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Der Community Reinforcement Approach als Teil der Sozialen Arbeit. Die Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Titel: Der Community Reinforcement Approach als Teil der Sozialen Arbeit. Die Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Akademische Arbeit , 2011 , 51 Seiten

Autor:in: Dörthe Badenschier (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit wird der Community Reinforcement Approach (CRA) als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit näher beleuchtet. Hierbei wird der CRA nicht losgelöst von dem in Deutschland vorhandenen Suchthilfesystem verstanden, sondern eingebettet in diesem betrachtet. Es sind die Akteure in den Institutionen des Suchthilfesystems, die den CRA umsetzen. Auch die Soziale Arbeit wird im Rahmen des Suchthilfesystems beschrieben und nicht unabhängig von diesem begriffen. Der CRA und die Soziale Arbeit treffen sich demnach im Kontext des Suchthilfesystems.

Die Eruierung der Passfähigkeit des CRA und der Sozialen Arbeit erfordert zunächst die Untersuchung der vorhandenen Schnittmenge. Die Schnittmenge wird anhand einer Gegenüberstellung erarbeitet. Es geht um die Schnittmenge des CRA zur Lebensweltorientierung, zum Case Management, zum Empowerment und zur Beratung. Weiterhin wird eine Verortung der Sozialen Arbeit im CRA vorgenommen, wobei der Blick auf unterschiedliche Grenzziehungen geworfen wird. Zum Abschluss werden die möglichen Aufgaben der Sozialen Arbeit im Rahmen der Behandlung nach dem CRA betrachtet, um auch anhand dieser Kenntnisse die Passfähigkeit des CRA und der Sozialen Arbeit prüfen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Der Community Reinforcement Approach als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit

2 Die Schnittmenge des Community Reinforcement Approach und der Sozialen Arbeit

2.1 Community Reinforcement Approach und Lebensweltorientierung

2.2 Community Reinforcement Approach und Case Management

2.3 Community Reinforcement Approach und Empowerment

2.4 Community Reinforcement Approach und Beratung

3 Die Verortung der Sozialen Arbeit im Community Reinforcement Approach

4 Die Aufgaben der Sozialen Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen nach dem Community Reinforcement Approach

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Passfähigkeit des Community Reinforcement Approach (CRA) als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im Kontext des deutschen Suchthilfesystems. Dabei wird analysiert, inwieweit konzeptionelle Schnittmengen in den Bereichen Lebensweltorientierung, Case Management, Empowerment und Beratung bestehen, um die professionelle Verortung und das Aufgabenspektrum der Sozialen Arbeit innerhalb des CRA-Behandlungsrahmens zu bestimmen.

  • Schnittstellenanalyse zwischen CRA und Konzepten der Sozialen Arbeit
  • Verortung der Sozialen Arbeit im multiprofessionellen CRA-Counseling
  • Rolle des Case Managements bei der Vernetzung im Suchthilfesystem
  • Methodische Aufgaben der Sozialen Arbeit bei der CRA-Behandlung
  • Bewertung struktureller Rahmenbedingungen und professioneller Kompetenzgrenzen

Auszug aus dem Buch

2.1 Community Reinforcement Approach und Lebensweltorientierung

Wird zunächst die Lebensweltorientierung als grundlegendes Konzept der Sozialen Arbeit untersucht, so kann dargestellt werden, dass sich die Grundannahmen des CRA mit denen der Sozialen Arbeit überlappen.

Die Soziale Arbeit wird dann tätig, wenn die Betroffenen „... aus ihren lebensweltlichen Bezügen herausgerissen worden und ... in Bezug auf den Wiedergewinn alltagsbezogener Balance zu unterstützen sind“ (Homfeldt 2002, S. 317). Diese Begebenheiten treffen auf viele alkoholabhängige Menschen zu, denn den meisten Betroffenen fällt es schwer, ein häufig fehlendes soziales Netz aus eigener Kraft aufzubauen. Die lebensweltorientierte Soziale Arbeit im Suchthilfesystem zielt auf die individuellen Lebensverhältnisse und die alltäglichen Erfahrungen der alkoholabhängigen Menschen ab und nimmt dabei die Ressourcen, Probleme und Hilfechancen in der heutigen Lebenswelt in den Fokus. (Vgl. Grunwald und Thiersch 2008, S. 27, 34, vgl. Spiegel 2008, S. 29f., vgl. Grunwald und Thiersch 2005, S. 1136 und vgl. Frank 2002, S. 609)

Bereits in Rekers Übersetzung des Terminus Community Reinforcement Approach mit „Verstärkende Intervention im sozialen Umfeld“ (2011a, S. 238) schwingt die Haltung der Lebensweltorientierung mit. Aufrechterhaltende Verstärkerprozesse und Trigger für Konsumverhalten sind in der Regel Teil des Lebensalltages eines alkoholabhängigen Menschen. Die individuellen positiven Verstärker, die zur Abstinenz motivieren, werden in der Behandlung nach dem CRA überwiegend in den Bereichen der Partnerschaft, der Familie, des Wohnens, der Arbeit, der Freizeit, des Führerscheins und der Justiz, also in vielen unterschiedlichen Bereichen des sozialen, familiären und beruflichen alltäglichen Umfeldes des Individuums in der Kommune, gesucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Community Reinforcement Approach als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit: Einleitung in die Thematik der Arbeit, welche den CRA in das deutsche Suchthilfesystem einbettet und das Ziel der Untersuchung der Passfähigkeit für die Soziale Arbeit definiert.

2 Die Schnittmenge des Community Reinforcement Approach und der Sozialen Arbeit: Untersuchung konzeptioneller Übereinstimmungen des CRA mit den Ansätzen der Lebensweltorientierung, des Case Managements, des Empowerments und der Beratung.

3 Die Verortung der Sozialen Arbeit im Community Reinforcement Approach: Analyse der professionellen Grenzziehungen und der funktionalen Einordnung der Sozialen Arbeit in den als Counseling bezeichneten Behandlungsansatz des CRA.

4 Die Aufgaben der Sozialen Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen nach dem Community Reinforcement Approach: Detaillierte Darstellung des konkreten Aufgabenspektrums der Sozialpädagogen während der verschiedenen Phasen einer CRA-Behandlung.

5 Fazit und Ausblick: Zusammenführende Betrachtung der theoretischen Erkenntnisse zur Passfähigkeit von CRA und Sozialer Arbeit sowie ein Ausblick auf die Anforderungen an die praktische Umsetzung.

Schlüsselwörter

Community Reinforcement Approach, CRA, Soziale Arbeit, Suchthilfesystem, Lebensweltorientierung, Case Management, Empowerment, Counseling, Alkoholabhängigkeit, Ressourcenorientierung, Vernetzung, Suchttherapie, psychosoziale Hilfe, Verhaltensanalyse, Abstinenzmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Community Reinforcement Approach (CRA) als ein therapeutisches Tätigkeitsfeld für die Soziale Arbeit innerhalb des deutschen Suchthilfesystems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen zählen die Schnittmengen zwischen CRA-Elementen und sozialpädagogischen Konzepten wie Lebensweltorientierung, Case Management und Empowerment.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Passfähigkeit des CRA zur Sozialen Arbeit zu prüfen und aufzuzeigen, wie diese Profession erfolgreich innerhalb des CRA-Ansatzes agieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die Fachliteratur sowie Konzepte der Suchttherapie und Sozialen Arbeit gegenüberstellt und analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Schnittmengenanalyse, der Verortung der Profession im "Counseling" sowie der konkreten Aufgabenverteilung bei der CRA-Behandlung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind CRA, Soziale Arbeit, Suchthilfe, Counseling, Ressourcenorientierung, Vernetzung und Abstinenzmotivation.

Warum spielt die Vernetzung im CRA eine so große Rolle?

Der CRA zielt auf den Aufbau eines positiv verstärkenden Umfeldes ab, was eine enge Kooperation zwischen therapeutischen Institutionen und kommunalen Akteuren zwingend erforderlich macht.

Inwiefern unterscheidet sich das "Counseling" von klassischer Psychotherapie?

Das im CRA verwendete Counseling integriert die Alltags- und Lösungsorientierung der Beratung mit der strukturierten Methodik der Verhaltenstherapie, um eine Brücke zwischen den Professionen zu schlagen.

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Details

Titel
Der Community Reinforcement Approach als Teil der Sozialen Arbeit. Die Behandlung von Alkoholabhängigkeit
Hochschule
Fachhochschule Kiel
Autor
Dörthe Badenschier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
51
Katalognummer
V318903
ISBN (eBook)
9783668180048
ISBN (Buch)
9783668180055
Sprache
Deutsch
Schlagworte
community reinforcement approach teil sozialen arbeit behandlung alkoholabhängigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dörthe Badenschier (Autor:in), 2011, Der Community Reinforcement Approach als Teil der Sozialen Arbeit. Die Behandlung von Alkoholabhängigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/318903
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Leseprobe aus  51  Seiten
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