Systemische Organisationsentwicklung in der Unternehmensberatung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
23 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema: Relevanz und Aufbau der Arbeit

2. Definitionen und Begriffsbestimmungen
2.1. Die Organisation - eine begriffliche Einordnung
2.2. Unternehmensberatung
2.3. Systemtheoretische Grundlagen
2.3.1. Geschichte und Entwicklung der Relevanz
2.3.2. Definition der Systemtheorie

3. Die Organisationsberatung
3.1. Aufgaben und Entwicklung einer Organisation
3.2. Darstellung ausgewählter Beratungskonzepte
3.2.1. Mechanistische (klassische) Methoden der Organisationsentwicklung
3.2.2. Die systemische Organisationsberatung
3.2.2.1. Das Grundverständnis sytemischer Interventionen/ Beraterhaltung
3.2.2.1.1. Das aktive Zuhören
3.2.2.1.2. Nicht-Wissen als Ressource
3.2.2.1.3. Ambivalenzen begleiten
3.2.2.1.4. Das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz
3.2.2.1.5. Neutralität als Gesprächsmethode
3.2.2.2. Methoden und Instrumente
3.2.2.3. Möglichkeiten und Grenzen der systemischen Organisationsberatung
3.2.2.3.1. Möglichkeiten und Tendenzen
3.2.2.3.2. Grenzen

4. Erkenntnisse und Perspektiven

Literaturverzeichnis

1 Hinführung zum Thema: Relevanz und Aufbau der Arbeit

„Linear thinking and the belief that the whole is only the sum of its parts are evidently obsolete. One of the most exciting topics of present scientific and public interest is the idea that even our mind is governed by the nonlinear dynamics of complex systems”1

Die Märkte, in welchen Unternehmen agieren, haben sich seit den 1980er Jahren verändert. Bis zu diesem Zeitpunkt „konnte ein Unternehmen von geschlossenen und fordernden Märk- ten ausgehen“2. Heute sind die Märkte weitgehend gesättigt, nicht mehr isoliert sondern in komplexen Systemen vernetzt3. Das Management eines Unternehmens in der heutigen Zeit steht folglich vor der Herausforderung diese Komplexität zu erfassen, um das Unternehmen erfolgreich am Markt aufrecht erhalten zu können und weiter zu etablieren. Durch diese Auf- gabe entstand eine Vielzahl an denkbaren Management- und Beratungsmethoden4.

Die wissenschaftliche Annäherung an das Thema systemische Organisationsberatung in der Unternehmensberatung erschien mir sinnvoll und interessant, da ich in meinem vorangegangenen Studium der Sozialen Arbeit bereits den systemischen Beratungsansatz im therapeutischen Kontext kennengelernt habe und feststellen konnte, dass diesem im sozialpädagogischen Berufsfeld sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Bei der Recherche nach einem geeigneten Thema für die vorliegende Hausarbeit bin ich wieder auf den systemischen Ansatz gestoßen und somit war mein Interesse geweckt herauszufinden inwieweit der systemische Ansatz als mögliche Methode der Unternehmensberatung in der Organisationsentwicklung von Unternehmen einen Platz findet.

Den Zusammenhang mit der Unternehmensberatung habe ich gewählt, da mich dieses Berufsfeld sehr interessiert und ich herausfinden möchte, ob diese Methode in der Praxis angewandt wird, ob es Vor- und Nachteile gibt, ob es notwendig ist eine Unternehmensberatung hinzu zu ziehen oder ob auch intern systemisch gearbeitet werden kann.

In der vorliegenden Arbeit sind mit Organisationen ausschließlich Profit-Organisationen ge- meint, zum einen um dieses komplexe Thema zu konkretisieren und zum anderen um dabei eine Nähe zur Betriebswirtschaft zu wahren. Aus Vereinfachungsgründen wird von der Ver- wendung der genderneutralen Schreibweise BeraterIn o.ä. abgesehen. Gemeint sind jedoch immer Berater und Beraterinnen.

Nach diesem einführenden Kapitel, wird im darauf folgenden 2. Kapitel eine Begriffseingrenzung und Darlegung verschiedener Definitionen aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgenommen, um ein grundlegendes Verständnis für das Thema der systemischen Organisationsberatung in der Unternehmensberatung zu gewährleisten.

Das 3. Kapitel stellt den Hauptteil der vorliegenden Ausarbeitung dar. Aufgaben und Formen der Organisationsberatung, insbesondere der systemische Beratungsansatz werden hier erörtert, Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Die wissenschaftliche Arbeit schließt mit einem Kapitel über gewonnene Erkenntnisse und Perspektiven ab.

2. Definitionen und Begriffsbestimmungen.

In diesem Kapitel werden zunächst grundlegende Begriffe definiert, um ein terminologisches Verständnis sowie eine Hinführung zum Thema systemische Organisationsberatung in der Unternehmensberatung zu ermöglichen.

2.1 Die Organisation - eine begriffliche Einordnung

Der Begriff Organisation wird umgangssprachlich mit verschiedenen Bedeutungen in Verbindung gebracht und auch in der Wissenschaft werden, je nach Betrachtungsebene und Untersuchungsaspekt, verschiedene Definitionen formuliert5.

Die Dozenten der Bayreuther Universität für Organisation und Management Prof. Dr. Andre- as Remer und Dipl. Kfm. Philip Hucke definieren Organisation als „System von Rollen, zwi- schen denen Beziehungen bestehen“6. So kann Organisation von anderen sozialen Systemen abgegrenzt werden, denn eine Organisationsstruktur erfordert von jedem, der an solch einem System teilnimmt, gewisse Verhaltensweisen und teilt ihm/ihr somit eine klare Rolle bzw. einen Platz zu7.

In einschlägiger Fachliteratur8 wird der Organisationsbegriff in drei Bedeutungsinhalte aufge- gliedert. Zum einen ist die Rede von der funktionalen bzw. instrumentellen Organisation, womit die Tätigkeit des Organisierens gemeint ist („Die Unternehmung betreibt Organisati- on“9 ). Zum anderen gibt es den strukturalen Organisationsbegriff. Dieser beschreibt den Zu- stand der Organisation („Die Unternehmung hat eine Organisation“10 ). Zu dieser Form gehö- ren die Begriffe Aufbau- und Ablauforganisation. Der Aufbau eines Unternehmens wird bei- spielsweise mittels der Visualisierung von Hierarchieebenen und Zuständigkeitsbereiche in einem Organigramm dargestellt. Mit der Ablauforganisation sind Regeln und Prozessbe- schreibungen innerhalb des Unternehmens gemeint11. In der Praxis ist es nicht möglich „die Gestaltung der Ablauforganisation völlig losgelöst von der Gestaltung der Ablauforganisation zu betreiben“12. Beispielsweise werden auch in der Aufbauorganisation Aufgaben für Stellen, Teams und Abteilungen festgelegt, um ihren Aufbau zu begründen. Sollen nun Abläufe ver- ändert werden, um Prozesse zu optimieren, muss auch die Aufbauorganisation beleuchtet werden13. Ein weiterer Bedeutungsinhalt des Begriffes Organisation ist die institutionale Or- ganisation („Die Unternehmung ist eine Organisation“14 ).

2.2 Die Unternehmensberatung

Der Duden Wirtschaft von A-Z definiert die Unternehmensberatung als Form der Beratung welche von unabhängigen Unternehmen wie beispielsweise McKinsey, Roland Berger oder selbstständigen Unternehmensberatern und Consultants durchgeführt wird. Die Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen besteht in der „Identifizierung der Probleme sowie der Unterstützung bei der Problemlösung durch Erarbeitung von Lösungskonzepten“15. Das Ziel besteht immer im Erhalt sowie der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit16.

Der selbstständige Unternehmensberater Gerald Schwetje beschreibt die Unternehmensberatung als Interaktion zwischen einem Ratsuchenden sowie einem Ratgebenden, wodurch der Zweck verfolgt wird „dem Ratsuchenden eine durch methodisches Vorgehen erarbeitete Handlungsempfehlung zur Lösung einer/s betriebswirtschaftlichen Fragestellung/ Problems zu geben“17. Im Zentrum der Beratung steht ausschließlich das Unternehmen und die Beratung ist eine entgeltliche Leistung18.

Neben dem Begriff der Unternehmensberatung werden in der Praxis Organisationsberatung und Managementberatung häufig synonym verwendet. Die Organisationsberatung bezieht sich jedoch auf soziale Systeme, Profit- sowie Non-Profit-Organisationen. Werden Beratungs- inhalte und -ziele auf die sozialen Systeme und resultierende Probleme bezogen, ist somit die Rede von Organisationsberatung. Bei der Managementberatung steht kein Objekt im Mittel- punkt, sondern vielmehr eine bestimmte subjektive Bezugsgröße, wie beispielsweise Ge- schäftsführer oder Vorstände19.

Die Unternehmensberatung unterscheidet sich von anderen beratenden Dienstleistungen unter Voraussetzung zweier Bedingungen. Zum Einen setzt sie ein fundiertes Wissen darüber, was ein Unternehmen ist und was es ausmacht, voraus. Zum Anderen nennt Schwetje das Bestehen eines hohen Grades an Interaktion zwischen Berater und Klient sowie ein „hoher Individualisierungsgrad über ein bestimmtes Sachthema“20 als relevante Voraussetzung, um von einer Unternehmensberatung zu sprechen.

Unternehmensberatung als Überbegriff wird in drei verschiedene Formen der Beratung unter- teilt.

Zum einen ist die Rede von der Expertenberatung, welche auch als „inhaltsorientierter Beratungsansatz“21 bezeichnet wird und in jeder Form von spezialisiertem Know-how zum Einsatz gebracht werden kann.

Des Weiteren gibt es die Prozessberatung. Hier finden komplexe Interaktionen zwischen Berater und Teilnehmern statt, welche ein Problem identifizieren und analysieren, um daraus Schlüsse für die Organisation ziehen zu können.

Außerdem wird die systemische Beratung als Beratungsform der Unternehmensberatung genannt, welche sich, im Unternehmensberatungs-Kontext, aus der Prozessberatung heraus entwickelt hat. Schwetje betont, dass diese Form der Beratung ist besonders geeignet ist, wenn es sich um komplexe Systeme handelt, welche rapide dynamische Entwicklungen und hohe Wechselwirkungen aufweisen. Außerdem wenn große Veränderungsprozesse bevorstehen, welche die ganze Organisation betreffen22.

In den folgenden Kapiteln wird die systemische Organisationsberatung, als Form der Unter- nehmensberatung, begrifflich eingeordnet, explizit vorgestellt und im Rahmen ihrer Relevanz beleuchtet.

2.3 Systemtheoretische Grundlagen

2.3.1 Geschichte und Entwicklung der Relevanz

Aus Konzepten verschiedener Fachbereiche, wie Biologie und Physik, Mathematik, Kommu- nikationswissenschaften, der Philosophie/ Konstruktivismus, der Kybernetik sowie der Fami- lientherapie und der soziologischen Systemtheorie nach Niklas Luhmann entstand der syste- mische Beratungsansatz, welcher sich insbesondere in der Familientherapie, die seit Mitte der 1940er Jahre zunehmend an Bekanntheit gewann, und später auch in der Organisationsbera- tung etabliert hat23.

Muhler und Zimmermann begründen den Anstieg der Relevanz des systemischen Beratungsansatzes durch die neuen Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich gebracht hat. Zum Einen entstand eine Vielzahl neuer Aufgaben, durch die sich zunehmend vernetzende Welt, zum Anderen entwickelten sich durch den neu entstandenen Bedarf24 „eine Vielzahl interessanter Management-Konzepte, -Ansätze und -Werkzeuge“25.

Die Unternehmen des gegenwärtigen Zeitalters müssen sich schnell an die sich rapide wandelnden Wettbewerbsbedingungen anpassen können. Damit ist jedoch nicht nur der technische Wandel gemeint, welcher fortlaufend kürzer werdende Produktlebenszyklen aufweist, sondern zusätzlich Standortnachteilen neben Niedrigkostenländern, welche beispielsweise durch eine hohe Innovationsfähigkeit ausgleichen werden müssen26.

Der systemische Ansatz bietet als Methode der Organisationsentwicklung Erklärungsmodelle und Handlungsmöglichkeiten, welche eine Betrachtung in einer außerordentlich komplizierten Welt ermöglichen27.

Ebenso Königswieser und Hillebrand erklären „Systemtheoretische Beschreibungs- und Erklärungsmodelle werden überall da eingesetzt, wo es um komplexe und dynamische Entwicklungen geht“28. In Anbetracht der zunehmenden Dynamik und Komplexität ist eine „ganzheitlich-vernetzte Denk- und Handlungsweise“29 im Management bei der Zielsetzung und Durchführung einer erfolgreichen Unternehmensführung unumgänglich30.

Withauer merkt bezüglich der Relevanz kritisch an, dass auch eine Notwendigkeit der systemischen Betrachtung von Organisationen besteht, da die Betriebswirtschaftslehre kein ganzheitliches Verständnis verfolgt31.

Die erste Veröffentlichung, welche in der Unternehmensberatungsbranche für Aufsehen sorgt, erscheint 1987: „Unternehmensberatung - systemisch“ von Exner/ Königswieder und Titscher. Das Ausprobieren mit dem innovativen Ansatz bei Kunden zeigt seine Wirkung. Die Beratungsform erweist sich als erfolgreich ist und wird von renommierten Unternehmen wie Audi nachgefragt32.

Doch was genau ist mit dem systemischen Beratungsansatz gemeint? Wie wird sie von Experten definiert? Und wie kann eine Organisation davon profitieren?

2.3.2 Definition der Systemtheorie

Königswinter und Hillebrand definieren die Systemtheorie wie folgt: „Das systemische Para- digma bzw. Denkmodell verlässt das mechanischste Maschinenmodell, den Objektivitäts- glauben, nutzt das Mehrbrillenprinzip und betont die Selbststeuerung. Es ist die Antwort auf die Komplexität und Dynamik von Lebenswelten und der damit verbundenen Unsicherheit und Unsteuerbarkeit“33

Der systemische Organisationsberater und Professor für Führung und Organisation Dr. med. Fritz B. Simon erklärt die Systemtheorie beschäftigte sich mit der „Welt der Objekte“34, dabei isoliere sie diese jedoch nicht aus ihren bestehenden Zusammenhängen, sondern betrachte sie in ihren Beziehungen zueinander. So gestattet sie eine andere Möglichkeit der Erklärung für wahrnehmbare Phänomene, die Kausalitäten aus einer anderen Perspektive begreiflich ma- chen. Wenn aus diesen systemtheoretischen Erklärungen Handlungen abgeleitet werden, wer- de dies als systemisches Handeln in Form von Beratung, Management oder Therapie bezeich- net35. In einem vernetzten, in wechselseitiger Beziehung stehenden System, kann die Frage nach Ursache und Wirkung jedoch nicht entschieden werden. Hier muss der Beobachter mehr oder weniger willkürlich eine Entscheidung treffen. Dementsprechend lassen sich Ursache und Wirkung erklären36.

[...]


1 S. Mainzer (2008), S. 115

2 S. B. Muhler/ C. Zimmermann ( 2010) , S.3

3 Vgl. Westphal (2009), S. 9

4 Vgl. Bäcker (2001), S. 351

5 Vgl. Schulte-Zurhausen (2010), S.1

6 S. Remer/Hucke (2010), S. 17

7 Vgl. Remer/ Hucke( 2010), S. 17

8 Vgl. Schulte-Zurhausen (2010), S.1-5; Siebenbrock (2010), S. 8f.

9 S. Siebenbrock (2010), S. 8

10 S. Siebenbrock (2010), S. 8

11 Vgl. Siebenbrock (2010), S. 8

12 S. Siebenbrock (2010), S. 17

13 Vgl. Siebenbrock (2010), S. 17

14 S. Siebenbrock (2010), S. 8

15 S. Pollert, Kirchner, Morato-Polzin (2013), S. 305.

16 Vgl. Pollert, Kirchner, Morato-Polzin (2013), S. 305.

17 S. Schwetje (2013), S. 11

18 S. Schwetje (2013), S. 11

19 Vgl. Schwetje (2013), S. 11

20 S. Schwetje (2013), S. 19

21 S. Schwetje (2013), S. 17

22 Vgl. Schwetje (2013), S. 18

23 Vgl. Krizantis (2009), S.22; Alkin (2010), S.39

24 Vgl. Muhler/ Zimmermann (2010), S. 3

25 S. Muhler/ Zimmermann (2010), S. 3

26 Vgl. Tomaschek/ Schwarz ( 2010), S. 201

27 Vgl. Muhler/ Zimmermann (2010), S.3

28 S. Königswieser u. Hillebrand (2007), S.26

29 Vgl. B. Muhler/ C. Zimmermann (2010), S. 4

30 Vgl. Bleicher (1990), S. 26 ff. ; Wüthrich (1991), S. 176

31 Vgl. Withauer (2000), S. 22

32 Vgl. S. Krizanits 2009, S.23

33 S. Königswieser u. Hillebrand (2007), S.28

34 S. Simon (2012), S.12

35 Vgl. Simon (2012), S. 13

36 Vgl. Simon (2012), S. 15

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Systemische Organisationsentwicklung in der Unternehmensberatung
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V318717
ISBN (eBook)
9783668178748
ISBN (Buch)
9783668178755
Dateigröße
733 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensberatung, Beratung, systemische Beratung, systemischer Ansatz, Organisationsberatung, Organisationsentwicklung, Management, Change, Change Management, ganzheitlicher Ansatz, Personalentwicklung
Arbeit zitieren
Jana von Eysmondt (Autor), 2014, Systemische Organisationsentwicklung in der Unternehmensberatung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318717

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