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Direkte Förderung selbstgesteuerten Lernens - Ansätze und Modelle

Title: Direkte Förderung selbstgesteuerten Lernens - Ansätze und Modelle

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 24 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Indra Bouß (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Selbstgesteuertes Lernen rückt als mögliche Form der Bildung zunehmend in den Fokus der Frage nach der idealen Methode des Lehrens und Lernens. Hierfür sind hauptsächlich zwei Strömungen verantwortlich: die Entwicklung der Wirtschaft und Arbeitswelt einerseits und die wachsende Betonung des Menschen als aktives, konstruktives Wesen, das sich selbst steuern und reflektieren kann und nicht auf Fremdlenkung und -kontrolle angewiesen ist, andererseits.
Diese Arbeit empfehle ich jenen interessierten Menschen, die die Idee des selbstgesteuerten Lernens näher kennen lernen möchten. Neben der Kenntnis grundsätzlicher Fakten über das selbstgesteuerte Lernen, werden Sie nach der Lektüre der Arbeit die Vor- und Nachteile dieser Lernform einschätzen können und die Möglichkeiten, in denen diese Lernform genutzt bzw. gefördert werden kann, kennen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Selbstgesteuertes Lernen

2.1. Definition und Abgrenzung

2.2. Ziele und aktueller Bezug

2.3. Formen des Selbstlernens

2.4. Die Lernphasen

2.5. Ein Modell selbstgesteuerten Lernens - Das Zwei-Schalen-Modell von Straka

3. Der Lernende

3.1. Notwendige Voraussetzungen des Lernenden

3.2. Motivationale und kognitive Komponenten

4. Förderung selbstgesteuerten Lernens

4.1. Direkte Förderung selbstgesteuerten Lernens

4.2. Direktes Strategietraining

4.2.1. Kognitives Modellieren

4.2.2. Informiertes Training

4.2.3. Vermittlung von Kontroll- und Selbstreflexionsstrategien

5. Bewertung des selbstgesteuerten Lernens

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung sowie den praktischen Förderansätzen des selbstgesteuerten Lernens. Ziel ist es, das Konzept als notwendige Schlüsselqualifikation in der modernen Informationsgesellschaft zu identifizieren, die Potenziale sowie die Herausforderungen des selbstgesteuerten Lernens im Bildungs- und Arbeitskontext aufzuzeigen und konkrete Methoden zur Förderung der Lernkompetenz zu analysieren.

  • Grundlagen, Definitionen und Abgrenzung zum selbstorganisierten Lernen
  • Die Bedeutung von motivationalen und kognitiven Komponenten beim Lernenden
  • Strukturmodelle, insbesondere das Zwei-Schalen-Modell nach Straka
  • Direkte Förderstrategien wie kognitives Modellieren und informiertes Training

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Kognitives Modellieren

Einen großen Teil unseres Verhaltensrepertoires erwerben wir durch Lernen am Modell. Es handelt sich um eine der urtümlichsten Lernformen des Menschen, die insbesondere im Kindesalter eine große Rolle spielt.

Da die oben beschriebenen motivationalen und kognitiven Komponenten eines Menschen, die für das Ausführen selbstgesteuerten Lernens notwendig sind, meist nicht offen beobachtbar sind, müssen sie dargestellt werden, damit sie anderen Lernwilligen deutlich gemacht und von ihnen dann verinnerlicht werden können. Diese Darstellung erfolgt mit Hilfe eines "Modells". Eine Person, die das selbstgesteuerte Lernen beherrscht, fungiert als Erzähler und verbalisiert für die lernwilligen Zuhörer seine Gedanken und Handlungen, während er einen selbstgesteuerten Lernvorgang exerziert. Er verbalisiert die kognitiven Anteile eines inneren Prozesses. Den Zuhörern bietet sich so die Möglichkeit, sich Beispiel zu nehmen und vielleicht auch ein erleichterter Zugang, da die gesprochene Sprache verbunden mit der Darstellung zugänglicher ist als ein wissenschaftlicher Text.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Relevanz des selbstgesteuerten Lernens aufgrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

2. Selbstgesteuertes Lernen: Definitorische Einordnung und Vorstellung des Zwei-Schalen-Modells zur Erklärung der Lernprozesse.

3. Der Lernende: Analyse der persönlichen Voraussetzungen, insbesondere kognitiver und motivationaler Faktoren, die für eigenständiges Lernen erforderlich sind.

4. Förderung selbstgesteuerten Lernens: Darstellung der Ansätze zur direkten Förderung durch Strategietrainings und metakognitive Unterstützung.

5. Bewertung des selbstgesteuerten Lernens: Kritische Diskussion der Vor- und Nachteile sowie der Transfermöglichkeiten des erworbenen Wissens.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Lernen, Selbstorganisation, Metakognition, Lernstrategien, Strategietraining, Kognitives Modellieren, Zwei-Schalen-Modell, Motivation, Schlüsselqualifikation, Lebenslanges Lernen, Handlungskontrolle, Lernphasen, Selbstreflexion, Bildungsforschung, Transferkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des selbstgesteuerten Lernens, beleuchtet dessen theoretische Grundlagen und erarbeitet, wie Lernende durch gezielte Fördermaßnahmen dazu befähigt werden können, ihre Lernprozesse eigenverantwortlich zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition des Begriffs, die Analyse motivationaler und kognitiver Voraussetzungen beim Lernenden, die Vorstellung des Zwei-Schalen-Modells sowie die direkte Förderung durch Strategietraining.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung der Idee des selbstgesteuerten Lernens, die Darlegung seiner Vor- und Nachteile und die Aufzeigung von Möglichkeiten zur Förderung dieser wichtigen Kompetenz.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle erziehungswissenschaftliche Theorien und Modelle (z.B. von Straka, Friedrich und Mandl) zusammengeführt werden, um den aktuellen Forschungsstand zu strukturieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Beschreibung des Lernphänomens, eine Analyse der lernerseitigen Voraussetzungen sowie eine detaillierte Darstellung von Förderansätzen wie dem kognitiven Modellieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Selbststeuerung, Metakognition, Strategiewissen, Motivation und die Unterscheidung zwischen kognitiven und motivationalen Lernkomponenten.

Was ist das "Zwei-Schalen-Modell" nach Straka?

Es ist ein Modell, das zwei wechselseitig aufeinander bezogene Ebenen (Schalen) beschreibt: Die äußere Schale für die Bedarfsbestimmung und die innere Schale für die zielerreichende Durchführung lernstrategischer Prozesse.

Warum ist das "egozentrische Sprechen" für den Lernprozess relevant?

Untersuchungen legen nahe, dass das laute Selbstgespräch Kindern hilft, ihr Denken zu steuern und Probleme zu planen, was die Grundlage für das spätere innere Sprechen und komplexeres selbstgesteuertes Lernen bildet.

Was unterscheidet das "informierte Training" vom "blinden Training"?

Während beim blinden Training lediglich Strategien ohne Hintergrundwissen angewandt werden, vermittelt das informierte Training dem Lernenden zusätzlich das Verständnis für Wirkungsweisen, Vor- und Nachteile sowie die optimalen Anwendungsbedingungen einer Strategie.

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Details

Title
Direkte Förderung selbstgesteuerten Lernens - Ansätze und Modelle
College
University of Cologne
Course
Hauptseminar Wirtschaftspädagogik
Grade
2,7
Author
Indra Bouß (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V31903
ISBN (eBook)
9783638327794
ISBN (Book)
9783638684293
Language
German
Tags
Direkte Förderung Lernens Ansätze Modelle Hauptseminar Wirtschaftspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Indra Bouß (Author), 2004, Direkte Förderung selbstgesteuerten Lernens - Ansätze und Modelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31903
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