritte Wohneinrichtung des Trägers erbaut. Sie bietet Wohnplätze für 41 Bewohner, die in 2 Gruppen im Erdgeschoss und Obergeschoss betreut werden. Die zwei Wohngruppen sind alters- und geschlechtsheterogen zusammengesetzt. Ein- und Zweibettzimmer sind in Seitenflügeln untergebracht. Alle Zimmer schließen sich an Ess- und Aufenthaltsräume an.

Bewohner, die aus Alters- bzw. Gesundheitsgründen ihre Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen aufgeben mussten, erhalten eine Ganztagesbetreuung im Tagesstrukturierenden Bereich der Wohnstätte.

Die Wohnstätte ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe nach SGB XII. Es werden Leistungen sowohl im pädagogischen als auch im pflegerischen Bereich angeboten und erbracht (Soziale Förderstätten für Behinderte e.V. 2015).

Die Mitarbeiterteams sind multidisziplinär zusammengesetzt. Pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter/innen wie Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Sozialassistenten etc. und Pflegefachkräfte, insbesondere Alten- und Krankenpfleger/innen, aber auch berufliche Quereinsteiger, arbeiten als gleichberechtigte Mitarbeiter/innen im Team zusammen.

Die multidisziplinär besetzten Teams haben den Vorteil, dass die verschiedenen Berufsgruppen von den Kenntnissen der jeweils anderen lernen. Sie unterstützen sich in der Verrichtung der täglichen Arbeit gegenseitig und können davon profitieren. Dies setzt einerseits die Bereitschaft der Mitarbeiter voraus, sich mit berufsfremden Tätigkeiten auseinanderzusetzen und vertraut zu machen. Zum anderen müssen die Mitarbeiter bereit sein, ihr eigenes Wissen an andere weiter zu vermitteln, damit diese Form der Zusammenarbeit funktionieren kann.

Um den unterschiedlichen Berufsausbildungen gerecht zu werden, wird die Bezeichnung „Betreuungskräfte“ verwendet, zumal die Erfahrung in der Wohnstätte zeigt, dass Unterstützung, Begleitung und Assistenz im Lebensalltag im Vordergrund der Arbeit steht und pflegerische Tätigkeit nicht gesondert betrachtet werden kann, da sie immer gleichzeitig Betreuung darstellt und in diese eingebettet ist.

Der Dienstplan der Wohnstätte ist so gestaltet, dass alle Betreuungskräfte zeitgleich ihren Aufgaben nachgehen können und gemeinsam verantwortlich für die Durchführung aller anfallenden Tätigkeiten sind. Nur ganz wenige, sehr spezielle Tätigkeiten, bleiben den einzelnen Fachgruppen vorbehalten. Dies bedeutet, dass pflegerische Tätigkeiten von allen Betreuungskräften gleichermaßen und tagtäglich erbracht werden, unabhängig von ihrer beruflichen Ausbildung.

Wie in Tabelle 1 dargestellt, setzt sich die Fokusgruppe aus vier pädagogisch und fünf pflegerisch ausgebildeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen und gibt somit die Zusammensetzung des Gesamtpersonals konzentriert wieder. Mitarbeiter/innen mit langer Berufserfahrung sind ebenso vertreten wie Mitarbeiter/innen, die erst vor kurzem ihre Ausbildung beendet haben. Das Lebensalter liegt zwischen 25 und 52 Jahren. Sechs der Teilnehmer/innen sind weiblichen und drei männlichen Geschlechts.

[...]

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten

Details

Titel
Anwendung technischer Assistenzsysteme in der Pflege
Untertitel
Eignung eines Robbenroboters als Lernmaterial für verschiedene Personengruppen
Hochschule
Universität Kassel  (Mensch-Maschine-Systemtechnik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
110
Katalognummer
V318695
ISBN (eBook)
9783668187610
ISBN (Buch)
9783946458548
Dateigröße
2333 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paro, Roboter, Robotik, demografischer wandel, maschinenbau, mensch maschine, beeinträchtigte menschen, behinderung, beeinträchtigung, pflegenotstand, pflege, gesundheit, ambulante pflege, haushalt, versorgung, weiterbildung, schulung, robbe, robbenroboter, lernmaterial, fokusgruppe, fragebogen, fragebogenbefragung, erstellung eines fragebogens, technikaffinität, spss, statistik, umfrage, diplom, diplomarbeit, selbsbestimmtes leben, AAL, Ambient Assisted Living
Arbeit zitieren
Martin Wild (Autor), 2015, Anwendung technischer Assistenzsysteme in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318695

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