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Prävention und Gesundheitsförderung durch Ergotherapie. Die Ausbildung zwischen Anspruch und Realität

Titel: Prävention und Gesundheitsförderung durch Ergotherapie. Die Ausbildung zwischen Anspruch und Realität

Hausarbeit , 2015 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Teresa Stöbe (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Autorin der vorliegenden Hausarbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Ergotherapie im Arbeitsbereich der Prävention. Insbesondere mit dem Weg dorthin – der schulischen Ausbildung mit ihrer Schwerpunktsetzung in den verschiedenen Themengebieten, die innerhalb der drei Ausbildungsjahre unterrichtet werden.

Des Weiteren wird die Diskrepanz zwischen der zunehmenden Offensive des DVE hinsichtlich Prävention und Gesundheitsförderung und der Praxis der Ausbildung sowie der klaren Dominanz des Arbeitsbereiches der Kuration in der Ergotherapie beschrieben. Beispielhaft wurde der sächsische Ergotherapielehrplan hinsichtlich des Faches "Prävention und Rehabilitation" sowie des Themas Salutogenese untersucht. Es folgen ein Zusammentragen der Ergebnisse dieser Untersuchung und weiterhin ein Blick in die Zukunft der deutschen Ergotherapie im Arbeitsbereich der Prävention.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund

2.1 Definition von Prävention und Gesundheitsförderung

2.2 Gesundheitsverhalten, Lebensstil und Lebensqualität

2.3 Lebenskompetenzförderung

2.4 Gesundheit und Krankheit

3 Grundlegende Gedanken zum präventiven Arbeiten und zur Ergotherapie

3.1 Das gesundheitswissenschaftliche Konzept der Salutogenese

3.2 Die Ausbildung und Wirkannahmen der Ergotherapie

3.3 Ergotherapeutische Modelle und der Betätigungsbegriff

3.4 Arbeitsfelder und ergotherapeutische Leistungen

3.5 Zukunftsaufgaben der Ergotherapie für den Bereich der Prävention

4 Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand und das Potenzial der Ergotherapie im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung, unter besonderer Berücksichtigung der schulischen Ausbildung. Dabei soll geklärt werden, inwieweit ergotherapeutische Wirkannahmen und Modelle geeignet sind, präventive Aufgaben eigenständig wahrzunehmen, und welche Rolle das Konzept der Salutogenese dabei spielt.

  • Analyse der Schnittstellen zwischen Ergotherapie und Präventionsansätzen
  • Evaluation des Stellenwerts der Prävention in der aktuellen Berufsausbildung
  • Untersuchung des salutogenetischen Konzepts für die ergotherapeutische Praxis
  • Ableitung von Zukunftsaufgaben zur Stärkung der Prävention im Berufsfeld

Auszug aus dem Buch

3.1 Das gesundheitswissenschaftliche Konzept der Salutogenese

In den Gesundheitswissenschaften gibt es heutzutage eine Vielzahl von Konzepten für die Prävention und Gesundheitsförderung. Viele beziehen sich auf das bekannteste Modell, das der Salutogenese von Aaron Antonovsky (1923 - 1994). Das Modell der Salutogenese hat eine zentrale Bedeutung in der Prävention und Gesundheitsförderung. Es geht grundlegend davon aus, dass die eigene Handlungsfähigkeit eines Menschen für ihn positiv und demnach ein wichtiges Element von Gesundheit ist. Auch Entwickler anderer Konzepte zur Prävention und Gesundheitsförderung gehen von dieser Grundannahme aus. Ausgehend von diesen Konzepten wurden dann gesundheitsfördernde Programme erstellt, die die Lebensqualität sowie die Kompetenzförderung beim Menschen in den Vordergrund stellen.

Aaron Antonovsky war ein amerikanischer Professor der Soziologie. Er sah sowohl Gesundheit als auch Krankheit als normale Bestandteile des Lebens an. Er ging davon aus, dass ein Mensch nicht entweder gesund oder krank sei, vielmehr bewege sich der Mensch stets zwischen den beiden Polen Gesundheit und Krankheit auf einem Kontinuum. Es seien also Bewegungen in beide Richtungen möglich, Antonovsky definiert Gesundheit als einen Prozess und nicht als einen Zustand. "Diese salutogene Sichtweise ist vor allem von Bedeutung, wenn Gesundheit nicht als statischer Zustand verstanden wird, sondern als dynamisches Gleichgewicht zwischen physischen, psychischen und sozialen Schutz- und Abwehrmechanismen des Organismus und potenziell krank machenden Einflüssen der physikalischen, biologischen und sozialen Umwelt. Das heißt, Gesundheit muss immer wieder neu hergestellt werden." (Thapa-Görder/Rottenecker, 2010, 43)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Prävention für die Ergotherapie ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Eignung des Berufsfeldes für präventive Tätigkeiten.

2. Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Prävention, Gesundheitsförderung, Lebensstil, Lebensqualität, Lebenskompetenz sowie Gesundheit und Krankheit im Kontext aktueller gesundheitswissenschaftlicher Diskurse.

3 Grundlegende Gedanken zum präventiven Arbeiten und zur Ergotherapie: Der Hauptteil beleuchtet das salutogenetische Konzept, analysiert die aktuelle Ausbildungssituation, ergotherapeutische Praxismodelle und Arbeitsfelder sowie notwendige Zukunftsaufgaben.

4 Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und bestätigt die Eignung der Ergotherapie zur Stärkung der Lebenskompetenzen innerhalb präventiver Konzepte.

Schlüsselwörter

Ergotherapie, Prävention, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Ausbildung, Lebensqualität, Handlungsfähigkeit, Betätigung, Gesundheitswissenschaften, Kohärenzsinn, Primärprävention, Kompetenzförderung, Berufspraxis, Kuration, Pathogenese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Rolle der Ergotherapie im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung und beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem fachlichen Anspruch und der Realität in der schulischen Ausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Konzept der Salutogenese, die ergotherapeutischen Wirkannahmen, der Stellenwert der Ausbildung sowie die Verknüpfung von Betätigung und Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die inhaltliche Verbindung zwischen der Ergotherapie und der Prävention aufzuzeigen und zu prüfen, ob die aktuellen Ausbildungsinhalte den Anforderungen der Präventionsarbeit entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der exemplarischen Analyse des sächsischen Lehrplans für die Ergotherapeutenausbildung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, die Kritik an der aktuellen Ausbildungssituation sowie die Bedeutung ergotherapeutischer Modelle für das Gesundheitsverständnis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Ergotherapie, Prävention, Gesundheitsförderung, Salutogenese und Ausbildung geprägt.

Warum spielt das Konzept der Salutogenese eine so wichtige Rolle?

Die Salutogenese dient als theoretische Grundlage, um Gesundheit als dynamischen Prozess zu verstehen und den Fokus von der bloßen Krankheitsbekämpfung hin zur Stärkung von Schutzfaktoren und Ressourcen zu verschieben.

Welche Kritik übt die Autorin am aktuellen Lehrplan?

Die Autorin kritisiert, dass der Unterricht zu stark pathogenetisch (krankheitsorientiert) ausgerichtet sei und die salutogenetische Perspektive sowie präventive Inhalte zeitlich und inhaltlich zu kurz kämen.

Wie kann Ergotherapie laut Fazit ihre Stellung im Gesundheitswesen festigen?

Durch die Entwicklung eigenständiger Präventionsangebote, die sich auf die Stärkung von Lebenskompetenzen und die Bedeutung sinnvoller Betätigung stützen, kann die Ergotherapie ihre Identität und Bedeutung im Gesundheitswesen weiter ausbauen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prävention und Gesundheitsförderung durch Ergotherapie. Die Ausbildung zwischen Anspruch und Realität
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Abt. Leipzig
Note
2,0
Autor
Teresa Stöbe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V319460
ISBN (eBook)
9783668206168
ISBN (Buch)
9783668206175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ergotherapie Ausbildung Prävention Salutogenese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Teresa Stöbe (Autor:in), 2015, Prävention und Gesundheitsförderung durch Ergotherapie. Die Ausbildung zwischen Anspruch und Realität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/319460
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Leseprobe aus  16  Seiten
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