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Cybermobbing als neue Form oder Ergänzung von traditionellem Mobbing. Verlagert sich Mobbing von der Schule aufs Internet?

Titel: Cybermobbing als neue Form oder Ergänzung von traditionellem Mobbing. Verlagert sich Mobbing von der Schule aufs Internet?

Hausarbeit , 2016 , 48 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Florian Lente (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel der Medienwelt und den damit verbundenen Folgen. Neben einer Analyse, inwieweit Cybermobbing als Ergänzung zum klassischen Schulmobbing genutzt wird, soll sich besonders mit der Entwicklung von Cybermobbing in den letzten zehn Jahren sowie der Frage nach der thematischen Relevanz im heutigen Schulalltag auseinander gesetzt werden.

Zunächst werden Medienkonsum und Medienkompetenz von Jugendlichen aufgeführt. Im Folgenden werden Kernbegriffe wie „Mobbing“, „Cybermobbing“, „Bullying“ und „Cyberspace“ erläutert und Auswirkungen und Folgen als auch vermeidende Maßnahmen definiert. Fortan wird ein selbst entwickelter Fragebogen, welcher von 51 Jugendlichen ausgefüllt wurde, detailliert vorgestellt und anschließend schematisch dargestellt. Danach werden die zuvor aufgestellte Fra-gestellung und die dazugehörigen Hypothesen mit den Ergebnissen der Datenerhebung abgeglichen. 

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretischer Hintergrund

1.1 Medienkompetenz und Mediensozialisation von Jugendlichen

1.2 Die Gewaltform Cybermobbing

1.2.1 Definition Mobbing und Cybermobbing

1.2.2 Auswirkungen von Cybermobbing

1.2.3 Intervention und Prävention von Cybermobbing mit Bezug zur Schulsozialarbeit

1.3 Fragestellung und Hypothesenbildung

2 Methodik

2.1 Erläuterung der quantitativen Forschungsmethode

2.2 Aufbau des Fragebogens

2.3 Stichprobenauswahl

2.4 Durchführung der Untersuchung

3 Ergebnisse der Datenerhebung

3.1 Allgemeine Informationen zur Stichprobe

3.2 Gegenüberstellung ausgewählter Ergebnisse

3.2.1 Medienkonsum und Umgang

3.2.2 Mobbingverhalten

3.2.3 Prävention und Intervention

4 Diskussion

4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

4.3 Reflexion des methodischen Vorgehens

4.2 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Medienwelt und analysiert, inwieweit Cybermobbing als Ergänzung zum klassischen Schulmobbing auftritt. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, ob sich Mobbing aufgrund der aktuellen Mediensozialisation von der Schule in den digitalen Raum verlagert hat.

  • Rolle der Mediensozialisation und des Medienkonsums bei Jugendlichen
  • Strukturelle Analyse von Mobbing und Cybermobbing
  • Empirische Untersuchung des Mobbingverhaltens anhand einer Stichprobe
  • Bedeutung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen in der Schulsozialarbeit

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Gewaltform Cybermobbing

Der Begriff Mobbing ist eine Ableitung des internationalen Fachterminus „Bullying“ und hat sich mittlerweile in Deutschland etabliert. Die Bullyingforschung beschäftigt sich mit aggressivem Verhalten zwischen Kinder und Jugendlichen im Schulkontext (vgl. Bündnis gegen Cybermobbing 2013, S. 12). Traditionelles Mobbing zeichnet sich durch eine gezielte schädigende oder verletzende Handlung aus, welche über einen längeren Zeitraum ausgeführt wird. Es ist unerheblich wie viele Täter beteiligt sind. Ausschlaggebend ist jedoch ein bestehendes Machtgefälle zwischen Täter und Opfer.

Involviert sind die Rollen der Täter, der „Bystander“, welche den Täter unterstützen, der Opfer und der Zuschauer sowie „Dulder“ (vgl. Katzer 2014, S. 58). Die Rollenverteilung kann im zeitlichen Verlauf variieren. So können beispielsweise „Bystander“ zu Tätern werden, indem sie das Opfer direkt angreifen. Im Laufe der Zeit werden dann immer mehr Zuschauer zu „Bystandern“ und „Bystander“ zu Tätern. Folglich entsteht eine Tätergruppe (vgl. Bertsche et al. 2014, S. 225). Intention ist die Minderung des sozialen Ansehens beim Betroffenen. Beispiele für Mobbing sind Verleumdung, üble Nachrede, Vorenthalten von Informationen, Ausgrenzung, nicht ernst nehmen, Schikanen, Schlechtmachen, Nichtbeachten, in die Falle laufen lassen, Dinge verschwinden lassen, Weiterleiten von Fehlinformationen, Beleidigungen, sexuelle Belästigung und ungerechtfertigte Kritik (vgl. Werner 2013, S. 21).

Bei klassischem Mobbing kann zwischen psychischem, verbalem und physischem Mobbing differenziert werden. Mit psychischem Mobbing sind subtile Handlungen gemeint, welche das Opfer seelisch verletzen und eventuell auch traumatisieren. Ein Beispiel dafür ist Lästern, sowie negative Gerüchte in die Welt streuen oder Lügen. Beim verbalen Mobbing hingegen steht die direkte negative Ansprache des Opfers im Vordergrund. Hierzu zählen zum Beispiel Beleidigungen oder Erpressungen. Physisches Mobbing hingegen beschränkt sich auf körperlicher Gewalt in jeglicher Form (vgl. Katzer 2014, S. 58f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Mediensozialisation, definiert die Begriffe Mobbing und Cybermobbing und beleuchtet Ansätze der Prävention sowie der Schulsozialarbeit.

2 Methodik: Hier wird das quantitative Forschungsdesign beschrieben, inklusive der Stichprobenauswahl unter Jugendlichen und dem Aufbau des Fragebogens zur Datenerhebung.

3 Ergebnisse der Datenerhebung: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten zu Mediennutzung, Mobbingerfahrungen der Probanden und die Wirksamkeit von Interventionsprogrammen.

4 Diskussion: Hier werden die Ergebnisse mit der Forschungsfrage abgeglichen, die methodische Vorgehensweise kritisch reflektiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Schulmobbing, Mediensozialisation, Medienkompetenz, Jugendkultur, soziale Netzwerke, Prävention, Schulsozialarbeit, quantitative Sozialforschung, Online-Peergroups, Anonymität, Interventionsprogramme, Jugendliche, digitale Gewalt, Identitätsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien das Mobbingverhalten von Jugendlichen beeinflussen und ob Cybermobbing das traditionelle Schulmobbing ergänzt oder ersetzt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Mediensozialisation, die Analyse von Täter-Opfer-Strukturen, rechtliche Aspekte sowie Präventionsmöglichkeiten innerhalb der Schulsozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob eine Verlagerung von klassischem Schulmobbing in den digitalen Raum stattfindet und welche Rolle dabei Faktoren wie Anonymität spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Methode gewählt, bei der mittels eines Fragebogens Daten von 51 Jugendlichen aus Sportvereinen erhoben wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Forschungsstands und eine detaillierte Auswertung der selbst erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Mediensozialisation, Prävention, soziale Netzwerke und der Vergleich zwischen Schul- und Internet-Mobbing.

Wie unterscheidet sich Cybermobbing von traditionellem Mobbing laut dieser Arbeit?

Cybermobbing entzieht Opfern Schutzräume durch die ständige Erreichbarkeit und bietet Tätern durch Anonymität und weitreichende Verbreitungsmöglichkeiten neue Angriffsflächen.

Was sagen die Ergebnisse über die Rolle von Schulsozialarbeitern aus?

Die Daten zeigen, dass Schulsozialarbeiter bisher nur von einem geringen Teil der Betroffenen als erste Anlaufstelle bei Problemen in Betracht gezogen werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf Prävention?

Der Autor fordert, dass Präventionsangebote nicht nur auf Jugendliche, sondern explizit auch auf die Eltern ausgeweitet werden müssen, um eine effektive Aufsicht im Internet zu ermöglichen.

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Details

Titel
Cybermobbing als neue Form oder Ergänzung von traditionellem Mobbing. Verlagert sich Mobbing von der Schule aufs Internet?
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,0
Autor
Florian Lente (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
48
Katalognummer
V319409
ISBN (eBook)
9783668230637
ISBN (Buch)
9783668230644
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cybermobbing form ergänzung mobbing inwiefern mediensozialisation schule internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Lente (Autor:in), 2016, Cybermobbing als neue Form oder Ergänzung von traditionellem Mobbing. Verlagert sich Mobbing von der Schule aufs Internet?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319409
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Leseprobe aus  48  Seiten
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