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Die Wertkette. Grundlagen, Modelle und Analyse

Title: Die Wertkette. Grundlagen, Modelle und Analyse

Term Paper , 2014 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Heiko Hahlweg (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Damit sich ein Unternehmen dauerhaft am Markt positionieren und halten kann, muss es sich von anderen Unternehmen abgrenzen und potenzielle Kunden dazu bringen, Produkte und Dienstleistungen nicht bei der Konkurrenz einzukaufen. Dabei muss in Zeiten der Globalisierung der Blick nicht nur auf inländischen, sondern auch auf globalen Märkten liegen. Die Frage, die sich einem Unternehmen stellt, ist das „Wie?“. Wie erreiche ich eine gute Position am Markt, wie können andere Unternehmen in meiner Branche besser positioniert sein als ich selbst und wie hole ich diesen Rückstand gegenüber meinen Konkurrenten auf beziehungsweise wie generiere ich Wettbewerbsvorteile, um dauerhaft meinen Konkurrenten voraus zu sein?

Zur Beantwortung dieser Fragen soll das Modell der Wertkette und dessen Analyse und Weiterentwicklungen einen Teil beitragen. Die Wertkette soll veranschaulichen, welche Tätigkeiten in einem Unternehmen vorherrschen und wie diese aufeinander abgestimmt sind. Im Rahmen der Wertkettenanalyse soll zudem geklärt werden, an welchen Stellen noch Potenzial verborgen liegt, die Abläufe noch flüssiger, noch effizienter zu gestalten. Darüber hinaus soll betrachtet werden, wie die Wertschöpfung in Zahlen ausgedrückt werden kann, um diese mit anderen Unternehmen der Branche vergleichen zu können.

Im Rahmen dieser Arbeit werden zunächst die allgemeinen Begrifflichkeiten der Wertschöpfung und Wertkette definiert. Im Anschluss wird das grundlegende Modell von Michael E. Porter ausführlich dargestellt und erläutert. Im Folgenden werden neben den Ausprägungen des Modelles nach Porter auch darauf aufbauende Ergänzungen dargestellt.

Anschließend soll auf den Themenbereich der Analyse der Wertkette eingegangen werden, wobei zum einen der Fokus auf den internen und externen Wettbewerbsvorteilen liegt und zum anderen die bilanzanalytische Sicht auf die Wertkette theoretisch dargestellt wird. Abschließend erfolgt eine kritische Würdigung des Wertkettenmodelles als solches und dessen Analyse vor dem Hintergrund des Ziels der Identifizierung von Wettbewerbsvorteilen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Arbeit

2 Grundlegende Begriffsdefinitionen

2.1 Wertschöpfung

2.2 Wertkette

3 Modelle

3.1 Porter

3.1.1 Primäraktivitäten

3.1.2 Sekundäraktivitäten

3.2 Ausprägungen, Ergänzungen/Weiterentwicklungen

3.2.1 Horizontale und vertikale Integration

3.2.2 Global-Value-Chain-Ansatz

3.2.3 SCOR-Modell

4 Analyse der Wertkette

4.1 Interne und externe Wettbewerbsvorteile

4.2 Bilanzanalyse

4.2.1 Entstehungsrechnung

4.2.2 Verteilungsrechnung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Modell der Wertkette nach Michael E. Porter als strategisches Instrument, um durch eine effiziente Gestaltung von Unternehmensaktivitäten dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu generieren und sich erfolgreich am globalen Markt zu positionieren.

  • Analyse des Wertkettenmodells nach Michael E. Porter
  • Differenzierung zwischen Primär- und Sekundäraktivitäten
  • Integration moderner Ansätze wie dem Global-Value-Chain-Konzept und dem SCOR-Modell
  • Methodische Betrachtung der Wertkettenanalyse mittels Bilanzanalyse
  • Ableitung von Erfolgspotenzialen und Maßnahmen für das strategische Management

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Primäraktivitäten

Gemäß Porters Modell werden zunächst fünf sog. Primäraktivitäten unterschieden, die den grundlegenden Prozess der Wertschöpfung beschreiben: Die Eingangslogistik, die Operationen, das Marketing und der Vertrieb, die Ausgangslogistik sowie der Kundendienst.

Dabei beinhaltet die Eingangslogistik sämtliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Wareneingang, der Lagerung sowie der Weiterleitung von Vorleistungen innerhalb des Unternehmens. Ziel soll es sein, die für die Weiterverarbeitung benötigten Vorleistungen/Rohstoffe möglichst ohne Beschädigungen oder Qualitätsverluste zu erhalten und dabei stets die Zeitpunkte der Lieferungen auf den Fertigungsablauf anzupassen.

Die Operationen beschreiben hingegen die Produktion eines Guts bzw. die Weiterverarbeitung von Vorleistungen zum Endprodukt. Dabei sollen die Einhaltung der Vorgaben sowie die Anpassung an etwaige Änderungen der Vorgaben ebenso im Vordergrund stehen wie das möglichst ansprechende Desging des (Zwischen-)Produktes. Darüber hinaus soll auf eine kurze Fertigungszeit sowie ein Minimum an Mängeln des Produktes geachtet werden.

Aufbauend auf die Operationen beinhaltet die Ausgangslogistik die Zusammenstellung der vom Kunden in Auftrag gegebenen Endprodukte, deren Lagerung und Auslieferung. Diese Primäraktivität soll auf die schnellst mögliche und in erster Linie pünktliche Lieferung, eine exakte und ebenso schnelle Abwicklung des Auftrags sowie eine derartige Handhabung der Endprodukte, dass Mängel möglichst auszuschließen sind, ausgerichtet sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und erläutert, wie Unternehmen durch Wertschöpfungsanalysen Wettbewerbsvorteile gegenüber der globalen Konkurrenz erzielen können.

2 Grundlegende Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe Wertschöpfung und Wertkette definiert und theoretisch eingeordnet.

3 Modelle: Dieses Kapitel detailliert das Porter-Modell der Wertkette sowie ergänzende Ansätze wie das SCOR-Modell und horizontale/vertikale Integration.

4 Analyse der Wertkette: Es wird die praktische Durchführung einer Wertkettenanalyse sowie die bilanzanalytische Sichtweise zur Ermittlung von Wettbewerbsvorteilen erläutert.

5 Fazit: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung des Modells und betont, dass für nachhaltigen Erfolg neben der Wertkettenanalyse weitere strategische Analysen notwendig sind.

Schlüsselwörter

Wertkette, Wertschöpfung, Wettbewerbsvorteile, Strategisches Management, Michael E. Porter, Primäraktivitäten, Sekundäraktivitäten, SCOR-Modell, Global-Value-Chain, Bilanzanalyse, Entstehungsrechnung, Verteilungsrechnung, Unternehmensführung, Marktpositionierung, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt das Modell der Wertkette nach Michael E. Porter und dessen Bedeutung für die strategische Analyse von Unternehmensaktivitäten zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Dekonstruktion von Unternehmensaktivitäten (Primär- und Sekundäraktivitäten), der Integration verschiedener Modelle sowie der Verbindung von strategischer Planung und bilanzanalytischen Kennzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Analyse ihrer Wertschöpfungskette Ineffizienzen erkennen, Kosten senken und sich im globalen Wettbewerb differenzieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert und bestehende Managementmodelle systematisch analysiert und kritisch reflektiert.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Begrifflichkeiten, die detaillierte Beschreibung des Porter-Modells, die Diskussion von Erweiterungen (SCOR-Modell, Global-Value-Chain) sowie eine Anleitung zur wertkettenorientierten Bilanzanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wertschöpfungskette, strategische Wettbewerbsvorteile, Prozessoptimierung und betriebswirtschaftliche Analyseinstrumente geprägt.

Inwiefern ergänzt das SCOR-Modell das klassische Modell von Porter?

Das SCOR-Modell erweitert die Betrachtung über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus bis hin zum Lieferanten des Lieferanten und dem Kunden des Kunden, was eine ganzheitliche "End to End"-Sicht ermöglicht.

Warum hält der Autor die isolierte Betrachtung der Wertkette für unzureichend?

Der Autor argumentiert, dass eine Wertkettenanalyse allein nicht dauerhaft zu einer Marktdominanz führt und durch weitere Instrumente wie die SWOT-Analyse oder eine fundierte Konkurrenzanalyse ergänzt werden muss.

Welche Bedeutung haben die Entstehungs- und Verteilungsrechnung für die Analyse?

Diese Methoden erlauben es, die Wertschöpfung in monetäre Zahlen zu fassen und die Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts auf die Faktoren Arbeit, Kapital und Staat nachzuvollziehen.

Was kritisiert der Autor an der Umsetzung des Wertkettenmodells in der Praxis?

Der Autor merkt kritisch an, dass Managemententscheidungen bei der Wertkettenanalyse oft nur oberflächlich erfolgen und sich häufig nur auf sichtbare Außenbereiche wie Logistik oder Kundendienst beschränken, um das Unternehmensimage zu pflegen.

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Details

Title
Die Wertkette. Grundlagen, Modelle und Analyse
College
University of applied sciences, Cologne
Grade
2,0
Author
Heiko Hahlweg (Author)
Publication Year
2014
Pages
21
Catalog Number
V319164
ISBN (eBook)
9783668183124
ISBN (Book)
9783668183131
Language
German
Tags
Wertkette Wertschöpfungskette Wertschöpfung Primäraktivitäten Sekundäraktivitäten Porter Horizontale Integration Vertikale Integration Global Value Chain SCOR Bilanzanalyse Entstehungsrechnung Verteilungsrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Hahlweg (Author), 2014, Die Wertkette. Grundlagen, Modelle und Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319164
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