Entrepreneurship und Intercultural Studies. Entwicklung der Geschäftsidee zu einer Orientierungs-App für Reisende


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016
13 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interkulturalität

3 Entrepreneurship

4 Geschäftsidee

5 Reflexion

6 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die kulturelle Programmierung beginnt mit der Umgebung in der ein Kind aufwächst. In der Schule und im Berufsleben setzt sich die Programmierung fort. Ein Manager verhält sich auf Grundlage seiner Erfahrungen, die er während seiner Ausbildung zur Führungskraft und in seiner Familie und Schule gemacht hat. Die Politik, das Verhältnis zwischen den Bürgern und der Staatsgewalt sind eine Fortsetzung von Beziehungen aus den folgenden Lebensbereichen: Familie, Schule und Arbeitsplatz. Diese Bereiche haben zudem Berührungspunkte mit anderen Bereichen des Lebens. Die religiösen Anschauungen, weltlichen Ideologien und wissenschaftliche Theorien entsprechen der mentalen Software, mit der die Menschen auf ihrem Lebensweg programmiert w[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]rden. Die v[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]rherr[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]che[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]den Denk- und Verhaltensmuster in anderen Lebensbereichen werden davon stark geprägt.[1] Bei der Deutsch-Ukrainischen-Begegnung in der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede lernten die Masterstudenten im Rahmen eines dreitägigen Seminars die Verhaltensweisen und Denkmuster der Masterstudenten aus dem jeweils anderen Land kennen. Zu Beginn des Seminars gab es eine Vorstellungsrunde sowie Vorträge der ukrainischen und deutschen Studenten zu ihrer Kultur und der Hochschule. Die Aufgabe der Studenten für die nächsten drei Tage bestand darin, in 2er- oder 3er-Teams eine Geschäftsidee zu entwickeln und diese den anderen Studenten sowie ihren Mentoren zu präsentieren. Im zweiten Kapitel der vorliegenden Arbeit wird die Interkulturalität nac[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]Hofstede v[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]rgest[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]llt[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]Im dritten Kapitel geht es um das Unternehmertum „Entrepreneurship“ mit anschließender Vorstellung der Geschäftsidee, die die Autorin in Zusammenarbeit mit zwei ukrainischen Studentinnen und einer deutschen Studentin während der Deutsch-Ukrainischen-Begegnung entwickelt hat. Im fünften Kapitel wird die Zusammenarbeit der Autorin mit den ukrainischen Studenten reflektiert. Die vorliegende Arbeit schließt mit einem persönlichen Fazit ab. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll festgestellt werden, ob sich die in der Arbeit aufgeführten kulturellen Unterschiede zwischen den Deutschen und Ukrainern nach Hofstede bestätigen und welche Eindrücke sich für die Autorin in der engen Zusammenarbeit mit den ukrainischen Studenten im Jahr 2015 ergeben haben.

2 Interkulturalität

Der niederländische Forscher Geert Hofstede entwickelte 5 Kulturdimensionen, die sich auf das Verhalten und die Interaktion der Menschen untereinander beziehen:

Machtdistanz

Die Machtdistanz beschreibt die Stärke der Abhängigkeit zwischen den Mitarbeitern und Vorgesetzten. Ist die Abhängigkeit des Mitarbeiters von seinem Vorgesetzten begrenzt bzw. besteht eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem, handelt es sich um eine geringer Machtdistanz. Der Vorgesetzte ist für den Mitarbeiter jederzeit ansprechbar und der Mitarbeiter traut sich auch, ihm zu widersprechen. In Ländern mit einer hohen Machtdistanz besteht eine Kontradependenz zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem.[2] In Deutschland besteht eine geringe Machtdistanz im Vergleich zu Ländern wie Malaysia und der Slowakei.[3]

Individualismus und Kollektivismus

Eine Vielzahl an Menschen in unserer Welt lebt in Gesellschaften, in denen das Interesse der Gruppe dem Interesse des Individuums übergeordnet ist. Diese Gesellschaften werden als kollektivistisch bezeichnet. Dabei bezieht sich der Begriff nicht auf die Macht des Staates sondern auf die Macht der Gruppe gegenüber den Individuen. Menschen, die in individualistischen Gesellschaften hineingeboren worden sind lernen schnell, dass sie über eine eigene persönliche Identität verfügen und klassifizieren die anderen Menschen nicht nach ihrer Gruppenzugehörigkeit sondern nach ihren individuellen Merkmalen.[4]

Maskulinität und Feminität

Die Maskulinität beschreibt eine Gesellschaft, in der die Rollen der Geschlechter klar voneinander abgegrenzt sind. Männer sollen in einer maskulinen Gesellschaft bestimmt, hart und materiell orientiert sein, während die Frauen bescheiden, feinfühlig sein und Wert auf die Lebensqualität legen sollen. In einer femininen Gesellschaft überschneiden sich die Geschlechterrollen, sowohl Männer als auch Frauen sollen bescheiden und feinfühlig sein und Wert auf die Lebensqualität legen.[5] In Japan und der Slowakei ist die Maskulinität stark ausgeprägt und in Schweden die Femininität. Deutschland zählt zu den maskulinen Ländern.[6],[7]

Unsicherheitsvermeidung

Bei der Unsicherheitsvermeidung geht es darum wie eine Kultur Unsicherheiten bewältigt.

Eine Kultur die stark unsicherheitsvermeidend agiert, versucht mittels Regeln und Ordnung Unsicherheiten zu verringern. In Kulturen in denen die Unsicherheitsvermeidung schwächer ausgeprägt ist, steht die Leistung im Vordergrund und nicht das Befolgen von Regeln.[8] Griechenland und Portugal und auch Deutschland gehören zu den Ländern mit einer hohen Unsicherheitsvermeidung.[9]

Langfristige und kurzfristige Orientierung

Langzeitorientierung wird mit dem Pflegen von Tugenden, die auf künftigen Erfolg ausgerichtet sind wie z. B. Beharrlichkeit und Sparsamkeit, verbunden. Die Kurzzeitorientierung steht für das Pflegen von Tugenden, die mit der Vergangenheit und Gegenwart in Verbindung stehen z. B. Respekt für Traditionen, Wahrung des „Gesichts“ und die Erfüllung sozialer Pflichten.[10]

China ist langfristig orientiert wohingegen Kanada und die USA sowie Deutschland kurzfristig orientiert sind.[11]

3 Entrepreneurship

Das Wort Entrepreneur hat seinen Ursprung im Französischen und setzt sich aus den beiden Wörtern „entre“ und „prendre“ zusammen. Auf Deutsch bedeuten die beiden Wörter zusammengesetzt „unternehmen“. Ein Unternehmer ist nach dem klassischen Verständnis der Inhaber und Gründer eines Unternehmens. Der Unternehmer muss gut mit Unsicherheiten und Risiken umgehen, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen, da er die größte Verantwortung innerhalb eines Unternehmens übernimmt. Dazu ist ein besonderer Charakter, eine gewisse Lebenseinstellung und die Fähigkeit immer wieder Innovationen hervorzubringen notwendig.[12]

Während des dreitägigen Seminars bekamen die Gruppen die Aufgabe übertragen, eine Geschäftsidee auf Grundlage des Canvas Modells zu erstellen. Das Canvas Modell wird im nächsten Schritt vorgestellt. Das Canvas Modell wurde von Alexander Osterwalder entwickelt und ist wie folgt aufgebaut:

1. Kunden-Arten (Customer Segments)

Hier geht es um die Zielgruppe, der das Nutzen-Versprechen angeboten werden soll. Es wird zwischen folgenden Kundensegmenten unterschieden: Nischenmärkte, Massenmärkte, zwei und mehrere zusammenhängende Kundensegmente etc.

2. Nutzen-Versprechen (Value Proposition)

Das Nutzenversprechen hat das Ziel die Kundenbedürfnisse zu befriedigen oder Probleme der Kunden zu lösen. Das Produkt oder die Dienstleistung muss das Nutzenversprechen enthalten.

[...]


[1] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 475

[2] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 57.

[3] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 55.

[4] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 96.

[5] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 156.

[6] Vgl. Hofstede, G. (2001), Web.

[7] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 158-159.

[8] Vgl. Hofstede, G. (2001), Web.

[9] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 245.

[10] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 274.

[11] Vgl. Hofstede et al. (2011), S. 275.

[12] Vgl. Hoffmann, M. (O. J.), Web.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Entrepreneurship und Intercultural Studies. Entwicklung der Geschäftsidee zu einer Orientierungs-App für Reisende
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede
Veranstaltung
Entrepreneurship and Intercultural Studies
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V318806
ISBN (eBook)
9783668189171
ISBN (Buch)
9783668189188
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturalität, Internationales Management, Management, Canvas Modell, Porters Five Forces, Machtdistanz
Arbeit zitieren
Anika Heinrich (Autor), 2016, Entrepreneurship und Intercultural Studies. Entwicklung der Geschäftsidee zu einer Orientierungs-App für Reisende, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318806

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